Wikimedia Chapters Planet

May 22, 2015

Wikimedia Germany

WMDE in 3 Minuten – März 2015

Liebe Freunde des Freien Wissens,

wir haben im Februar damit begonnen, das Format der WMDE-Monatsberichte umzugestalten. Es gibt weiterhin die ausführliche monatliche Berichterstattung über die Aktivitäten der Communites hier in diesem Blog. Zusätzlich probieren wir ein neues Kurzvideoformat. Einmal im Monat treffen sich die hauptamtlichen Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland, um sich über die Projekte in den einzelnen Bereichen auszutauschen. Bei diesem Monatsmeeting werden die unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte innerhalb des Kollegiums sehr lebendig erzählt und mit Präsentationen visualisiert. Wir nutzen dafür Bühne und Technik unseres Veranstaltungsraums Mosaik und zeichnen die Monatstreffen auf Video auf. Dieses Material bildet die Grundlage für das neue Format: Drei Themen des Monatsmeetings wurden kollaborativ ausgewählt und zu einem 3-Minuten-Video zusammengeschnitten. Im Bild zu sehen sind die Präsentationen und oben links auch die Kollegen, die gerade auf der Bühne über die Projekte sprechen. Dazu wurde eine extra Tonspur mit Sprechertext aufgenommen. Das Video soll vor allem neuen Mitgliedern die Arbeit des Vereins rund um die vielen Facetten des Freien Wissens näherbringen und eine Einladung sein, sich weiter zu informieren. Der Sprechertext ist  unterhalb des Videos aufgeführt und mit Links auf die entsprechenden Projektseiten hinterlegt.

Hier nun die Märzausgabe mit etwas lauterem Ton als im letzten Video

EnthusiastiCon

Eine große Rolle für das Erstellen und Verbreiten Freien Wissens spielt das Programmieren freier Software. 2015 möchte sich Wikimedia Deutschland als Entwicklungszentrum in diesem Bereich mehr Sichtbarkeit verschaffen, um so noch mehr Menschen für die Arbeit in Wikimedia-Projekten wie Wikipedia oder Wikidata zu inspirieren. Vom 19. bis zum 21. Juni veranstalten wir dazu in unseren Räumen am Tempelhofer Ufer in Berlin die Konferenz EnthusiastiCON, die die Vielfalt der Welt des Programmierens widerspiegeln soll. Die Veranstaltung richtet sich an die Gemeinschaft der Code-Schreibenden und alle Menschen, die sich fürs Programmieren begeistern. Dabei werden die Teilnehmenden in 10-minütigen Vorträgen ihren Enthusiasmus für ihr jeweiliges Steckenpferd miteinander teilen. Ob es dabei um die Schönheit des Hardware-Schreibens oder darum geht, wie man Kindern am besten Programmieren beibringt, ist egal – Hauptsache ist, dass sich das Leuchten in den Augen der Vortragenden auf den Saal überträgt!

https://sourcecode.berlin/enthusiasticon

Das ABC des Freien Wissens

Seit 2014 buchstabiert Wikimedia Deutschland mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Prinzip “Das ABC des Freien Wissens” Fragen zur vernetzen Gesellschaft durch. Der Fokus liegt darauf, neue Kontakte und Kooperationen mit an Freiem Wissen Interessierten herzustellen und ihnen zu zeigen, was Wikimedia Deutschland tut. Dazu greifen wir aktuelle gesellschaftliche Themen auf und laden relevante Gäste zur Podiums- und Publikums-Diskussion in lockerer Atmosphäre ein. Die letzten Veranstaltungen behandelten unter F wie Fail die Schönheit des Scheiterns, alternative Vergütung ehrenamtlicher und kreativer Arbeit unter G wie Grundeinkommen und mit H wie Harmonisierung ein einheitliches Urheberrecht für Europa. Die nächste Veranstaltung (I wie Inhalt) findet am 25. Juni statt und dreht sich um offene Kulturdaten. Mit dabei ist beispielsweise der Kulturstaatssekretär Tim Renner. Interessierte sind herzlich eingeladen, nach Berlin zu kommen oder sich per Livestream an der Veranstaltung zu beteiligen.

https://wikimedia.de/wiki/Wikimedia-Salon_-_Das_ABC_des_Freien_Wissens

Wiki Loves Monuments

„Wiki Loves Monuments“ ist ein von der Wikipedia durchgeführter internationaler Fotowettbewerb rund um Bau- und Kulturdenkmäler, der 2015 zum fünften Mal stattfindet. Vom 1. bis zum 30. September können ehrenamtliche Fotografen ihre Denkmal-Bilder unter einer freien Lizenz in das freie Medienarchiv Wikimedia Commons laden, wo sie z.B. in der Wikipedia weiterverwendet werden können. Eine Jury aus Experten und Freiwilligen kürt dann die Gewinner. Wikimedia Deutschland unterstützt die Freiwilligen bei der Organisation des Wettbewerbs und hilft, diesen durch neue Partnerschaften zu vergrößern und zu verbessern. Hier im Video zu sehen ist der Auftakt-Workshop mit Freiwilligen, Wikimedia-Mitarbeitenden und Vertretern des Hessischen Amts für Denkmalpflege, das sich in diesem Jahr mit einem Modellprojekt in Hessen an Wiki Loves Monuments einbringen möchte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_2015/Deutschland

by Tjane Hartenstein at May 22, 2015 04:00 PM

Live-Diskussionsrunde zu OER: Graswurzelbewegung trifft Bildungspolitik

Im Rahmen der Live-Video-Reihe “Open Education als Kern der digitalen Bildung” lud ununi.TV gestern zur Diskussion. Zum Thema “OER: Graswurzelbewegung trifft Bildungspolitik” diskutierten Elly Köpf (Wikimedia Deutschland) mit u. a. Saskia Esken (MdB) die anstehenden Projektvorhaben sowie Chancen und Grenzen offener Bildungsformate.

 

 

Zum Hintergrund: Erstmals werden in Deutschland Bundesmittel für Open Educational Resources (OER) bereitgestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt diese Mittel im Rahmen des Förderprogramms “Digitale Medien in der beruflichen Bildung”. Ziel ist es, die Potenziale von OER stärker zu nutzen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka betont, dass gerade offene Bildungsmaterialien die Möglichkeit bieten, das innovative Potenzial der Digitalisierung für das Lehren und Lernen zu erschließen und die Qualität und Vielfalt in der Bildung zu erhöhen. Ein Meilenstein!

Zwei Projekte liefern nun konkrete Ansatzpunkte für eine Förderung von offenen Bildungsmaterialien: Wikimedia Deutschland führt das Projekt “Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten” durch. Gemeinsam mit Expertinnen, Experten und Interessierten soll ein Praxisrahmen für OER in Deutschland entwickelt werden. Dabei stehen zentrale Themen an, die bislang zu OER immer wieder offene Fragen aufwerfen: Qualitätssicherung, Qualifizierungsmodelle für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Geschäftsmodelle und die Frage nach Lizenzen und Rechtssicherheit.

Außerdem wurde beim Deutschen Bildungsserver (DBS) am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Studie soll die Voraussetzungen für den Aufbau einer digitalen OER-Infrastruktur im Internet untersuchen.

by Christina Rupprecht at May 22, 2015 01:18 PM

Wikimedia Hungary

Málenkij robot

2014 novemberében a Wikimédia Magyarország szócikkíró versenyt hírdetett abból az apropóból, hogy a Magyar Kormány a 2015-ös évet a Szovjetunióba hurcolt politikai foglyok és kényszermunkások emlékévének nyílvánította.

Eugene Ivanov Gulag című festménye 

A szócikkíró verseny novemberben indult, mivel a magyar Országgyűlés 2012-től, november 25-ét a  Szovjetunióba hurcolt magyar politikai rabok és kényszermunkások emléknapjaként tartja számon.

A verseny lassan félidejéhez közeledik, és még van tennivaló, mert a téma sajnos nagyon terjedelmes, ezért akinek kedve és tudása van ahhoz, hogy tovább bővítse, az még megteheti.

Ezért most közzéteszem ezt a felhívást: 

Ha új szerkesztő vagy és segítséget szeretnél, szólj bátran és lesz majd aki segít!

Ha nem szeretnél cikket írni, de van egy jó ötleted, vagy esetleg korhű dokumentumod, azt szívesen fogadjuk!

A megjegyzéseidet, kéréseidet ide írhatod!




by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at May 22, 2015 12:07 PM

Wikimedia Germany

Einladung zum OpenGLAM-Workshop für Kulturinstitutionen am 18. Juni 2015

Am 18. Juni wird bei Wikimedia Deutschland ein ganztägiger Workshop angeboten, der sich gezielt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kultur- und Gedächtnisinstitutionen richtet. Ziel ist, zu vermitteln, wie diese ihr digitalisiertes Kulturgut für eine möglichst offene Weiternutzung zur Verfügung stellen können. Organisiert wird der Workshop von der OpenGLAM-Gruppe, an der Wikimedia Deutschland beteiligt ist. Die deutschsprachige Arbeitsgruppe hat sich letzten Sommer gegründet (siehe Bericht) und ist Teil eines internationalen Netzwerks von Menschen und Organisationen, die sich gemeinsam für den freien Zugang und die freie Nutzung von digitalen Kulturgütern engagieren.


 

OpenGLAM-Workshop für Kulturinstitutionen

Wie wird digitalisiertes Kulturgut nachnutzbar? Workshop bei Coding da Vinci. Foto: Heiko Marquardt, [CC-BY 3.0]

18. Juni 2014
10:00 – 16:00 Uhr
Wikimedia Deutschland e. V.
Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

 

In 4 Fachstationen werden konkrete Anwendungsfälle und praktische Hilfestellung geboten:
1. Lizenzmodelle
2. Technische Aspekte von Offenen Daten
3. Argumentationshilfen für das eigene Haus
4. Nachhaltigkeit offener Daten

Hier geht es zum Programm des Workshops
Lust, teilzunehmen? Anmeldung zum Workshop


Projekte wie Coding da Vinci zeigen, warum es sich für Kulturinstitutionen lohnt, ihre Kulturdaten dem Ideenreichtum der vernetzten Welt freizugeben und damit das Potenzial ihrer Schätze im digitalen Raum auszuschöpfen. Nach der technischen Digitalisierung stellt sich jedoch in vielen Häusern die Frage, wie sie die neu gewonnen Kulturdaten für eine möglichst offene Weiternutzung zu Verfügung stellen können.

Längst geht es nicht mehr allein um die reine Ansicht der Daten, sondern Bilder, Texte und Mediendateien können Eingang finden in Blogbeiträge Dritter, in Wikipedia-Artikel, in die Deutsche Digitale Bibliothek oder sie können zum Rohstoff für Apps für neue Zielgruppen werden. Urheberrechtliche Fragen treten durch die Veröffentlichung der Digitalisate im Netz sofort auf, bevor noch über die Nachnutzung entschieden wurde.
In den 4 Fachstationen werden konkrete Anwendungsfälle und praktische Hilfestellung angeboten. Daneben gibt der Workshop Gelegenheit, mit erfahrenen Urheberrechtsjuristinnen und -juristen ins Gespräch zu kommen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Häusern auszutauschen. Mehr zum Programm des Workshops, der Zusammensetzung der Arbeitsgruppe, aktuellen Terminen und Beteiligungsmöglichkeiten ist auf den Seiten des OpenGLAM-Wiki zu finden.

by Lilli Iliev at May 22, 2015 09:01 AM

May 21, 2015

Wikimedia Foundation

Editing the Uzbek Wikipedia: Kamarniso Vrandečić

Chemistry student Kamarniso Vrandečić started editing Wikipedia with some simple tasks, such as translating articles from Russian to Uzbek. Since 2007, she has made over 7,000 edits to the Uzbek Wikipedia, becoming a major contributor to this growing project.

by Wikimedia Blog at May 21, 2015 07:45 PM

Wikimedia Netherlands reports

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 19/2015

Hier kommt die 19. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

Foundation und Organisationen

Communitywahlen für das WMF Board of Trustees

Seit Sonntag sind die internationalen Communitys aufgerufen, drei Kandidierende ins Board of Trustees der Wikimedia Foundation zu wählen.

Ergebnisse der FDC-Wahlen stehen fest

Die fünf neuen Mitglieder im Funds Dissemination Committee sind Lorenzo Losa, Itzik Edri, Mike Peel, Michał Buczyński und Liam Wyatt.

WMF unterzeichnet Brief an Obama zur Unterstützung verschlüsselter Kommunikation

Die Wikimedia Foundation ist unter den Unterzeichnern eines offenen Briefes an US-Präsident Obama, in dem die Unterstützung verschlüsselter Kommunikation gefordert wird.

Wikimedia Conference: Fotos sind online!

Während der Program and Engagement Coordinator noch die umfassende Dokumentation der Veranstaltung aufbereitet, finden sich auf Commons schon sehr viele Fotos der Wikimedia Conference, zu der Wikimedia Deutschland am vergangenen Wochenende nach Berlin geladen hatte.

WMF-Rechtsabteilung erhält Auszeichnung

Die Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation, unter der Leitung von Geoff Brigham, wurde als eins der besten „In-house Legal Departments“ ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

WMF veröffentlicht Quartalsbericht Q3-2014/15

Der Quartalsbericht der Wikimedia Foundation wurde als pdf und im Meta-Wiki veröffentlicht.

Monatsbericht April der Wiki Education Foundation online

Im aktuellen Monatsbericht der Wiki Education Foundation sind die Highlights von April nachzulesen. (englisch)

Projekte und Initiativen

Wikipedia-Offline-Version für Kinder in Mali

Im Rahmen des MALebooks-Projekts wurden E-Reader an Schulen in Mali vergeben, die eine Offline-Version der französischsprachigen Wikipedia und über 4000 Bücher aus dem Bildungsbereich enthalten.

Bericht über erste WikiArabia-Konferenz

Samir Elsharbaty (WMF) berichtete über die erste WikiArabia-Konferenz, die im April in Tunesien statt fand.

Wikipedian in Residence berichtet über Zusammenarbeit mit dem National Institute for Occupational Safety and Health

Emily Temple-Wood war vier Monate lang als Wikipedian in Residence am National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) tätig und berichtet darüber in einem Blogpost.

Neue Darstellung zur Benutzerentwicklung

Bei Infodisiac wurden neue Darstellungen bisheriger Benutzerentwicklungen aufbereitet.

Viele spannende Inhalte für Wikimedia Commons abzuholen

Im Rahmen von Kultur Hackathon Coding da Vinc sind 47 verschiedenen Datensets unter einer Freien Lizenz zugänglich und nachnutzbar gemacht worden. Allerdings sind einige der Datensets nur bis zum 5. Juli 2015 herunterladbar, da die GLAM Institutionen z. T. nicht genügend Serverkapazitäten haben, um die Daten langfristig zugänglich zu machen. Wer mag kann sich die Daten über der Website von Coding da Vinci anschauen. Es gibt Filme von der vorletzten Jahrhundertwende, Notenwalzen, Insekten, Schmetterling und Tausendfüßler, Fotos aus dem Zeiten Weltkrieg, Gemälde der Berliner Secession oder historische Karten von Hamburg. Viel Spaß beim Entdecken und stöbern. Wikimedia Deutschland unterstützt gerne in technischen Fragen, wenn jemand die Daten nachnutzen möchte.

Klexikon wächst

Der Artikel über die UNESCO ist der 600. Artikel des Klexikon, der Wikipedia für Kinder. Herzlichen Glückwunsch!

Technik

Wikipedia iOS-App kommt mit neuen Features

Eine neue Version der Wikipedia-App für iOS zeigt unter anderem eine Kurzbeschreibung des aufgerufenen Artikels, präsentiert diesen in neuem Design und bietet eine verbesserte Suche.

Kategorien in die Tiefe durchsuchen: Erste Testeinladung

Seit einiger Zeit arbeitet das Team Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland an der Möglichkeit, Kategorien bis in die Unterkategorien hinein zu durchsuchen („Catscan-Funktionalität“). In einer Testumgebung auf Tool Labs kann dies nun mit einem Mini-Set der deutschsprachigen Wikipedia ausprobiert werden.

Diskussion

Dirk Franke bloggt über partizipative Jahresplanung (Teil 2)

Im zweiten Teil der Blogreihe über den Präsidiumsvorschlag zur partizipativen Jahresplanung 2016, führt Dirk Franke Fragen, Anmerkungen und Kritikpunkte aus.

Presse und Websites

Tagesspiegel berichtet über Wikimedia Conference

„Immer online, aber heute auch face-to-face“ lautete die Schlagzeile des Tagesspiegel, der am 15. Mai über die Wikimedia Conference berichtete.

Fake-Wikipedia-Biografien für jeden

Über mein-wahres-ich.de können täuschend echt aussehende Wikipedia-Einträge zu Personen erstellt werden, die für eine Enzyklopädie eigentlich irrelevant wären. Der Wikipedia-Ball wurde allerdings nach einem Verweis auf die Markenrechte der Wikimedia Foundation entfernt.

Termine

Internationaler Hackathon in Gedenken an Mahmud Sabeen

Zum „Internationalen Hackathon in Gedenken an Mahmud Sabeen“, sind Frauen für Samstag, 23. Mai, 10 bis 19 Uhr eingeladen, um gemeinsam möglichst viele Wikipedia-Artikel rund ums Thema „Frauenrechte und Frauen in der Technik“ zu bearbeiten. Die pakistanische Menschenrechtlerin Mahmud Sabeen, welche den ersten Hackathon Pakistans organisierte, wurde am 24. April 2015 auf den Straßen von Karatschi erschossen. Ort: Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, Berlin-Kreuzberg.

Monsters of Law – Thema Bildrechte

Nächsten Donnerstag, 28. Mai, 18 Uhr, findet bei Wikimedia Deutschland die nächste Veranstaltung der Reihe Monsters of Law – Veranstaltungsreihe zu rechtlichen Fragen rund um Freies Wissens statt. Ansgar Koreng, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht, spricht zum Thema „Minenfeld Bildrechte: Was Sie zu Fotografie und Nachnutzung wissen müssen“. Danach steht er für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Der Vortrag wird als Livestream gezeigt und ist danach als Video abrufbar. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Barcamp Open City, Open Knowledge, Open Community

Wie sieht der Wissenstransfer in der Praxis aus? Wo liegen die Grenzen der freien Inhalte? Wer sammelt und verbreitet Informationen in der Stadt der Zukunft? Diese und mehr Fragen stehen im Zentrum des Barcamps „Open City, Open Knowledge, Open Community“, das am 29. und 30. Mai 2015 im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt in den Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland stattfindet. Über die konkreten Inhalte stimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort selbst ab.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 21, 2015 11:52 AM

Wikimedia France

Des photographes tous terrains

Aux quatre coins de la France, nos membres photographes travaillent quotidiennement à l’enrichissement des projets Wikimedia. Et nous pouvons dire qu’ils ont du travail ! Afin de les épauler dans cette tache, l’association dispose de différents leviers. Elle équipe notamment les membres en matériel photographique professionnel et aide à l’obtention d’accréditations. Par ailleurs, les sorties photo organisées par Wikimédia France sont l’occasion pour les photographes confirmés de former les plus novices, tout en les intégrant dans l’association et les projets. Certains de nos membres sont photographes dans la vie, d’autres s’adonnent à cette activité régulièrement, comme passion… Mais tous ont en commun cette même envie de donner à voir leurs images au plus grand nombre en partageant leurs travaux sur Wikimedia Commons. Wikimédia France soutient donc toutes les productions photographiques, quelqu’en soit le sujet, le volume et l’importance.  Nous voulons ici mettre à l’honneur trois des photographes les plus productifs.

Par Pierre-Yves Mével - CC BY-SA 3.0

“Pierre-Yves Mevel photographiant Jean-Robert Pitte”, par Claude Truong-Ngoc – CC BY-SA 3.0

Pyb

Wikipédia est très développé dans le domaine du sport. Mais la plupart du temps les articles sont pas ou mal illustrés. Depuis deux ans et demi, je photographie le sportsous toutes ses formes : masculin, féminin, handisport, sports classiques (foorball, rugby, handball, athlétisme, etc.) et des sports méconnus (lutte sénégalaise, chanbara, kin-ball, etc.). En deux ans et demi, j’ai identifié les événements à couvrir, j’ai appris les techniques de la photo de sport, mais aussi les us et coutumes pour se faire accréditer afin d’avoir accès au bord du terrain aux côtés des photographes de l’Equipe et de l’AFP. Je suis devenu accro à la photo de sport, à l’ambiance lors des finales de coupe de France, à ces matchs clés qui se terminent dans la joie pour les uns et la déception et les larmes pour les autres. J’aime avoir quelques secondes pour réussir la photo déterminante.

En 2014 j’ai photographié le meeting d’athlétisme paralympique de Paris. J’étais un peu réticent, mal à l’aise à photographier le handisport. Malgré mes 5 heures sous la pluie sans pouvoir m’abriter, ce fut une expérience marquante. Voici une photo de l’épreuve de saut en longueur. La brésilienne Simplicio da Silva s’élance et est guidée par le son afin de courir droit.

Au cours du gala de lutte sénégalaise au palais omnisport de Paris Bercy, j’ai retrouvé l’ambiance de ce que j’ai vécu lors de mes séjours au Bénin et au Ghana. A l’heure où les sports professionnels français tentent de créer sans grand succès des spectacles, la lutte sénégalaise est un véritable spectacle : sport, danse, musique, gris-gris, marabouts.

Avec le match amical Mali-Ghana à Paris, je découvre l’organisation d’un match amical à Paris. Mais qui l’organise ? Qui délivre les accréditations ? J’ai moins d’une semaine pour obtenir le fameux sésame. Emails, Twitter et Facebook sont des outils très pratique et incontournables dans la photo de sport. J’ai finalement obtenu le 06 grâce au compte Facebook de la fédé malienne et obtenu sans problème (Wikipédia ouvre de nombreuses portes) l’accord pour l’accréditation 24h avant le début de la rencontre. Ce match aura permis d’illustrer 350 articles de Wikipédia, toutes langues confondues.

Meeting d'Athlétisme Paralympique de Paris - Simplicio da Silva Match Mali vs Ghana 2015 Lutte sénégalaise Bercy 2013 - Mame Balla-Pape Mor Lô
Par Cyrille BERTIN (Travail personnel) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

“Pyb at work”, par Cyrille BERTIN – CC BY-SA 4.0

Thesupermat

J’ai sérieusement commencé à verser des photos sur Commons à partir de 2010, année où j’ai acheté mon reflex. Etant équipé à peu près correctement, j’ai décidé de demander des accréditations pour des festivals bretons, en vue d’illustrer les articles Wikipédia avec des photos de qualité correcte. J’en ai sollicité plusieurs et le premier à me répondre favorablement (grâce à l’aide de (:julien:), qu’il en soit remercié), a été le festival de musique celtique de Cornouaille de Quimper, en 2010. Depuis, j’ai été accrédité sur plusieurs festivals : festival du bout du Monde (Crozon, Finistère), la fête de l’Humanité, Solidays et pour finir en apothéose en 2014 avec une accréditation pour le plus grand festival de France, les Vieilles Charrues. A ce jour, festivals obligent, j’ai couvert plus de 150 concerts, que ce soit l’artiste local ou la star internationale. En plus de photographier les artistes, une accréditation est aussi le moyen de les croiser dans les coulisses et de voir l’envers du décor. Tout cela n’aurait pas été possible sans l’aide apportée aux photographes par Wikimédia France, que ce soit la mise à disposition de matériel photographique de qualité professionnelle ou un soutien à l’obtention d’accréditations. Mon meilleur souvenir restera le jour où Cali a fait monter les photographes sur scène pour “participer” au show. Se retrouver ainsi face à 20 000 spectateurs procure des émotions indescriptibles.

Ma participation ne se limite pas aux concerts, je suis également accrédité pour des événements liés à l’automobile, que ce soit le Mondial de l’auto, Rétromobile ou encore le salon du deux roues. Ces accréditations sont l’occasion de produire une documentation iconographique nombreuse et variée dans des conditions favorables ; absence de public, véhicules présentés sous leur meilleur jour… En plus de ces salons, je couvre aussi des ventes aux enchères automobiles qui offrent de meilleurs opportunités que les salons car y sont présentés de nombreux véhicules de collections couvrant la production automobile mondiale, avec des véhicules parfois exclusifs, de ses début jusqu’aux années 80-90.

Pour finir car c’est aussi une grosse partie de ma production photographique, je “chasse le monument historique” ! Le concours Wiki loves Monuments y est pour beaucoup. Cela m’a permis, en plus d’enrichir Commons, de découvrir le patrimoine architectural proche de mes lieux de résidence ou de vacances et de le photographier dans les moindres détails. J’ai ainsi versé plus de 1600 photos de détails architecturaux du palais du Louvre sur Commons et il n’est pas rare que je produise plusieurs centaines de clichés dans un enclos paroissial finistérien.

Cali - Festival du Bout du Monde 2013 Guimiliau - Enclos paroissial - le porche Mini 5 Door - Mondial de l'Automobile de Paris 2014
Par Myrabella - CC BY-SA 3.0

“Main de Wikimédien photographiant des mains votives”, par Myrabella – CC BY-SA 3.0

Thomas Bresson

J’ai commençé petit à petit à couvrir certains événements depuis 2007. Mais c’est en 2013, à l’occasion des débats et autres meetings électoraux que j’ai commencé à couvrir des événements de façon intensive. Ainsi, pour l’année 2014, 52 événements ont été couverts par mes soins, quant à 2015, c’est déjà 49 événements qui ont été illustrés… Et l’année n’est pas finie ! Je couvre donc aussi bien des meetings politiques que des événements sportifs ou culturelsDe plus, j’ai réalisé quelques dossiers photographiques sur des lieux précis, notamment le sentier du kilomètre zéro situé dans le sundgau alsacien ou le jardin des papillons à HunawihrPlus récemment, l‘événement le plus intéressant que j’ai couvert récemment était l’éclipse partielle de soleil du 20 mars 2015.
Danaus plexippus Sentier du Km Zéro, Villa Agathe Eclipse solaire du 20 mars 2015

“Views of the CICG during 10th Plenary of the Group on Earth Observations (GEO-X) in Geneva”, par Rama – CC BY-SA 2.0

by Céline Rabaud at May 21, 2015 10:11 AM

May 20, 2015

Wikimedia Germany

Monsters of Law: „Minenfeld Bildrechte: Was Sie zu Fotografie und Nachnutzung wissen müssen.“

Nicht erschrecken! Rechtliche Fragen bei Monsters of Law. Foto: By Gerrard St monster mural, by Aviva West, [CC BY-SA 2.0]

Die Veranstaltungsreihe Monsters of Law wurde von Wikimedia Deutschland ins Leben gerufen, um sich juristischen Fragen rund um Freies Wissen und seinen Rahmenbedingungen anzunehmen.

Ansgar Koreng, Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Urheber- und Medienrecht, spricht am 28. Mai bei Wikimedia Deutschland über das Thema Bildrechte.


Monsters of Law:

„Minenfeld Bildrechte: Was Sie zu Fotografie und Nachnutzung wissen müssen.“

Referent: Ansgar Koreng, Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Urheber- und Medienrecht ,
Wann: Donnerstag, 28.05., 18 Uhr, (Einlass 17:30 Uhr)
Wo: Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23-24, Berlin


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, uns an diesem Tag ab 18 Uhr zu besuchen. Dem Format der Reihe entsprechend wird der Abend aus drei Teilen bestehen, einem Vortrag unseres Referenten, einer Frage- und Diskussionsrunde und einem informelleren Teil mit Getränken.

 

Das Themengebiet Bildrechte ist ein Dauerbrenner – für Hobbyfotografinnen und -fotografen ebenso wie für die Community des freien Medienarchivs Wikimedia Commons. Dabei geht es nicht alleine um

Bild: By Benutzer:syrcro, basiert auf File:DEU Tutorial – Hochladen von Bildern.svg vom Urheber Benutzer:San Jose in der svg-Variante von User:Odder.[Public domain], via Wikimedia Commons

urheberrechtliche Fragen. Auch Persönlichkeitsrechte, das Datenschutzrecht, das Eigentum, das Markenrecht und sogar das Strafrecht können hier eine Rolle spielen. Die Internationalität von Wikimedia Commons verkompliziert die Sache zusätzlich.

Was müssen Fotografinnen und Fotografen sowie und Nachnutzerinnen und Nachnutzer beachten, wenn sie Bilder auf Commons hochladen oder aus Commons nachnutzen wollen? Diesen Fragen wird Ansgar Koreng nachgehen. Er ist Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht und berät und vertritt unter anderem Wikimedia Deutschland e.V., die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen und eine Vielzahl von Mitgliedern der Wikipedia-Community in verschiedenen rechtlichen Belangen. Last not least ist er außerdem selbst passionierter Hobbyfotograf.

Die Veranstaltung wird als Livestream auf der Webseite von Monsters of Law gezeigt und eine Aufzeichnung später verfügbar gemacht. Zur besseren Organisation freuen wir uns über eine Anmeldung.

 

 

by Christopher Schwarzkopf at May 20, 2015 03:32 PM

May 19, 2015

Wikimedia Germany

“Das Problem ist, dass wir legal arbeiten wollen.” Das ABC des Freien Wissens “H=Harmonisierung.”

Bei der Podiumsdiskussion “H=Harmonisierung. Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?” der Reihe Das ABC des Freien Wissens wurde über den aktuellen Verhandlungsprozess für ein neues Urheberrecht auf europäischer Ebene diskutiert.

Immer neue Paare bildeten sich als Projektionen an einer Wand des Veranstaltungsraumes bei Wikimedia Deutschland, der passenderweise “Mosaik” heißt. Meist nachdenklich erwiderten die jungen Europäerinnen und Europäer den Blick der Betrachter. Die Fotografien des Projektes “I´m not afraid of anything” von Edgar Zippel zeigen die Pläne, Wünsche und Ängste junger europäischer Menschen, ausgedrückt in Blicken und Antworten auf die Fragen: – Was willst Du machen? – Worauf freust Du Dich? – Wovor hast Du Angst? “Die EU-Urheberrechtsreform” wäre vielleicht eine passende Antwort auf alle drei Fragen gewesen, denn damit beschäftigten sich die Gäste Julia Reda, Joe McNamee, Elisabeth Kotthaus und Dimitar Dimitrov auf dem Podium.

Gemeinsam an einem Reform-Strang! Oder?

Im Zentrum der Diskussion stand neben dem Ausgang des nun anlaufenden Drafting-Prozesses zur Urheberrechtsreform die Frage, wie der Aushandlungsprozess zwischen den politischen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft in der “Brussels Bubble” eigentlich funktioniert. Die Entscheidungen werden in Brüssel getroffen, diese Erkenntnis hat sich inzwischen gerade bei zivilgesellschaftlichen Organisationen für verschiedenste Themenbereiche durchgesetzt und führt nach und nach zu entsprechendem Handeln vor Ort. Einige Initiativen haben sich in den letzten Jahren in Brüssel in Stellung gebracht, um ihre Interessen gegenüber der Europäischen Kommission zu vertreten und politischen Entscheidern Wege zu einem zeitgemäßen Urheberrecht aufzuzeigen. Doch wie gut funktioniert diese Arbeit in der Praxis?

So viele Abgeordnete, so wenig Fürsprecher für ein freies Netz

Joe McNamee, Geschäftsführer der Organisation EDRi (European Digital Rights), beschrieb die konkrete Arbeitsweise des kleinen Teams in Brüssel und der Mitglieder in verschiedenen europäischen Ländern. Das Problem sei nicht der mangelnde Zugang zum politischen Prozess. Wer einen Termin ausmache, bekomme in der Regel auch sein Gespräch. “Aber seit der Finanzkrise ist das Lobbying in Brüssel anders. Unternehmen sagen einfach: Wir müssen das haben.” Da effektiv gegenzuhalten, sei angesichts der schieren Fülle und Vielfalt der Generaldirektionen, Mitgliedsländer und Abgeordneten, mit denen EDRi und andere Gruppen theoretisch intensiv sprechen müssten, “eine interessante Herausforderung”, wie McNamee freundlich umschrieb. Gefragt nach seiner Einschätzung zum Ausgang des aktuellen Verhandlungsprozesses antwortete er unumwunden: “Wenn ich in meinem Job nicht optimistisch wäre, müsste ich wohl vom Dach springen.”

Sein Counterpart in der Diskussion bildete gewissermaßen Elisabeth Kotthaus, Mitglied der Vertretung der Europäischen Kommission, die nach kurzfristiger Absage Günther Oettinger vertrat. Die Kommission habe die Aufgabe, als “ehrlicher Makler” möglichst alle an sie herangetragenen Interessen und Themengebiete zu vertreten oder zumindest zu verstehen. Kotthaus berichtete vom schwierigen Prozess innerhalb der Kommission, als Institution möglichst neutrale Positionen zu erarbeiten und Vorschläge zu machen, die einen Interessenausgleich herstellen und für die Mehrheit der Abgeordneten akzeptabel sind. Das Ziel ihrer Arbeit sei letztlich im besten Fall, dass am Ende alle gleichmaßen unzufrieden seien.

Im Auge des Lobbying-Orkans

Elisabeth Kotthaus, Dimitar Dimitrov und Julia Reda haben Spaß. Foto: Christopher Schwarzkopf, [CC BY-SA 3.0]

Julia Reda, derzeit die einzige Europaabgeordnete der Piratenpartei, hat sich durch ihren viel diskutierten Evaluationsbericht der InfoSoc-Richtlinie (“Copyright-Directive”) von 2001 innerhalb kurzer Zeit ins Zentrum der entscheidenden Debatten katapultiert – und damit auch ins Auge des Lobbying-Orkans. Lobbyismus sei fester Teil des demokratischen Systems und damit nicht per se problematisch, so Reda. Zutreffend sei jedoch, dass finanzstarke Firmen durch ihre größeren Ressourcen die Möglichkeit hätten, durch mehr Angestellte auch breiteren Einfluss auszuüben als Kleininitiativen mit drei hochmotivierten, aber im Zweifelsfall ehrenamtlich agierenden Mitarbeitenden. Für noch problematischer allerdings hält sie den Umstand, dass politische Debatten auf europäischer Ebene weniger sichtbar und damit weniger Gegenstand des öffentlichen Diskurses seien. Der Prozess des Austarierens von Interessen könne trotz allem funktionieren, gab sie sich optimistisch. Reda plädierte für eine radikale Vereinfachung des Urheberrechtes, das für Laien in der Alltagskommunikation des Internets verständlich und praktikabel sein müsse. Freilich sei nicht jede Harmonisierung per se gut, antwortete sie auf einen Publikumseinwurf mit Blick auf den gesetzgeberischen Status Quo. Während 2001 nur die Verwerterrechte europaweit vereinheitlicht worden seien, müsse man sich jetzt den Nutzerfreiheiten und deren konkrete Ausgestaltung von Schrankenbestimmungen zuwenden.

Bitte verklagt uns doch mal!

Dimitar Parvanov Dimitrov beschrieb die Arbeitsweise und die spezifischen Herausforderungen einer sich dezentral, länderübergreifend und größtenteils digital organisierenden Interessenvertretung wie der Free Knowledge Advocacy Group EU, die er als “Wikimedian in Brussels” repräsentiert. Um wirkliche Bewegung in die politischen Prozesse zu bringen, sei es nötig, zunächst wenige Themen zu definieren, die auf der politischen Agenda höher rücken sollen, und dann die grenzüberschreitende, europäische Relevanz dieses Themas nachzuweisen. Im Falle der inzwischen 17 Landesorganisationen unfassenden Wikimedia-Gruppe ist dies etwa die Panoramafreiheit. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Initiativen für ein moderneres Urheberrecht funktioniere gut, aber alle Gruppen hätten naturgemäß andere Foki bezüglich der Punkte, die konkret verändert werden sollten. Die Mühlen mahlen also langsam, aber immer stetiger.

“Wo liegt das Problem?” werde Dimitrov häufig in Brüssel gefragt, wenn er die Nöte etwa der Commons-Community schildere, die in jedem Land auf verschiedene Reglungen des Fotografierens und Publizierens achten müssen, und nicht selten unbewusst die Grenzen der Legalität überschreite. Das Problem sei, dass wir legal arbeiten möchten, erwidere er dann. Hilfreich wäre unter Umständen, einige Male prominent verklagt zu werden. Erst dadurch werde eine Regelungsproblem in der öffentlichen Wahrnehmung groß genug, um auf europäischer Ebene verhandelt zu werden.

“Wir sind doch hier beim ABC des Freien Wissens, es geht doch um viel, viel mehr!”, meldete sich ein Publikumsgast gegen Ende zu Wort. Nicht das Klein-Klein von Youtube-Nutzungsrechten und CD-Privatkopien sollte diskutiert werden, sondern wie Bildungs- und Kulturinhalte wirklich frei genutzt werden können. Dieses Schlusswort deuten den langen Weg an, der allen Reformwilligen noch bevorsteht. Eine konfuzianische Gelassenheit könnte dabei helfen.

Fotos der Veranstaltung auf Wikimedia Commons
Video der Veranstaltung
Video-Interviews der Gäste (werden noch ergänzt)

Das nächste ABC des Freien Wissens findet am Donnerstag, den 25. Juni, zum Thema “I=Inhalt. Wie partizipativ ist Open Culture?” statt. Zu Gast sind diesmal der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner, Stadtforscherin Dr. Paula Marie Hildebrandt und Prof. Johannes Vogel, Direktor des Naturkundemuseums.

Kontakt: salon@wikimedia.de

 

by Lilli Iliev at May 19, 2015 09:52 AM

May 18, 2015

Wikimedia Germany

Using Wikidata to Improve the Medical Content on Wikipedia

German summary: Vor einigen Tagen wurde eine wissenschaftliche Veröffentlichung publiziert die sich damit beschäftigt wie Wikipediaartikel zu medizinischen Themen durch Wikidata verbessert werden können. Hier stellen sie die Veröffentlichung und ihre Ergebnisse vor.

 

This is a guest post by Alexander Pfundner, Tobias Schönberg, John Horn, Richard D. Boyce and Matthias Samwald. They have published a paper about how medical articles on Wikipedia can be improved using Wikidata.

An example of an infobox that shows drug-drug-interactions from Wikidata. Including this information could be of significant benefit to patients around the world.

The week before last a study was published in the Journal of Medical Internet Research that investigates how Wikidata can help to improve medical information on Wikipedia. The researchers from the Medical University of Vienna, the University of Washington and the University of Pittsburgh that carried out the study are active members of the Wikidata community.

The study focuses on how potential drug-drug interactions are represented on Wikipedia entries for pharmaceutical drugs. Exposure to these potential interactions can severely diminish the safety and effectiveness of therapies. Given the fact that many patients and professionals often rely on Wikipedia to read up on a medical subject, the quality, completeness and relevance of these interactions can significantly improve the situation of patients around the world.

In the course of the study, a set of high-priority potential drug-drug-interactions were added to Wikidata items of common pharmaceutical drugs (e.g. Ramelteon). The data was then compared to the existing information on the English Wikipedia, revealing that many critical interactions were not explicitly mentioned. It can be expected that the situation is probably worse for many other languages. Wikidata could play a major role in alleviating this situation: Not only does a single edit benefit all 288 languages of Wikipedia, but the tools for adding and checking data are much easier to handle. In addition, adding qualifiers (property-value pairs that further describe the statement, e.g. the severity of the interaction) and sources to each statement puts the data in context and makes cross-checking easier . In the study Wikidata was found to be capable to act as a repository for this data.

The next part of the study investigated how potential drug-drug interaction information in Wikipedia could be automatically written and maintained (i.e. in the form of infoboxes or within a paragraph). Working with the current API and modules, investigators found that the interface between Wikidata and Wikipedia is already quite capable, but that large datasets still require better mechanisms to intelligently filter and format the data. If the data is displayed in an infobox, further constraints come from the different conventions on how much information can be displayed in an infobox, and whether large datasets can be in tabs or collapsible cells.

Overall the study comes to the conclusion that, the current technical limitations aside, Wikidata is capable to improve the reliability and quality of medical information on all languages of Wikipedia.

The authors of the study would like to thank the Wikidata and Wikipedia community for all their help. And additionally the Austrian Science Fund and the United States National Library of Medicine for funding the study.

by Lydia Pintscher at May 18, 2015 01:35 PM

May 13, 2015

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 18/2015

Hier kommt die 18. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

Foundation und Organisationen

Wikimedia Deutschland veröffentlicht Fundraising-Bericht

Wikimedia Deutschland veröffentlichte einen Bericht über das Fundraising und dessen Entwicklung in den vergangenen Jahren.

WMDE stellt Monatsbericht auf Videoformat um

Wikimedia Deutschland veröffentlichte seinen Monatsbericht testweise erstmals in Form eines Videos.

FDC: Staff Assessments für 5 Förderanträge veröffentllicht

Die WMF-Angestellten, die das Funds Dissemination Committee bei der Bewertung der Förderanträge unterstützen, haben ihre Analyse für die fünf Anträge aus der aktuellen Runde veröffentlicht.

WMUK gibt Umstrukturierung und Update zur Geschäftsführersuche bekannt

WMUK reduziert seine Angestellenanzahl von 14 auf 9 und rechnet damit, im Juli einen neuen Geschäftsführer gefunden zu haben.

Communitywahlen für das WMF Board of Trustees ab 17. Mai

Ab 17. Mai ist die Community aufgerufen, drei Kandidierende ins Board of Trustees der Wikimedia Foundation zu wählen.

Wikimedia France veröffentlicht „Practical Guide for Local Groups“

Wikimedia France hat eine 22-seitige, hübsch designte Broschüre zum Thema lokale Gruppen herausgegeben. Feedback ist erwünscht!

Projekte und Initiativen

Wikidata erhält Auszeichnung

Wikidata gehört zu den 100 Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Das Projekt wurde aus über 1000 Bewerbungen von einer unabhängigen und durch einen Fachbeirat unterstützten Expertenjury ausgewählt.

Paper veröffentlicht zur Verbesserung von medizinischen Inhalten in Wikipedia mittels Wikidata

Ein Paper wurde veröffentlicht, das sich mit dem Thema beschäftigt wie medizinische Artikel in Wikipedia mittels Wikidata verbessert werden können.

WLE-Blog berichtet über Aktuelles von laufendem Wettbewerb

Der diesjährige Fotowettbewerb Wiki loves Earth ist in vollem Gange. Für aktuelle Entwicklungen und Diskussionen wurde ein Blog gestartet.

Atanassova spricht über die #100wikidays challenge

Atanassova, eine Autorin der bulgarischsprachigen Wikipedia, erzählte von ihrer „#100wikidays challenge“, bei der die Aufgabe darin Bestand, einhundert Tage lang, jeden Tag einen Wikipedia-Artikel anzulegen.

Wikimedia Schweden startet Wikidata-Wettbewerb #tastydata

Vom 8. bis 27. Mai läuft der vermutlich erste Wikidata-Wettbewerb, mit dem eine Liste von etwa 300 Nahrungsmitteln zu bebildern und in möglichst viele Sprachen zu übersetzen. Organisiert wird der Wettbewerb von Wikimedia Schweden.

GLAM-Newsletter für April

Über die GLAM-Aktivitäten des vergangenen Monats berichtet der aktuelle GLAM-Newsletter.

Registrierung für Wikimania eröffnet

Bis zum 31. Mai kann man sich zum Early-Bird-Tarif für die Wikimania und Hackathon anmelden.

Sieger des 22. Schreibwettbewerbs stehen fest

Die Jury kürte die Sieger des 22. Schreibwettbewerbs der deutschsprachigen Wikipedia. Der Artikel „Sangam-Literatur“ ist Gesamtsieger, Publikumssieger ist der Artikel „Ludwig Boltzmann“.

Whitepaper zu OER in der Hochschule und in der Weiterbildung erschienen

Das “Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland – Bestandsaufnahme und Potenziale 2015” ist erschienen. Es gibt einen Einstieg und Überblick über die Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen für OER an Hochschulen und stellt die wichtigsten Akteure vor. „Das Whitepaper Open Educational Resources (OER) in Weiterbildung/Erwachsenenbildung – Bestandsaufnahme und Potenziale 2015“ liefert neben einer Bestandsaufnahme auch einen Blick auf künftige Entwicklungen und deren mögliche Einflüsse auf die OER-Debatte in Deutschland.

Technik

Semantic MediaWiki 2.2 erschienen

Am 9. Mai erschien das Semantic MediaWiki in der Version 2.2 mit neuen Funktionen.

Überarbeiteter Vorschlag für die Unterstützung von Wiktionary durch Wikidata veröffentlicht

Es wurde ein überarbeiteter Vorschlag veröffentlicht, wie die Unterstützung von Wiktionary durch Wikidata in Zukunft aussehen kann. Kommentare sind dort gern gesehen.

Zugriff auf beliebige Daten aus Wikidata in den ersten Projekten möglich

In einem Wikipedia-Artikel ist es im Moment nur möglich Daten aus Wikidata zu verwenden, die direkt mit dem Artikel verbunden sind. So können beispielsweise im Artikel über Berlin nur Daten aus dem Datenobjekt zu Berlin genutzt werden. Diese Beschränkung wurde in den ersten beiden Projekten (niederländischsprachige Wikipedia und französischsprachige Wikisource) aufgehoben. Weitere Projekte sollen folgen.

Reasonator für mobile Geräte weiterentwickelt

Das Tool Reasonator, zur leserfreundlicheren Darstellung von Wikidata-Items, wurde von Magnus Manske für die Nutzung mit mobilen Geräten weiterentwickelt.

Diskussion

Highlights von der re:publica

Michael Schulte stellte das Klexikon vor, ein freies Lexikon für Kinder.

Dirk Franke sprach über Wikimedia-Communitys und Community Empowerment.

In der Gameshow „Six degrees of Wikipedia“ gewannen diejenigen Kandidaten, die sich am schnellsten von einem vorgegebenen Artikel zu einem bestimmten anderen themenfremden Artikel durch die Wikipedia klicken konnten.

Simon Köhl präsentierte serlo.org, „eine Wikipedia für die Bildung“.

Dirk Franke und Rebecca Cotton klärten über „The Art of Trolling“ auf.

Jöran Muuß-Merholz hielt einen Vortrag zum Thema „Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführten – eine Rückschau auf die Jahre 2015 bis 2025“.

Blogbeitrag über Vergleiche von Staaats- und Vereinswesen

Wikipedia-Benutzer und WMDE-Präsidiumsmitglied Gnom, bloggte auf seiner Benutzerseite über Vergleiche von Staats- und Vereinswesen.

Dirk Franke bloggt über partizipative Jahresplanung

Dirk Franke bloggt in drei Teilen über den Präsidiumsvorschlag zur partizipativen Jahresplanung 2016

„Wikimania and the differences between online and offline cultures“

Der Anthropologe Lionel Scheepmans schrieb im Blog der Wikimedia Foundation über die Wikimania und die Unterschiede zwischen Online- und Offline-Kulturen.

Presse und Websites

Wikipedia-Seiten von David Cameron und Nigel Farage manipuliert

Der Standard berichtete, wie am Wahltag in Großbritannien die Artikel verschiedener britischer Politiker in der englischsprachigen Wikipedia vandaliert wurden.

Vice führte Interview mit WMCH und Femwiss zur Frauenbeteiligung

Das Lifesstyle- und Jugendmagazin Vice veröffentlichte ein Interview mit Muriel Straub (WMCH) und Pegah (Femwiss) über die Beteiligung von Frauen in der Wikipedia.

BMBF gibt Pressemitteilung zu freien Lehr- und Lernmaterialien heraus

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte eine Pressemitteilung zu freien Lehr- und Lernmaterialien. Neben dem vom BMBF geförderten Projekt Mapping OER von WMDE wird auch eine Studie zum Aufbau einer digitalen Infrastruktur, die beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Auftrag gegeben wurde, angekündigt.

Termine

Corso Leopold und Streetlife-Festival

Am 15. und 16. Mai werden Wikipedianerinnen und Wikipedianer auf dem Corso Leopold und dem Streetlife-Festival wieder mit einem Infostand vertreten sein. Die Feste finden zweimal im Jahr, zeitgleich und nebeneinander statt. Münchner Wikipedianer sind seit Herbst 2013 daran beteiligt.

Monsters of Law

Am 28. Mai, 18 Uhr, findet bei Wikimedia Deutschland in Berlin die nächste Veranstaltung zu juristischen Fragen rund um Freies Wissen statt. Diesmal ist Ansgar Koreng zu Gast, Rechtsanwalt und Experte für Urheber- und Medienrecht. Näheres zum Inhalt folgt unter:

Treffen von OER-Initiativen

Am 31. Oktober 2015 findet ein Treffen von OER-Initiativen unter dem Motto „Die Kräfte bündeln – OER-Initiativen stärken“ in Schmerlenbach statt. Organisiert wird das Treffen von der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. und open-educational-resources.de – Transferstelle für OER. Weitere Informationen unter:


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 13, 2015 01:21 PM

Wikimedia Spain

Wiki Loves Earth 2015 a Espanya

Wikimedia Espanya organitza l'edició espanyola de «Wiki Loves Earth 2015» ('Wiki estima la Terra'), un concurs fotogràfic sobre espais naturals de tot el món, amb l'objectiu d'il·lustrar articles de la Viquipèdia, potenciar la presència global i lliure del patrimoni natural, i difondre el coneixement lliure. El concurs s'organitza aquest any a al menys dotze països de quatre continents. L'edició de 2014 va incloure per primera vegada espais naturals espanyols. Amb l'organització d'Amical Wikimedia, WLE 2014 va cobrir els espais naturals de Catalunya, les Illes Balears i el País Valencià.

La dinàmica del concurs és senzilla i la participació és òbviament gratuïta. Es tracta de fer fotografies d'espais naturals reconeguts com a llocs d'importància comunitària per la xarxa Natura 2000 i pujar-les-hi sota una llicència lliure entre l'1 i el 31 de maig de 2015. Les fotografies no tenen perquè haver estat preses entre aquestes dates. Només es requereix que s'hi pugin durant el mes de maig. Per participar no cal registrar-se al concurs, encara que sí ho has de fer en Wikimedia Commons o, opcionalment, en el grup de Flickr creat a aquest efecte (si no, no podrem posar-nos en contacte amb tu quan guanyis :-)). Un cop registrat, tan sols has de pujar-hi les fotos. A Espanya, així com a la resta de països participants, un jurat compost per persones relacionades amb la natura, la fotografia i el coneixement lliure atorgarà diversos premis, i les deu millors fotografies de cada país participaran en la fase internacional del concurs, amb els seus propis premis.


"Estany del Cortalet, Aiguamolls de l'Empordà", un dels guanyadors (lloc tretzè) de WLE 2014. Autor: Mikipons (CC-BY-SA 3.0)

La primera edició de Wiki Loves Earth es va organitzar l'any 2013 a Ucraïna: 365 fotògrafs van pujar més de 11.000 imatges. En l'edició de 2014 el concurs es va estendre a 16 països de tot el món, i 3.000 participants van contribuir amb més de 170.000 fotografies. D'elles, 7.500 provenir d'espais naturals d'Espanya i Andorra. En l'edició de 2015 el concurs abastarà, per primera vegada, tota la península Ibèrica (així com Balears, Canàries, Madeira, Açores, Ceuta i Melilla), gràcies a la col·laboració amb Wikimedia Portugal per organitzar el concurs a tots dos països.

Per facilitar la localització dels llocs d'importància comunitària Wikimedia Espanya ha creat llistats dels mateixos de cada comunitat autònoma, cadascuna d'elles amb un mapa propi (llistats de Catalunya, les Illes Balears i el País Valencià). Aquest enfocament és lleugerament diferent a l'adoptat per Amical, ja que admeten altres espais naturals.

Descobreix espais naturals, fotografia'ls i comparteix les teves imatges en pro del coneixement lliure!

Informa't sobre tots els detalls en la web oficial del concurs: http://www.wikilovesearth.es

by Miguel Á. Monjas (noreply@blogger.com) at May 13, 2015 12:45 PM

May 11, 2015

Wikimedia Germany

Vom Banner zur Beziehung – der Fundraising Report 2014

Fundraising bei Wikimedia Deutschland und im gesamten Wikimedia Movement dient nicht allein monetären Zielen sondern auch der Aufklärung über unsere Mission. In Deutschland erreichen wir während der Spendenkampagne täglich mehrere Millionen Menschen und zeichnen damit für die erfolgreichste Online-Kampagne hierzulande verantwortlich. Mit Hilfe eines systematischen Fundraisings und umfassenden A/B-Testings konnten wir innerhalb von fünf Jahren die jährlichen Einnahmen im Rahmen der Spendenkampagne von 700.000 Euro auf 8.200.000 Euro steigern. Dieser Erfolg ist Resultat einer datengesteuerten Herangehensweise, die den Spender und sein Verhalten in den Mittelpunkt stellt. Über unsere Herangehensweise informiert unser Fundraising Report 2014, der soeben erschienen ist.
 

Einnahmenentwicklung der Kampagne seit 2010


 

Der vorliegende Fundraising-Bericht wertet die Erkenntnisse der jüngsten Kampagne aus und bezieht dabei die Entwicklung unserer Arbeit der letzten Jahre mit ein. Dank umfangreichem A/B-Testing und einer über die Jahre aufgebauten technischen Infrastruktur sammeln wir stetig und systematisch Daten und Erkenntnisse. Dies versetzt uns in die Lage, Spendenverhalten und Spendenwege zu analysieren und aufgrund der Testergebnisse die Kampagne zu gestalten und kontinuierlich zu verbessern. Wir haben fünf Erfolgsfaktoren für das Fundraising bei Wikimedia identifiziert, über die der Report detailiert Auskunft gibt.

Fünf Faktoren erfolgreicher Fundraising-Banner

1. Relevanz: Wer nicht assoziiert, handelt nicht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass persönliche Ansprache in Bannern, Schlüsselbegriffe und insbesondere der Bezug auf tagesaktuelle Ereignisse die Ansprache relevanter und somit überzeugender für mögliche Spenderinnen und Spender macht.

2. Aufmerksamkeit ist grundsätzlich hart umkämpft. Die Spanne, um Lesende auf Botschaften aufmerksam zu machen, ist kurz. Der Fundraising-Bericht bereitet Erkenntnisse zum Zeitpunkt von Banner-Einblendungen auf und wertet Farb- sowie andere Designentscheidungen aus.

3. Kurze Wege: Die Navigation durch den Spendenprozess, vom Lesen eines Aufrufs bis zum Abschluss einer Spende, muss für die Zielgruppe vor allem eines sein: direkt. Je weniger Klicks, desto besser. Das ist keine neue Tatsache, und keine, die nur für Wikimedia spezifisch wäre – aber der Bericht zeichnet die konkrete Umsetzung in erfolgreichen Bannern nach.

4. Spendenhürden gilt es so niedrig wie möglich zu gestalten. Zwei Erkenntnisse aus der Arbeit der vergangenen Jahre sind besonders hervorzuheben: 1. Nennung von Spendensummen im Banner ist eine wirksame Orientierungshilfe. Je niedriger die Summe, desto mehr Menschen spenden. Der Gesamterfolg ist größer, wenn mehr Spender mit kleinen Summen spenden. 2. Anonym spenden zu können, ist vielen Spenderinnen und Spendern sehr wichtig.

5. Kampagenprofil schärfen: Spendenziele kommunizieren, Zwischenstände zeigen. Insbesondere das Jahr 2014 hat gezeigt, wie wirksam dramaturgische Momente in der Kommunikation unserer Kampagne eingesetzt werden können. Außerdem thematisiert der Bericht eine Überraschung: Der Effekt des so genannten Social Proof beschreibt, dass das Verhalten einer Gruppe andere Menschen dazu motiviert, ebenso wie die Gruppe zu handeln. Im Rahmen der Spendenkampagne von Wikimedia Deutschland haben wir sehr erfolgreich mit dem Gegenteil dieses Effekts arbeiten können.

 

Das erfolgreichste Banner in der Spendenkampagne 2014


 
Fundraising in fünf Punkten. Rückblickend betrachtet haben sie entscheidend zum Erfolg unserer Spendenkampagnen beigetragen. Vorausschauend betrachtet geht ihre Bedeutung für das internationale Movement jedoch weit über die finanzielle Ebene hinaus: Wir alle müssen Fundraising als Beginn einer Beziehung begreifen, die kontinuierlicher Pflege bedarf.

Fundraising ist mehr als Bannerkommunikation

Unser Ziel für die Zukunft ist, Spendende davon zu überzeugen, Freies Wissen und die Wikimedia-Bewegung langfristig zu unterstützen. Der Bericht gibt Einblick in die Strategie von Wikimedia Deutschland bei Pflege und Vertiefung der Beziehung zum Spendenden. Dafür sind drei Dinge nötig: regelmäßiger Kontakt, spezifische Ansprache und persönlicher Dialog; etwas, was über die bloße Kommunikation über Banner nicht möglich ist. Der Bericht zeigt, welches Potential darin besteht, Menschen an die Mission von Wikimedia dauerhaft zu binden.

Am Beispiel von Zuwendungsbescheinigungen verdeutlichen wir, wie wir davon profitieren, die Wünsche und Erwartungen der Spender ernst zu nehmen. Anhand postalischer und digitaler Mailings zeigen wir, wie zielgruppenspezifische Inhalte und Kommunikationsformen einen langfristigen Erfolg sichern. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die grundlegende Bedeutung einer funktionierenden Serviceleistung. Während der letzten Spendenkampagne in Deutschland nahmen wir bspw. hunderte Anrufe entgegen und beantworteten weit über 5.000 E-Mails. Kontakt ist dabei kein Luxus, sondern die Basis künftiger Beziehungen.

Der Bericht schließt angesichts zukünftiger Herausforderungen mit einem Plädoyer, die Beziehung zum Spender zu intensivieren, seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und die Fundraisingkommunikation weiter zu diversifizieren.
 

by Tobias Schumann at May 11, 2015 04:01 PM

Wikimedia France

C’est parti pour Wiki Loves Earth !

WLE_Austria_Logo_(transparent).svgPhotographiez la Terre et participez à la mise en valeur du patrimoine naturel. Wiki loves Earth, le concours international qui met la biodiversité à l’honneur sur Wikimedia Commons et Wikipédia a démarré le 1er mai. Rendez­-vous sur wikilovesearth.fr !

Cette troisième édition du concours  Wiki Loves Earth, organisé par le mouvement Wikimedia, a été lancée le 1er mai. Jusqu’au 30 mai 2015, vous pouvez enrichir les articles consacrés à la biodiversité en partageant vos photos.

Une première en France

Organisé pour la première fois en France et simultanément avec 21 autres pays, les photographes amateurs et professionnels sont invités à photographier notre patrimoine naturel protégé et à partager leurs œuvres.

Le territoire français est concerné, via 377 zones allant des parcs nationaux jusqu’aux réserves régionales, englobant ainsi la globalité des paysages et des biotopes variés.

Chacun est donc invité à aller photographier la nature. Ce concours est une manière de sensibiliser les Français à leur propre patrimoine, de créer un lien de proximité avec celui-­ci et de faire connaître les projets Wikimédia au grand public. Les photographies des aires naturelles sont placées sous licence libre (CC­-by­-sa) pour permettre au plus grand nombre d’y accéder gratuitement et légalement via Internet (principalement via l’encyclopédie Wikipédia et sa médiathèque Wikimedia Commons).

Un concours international

Lors de l’édition internationale 2014, ce sont plus de 70 000 photos représentant 15 pays du monde qui ont été mises en ligne. Parmi les pays se trouvait notamment l’Autriche, le Népal ou le Brésil. En Allemagne uniquement, ce sont près de 15 000 photos qui ont été importées !

Pendant l’été, un jury national sélectionnera les dix meilleures photographies de France. Elles rejoindront alors les sélections des autres pays participants pour être visées par un jury international. Le jury international constituera à son tour une sélection des meilleures photographies mondiales.

Envie de participer ?

Vous trouverez toutes les informations sur le site du concours. Pour verser vos photos numériques, rendez-vous sur Wikimedia Commons. N’oubliez pas que vous allez photographier des lieux protégés et fragiles !

Wikimédia France met également à l’honneur chaque jour du mois de mai une photographie soumise dans le cadre du concours, sur son site wikilovesearth.fr et sur les réseaux sociaux.

http://wikilovesearth.fr/post/118102053011/coup-de-coeur-du-jour-premieres-neiges-sur-les

by Trizek at May 11, 2015 08:40 AM

May 10, 2015

Wikimedia Spain

GLAM-WIKI 2015

Entre los días 10 y 12 de abril de 2015, y organizada por Wikimedia Nederland, se celebró en La Haya (Países Bajos) GLAM-WIKI, una conferencia sobre proyectos GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums, en inglés) de colaboración con Wikimedia y otras instituciones de conocimiento libre. Tuvo lugar en las instalaciones de la Koninklijke Bibliotheek y del Nationaal Archief, y a la misma acudieron profesionales y voluntarios del sector; por parte de Wikimedia España asistieron tres socios. Los objetivos de la conferencia eran compartir lecciones aprendidas en el pasado, inspirar y motivar a los participantes a involucrarse en proyectos nuevos o ya existentes que apoyen la misión del movimiento Wikimedia e incrementar la concienciación sobre la importancia del acceso libre al patrimonio cultural. El programa fue muy completo y se desarrolló de la siguiente manera:

El viernes se presentaron varios proyectos, ya finalizados, en marcha o futuros, de colaboraciones con museos como el Soumaya de México o el Nacional de Etnografía de Polonia, la digitalización de documentos como los discursos de Salvador Allende en Chile o la residencia del proyecto Expedition Wikipedia. Hubo introducciones a iniciativas como el proyecto Wikimaps, creado para hacer disponibles mapas históricos desde archivos de Wikimedia Commons, y a Wikidata para GLAMs. Asimismo, también se presentaron tutoriales sobre cómo identificar una colaboración en potencia y planear y lanzar una relación fructífera, y sobre Wikipedia y contenido abierto.


Foto de grupo de los asistentes a la conferencia. Ziko van Dijk, CC-BY-SA.

El sábado fue el día de mayor número de ponencias. Continuaron las presentaciones de proyectos llevados a cabo, varios de ellos vinculados al mundo de la medicina como el Cancer Research de Reino Unido o el Calicut Medical College de India, y de primeras colaboraciones GLAM como en el caso de Armenia. Hubo varios tutoriales sobre aspectos técnicos a tener en cuenta en proyectos GLAM como la subida y gestión de imágenes en Commons, la edición en Wikidata o el uso de Wikimetrics para el seguimiento y reporte de estadísticas. Se llevaron también a cabo presentaciones sobre la reforma de copyright en la Unión Europea, los editatones celebrados en el marco de Europeana y las posibilidades de colaboración con la UNESCO.

Por último, el domingo hubo presentaciones sobre proyectos relacionados con bibliotecas, la GLAMwiki Toolset (herramienta de subida masiva de archivos a Wikimedia Commons) y el entrenamiento de GLAMs como solución a los problemas de falta de conocimiento y habilidades necesarias para llevar a cabo una colaboración GLAM. Para cada sesión se habilitó un Etherpad, estando disponibles para su consulta desde el programa de la conferencia. Como actividades paralelas a la misma hubo dos visitas guiadas a la Biblioteca Nacional de los Países Bajos y al Archivo Nacional, y se promovió entre los asistentes un concurso de edición de artículos sobre GLAMs.

by Rubén Ojeda (noreply@blogger.com) at May 10, 2015 06:58 PM

May 08, 2015

Wikimedia Hungary

300 000 szócikk a Magyar Wikipédián


Forrás: Magyar Wikipédia

A Gervai Péter által alapított Magyar Wikipédia a mai napon újabb mérföldkőhöz érkezett, a szócikkek száma elérte a 300 000-et.

A szerencsés szócikk a 2SZ35 Koalicija–SZV című cikk lett, melyet VargaA nevű szerkesztőnk indított el, 2015. május 7-én 12.59 perckor.

Szerkesztőnk zalaegerszegi illetőségű okleveles gépészmérnök, aki nagy szerettel írja a haditechnikai cikkeket, a műszaki tudományok műhelyének tagja, azontúl a való életben műszaki szakfordítóként és tolmácsként működik. Első szócikkét 2006. június 7-én írta, azóta többek között a haditechnikai cikkek gyarapítása a célja.

Mindannyian örülhetünk annak, hogy sikerült idáig eljutnunk és remélhetőleg hamarosan egy újabb mérföldkövet köszönthetünk majd.

Addig is gratulálunk a szerkesztőnek és minden olyan közreműködőnek, aki a tudását és idejét rászánja arra, hogy a magyar nyelvű enciklopédiát gazdagítsa.



by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at May 08, 2015 08:14 PM

Wikimedia Germany

Wir probieren aus: WMDE-Monatsvideo Februar 2015

Liebe Freunde des Freien Wissens,

wir haben im Februar damit begonnen, das Format der WMDE-Monatsberichte umzugestalten. Es gibt weiterhin die ausführliche monatliche Berichterstattung über die Aktivitäten der Communitys hier in diesem Blog. Zusätzlich wollen wir ein neues Kurzvideoformat testen.

Einmal im Monat treffen sich die hauptamtlich Mitarbeitenden von Wikimedia Deutschland, um sich über die Projekte in den einzelnen Bereichen auszutauschen. Bei diesem Monatsmeeting werden die unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte innerhalb des Kollegiums sehr lebendig erzählt und mit Präsentationen visualisiert. Wir nutzen dafür Bühne und Technik unseres Veranstaltungsraums Mosaik und zeichnen die Monatstreffen auf Video auf. Da es immer viel zu erzählen gibt, kommen dabei oft anderthalb Stunden Videomaterial zusammen. Dieses Material bildet die Grundlage für das neue Testformat: Drei Themen des Monatstreffens wurden kollaborativ ausgewählt und zu einem 3-Minuten-Video zusammengeschnitten.

Im Bild zu sehen sind die Präsentationen und oben links auch diejenigen, die gerade auf der Bühne über die Projekte sprechen. Dazu wurde eine extra Tonspur mit Sprechertext aufgenommen (hier im ersten Versuch hört man meine eigene Stimme). Das Video soll vor allem neuen Mitgliedern die Arbeit des Vereins rund um die vielen Facetten des Freien Wissens näherbringen und eine Einladung sein, sich weiter zu informieren. Dazu ist der Sprechertext unterhalb des Videos aufgeführt und zusätzlich mit Links auf die entsprechenden Projektseiten hinterlegt.

Schnitt- und Tonqualität sind noch nicht perfekt – reichen aber hoffentlich aus, um einen ersten Eindruck zur Idee des Formats zu vermitteln. Was denkt ihr? Schafft so ein Videoformat bei neuen Mitgliedern Lust auf Freies Wissen? Was muss verändert/verbessert werden? Wir sind gespannt auf Fragen, Vorschläge und Feedback, gern auch per Mail.

Liebe Grüße,

Tjane

 

 

Hallo und herzlich Willkommen zum WMDE Februar in drei Minuten.

Mit diesem neuen Videoformat wollen wir monatlich über eine kleine Auswahl an Aktivitäten rund um Freies Wissen informieren. Im Bild zu sehen sind dabei Ausschnitte der Monatsmeetings der Berliner Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland.

Wikimedia Deutschland unterstützt Freiwillige, die zum Beispiel in der Wikipedia zu Freiem Wissen beitragen. Dass es dabei aber nicht unbedingt immer um das Schreiben von Artikeln gehen muss, zeigt das Projekt “Festivalsommer”.

Beim Festivalsommer treffen sich Freiwillige, um zusammen auf Festivals und Konzerten zu fotografieren. Die entstandenen Bilder laden sie dann ins freie Medienarchiv Wikimedia Commons, wo sie von jedem weiter genutzt werden können. Durch den Festivalsommer haben schon viele Wikipedia-Artikel von Bands und Musikern tolle Bilder bekommen. Wikimedia Deutschland unterstützt dieses Projekt durch Equipment, zum Beispiel in Form von Kameras und Stativen. Im Februar fand der Auftaktworkshop für den Festivalsommer 2015 statt – es ist aber noch nicht zu spät hier mitzumachen.

Mehr Informationen rund um den Festivalsommer


Ein weiterer Bereich in dem sich Wikimedia Deutschland engagiert ist die Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen, wie zum Beispiel Museen und Archiven. Das Projekt hier im Video heißt Coding da Vinci und ist ein Programmierwettbewerb mit Kulturdaten, der 2014 erstmals von Wikimedia Deutschland und Partnern veranstaltet wurde. Dabei haben 16 Institutionen Datensätze unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt. 150 Programmierer haben sich in Arbeitsgruppen zusammengefunden und dann in nur 10 Wochen aus diesen Kulturdaten neue Anwendungen, Apps und Spiele gebaut.

Das Projekt zeigt, was man aus Kulturdaten alles Tolles machen kann: Zum Beispiel ist aus dem Tierstimmenarchiv des Berliner Museums für Naturkunde und Informationen aus der Wikipedia der zzZwitscherwecker entstanden. Diese App hört nicht auf laut zu zwitschern,  bis der passende Singvogel zum Gezwitscher ausgewählt wurde. Am 25. und 26. April startete Coding da Vinci 2015. Anfang Juli werden dann die Ergebnisse präsentiert.

Mehr Informationen rund um Coding da Vinci


Im dritten Thema des Videos dreht sich alles um Wikidata. Die freie Datenbank strukturiert Informationen an einem zentralen Ort und zwar so, dass sie sowohl von Menschen, als auch von Maschinen gelesen und weiter genutzt werden können. Im Video zu sehen sind neue Anwendungen außerhalb der Wikimedia-Welt, die die Fakten aus Wikidata als Grundlage benutzen. Ein Beispiel ist “Inventaire” – ein Projekt für die Inventarisierung von Büchern. Ein weiteres ist “Ask Platypus” – eine Anwendung, die komplexe Fragen beantworten kann, zum Beispiel, wie der Vater von Michelle Obamas Mann heißt.

Innerhalb der Wikipedia können die Fakten aus Wikidata beispielsweise in den Infoboxen zum Einsatz kommen und somit das Leben der ehrenamtlichen Artikelschreiber erleichtern. Wenn die Einwohnerzahl einer Stadt nur in einem Ort – in Wikidata – eingetragen wird, kann sie automatisch in allen angeschlossenen der über 200 Sprachversionen von Wikipedia aktualisiert werden.

Mehr Informationen rund um Wikidata

 

by Tjane Hartenstein at May 08, 2015 11:17 AM

May 07, 2015

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 17/2015

Hier kommt die 17. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

Foundation und Organisationen

Community-Wahlen für das Funds Dissemination Committee laufen

Bis zum 10. Mai finden Wahlen für neue Mitglieder und die Ombudsperson des Funds Dissemination Committee statt. Dieses Komitee bewertet Förderanträge der größeren Wikimedia-Organisationen und spricht Empfehlungen über deren Förderungen an das Board of Trustees der Wikimedia Foundation aus. Es stehen zwei Kandidaten für die Ombudsperson und elf Personen für die fünf FDC-Positionen bereit. Die Wahlen für das Board of Trustees finden im Anschluss statt. Beteiligung ist erwünscht!

Infoübersicht zum 4. Präsidium überarbeitet

Die Seite des Präsidiums im Forum von Wikimedia Deutschland wurde grundlegend aktualisiert, nun sind dort auch Informationen zu den Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Zielen des Gremiums zu finden.

Projekte und Initiativen

Wahlen zum Schiedsgericht in der deutschsprachigen Wikipedia

In der deutschsprachigen Wikipedia finden vom 8. bis zum 21. Mai 2015 die Wahlen für fünf neue Mitglieder des Schiedsgerichts statt.

Wie viele Frauen bearbeiten die Wikipedia?

Im Blog der Wikimedia Foundation wurde anlässlich der beendeten Inspire-Kampagne ein Bericht zu den aktuellen Untersuchungen zur Frauenbeteiligung in der Wikipedia veröffentlicht.

Fotos des Erdbebens in Nepal auf Commons

Der Wikipedia-Autor Krish Dulal läd Fotos der Erdbeben-Katastrophe in Nepal auf Commons. Im Blog der Wikimedia Foundation wurde er dazu interviewt.

Geförderte Projekte aus den Communitys im April

Eine ausgewählte Übersicht der im April von Wikimedia Deutschland geförderten Projekte aus den Communnitys ist im Vereinsblog veröffentlicht worden.

Musik aus dem Archive of Indian Music für Commons

Der indische Blogger Safincrazy berichtet von seinen Bemühungen gemeinfreie Musik aus dem Archive of Indian Music zu befreien und auf Wikimedia Commons bereit zu stellen.

Mexiko: Im Servicio Social die Wikipedia editieren

Der „Servicio Social“ ist ein sozialer Dienst, den Studenten in Mexiko im Laufe ihres Studiums leisten müssen. Das Programm „Wiki Learning“ ermöglicht es Studenten des Instituts für Technologische und Höhere Studien Monterrey im Rahmen des Servicio Social die Wikipedia zu bearbeiten.

Das „Open Wikipedia Ranking“ listet die wichtigsten Wikipedia-Seiten

Forscher der Universität Mailand haben eine Methode zum Ranking der wichtigsten Wikipedia-Artikel entwickelt.

Wikimedianer in Brüssel

Karl Sigfrid, European Union Policy Manager bei Wikimedia Sweden, berichtete über wikiversumsrelevante Themen im Europaparlament.

Statistik über Statistiken

Ein neuer Wikistats-Bericht gibt Auskunft über die meist abgerufenen Wikimedia-Statistiken.

Technik

Wiki-Dialog zum Konzept Technische Wünsche gestartet

Die Wiki-Alternative zu Tech on Tour: Interessierte, die rund um die Organisation technischer Unterstützung für die Communitys diskutieren wollen, sind herzlich zum Wiki-Dialog eingeladen. Der Dialog endet am 20. Mai.

Dynamische Listen mit Wikidata

Magnus Manske stellt den Listeria-Bot vor, der es ermöglicht dynamische Wikipedia-Listen aus Wikidata zu generieren.

Wikidata Visualization Challenge

Wikimedia Schweden, das Royal College of Science und die Open Knowledge Foundation Schweden organisieren die „Wikidata Visualization Challenge“, ein Wettbewerb zur Visualisierung von Daten aus Wikidata.

Diskussion

Diskussion zum Evaluationsansatz der WMF am Beispiel von Wiki Loves Monuments

Das Learning & Evaluation Team der WMF hat erste länderüberübergreifende Evaluations-Berichte zu typischen Wikimedia-Aktivitäten veröffentlicht. Am Beispiel von Wiki Loves Monuments gibt es auf der internationalen Mailingliste und auf Meta Diskussionen von WLM-Organisatoren darüber, ob der Evaluationsansatz der WMF der vielschichtigen Zielstellung des Wettbewerbs gerecht wird.

Termine

WMF Metrics Meeting

Am Donnerstag, 7. Mai findet um 20 Uhr das monatliche Metrics Meeting der Wikimedia Foundation statt. Interessierte können sich per Livestream und IRC dazu schalten, die Aufzeichnung wird im Anschluss auf Commons geladen.

Tech on Tour Stuttgart

Am Freitag, den 8. Mai um 17 Uhr findet in der Stadtbibliothek Stuttgart die letzte Veranstaltung im Rahmen von „Tech on Tour“ statt. Autoren, Fotografinnen, freiwillige Entwickler und alle anderen Aktiven aus den Wikimedia-Projekten sind herzlich zu der Diskussion rund um technische Wünsche und technische Unterstützung der Communitys eingeladen.

Das ABC des Freien Wissens: Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?

Am Freitag, den 8. Mai, 19 Uhr, findet das nächste „ABC des Freien Wissens“ statt. Diesmal geht es, passend zum re:publica-Thema „Finding Europe“, um den aktuellen Verhandlungsprozess für ein neues Urheberrecht auf europäischer Ebene.

Wikimedia Conference

vom 14. bis 17. Mai ist Wikimedia Deutschland wieder Gastgeberin der internationalen Wikimedia Conference. Bei der jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination Committee und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 07, 2015 12:54 PM

Wikimedia Conference 2015: Wikimedia-Organisationen zu Gast in Berlin

Vom 15. bis 17. Mai 2015 ist Wikimedia Deutschland erneut Gastgeberin der internationalen Wikimedia Conference. Bei dieser jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Chapter, Thematische Organisationen, Nutzergruppen) sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten. Es ist das sechste Mal, dass wir die #wmcon ausrichten und wir erwarten etwa 160 Teilnehmende aus der ganzen Welt im Tagungszentrum des Tagesspiegel-Verlages in Berlin. Die Finanzierung der gesamten Konferenz sowie die Reisekoordination übernimmt auch in diesem Jahr wieder die Wikimedia Foundation.

Eine Konferenz mit Perspektive

Anfang des Jahres vereinbarten die Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland, die Wikimedia Conference für die nächsten drei Jahre (2015 bis 2017) nach Berlin zu vergeben. Diese langfristige Perspektive bietet nun erstmalig die Chance, die Konferenz produktiver und nachhaltiger zu gestalten als in den Vorjahren. Bisher wurden stets zu viel Zeit und Energie in Diskussionen um den Austragungsort und Logistik investiert, statt sich den Zielen und Inhalten zu widmen. Das ändert sich nun.

Mit der Perspektive, dass die Konferenz drei Jahre an einem Ort stattfindet, können die Kosten für die Logistik gesenkt werden und langfristigere Verträge mit Dienstleistern geschlossen werden. Alle organisatorischen Aufgaben übernimmt das Event-Team von Wikimedia Deutschland, dem in Person von Daniela Gentner und Wenke Storn ein ganz herzlicher Dank gebührt.

Mit dem neuen „Program and Engagement Coordinator“ Cornelius Kibelka wollen wir die Konferenz auf ein höheres Niveau heben und der inhaltlichen Perspektive mehr Raum geben. Zu Cornelius’ Aufgaben gehört es, eng mit den Teilnehmenden und Sprechern zusammen zu arbeiten und diesen zu ermöglichen, sich besser auf die Konferenz und deren Inhalte vorzubereiten. Sie alle sollen mit dem Bewusstsein nach Berlin reisen, dass Themen der Konferenz auch weit über die Veranstaltung hinaus bearbeitet, weiter entwickelt und zu Entscheidungen geführt werden sollen. Die Dokumentation wird in diesem Jahr ebenfalls optimiert und auf die nachfolgenden Wirkungen und Aktivitäten ausgerichtet. Neben unterschiedlichen Wegen der stetigen und nachhaltigen Fortführung der Themenstränge wird es bei der Wikimania in Mexiko einen eigens dafür vorgesehenen Raum für die weitere gemeinsame Bearbeitung geben.

Die heißen Themen

Teilnehmende der letztjährigen Wikimedia Conference, ebenfalls im Tagesspiegel-Haus.
(Bild von Christopher Schwarzkopf/WMDE,
via Wikimedia Commons, CC-by-sa-3.0)

Ein ehrenamtliches, internationales Programmteam bestehend aus zehn Personen mit verschiedensten Hintergründen hat über Monate wichtige Themen identifiziert, dafür Sessions entworfen und Referentinnen und Referenten aus dem Teilnehmendenfeld engagiert. Cornelius unterstützt das Team nun seit Mitte April und hat letzte Woche den Entwurf des Konferenzprogramms veröffentlicht. Rund 30 Sessions zu den verschiedensten Themen stehen auf der Agenda.

Einer der Programmpunkte, die mit Spannung erwartet werden, ist zweifellos die Präsentation von Lila Tretikov, seit letztem Jahr Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation. Innerhalb von zwei Stunden wird sie den Wikimedia-Organisationen ihre Vision des Wikiversums vorstellen. Weitere Sessions sind der Auseinandersetzung mit ihrer Präsentation gewidmet.

Darüber hinaus werden mehrere Abteilungen der Wikimedia Foundation – die Förderabteilung (Community Resources Team), das Evaluationsteam (Learning & Evaluation Team) und das Kommunikationsteam – teilnehmen und u.a. zeigen, wie Organisationen Förderungen auswählen und beantragen und ihre Arbeit aus- und bewerten lernen. Das Board of Trustees der Wikimedia Foundation stellt sich in einer World-Café-Runde den Fragen der Konferenzteilnehmenden.

Chapter haben ebenfalls Programmpunkte eingebracht: So wird diskutiert und erarbeitet in welcher Form Qualität für die Arbeit der Wikimedia-Organisationen eine Rolle spielt oder wie Governance in den Gremien oder Freiwilligenförderung optimiert werden können. Vertreterinnen und Vertreter der beiden Wikimedia-Regionalnetzwerke (Iberocoop für die iberoamerikanischen und WMCEE für die ost- und mitteuropäischen Wikimedia-Organisationen) diskutieren, wie sich benachbarte Chapter und Gruppen gegenseitig unterstützen können.

Wikimedia Deutschland ist ebenso im Programm vertreten: Nicola Zeuner, WMDE-Expertin für Partnerschaften und Drittmittelakquise, stellt Möglichkeiten zur Diversifikation von Geldmitteln sowie das Konzept „Collective Impact“ vor. Abraham Taherivand, Leiter der Software-Entwicklung, erläutert die Vorteile einer dezentralen Software-Entwicklung für das Wikimedia Movement. Michael Jahn, Leiter der Kommunikation, erklärt Best Practices der Kommunikation (gemeinsam mit der Kommunikationsabteilung der WMF). Und Nicole Ebber gestaltet eine Session zu Chapters Dialogue, dem Hauptthema der letztjährigen Konferenz und beleuchtet den aktuellen Status und stellt die nach wie vor brennenden Fragen zur Debatte.

Tagesausklänge zum Weiterdiskutieren

Die Konferenz ist nur mit Anmeldung zugänglich, und die Teilnehmerzahl pro Organisation ist begrenzt. Trotzdem gibt es für die geneigte lokale Community die Möglichkeit, ein bisschen internationale Wikiversum-Luft zu schnuppern und Schlüsselfiguren (hier gibt es die Teilnehmendenliste) aus den Wikimedia-Organisationen und -Gremien kennen zu lernen:

Am Donnerstag, Freitag und Sonntag ab 18 Uhr gibt es in den Räumen von Wikimedia Deutschland einen gemütlichen Tagesausklang bei Snacks und Getränken. Dabei ist kein spezielles Programm vorgesehen; es geht vor allem darum, die wertvolle Zeit, in der so viele gleichgesinnte Menschen an einem Ort sind, auch außerhalb der regulären Konferenzzeiten für Gespräche, Pläne und internationale Verständigung zu nutzen.

Am Samstag ab 19 Uhr laden wir außerdem wikimedianisch Interessierte zu einer kleinen Party in der HomeBase Lounge in der Nähe des Potsdamer Platzes (Köthener Straße 44) ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Wer Lust hat, vorbei zu schauen, ist herzlich Willkommen.

Fragen zur Veranstaltung selber nimmt unser Event-Team unter wmcon@wikimedia.de entgegen, bei Fragen oder Ideen zur internationalen Vernetzung wende dich gerne direkt an mich unter nicole.ebber@wikimedia.de.

by Nicole Ebber at May 07, 2015 10:58 AM

Wikimedia Norway

Ny praktikant fra HiOA hos Wikimedia Norge

Skrevet av Johan A. S. Jørgensen, praktikant i Wikimedia Norge i mai 2015

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Som en del av bachelorgraden i bibliotek- og informasjonsvitenskap ved Høyskolen i Oslo og Akershus, har jeg praksisplass hos Wikimedia Norge i mai 2015. Jeg jobber med mitt lille forskningsprosjekt som belyser bibliotekarer og deres bruk av Wikipedia i jobbsammenheng. Gjennom intervjuer med bibliotekarer fra ulike typer bibliotek og med forskjellig fagbakgrunn, prøver jeg å finne et mønster i hvordan disse anvender Wikipedia. Jeg undersøker også likheter og forskjeller i hvordan informantene oppfatter Wikipedia som et verktøy i sin jobb.

Prosjektet er underveis og skal være ferdig i starten av juni. Jeg har ett år igjen av utdannelsen, og ser frem til en jobb der min fagbakgrunn kan brukes i mange sammenhenger.

by Astrid Carlsen at May 07, 2015 09:49 AM

Wikimedia France

Prêts, feu, remixez !

En partenariat avec l’Open Knowledge Foundation[1], Wikimédia France ouvre le 9 mai 2015 la 2e édition du Public Domain Remix ! Initié en 2013, ce concours est une invitation à réutiliser et remixer les œuvres appartenant au domaine public. Nous estimons que cette précieuse ressource n’est pas suffisamment valorisée et utilisée : avec cet événement, nous souhaitons montrer en quoi le domaine public est une inestimable source de création dans tous les domaines de l’art et de l’invention. Vous êtes plasticien, vidéaste, sculpteur, photographe, illustrateur ou animateur ? Amateurs ou professionnels, ce concours est pour vous !

En France, une œuvre entre dans le domaine public soixante-dix ans après la mort de son auteur. Une fois ce délai passé, il n’est plus nécessaire de demander une autorisation d’exploitation quelconque. Imaginez les possibilités induites par le domaine public ! Cependant, malgré l’apparente précision du code de la propriété intellectuelle en la matière (et notamment le détail des exceptions : œuvres de collaboration, collectives, anonymes, pseudonymes, posthumes et prorogations de guerre), il n’est pas si simple de déterminer la mise dans le domaine public d’une œuvre. Nos amis de Romaine Lubrique[2] ont par exemple eu quelques difficultés à déterminer les trente et un élus de leur calendrier de l’Avent du domaine public de 2015[3].

Avec le Public Domain Remix, Wikimédia France souhaite continuer à faire découvrir ces artistes, souvent tombés dans l’oubli. Ainsi, la seule contrainte du concours est l’obligation de remixer l’une des œuvres des artistes sélectionnés dans le fameux calendrier de l’Avent. Vous avez de la chance, nous profitons cette année d’une très belle « promotion » ! Pour ne citer qu’eux, vous trouverez dans cette liste des artistes comme Edward Munch, Piet Mondrian, et Vassily Kandinsky… Mais n’hésitez pas à nous faire redécouvrir les vingt-huit autres artistes proposés.

Dans cette même idée, nous avions soutenu en janvier dernier le premier Festival du domaine public[4]. Nous avions notamment noué un partenariat avec l’École supérieure des arts et techniques (ESAT). L’idée était de donner carte blanche aux étudiants pour la création de la charte graphique du festival. Ainsi, nous invitons les participants du Public Domain Remix à suivre l’exemple de Manon Darcel et Lucie Broulou. Ces étudiantes de l’ESAT ont utilisé une œuvre d’André Devambez pour réaliser l’affiche du Festival du Domaine Public. Grâce au domaine public, Le seul oiseau qui vole au-dessus des nuages, peint en 1910, continue à vivre, et ce, au-delà des cimaises du vénérable musée d’Orsay.

Retrouvez toutes les infos sur le Public Domain Remix sur son site dédié
http://publicdomainremix.org/

Public Domain Remix (affiche)

by Céline Rabaud at May 07, 2015 09:00 AM

May 06, 2015

Wikimedia Spain

Wiki Loves Earth 2015 en España

Wikimedia España organiza a edición española de "Wiki Loves Earth 2015", un concurso de fotografía sobre as áreas naturais en todo o mundo, a fin de ilustrar artigos da Wikipedia, promover a presenza libre e global do patrimonio natural e difundir o coñecemento libre. A competición está organizada este ano en doce países de catro continentes.

A dinámica do concurso é sinxela e a participación, obviamente, é libre. Consiste en facer fotos de áreas naturais recoñecidas como lugares de importancia comunitaria para a rede Natura 2000 e cargalas baixo unha licenza libre, en Wikimedia Commons, entre o 1 e o 31 de maio de 2015. As fotografías non precisan ser feitas nesas datas, só se esixe a carga durante o mes de maio. 

Para participar non é obrigatorio o rexistro para o concurso, pero ten que facer no Wikimedia Commons ou, opcionalmente, o grupo de Flickr creado para este fin (en caso contrario non podemos entrar en contacto con vostede, se gaña :-)). Unha vez rexistrado, só ten que subir as fotos. En España, así como o resto de países participantes, un xurado composto por persoas relacionadas coa natureza, a fotografía e o coñecemento libre concederá diversos premios, e as dez mellores fotografías de cada país participarán na fase internacional da competición, cos seus propios premios.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%D0%9A%D0%B0%D1%80%D0%BF%D0%B0%D1%82%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_05.jpg
Fotografía gañadora da edición internacional de WLE 2014. Parque Nacional dos Cárpatos, ubicado no monte Goverla. Ivano-Frankivsk Oblast, Ucrania. Por Balkhovitin (CC-BY-SA 3.0)

A primeira edición do Wiki Loves Earth foi organizada en 2013 en Ucraína: 365 fotógrafos cargaran máis de 11.000 imaxes. A competición foi ampliada a 16 países de todo o mundo, e 3000 participantes contribuíron con máis de 170 mil fotografías. WLE 2014 foi a primeira en incluír espazos naturais españois. Ao organizalo Amical Wikimedia, WLE cubriu áreas naturais de Cataluña, as Illas Baleares e Valencia e xunto coas relativas a Andorra, contribuíu con cerca de 7500 imaxes. Na edición de 2015 do concurso incluirá, por primeira vez, toda a Península Ibérica, Portugal e máis España (incluíndo tamén as Illas Baleares, Madeira, Azores, Ceuta e Melilla), a través da colaboración con Wikimedia Portugal para organizar a competición en ambos países.

Para facilitar a localización dos lugares de importancia comunitaria Wikimedia España creou listados por comunidade autónoma, cada un deles co seu propio mapa na Wikipedia en español. A lista de lugares de importancia comunitaria de Galicia tamén está dispoñible na Galipedia.


Descubre áreas naturais, fotografíalos e compartir as súas fotos en favor do coñecemento libre!

Informe-se sobre todos os detalles na web oficial do concurso: http://www.wikilovesearth.es


Moitas grazas e un saúdo no nome de Wikimedia España.

by Miguel Á. Monjas (noreply@blogger.com) at May 06, 2015 09:43 PM

Wikimedia Germany

Lotto und Revolution – Ein Gastbeitrag von Ilja Braun

Ilja Braun. Foto: Lilli Iliev (WMDE) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Die letzte Veranstaltung der Reihe Das ABC des Freien Wissens verknüpfte die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen mit der über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter (siehe Bericht).
Zu Gast war u.a. Ilja Braun, Autor des Buches “Grundeinkommen statt Urheberrecht?”
In diesem Textbeitrag zur Veranstaltung befasst er sich kritisch mit dem im Salon thematisierten Konzept, Grundeinkommen per Crowdfunding zu generieren.

Ein Gastbeitrag von Ilja Braun

Mit seinem Crowdfunding-Projekt mein-grundeinkommen.de hat Michael Bohmeyer einen Coup gelandet. Selten hat das Thema Grundeinkommen in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Bohmeyer sammelt per Crowdfunding Geld ein, und immer wenn 12.000 Euro zusammengekommen sind, wird ein Grundeinkommen von 1.000 Euro monatlich für ein Jahr verlost.

Eine Art Grundeinkommens-Lotterie also. Bis April 2015 hat der Initiator auf diese Weise bereits elf Grundeinkommen finanziert. Mitmachen kann jeder, der in knappen Worten darlegt, was er im Falle eines Gewinns mit dem Geld machen möchte. „Vielleicht bekommen wir so ein Gefühl dafür, wie eine Grundeinkommens-Gesellschaft aussehen könnte“, sagt Bohmeyer in seinem Begrüßungsvideo. Und: „Ich glaube, dass ein Grundeinkommen […] in allen Menschen enorme Kreativität erwecken kann und dass die Gesellschaft damit auf allen Ebenen einen großen Schritt vorankommen kann. Aber wissen kann ich es natürlich nicht. Deswegen schaffen wir jetzt Tatsachen und probieren es einfach mal aus.“

Was Evgeny Morozov „solutionism“ nennt, nämlich das Anbieten von Antworten, ohne dass je die Frage richtig formuliert gewesen wäre, hat Odo Marquard früher in einen Aufsatztitel gefasst: „Frage nach der Frage, auf die die Hermeneutik die Antwort ist“. Um ihn zu variieren, soll hier die Frage nach der Frage gestellt werden, auf die das bedingungslose Grundeinkommen die Antwort ist. Einfacher: Welches Problem soll damit gelöst werden?

Um in medias res zu gehen: Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen könnte die Antwort sein auf eine Krise der Kapitalismuskritik.

Knapp erläutert: Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus erscheint der Kapitalismus alternativlos. Dadurch ist auch die Kapitalismuskritik in eine Krise geraten. Boltanski/Chiapello haben in ihrem Standardwerk zum „neuen Geist des Kapitalismus“ zwei Traditionen dieser Kritik auseinandergehalten: die „Sozialkritik“, die auf die mangelnde Verteilungsgerechtigkeit abzielte, und die „Künstlerkritik“, die den Mangel an Autonomie in der fordistischen Industriegesellschaft ins Visier nahm. Auf beide Vorwürfe hat der Kapitalismus jedoch reagiert. Die 70er Jahre waren die Zeit der sozialdemokratischen Umverteilung und der Demokratisierung des Wohlstands. In den 80er Jahren hat der Kapitalismus die Sehnsucht nach mehr Selbstbestimmung und Freiheit am Arbeitsplatz in sich aufgenommen. Zwar ging die soziale Absicherung zu Lasten von Freiheit und Selbstbestimmung wie die Deregulierung zu Lasten der sozialen Sicherheit. Doch es hat genügt, um der Kapitalismuskritik den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Die Salon-Gäste zum Thema Grundeinkommen vs. Urheberrecht. Foto: Lilli Iliev (WMDE) [CC BY-SA 4.0]

Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist nun geeignet, beide Formen der Kapitalismuskritik wieder zusammenzuführen. Nur eine ausreichende und bedingungslose soziale Absicherung, so kann argumentiert werden, schafft die Voraussetzung für persönliche Freiheit und Autonomie. Wenn man das zweite wirklich will, braucht man das erste.

Natürlich schließt sich die Frage an, wie das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden soll. Nahezu alle Grundeinkommens-Modelle gehen von Steuerfinanzierung aus. Steuern sind ein Instrument der Reichtumsumverteilung, begründet mit sozialen und Gerechtigkeitserwägungen. Wer ein Grundeinkommen aus Steuern finanzieren will, verargumentiert also einen Anspruch der Gesellschaft auf diese Art von Umverteilung. Er stellt das Leistungsprinzip, zumindest bis zu einem gewissen Grad, in Frage. Er bezweifelt, dass das Verteilungsergebnis des Marktes ein gerechtes ist und fordert eine Korrektur über Steuern. Ein steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen ist nur die denkbare radikalste Form jener Umverteilung, die Steuerpolitik im Kern immer vornimmt.

Damit zurück zu mein-grundeinkommen.de. Michael Bohmeyer geht offenbar von einem ganz anderen Ansatz aus. In seinen eigenen Worten: „Eigentlich wollte ich mich mit dem Geld ausruhen und tatsächlich mal faul sein. Aber stattdessen habe ich einen Schaffensdrang, der mich selbst überrascht. Ich fühle mich frei und sorglos, ich hab den Kopf voller Geschäftsideen, ich engagiere mich ehrenamtlich, kann ein besserer Vater sein und lebe zudem auch noch gesünder.“ Seine Frage nach der Frage, auf die das bedingungslose Grundeinkommen die Antwort sein soll, ließe sich eher so formulieren: Was würde passieren, wenn alle Menschen ein Grundeinkommen bekommen würden? Würden sie alle faul auf dem Sofa liegen? Oder wären sie kreativ, voller Schaffensdrang, engagiert und überhaupt in ihrem ganzen Dasein auf das Wohl der Gemeinschaft orientiert?

Man könnte ihm eine zynische Antwort geben: Um diese Frage zu beantworten, bedarf es keines Experiments mehr. Es gibt heute schon genügend Leute, die ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Nämlich all jene, die nicht zu arbeiten brauchen, weil sie von ihren Kapitalerträgen leben. Sind diese Menschen alle kreativ und leisten zum Nutzen der Gemeinschaft freiwillige Beiträge? Oder schaffen sie eher ihren Reichtum in Steueroasen und treiben in den Großstädten die Mieten in die Höhe?

Aber auch ohne Polemik: Dass es diese happy few gibt, hat offenbar nicht zu einer gesellschaftlichen Veränderung geführt, wie vielleicht auch Bohmeyer sie wünschenswert findet. Eine willkürliche Minderheit von Individuen mit dem Privileg auszustatten, dass sie auf Kosten anderer nicht zu arbeiten brauchen, führt offenbar weder zu einer insgesamt größeren Freiheit für eine Mehrheit der Gesellschaft noch zu einer gerechteren Reichtumsverteilung. Im Gegenteil, es bestätigt vielmehr den status quo, dass manche Menschen frei sind und viel haben, während andere unfrei sind und wenig haben.

Der Ansatz, das mit dem Grundeinkommen einfach mal auszuprobieren, gerät hier an seine Grenzen. Man kann natürlich behaupten, es sei besser als nichts, wenigstens einen Anfang zu wagen. Doch kann man kaum die begrenzte Skalierbarkeit des Projekts eingestehen, ohne dabei seine gesellschaftliche Relevanz in Frage zu stellen. Denn dass es auf Basis freiwilliger Spenden nicht funktionieren wird, ein Grundeinkommen für alle zu finanzieren, steht von vornherein fest. Wenn dies aber nur mit Zwang gelingen kann, also mit einer verpflichteten und auferlegten Reichtumsumverteilung, stellt sich die Frage, wie man eine solche begründen und rechtfertigen will. Dazu macht Bohmeyers Projekt von vornherein keine Aussage.

Man mag da die Achseln zucken. Aber was ist dann der Gradmesser des Erfolgs von Bohmeyers Crowdfunding? Dass möglichst viele Leute freiwillig spenden? Oder geht es darum, am Ende vorweisen zu können, dass xy% der Grundeinkommens-Gewinner nicht nur faul auf dem Sofa liegen, sondern „entrepreneurial spirit“ entwickeln? An dieser Stelle bekommt mein-grundeinkommen.de einen nicht ganz unbedenklichen Spin. Mit dem Grundeinkommen, so soll man glauben, wird es ganz so schlimm, wie seine dümmsten Kritiker behaupten, dann doch nicht kommen. Höchstens eine Minderheit wird faul auf dem Sofa liegen. Die meisten aber werden trotzdem arbeiten oder in anderer Weise zum Nutzen der Gemeinschaft tätig sein, ganz freiwillig.

Das soll wohl beruhigend wirken. Aber was ist mit jenen, die zur Gemeinschaft nichts beitragen wollen, die ihr vielleicht sogar kritisch gegenüberstehen? Es ist auffällig, dass der Nutzen für die Gemeinschaft hier so stark hervorgehoben, in anderen Zusammenhängen sogar nachdrücklich eingefordert wird. Umso nachdrücklicher, könnte man behaupten, je weniger kollektive Substanz in der Gesellschaft tatsächlich noch anzutreffen ist. Freiheit ist aber immer die des Andersdenkenden, also die Freiheit, Nein zu sagen. Und die Gretchenfrage ist am Ende: Ist das Grundeinkommen, um das es hier geht, wirklich ein bedingungsloses, oder ist es nur für die zu haben, die nicht die Hand beißen, die sie füttert?

Es wird freilich nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die realpolitische Wirkung, die von Michael Bohmeyers Projekt ausgeht, sollte man unabhängig von den grundsätzlichen Einwänden bewerten, die hier erhoben wurden. Vielleicht wäre die Bilanz sogar eine positive. Ganz aber wird sich der Verdacht nicht ausräumen lassen, dass Lotto und Revolution einfach nicht zusammenpassen.

Die nächste Veranstaltung von Das ABC des Freien Wissens findet am Freitag, den 8. Mai, 19 Uhr statt. Thema: “H=Harmonisierung. Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?”

Anmeldung unter salon@wikimedia.de

by Lilli Iliev at May 06, 2015 04:30 PM

May 04, 2015

Wikimedia Germany

Geförderte Projekte aus den Communitys im April 2015

Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im April. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Festivalsommer, Foto: Markus Felix, CC-BY-SA 3.0

Bereits jetzt im Frühjahr beginnt langsam wieder die Festivalsommer-Saison. Die ersten Uploads aus dem April wurden auf dem Kakival und dem Impericon Festival aufgenommen. Der Festivalsommer ist ein Projekt von freiwilligen Wikipedianerinnen und Wikipedianern, um gezielt freie Bilder von Künstlern und Bands im Musikbereich zu schaffen. Hier der Festivalplan für das ganze Jahr.

Zwischen Berlin und Oder

Auch in diesem Jahr wird sich Marcus Cyron zwischen April und Oktober wieder auf den Weg machen und mit seiner Kamera durch die Landkreise zwischen Berlin und Oder ziehen, um gezielt Lücken bei der Bebilderung der Wikipedia zu schließen. Die Ergebnisse seiner letztjährigen Tour sind hier dokumentiert.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Grupen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales zu finden.

4.4. Stammtisch Bautzen

Blick vom Turm des Bieleboh, Foto: Conny, CC-BY-SA 4.0

Am 4. April trafen sich Wikipedianer auf dem Bieleboh, einem Berg im Lausitzer Bergland im östlichen Freistaat Sachsen. Wikimedia Deutschland übernahm die Kosten für die Turmbesteigung und versicherte die Veranstaltung. Einen Bericht gibt es hier zum nachlesen.

10.4. WikiCon Vor-Ort-Orga-Vortreffen

Termin und Ort für die kommende WikiCon stehen fest: Das jährliche Großevent der Community wird vom 18. bis 20 September in Dresden statt finden. Das erste Vor-Ort-Orga-Vortreffen fand nun am 10. April statt. Informationen rund um die WikiCon gibt es in der Wikipedia.

11.4. Lokaler Raum München – Workshop

Die Münchener Wikipedia-Community arbeitet derzeit am Aufbau eines lokalen Raumes für Aktivitäten rund um die Wikimedia Projekte und Freies Wissen. Am 11. April fand dazu ein Vortreffen zur Ausarbeitung von Ideen statt. Zum Protokoll geht es hier entlang.

11.4. Stammtisch Unterfranken

Wikipedianerinnen und Wikipedianer aus der Region Unterfranken, zog es für den 11. April nach Lohr am Main, wo sie das Isolatorenmuseum, das Lohrer Schloss und weitere Sehenswürdigkeiten erkundeten. Ein ausführlicher Bericht mit Bildern ist in der Wikipedia zu finden.

11.4. Tech on Tour in Dresden

Die WMDE-Software-Entwicklung war wieder mit ihrem kleinen Off-Roader zu Tech on Tour unterwegs und machte am 11. April in Dresden Station, um die Community über aktuelle Entwicklungen und den Stand der Dinge bei der Technischen-Wünsche-Liste zu informieren und sich Feedback einzuholen. Statt fand dies zusammen mit dem 98. Dresdner Stammtisch.

19.4. WikiCon-Nachtreffen

Das WikiCon-Nachtreffen fand am 19. April in Fulda statt, um die Erfahrungen der letzten Veranstaltung für das neue Orga-Team aufzubereiten, das den Event in diesem Jahr veranstalten wird.

22.4. Tech on Tour Hamburg

Am 22. April machte Tech on Tour dann Station im Kontor Hamburg. Die Ergebnisse wurden in einem Etherpad festgehalten.

24.4. Fotografie Grundkurs

Viele der ehrenamtlich Aktiven in den Wikimedia-Projekten, möchten gerne qualitativ hochwertige Beiträge leisten, kommen aber nicht aus den entsprechenden Fachbereichen. Die Ziele des Fotografie-Grundkurses waren daher die Vermittlung von Basiswissen zum Umgang mit Fotoausrüstungen und die richtige Einbindung und Bereitstellung der Bilder in den Wikimedia-Projekten.

24.4. Fotoprojekt Carambolage Europameisterschaften

Carambolage EM, Foto: LezFraniak, CC-BY-SA 3.0

Über mehrere Tage hinweg begleiteten LezFraniak und Carambol die Carambolage Europameisterschaften mit einer Fotokamera. Die Bilder stehen auf Wikimedia Commons zur Weiternutzung bereit.

24.4. Photoshop Lightroom Fortgeschrittene 2015

Dieser 2. Lightroom-Workshop richtete sich vor allem an Fotografen, die viele Bilder beitragen und entsprechend viel Zeit in der Aufbereitung der Fotos investieren, damit diese ihre Arbeit effektiver und schneller organisieren können. Die konkreten Themen des Workshops waren die Organisation und Aufbereitung von Bilderbergen, die professionelle Bildbearbeitung und Entwicklung von Fotos und der Erfahrungsaustausch untereinander. (zur Projektseite)

25.4. Coding da Vinci

Grafik von Hermann Struck

Am 25. April fand in Berlin der diesjährige Kulturhackathon Coding da Vinci statt. Im Vorfeld wurden in Zusammenarbeit mit den Institutionen verschiedene sehr interessante Datensets auf Commons übertragen. So zum Beispiel Zeichnungen des Malers Hermann Struck, die vom Jüdischen Museum bereit gestellt wurden, historische Schriften aus dem Verwaltungsinformationszentrums des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf und Scans antiker Stoffmuster der HTW Berlin. Außerdem wurden die bereits vor einiger Zeit zusammen mit der Community auf Commons übertragenen Siegelmarken aus dem Veikkos-Archiv als Datenset für Coding da Vinci präsentiert.

25.4. Fotografieren auf Truppenübungsplatz Oberlausitz

Am 25. April führte die Bundeswehr eine Wanderung auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz durch, wobei auch die Wüstung des früheren Dorfes Tränke begangen wurde, von der noch einige Reste stehen. Da es sich um ansonsten abgesperrtes Gebiet handelt, nutzte der Wikipedia-Autor René Mettke die Gelegenheit um Fotoaufnahmen anzufertigen, die unter freier Lizenz in den entsprechenden Wikipedia-Artikel einfließen werden.

30.4. Stammtisch Bremen

Der Stammtisch des WikProjekts Bremen fand am 30. April statt. Auf der Tagesordnung standen unter die Vorplanung des Stammtisches № 100 des WikiProjekts Bremen und der Sachstand bei BremenpediA & QRpedia.

Regelmäßige Veranstaltungen

Folgende regelmäßige Community-Termine fanden auch im April wieder mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland statt:

01.04.: Women edit

02.04.: Wikipedia-Sprechstunde Hamburg

07.04.: Bremenpedia vor Ort

10.04.: Offenes Editieren Stuttgart

21.04.: Bremenpedia vor Ort

30.04.: Offenes Editieren Berlin

by Nicolas Rueck at May 04, 2015 01:08 PM

Wikimedia Hungary

Tavaszi közgyűlés 2015

A Wikimédia Magyarország Egyesület 2015. április 25-én a Kaptár közösségi irodában megtartotta 2015-ös Tavaszi közgyűlését, melyet wikitalálkozó követett .

Az új helyszín, melyet különböző megfontolások alapján választott az Egyesület, a Révay köz 4. alatt található Budapest belvárosában, könnyen megközelíthető helyen.

Mindenkit szeretettel vártunk, de az ajtót nehéz volt kinyitni.

11 órára még nem gyűlt minden résztvevő össze, ezért a második meghírdetett időpontban 11.30-kor kezdtük meg a közgyűlést.

Várakoznak a tagok, közben szorgosan dolgoznak.

A közgyűlés előzetesen 6 napirendi  pontot irányzott elő, melyek a  következők voltak. (A napirendi pontok nem teljesen az előre meghírdetett sorrendben kerültek megvitatásra, de minden egyes pontot alaposan megvitattunk.)

1) Az elnökség beszámolója a legutóbbi (2014. november 29.) közgyűlés óta eltelt időszakról. Új iroda és irodavezető bemutatása.

A beszámolón túl, megbeszélésre került, hogy miért is kellett váltani a korábbi iroda helyszínéről és az is, hogy miért volt szükség arra, hogy új irodavezetőt vegyünk fel Szép Zsuzsanna személyében. 

2) A Felügyelő Bizottság jelentése.

A Felügyelő Bizottság a közgyűlés megkezdése előtt még egyszer átnézte a pénzügyi beszámolót és elkészítette a jelentését, melyet azután a bizottság elnöke ismertetett. A jelentést kis kiegészítéssel a közgyűlés elfogadta.

3) Az egyesület 2014. évi tevékenységéről készült beszámolók megvitatása és elfogadása.

Alapvetően rengeteg munkát végeztünk el, és bár még sok terv csak terv maradt, mindez azért történt így, mert a legfontosabb volt, hogy megőrizzük a wikipédiát a lehető legjobb minőségben és a meglévő szerkesztői gárdát tovább növeljük. Kiemelésre került megint, hogy a tavalyi évben elkészült projektek milyen sikeresek voltak, mint pédául a GLAM ZOO, ami éppen május elsején volt 1 éves, vagy a Vácrátóti QRpédia projekt , ami jelenleg is folyamatban van.




4) Az egyesület 2015. évi tevékenységi és pénzügyi terveinek megvitatása és elfogadása.

A beszámolót elfogadtuk, de a 2015-ös tervek és feladatok megvalósításával kapcsolatban felmerült, hogy a legjobban azok a projektek legyenek támogatva, amelyek a stratégiai irányvonallal megegyeznek.

5) A novemberi közgyűlés egyes határozatainak végrehajtása.
  • elismerés (kitüntetés) alapítása
  • elnökségi tagok díjazása
  • egyesületi tagkártya 
A jelenlegi pénzügyi helyzetet tekintve, felfüggesztettük az elnökségi tagok díjazását, a kitüntetés és a tagkártya megvalósításának ötletét pedig elhalasztottuk egy későbbi időpontra. 
    6) Egyebek.

    A beszámolók között volt lehetőség arra, hogy meghallgassuk Tisza Gergő  kitűnő előadását a Wikipédia jelenlegi helyzetéről, a stratégiai feladatokról, célkitűzésekról.

    Nagy Feri, aki sose adja fel. És vele együtt mások sem.



    A közgyűlést egy röpke wikitalálkozó követte, ahol a résztvevők mind nagyon jól érezték magukat.

    by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at May 04, 2015 01:12 AM

    May 02, 2015

    Wikimedia Hungary

    Új iroda, új munkatárs



    Márciusban több változás történt az egyesület elérhetőségében és az adminisztrációjával kapcsolatban.

    1. Az egyesület új irodába költözött, ezentúl a Kaptár közösségi irodában érhető el a 1065 Budapest, Révay köz 4. cím alatt (a korábbi irodától csak pár percnyi távolságra, a Bazilika mellett). A korábbiakkal ellentétben azonban nincs egész napos ügyfélfogadás; amennyiben kapcsolatba szeretnél lépni velünk, keress minket a weboldalon feltüntetett elérhetőségek egyikén.

    2. Az egyesület adminisztrációját új munkatárssal erősítette: a feladatot ezentúl Szép Zsuzsanna látja el, és az egyesület ügyeivel kapcsolatos megkereséseket is ő kezeli a továbbiakban.

    by Samat (noreply@blogger.com) at May 02, 2015 06:14 PM

    May 01, 2015

    Wikimedia Spain

    Comienza en todo el mundo el concurso Wiki Loves Earth ¡participa durante el mes de mayo!

    Wikimedia España organiza por primera la edición local del concurso fotográfico «Wiki Loves Earth» (‘Wiki ama a la Tierra’), centrado en los espacios naturales catalogados (Lugares de Importancia Comunitaria, LICs). Este concurso tiene el objetivo de recopilar miles de imágenes libres de copyright para ilustrar artículos de Wikipedia, potenciar la presencia global y libre del patrimonio natural de cada país en Internet, y difundir el conocimiento libre.

    Sierra y pico Dedo de Dios en el Parque nacional Serra dos Órgãos, Brasil
    Segundo puesto a nivel internacional en la edición de 2014 de Wiki Loves Earth. Sierra y pico Dedo de Dios en el Parque nacional Serra dos Órgãos, Brasil. Por Carlos Perez Couto (CC-BY-SA 3.0).


    La dinámica del concurso es sencilla y la participación es gratuita. Se trata de compartir fotografías originales de Lugares de Importancia Comunitaria, tomadas recientemente o en el pasado, bajo una licencia libre entre el 1 y el 30 de mayo de 2015. Para participar, basta con registrarse gratuitamente en Wikimedia Commons o alistarse en el grupo de Flickr creado al efecto y subir las fotos. En cada uno de los cerca de 20 países que organiza el concurso, un jurado compuesto por personas relacionadas con la naturaleza, la fotografía y el conocimiento libre otorgará varios premios. Las diez mejores fotografías de cada país participarán en la fase internacional del concurso, con premios adicionales.

    En España, podrán ser fotografiados los espacios naturales catalogados como Lugares de Importancia Comunitaria por la Red Natura 2000; el listado completo con coordenadas e información complementaria y un mapa por comunidad autónoma están disponibles en el sitio web del concurso. En esta primera edición el concurso cuenta con el patrocinio de WildWatching Spain y de Paradores de Turismo de España.

    Wikimedia España tiene el honor de contar para el jurado del concurso con un excepcional equipo de expertos en las áreas de la fotografía, la naturaleza y el movimiento Wikimedia, conformado por Antonio Liébana, Ignacio Palacios, João Miguel Vasconcelos, Juan Antonio Medina Cuaresma y Pedro Jesús Pacheco.

    «Wiki Loves Earth»  se organizó por primera vez en 2013 en Ucrania, donde 365 fotógrafos subieron más de 11.000 imágenes. En la edición de 2014 el concurso se expandió a 16 países de todo el mundo, consiguiendo más de 170.000 fotografías de 3.000 participantes. En la edición de 2014 participaron Cataluña, las Islas Baleares y la Comunidad Valenciana, y por primera vez la presente edición de 2015 abarcará todo el territorio español.

    Desde la Fundación Wikimedia y desde el capítulo español esperamos que «Wiki Loves Earth» alcance las cotas de participación y cantidad de imágenes libres que ha conseguido el concurso hermano «Wiki Loves Monuments», que según el Libro Guinness de los Récords ha sido el mayor concurso fotográfico del mundo con 366.000 imágenes (23.000 de ellas en España) provenientes de 52 países.

    Descubre el patrimonio natural español, sube tus fotos, ayuda a Wikipedia y podrás ganar premios. ¡Participa!

    Puedes encontrar todas las informaciones relacionadas con el concurso en España en la web http://www.wikilovesearth.es

    Cartel oficial del concurso. Carlos Delgado (c).

    by Diego Delso (noreply@blogger.com) at May 01, 2015 04:05 PM

    April 30, 2015

    Wikimedia Germany

    Das ABC des Freien Wissens “H=Harmonisierung. Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?”

    ABC-Logo. Markus Büsges, leomaria [CC BY-SA 3.0]

    Am Freitag, den 8. Mai, 19 Uhr, findet das nächste “ABC des Freien Wissens” statt. Diesmal geht es, passend zum re:publica-Thema “Finding Europe”, um den aktuellen Verhandlungsprozess für ein neues Urheberrecht auf europäischer Ebene.

    Immer mehr NGOs und Initiativen wie EDRi, die Free Knowledge Advocacy Group EU oder access versuchen, den politischen Akteuren in Brüssel Wege zu einem zeitgemäßen Urheberrecht aufzuzeigen. Ziel ist eine politische Regulierung, die echte Verbesserungen u.a. für Kultur- und Bildungsprojekte bringt.

    Wie stehen aktuell die politischen Chancen, beim Urheberrecht eine echte Wende einzuleiten? Und was weiß Brüssel über die Herausforderungen von Open-Content-Plattformen wie Wikipedia?

    Wir laden herzlich ein zum ABC des Freien Wissens:


    H=Harmonisierung, Markus Büsges, leomaria [CC-BY-SA-4.0]

     “H=Harmonisierung. Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?”

    Freitag, 08. Mai, 19 Uhr
    Wikimedia Deutschland e.V.
    Tempelhofer Ufer 23-24

    Gäste:
    Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft (angefragt)
    Julia Reda, Europaabgeordnete der Piratenpartei
    Dimitar Parvanov Dimitrov, Wikimedian in Brussels, Free Knowledge Advocacy Group EU
    Joe McNamee, Geschäftsführer European Digital Rights

    Moderation: Matthias Spielkamp, Journalist, iRights.info

    Kunst: I’m not afraid of anything! Porträts junger Europäer – Fotografien von Edgar Zippel, siehe auch Flyer zur Ausstellungseröffnung

    • Der Eintritt ist frei. Um unsere Veranstaltungen noch besser zu machen, freuen wir uns über eine Anmeldung unter salon@wikimedia.de
    • Der Salon ist am Veranstaltungstag auf der Website als Livestream abzurufen.
    • Unter #wmdesalon kann mitdiskutiert werden.

    by Lilli Iliev at April 30, 2015 02:39 PM

    Wikimedia:Woche 16/2015

    Hier kommt die 16. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

    Foundation und Organisationen

    WMF-Boardwahlen: Heute letze Chance für Kandidaturen und Nominierungen

    Im Mai finden Wahlen für das WMF Board of Trustees und das Funds Dissmeniation Committee statt. Bis heute Abend werden noch Kandidaturen und Nominierungen entgegen genommen.

    WMF veröffentlicht Unterlagen der vierteljährlichen Review-Meetings Q1/2015

    Zu den vierteljährlichen Review-Meetings der Wikimedia Foundation sind die Protokolle und Folien für das 1. Quartal 2015 veröffentlicht worden (englisch):

    Community Engagement, Advancement (Fundraising and Fundraising Tech):

    Mobile Web, Mobile Apps, Wikipedia Zero:

    Parsoid, Services, MediaWiki Core, Tech Ops, Release Engineering, Multimedia, Labs, Engineering Community:

    Editing (covering VisualEditor), Collaboration (covering Flow), Language Engineering:

    Legal, Finance, Talent & Culture (HR), Communications:

    Analytics, User Experience, Team Practices, Product Management

    4. Telefonkonferenz des Präsidiums

    Kurz vor der Mitgliederversammlung hat das Präsidium von Wikimedia Deutschland am 16. April seine 4. Telefonkonferenz abgehalten, das Protokoll kann ab sofort im Forum eingesehen werden. Die nächste Telefonkonferenz wird am Mittwoch, den 13. Mai stattfinden.

    Präsidium fasst Umlaufbeschlüsse

    Das Präsidium von Wikimedia Deutschland hat im April zwei Umlaufbeschlüsse gefasst: Im ersten Beschluss wurde der Jahresabschluss der Wikimedia Fördergesellschaft genehmigt. Mit dem zweiten Beschluss wurde die Einrichtung einer Suchkommission für die vakante Bereichsleitungsstelle Ideenförderung beschlossen.

    Pavel Richter wird neuer Geschäftsführer der OKFN

    Der ehemalige Vorstand von Wikimedia Deutschland Pavel Richter wird Geschäftsführer der Open Knowledge Foundation.

    Projekte und Initiativen

    WLE 2015 in den Startlöchern

    Am 1. Mai beginnt der Fotowettbewerb Wiki Loves Earth (WLE) und wird bis zum 31. Mai 2015 laufen. WLE ist ein von freiwilligen Autoreninnen und Mitarbeitern der Wikipedia und Wikimedia organisierter Fotowettbewerb rund um Naturschutzgebiete, Geotope, Naturdenkmäler usw..

    Wikimania: 104 Stipendien vergeben

    104 Stipendien wurden für die Reise zur Wikimania in Mexiko City vergeben, 13 davon werden von Wikimedia Deutschland finanziert.

    Besuch in Brüssel

    Federico Leva von Wikimedia Italia berichtetet über einen Besuch im Europaparlament.

    Coding da Vinci 2015 gestartet

    Letztes Wochenende kamen knapp 200 Menschen zum Kick-off des Kultur-Hackathons Coding da Vinci in die Räume von Wikimedia Deutschland in Berlin. 33 Kulturinstitutionen stellten über doppelt so viele Kulturdatensätze wie im letzten Jahr unter freier Lizenz zur Verfügung. Nun werden daraus zehn Wochen lang Projekte, Apps, Spiele und Anwendungen entwickelt.

    Studie zum Aufbau und Betrieb von OER-Infrastrukturen in der Bildung

    In einem von April bis Oktober 2015 laufenden Drittmittelprojekt, werden das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen eine bildungsbereichsübergreifende Machbarkeitsstudie zum Aufbau und Betrieb von OER-Infrastrukturen in der Bildung durchführen. Speziell der Bedarf an technischen und organisatorischen Anforderungen sowie eine Kosteneinschätzung für OER-Repositorien sollen untersucht werden.

    Rückblick: Open Education Global Conference 2015

    Vom 22. bis 24. April fand in Banff, Alberta, Kanada die Open Education Global Conference 2015 unter dem Leitthema „Entrepreneurship and Innovation“ statt. Die jährliche Konferenz bietet der weltweit angesiedelten Open Education Community eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung.

    Rückblick: OER-Konferenz 2015

    Am 14. und 15. April fand in Cardiff, Wales, die jährliche Open Education Conference statt. Die OER15 wurde unter dem Motto „Mainstreaming Open Education“ ausgerichtet.

    Presse und Websites

    Interview mit Allan Warren

    Die Wikimedia Foundation veröffentlichte ein Interview mit dem britischen Star-Fotografen Allan Warren, der seit 2010 seine Bilder auf Commons stellt.

    Kölner OB-Kandidat stellte Löschantrag auf Artikel von Konkurrentin

    Der OB-Kandidat Hendrick Rottmann stellte in der deutschsprachigen Wikipedia einen Löschantrag auf den Wikipedia-Artikel seiner Konkurrentin Henriette Reker, nachdem der Artikel über ihn gelöscht worden war.

    Termine

    Das ABC des Freien Wissens

    Am Freitag, den 8. Mai, 19:00 Uhr, findet bei Wikimedia Deutschland in Berlin die 8. Ausgabe von „Das ABC des Freien Wissens“ statt. Unter dem Titel „H=Harmonisierung. Welche Urheberrechtsreform bekommen wir aus Brüssel?“ wird diskutiert, wie die politischen Chancen für eine echte Urheberrechtswende in Brüssel stehen.

    Gäste: Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft (angefragt), Julia Reda, Europaabgeordnete der Piratenpartei, Dimitar Parvanov Dimitrov, Wikimedian in Brussels, Free Knowledge Advocacy Group EU, Joe McNamee, Geschäftsführer European Digital Rights. Moderation: Matthias Spielkamp, Journalist. Herzliche Einladung an alle!

    Tech on Tour in Berlin und Stuttgart

    Tech on Tour geht in die letzte Runde: Am Dienstag, den 5. Mai um 19 Uhr in Berlin und am Freitag, den 8. Mai um 17 Uhr in Stuttgart gibt es noch Gelegenheit, rund um technische Wünsche und technische Unterstützung von Community-Projekten ins Gespräch zu kommen. Zu den Diskussionen mit Birgit Müller sind Interessierte aus allen Wikimedia-Projekten herzlich eingeladen.

    Podiumsdiskussion: Open Educational Resources in Hochschule und Weiterbildung

    Am Vorabend der re:publica, am 4. Mai, 19 bis 21 Uhr, werden die Ergebnisse der zwei neuen OER White Paper zu Hochschule und Weiterbildung in einer Podiumsdiskussion präsentiert und diskutiert. Die Veranstaltung wird als Livestream abrufbar sein. Unter dem Hashtag #OERde kann auf Twitter mit diskutiert werden.


    Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

    Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

    Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

    Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

    Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

    by Nicolas Rueck at April 30, 2015 01:39 PM

    April 28, 2015

    Wikimedia Germany

    “Beschränkt euch nicht, denkt nach vorne!” – Coding da Vinci 2015 startet fulminant

    Großer Andrang beim Kick-off zu Coding da Vinci 2015. Foto: Heiko Marquardt [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

    Der Veranstaltungssaal bei Wikimedia Deutschland am Tempelhofer Ufer platzte mit knapp 200 Gästen buchstäblich aus allen Nähten. Die Begrüßung wurde in einen weiteren Raum übertragen, durch die Seitentüren reckten sich Köpfe, um das Grußwort von Kulturstaatssekretär Tim Renner zu hören und vielleicht sogar einen Blick zu erhaschen.

    Die zweite Runde des Kultur-Hackathons Coding da Vinci, der 2014 von Wikimedia Deutschland, der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung und der Open Knowledge Foundation Deutschland ins Leben gerufen wurde, lockte am vergangenen Wochenende nicht nur Programmiererinnen und Programmierer zu Wikimedia, die Ideen für offene Kulturdaten entwickeln möchten, sondern auch mehr als doppelt so viele Kulturinstitutionen, die ihre Datensätze unter freier Lizenz zur Verfügung stellen, als im letzten Jahr.

     

    “Digital ist besser” – Auch für Kulturinstitutionen

    Kulturstaatssekretär Tim Renner eröffnet Coding da Vinci. Foto: Heiko Marquardt [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

    Tim Renner (u.a. Autor “Digital ist besser”) eröffnete den Kick-off mit Verweis auf die hitzige Debatte um die kommende Intendanz des Tate Gallery-Direktors Chris Dercon an der Berliner Volksbühne. Die Befürchtungen, dass eine Frischzellenkur (Renner kündigte eine digitale Bühne für Berlin an) die Theaterbastion zur Eventbude verflachen lassen könnte, verglich er implizit mit den Vorbehalten gegen die digitale Erschließung des Kulturguts, das in unzähligen Archiven und Depots vor sich hinschlummert.
    Genauso, wie es Zeit für die Erneuerung des Theaters sei, brauche die gesamte Kulturlandschaft mehr Bewusstsein für die vernetzte Gesellschaft, in die sie zunehmend eingebettet ist. Die Potenziale des Digitalen müssten mitgedacht und mitgemacht werden, im Theater, in den Museen, Archiven und Bibliotheken. Wie gut, dass Coding da Vinci genau das befördern möchte.

     

     

    Datenschätzen spielerisch neue Ideen einhauchen

    Kulturinstitutionen aus ganz Deutschland stellen hier Datensätze unter freier Lizenz zur Verfügung, die von Codern, Geisteswissenschaftlerinnen, Historikern, anderen Kulturinstitutionen – potenziell allen – genutzt, weiterentwickelt, mit anderen Daten kombiniert werden können. So entstehen faszinierende Beispiele dafür, was auch für das eigene Haus möglich wäre, wenn das digitalisierte Kulturgut für neue Ideen geöffnet wird. Die Ergebnisse sprechen für sich. (Hier die Gewinner-Projekte aus dem letzten Jahr).
    “Beschränkt euch nicht, denkt nach vorne!”, befeuerte Renner die Aufbruchstimmung zum Start des Programmierwettbewerbs. Und das sollte nun wirklich kein Problem sein. Wenige Stunden später waren bereits die ersten Projektideen auf dem Coding da Vinci-Hackdash, einem digitalen schwarzen Brett, eingetragen.

    Schlange stehen für offene Kulturdaten – One Minute Madness

    Bei der Daten-“One-Minute-Madness” stellte am Vormittag jede Kulturinstitution in einer Minute(!) ihre Datensätze vor – und hoffte dann auf das Interesse der Teilnehmenden, gemeinsam etwas aus den Daten zu entwickeln. Wie auf einer Speisekarte konnte man sich im Anschluss an diese Datenpitches aussuchen, welche Kulturdaten man besonders interessant findet und mehr wissen möchte. Sollen es die Stoffmuster der HTW sein, die Patente aus dem 19. Jahrhundert des Landesarchivs Baden-Württemberg, Maya-Handschriften der Slub Dresden oder doch die Plakatmotive des Grips-Theaters? In vertiefenden Workshops haben die Teilnehmenden dann Näheres zu den technischen Details und Schnittstellen der Datensätze von Experten aus den jeweiligen Institutionen erfahren. Ein Pfiff – nach 15 Minuten musste zur nächsten Station gewechselt werden. Daneben zeigte eine ganze Wand Plakate, auf denen man sich die  Datensätze in Galerieansicht anschauen und sich so schnell ein visuelles Bild der Datenschätze machen konnte.

     

     

    Wikidata bietet offene Datenbestände und viele Möglichkeiten

    Am zweiten Tag gab es die Auswahl zwischen verschiedenen Workshops, die etwa Beratung für Fördermöglichkeiten von Projektideen anboten oder die API der Deutschen Digitalen Bibliothek erklärten. Das Wikidata-Team von Wikimedia Deutschland informierte über die Möglichkeiten, mittels API strukturierte Daten von Wikidata abzufragen. Diese Daten können dann mit bestehenden Kulturdatensätzen kombiniert werden – ein riesiges Potenzial für die Dimension der Anwendungen, die aus freien Kulturdaten entstehen können. Wer mehr über die Möglichkeiten des Datenzugriffs  erfahren will, kann sich auf dieser Seite informieren.

    “Wir haben Bestände unter freie Lizenz gestellt, um bei Coding da Vinci mitmachen zu können.”

    Das große Interesse und die anregende Stimmung, die sich wie im letzten Jahr sofort verbreitete, brachte beide Seiten, Kulturinstitutionen und Kreative, an den zwei Tagen wie von selbst zueinander, und darüber hinaus. “Um bei Coding da Vinci mitmachen zu können, haben wir unsere Bestände unter CC-BY-4.0 gestellt”, verriet ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einer der Institutionen am Rande. Nun haben die Teilnehmenden 10 Wochen Zeit, an den schon angefangenen Projekten zu arbeiten oder neue zu entwickeln. Am 5. Juli werden die Ergebnisse im Jüdischen Museum präsentiert und von einer Jury in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Wir sind sehr gespannt, welche Apps, Spiele oder Anwendungen entstehen!

     

    Webseite von Coding da Vinci – Der Kulturhackathon

    Alle Fotos vom Kick Off Coding da Vinci 2015 auf Commons

    Hackdash der Projektideen

    by Lilli Iliev at April 28, 2015 11:24 AM

    April 27, 2015

    Wikimedia France

    WikiArabia, une place au soleil

    La communauté Wikimedia se renforce progressivement sur le continent Africain et plus précisément dans la région du MENA (“Middle East and North Africa”, littéralement “Moyen-Orient et Afrique du Nord”). Le mouvement se structure peu à peu, avec la création en 2014 de groupes d’utilisateurs en Tunisie, en Egypte et en Algérie. Les membres de la communauté arabe Wikimédia avaient déjà eu l’occasion de se rencontrer et d’échanger en marge de la Wikimania de Londres en 2014[1]. De cette première rencontre est née l’envie d’officialiser et pérenniser ce type de rassemblements.
    Par Fjmustak, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

    Par Fjmustak, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

    Ainsi, la première conférence WikiArabia a eu lieu du 3 au 5 avril 2015 à Monastir (Tunisie). Cet événement, le premier dans son genre dans le monde arabe, a été co-organisé par l’association pour la Culture numérique Libre (CLibre) et la communauté Wikimedia Tunisie. L’association CLibre est une association qui travaille sur la promotion de la culture numérique libre et qui assiste les autres associations en leur fournissant des outils libres. Elle travaille aussi sur l’arabisation des logiciels libres. Quant à lui, Wikimedia Tunisia User Group n’est pas un groupe d’utilisateurs comme les autres : il est devenue en juin 2014 le premier officiellement reconnu par la fondation Wikimédia sur le continent africain.

    Pendant trois jours, cet événement a rassemblé près d’une cinquantaine de participants, issus principalement de pays comme le Maroc, l’Algérie, l’Egypte, la Syrie, la Jordanie et les Émirats arabes unis. Lila Tretikov, la directrice exécutive de la Fondation Wikimedia, était aussi présente. Elle a pu transmettre sa connaissance transversale du mouvement, ainsi que sa vision “d’un monde noyé dans l’information où on confond informations, connaissances et vérité”[2].

    Par Habib M’henni, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

    Par Habib M’henni, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

    Tous   les  participants, membres de groupes d’utilisateurs ou non, se sont  retrouvés à l’occasion de rencontres et d’interventions variées, et ont pu  présenter leurs diverses approches expérimentales. Ils ont poursuivi  leurs échanges autour de différents sujets, comme la motivation des utilisateurs de Wikipédia, la neutralité des contenus et la délicate question de l’usage des dialectes locaux.

    Le rassemblement  WikiArabia a aussi été pensé comme un  événement de promotion des  projets Wikimedia en langue arabe auprès du grand public et du monde de l’éducation et de la culture[3]. Tighe Flanagan de la Wikimedia Foundation, Walaa AbdelManaem et Reem AlKasheef du groupe d’utilisateurs égyptien sont ainsi intervenus au sujet du programme d’éducation de Wikipédia. Des collaborations futures avec des universités et des académiciens ont été proposées et permettront dans le futur d’améliorer le capital confiance des lecteurs de Wikipédia en arabe.

    Ainsi, tous les acteurs du mouvement impliqué dans cette région s’accordent sur un point : malgré la grande évolution de la Wikipedia arabe des dernières années, cela ne reflète pas complètement le véritable potentiel de la communauté arabe. Mark Graham, du Oxford Internet Institute, a pu exposer le fossé entre les contributions par pays, tout en démontrant la richesse des langues et des cultures de cette région

    Par Agnieszka Wolska, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

    Par Agnieszka Wolska, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

    WikiArabia 2015 a aussi été l’occasion pour le Groupe d’utilisateurs Wikimedia Tunisie d’organiser la cérémonie de remise des prix de la 2e édition du concours national Wiki Loves Monuments 2014. Sur les 1176 photos téléversées, dix photographies ont été récompensées, et la 1ère place a été attribuée à une image de l’Amphithéâtre d’El Jem, photographié par Agnieszka Wolska. Cette photo illustre depuis l’article Wikipédia labellisé “Article de qualité” dédié à ce monument.

    Les membres de WikiArabia seront à nouveau réunis à l’occasion de la Wikimania, à Mexico en juillet prochain, où ils pourront continuer à renforcer leur communauté. Une seconde conférence WikiArabia sera organisée ultérieurement, sans doute du côté de Dubaï. L’organisation de ce type d’événements peut aider les pays dans la région du MENA à finaliser leurs demandes pour devenir les nouvelles structures reconnues par la fondation : l’Algérie, l’Egypte, l’Arabie Saoudite et l’Iran en tant que chapitres ; et le Maroc et la Jordanie comme groupes d’utilisateurs. Tous les participants ont salué la réussite de ce rassemblement unique organisé par la communauté Wikimédia Tunisienne.

    [1] “WikiArabia Monastir 2015 à partir du 3 avril prochain“, Tunisie Haut Débit, Mariam Hammouda
    [2] “WikiArabia 2015 comme si vous y étiez“, Jamaity, Ahmed Zoghlami

     

    by Céline Rabaud at April 27, 2015 11:56 AM

    Wikimedia Norway

    Hvordan formidle historiene fra krigen?

    By Riksarkivet (National Archives of Norway) (Flickr: Flukt, mottak og forlegninger) [Public domain], via Wikimedia Commons

    By Riksarkivet (National Archives of Norway) (Flickr: Flukt, mottak og forlegninger) [Public domain], via Wikimedia Commons

    Riksantikvaren, Riksarkivet og Wikimedia Norge inviterer til et to-dagers arrangement om formidling av krigens kulturarv. Bli inspirert gjennom andres erfaringer, og prøv ut digital formidling i praksis. Arrangementet er i Oslo den 3.–4. juni 2015 i Riksantikvarens lokaler i Oslo.

    3. juni: Inspirasjonsseminar med ulike foredrag:

    4. juni: Parallelle workshops i følgende formidlingskanaler:

    • Kulturminnesøk
    • Wikipedia og Lokalhistoriewiki
    • Digitalt fortalt

    Det er mulig å delta en dag eller begge dagene. Seminaret er gratis og er åpent for alle! Påmelding innen 22. mai her. Programmet finner du her. Vel møtt!

    by Astrid Carlsen at April 27, 2015 11:32 AM

    Wikimedia Germany

    Wie lernen wir in der Stadt der Zukunft? Barcamp “Open City, Open Knowledge, Open Community” am 29. & 30. Mai 2015

    Ende Mai findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt in Berlin das Barcamp „Open City, Open Knowledge, Open Community“ statt. Was letztendlich auf der Tagesordnung steht, bestimmen die Teilnehmenden selbst!

    Gleiche Bildung für alle! In der digitalen Gesellschaft lassen sich stets neue Möglichkeiten, Ansätze und Formen für eine Annäherung an diesen Grundsatz finden. Wie aber werden der Wissenstransfer und der Zugang zu Bildung in der Stadt der Zukunft gestaltet sein? Welche Rolle spielen dabei die Sammlung und Verbreitung freier Inhalte? Und wo liegen die Gefahren und Grenzen?

    Berlin = Open City?, Bild von Wissenschaft im Dialog

    Diese und mehr Fragen stehen im Zentrum des Barcamps “Open City, Open Knowledge, Open Community“, das am 29. & 30.05.2015 in den Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland stattfindet. Das Barcamp ist Teil der Diskussionsreihe Wissenschaft kontrovers, und wird organisiert von Wissenschaft im Dialog in Kooperation mit Wikimedia Deutschland.

    • Datum und Uhrzeit: 29.05.2015 (13 – 18 Uhr) &  30.05.2015 (10 – 18 Uhr)
    • Veranstaltungsort: Wikimedia Deutschland,Tempelhofer Ufer 23-24,10963 Berlin

    Die Teilnahme ist kostenfrei.

    by Christopher Schwarzkopf at April 27, 2015 07:03 AM

    April 23, 2015

    Wikimedia Germany

    Wikimedia:Woche 15/2015

    Hier kommt die 15. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

    Foundation und Organisationen

    Das Engineering-Team der WMF baut um

    Lila Tretikov hat über die Wikimedia-l-Mailingliste eine größere Umstrukturierung des Engineering-Teams der Wikimedia Foundation bekannt gegeben.

    Wikimedia User Groups

    Bis zum 1. Mai bittet das Affiliations Committee um Kommentare zur Anerkennung und zu Vereinbarungen mit Wikimedia User Groups.

    Wahlen der Wikimedia Foundation

    Kandidaturen für den Mittelverteilungsausschuss FDC und für das Kuratorium der Wikimedia Foundation können veröffentlicht werden. Möglich sind eigene Kandidaturen sowie Nominierungen geeigneter Kandidaten und Kandidatinnen. Die Communities haben dann im Mai die Chance, durch Teilnahme an den Wahlen die Zukunft des Movements mitzugestalten.

    Mitgliederversammlung von WMDE fand in Köln statt

    Am vergangenen Samstag fand in Köln die 16. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem verschiedene Berichte von Präsidium, Vorstand und Kassenprüfern.

    Protokoll der 3. Präsidiumssitzung veröffentlicht

    Im Vereinsforum von Wikimedia Deutschland wurde das Protokoll der 3. Präsidiumssitzung veröffentlicht. Hauptthemen der Sitzung waren die Beratung der Anträge an die 16. Mitgliederversammlung und eine Aussprache zum Governance Review.

    WMDE-Imapct-Report in deutscher Sprache

    Nach der englischen Version wurde der Impact-Report 2014 von Wikimedia Deutschland nun auch in deutscher Sprache veröffentlicht.

    Projekte und Initiativen

    Europeana setzt auf sehr enge Zusammenarbeit mit Wikidata

    Freies Wissen und Wissenschaft

    Im 1. Teil der Beitragsreihe „Freies Wissen und Wissenschaft“ schreibt Christopher Schwarzkopf über „Die Digitalisierung des Forschungsalltags“ und stellt den kürzlich von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) veröffentlichten Bericht „Science 2.0 – Mapping European Perspectives“ vor.

    Neue Google-Community zu OER

    Seit März gibt es das „OER-TrainerNetz“ (#OERTN) von Hedwig Seipel – eine offene Gruppe für Trainer und Trainerinnen, Dozierende, Tutoren und Tutorinnen, Seminarleitende und andere Lehrende in der Weiterbildung. Interessierte können sich über OER austauschen, informieren und diskutieren oder aber an der Entwicklung, Erstellung und Verbreitung von OER in der Weiterbildung arbeiten.

    Evaluation Reports zu WLM und anderen Fotoprojekten

    Das Learning and Evaluation team befasst sich auf Meta mit den Evaluations Reports 2015 zu Wiki Loves Monuments und anderen Fotoprojekten und läd zur Diskussion über die weiteren Schritte ein.

    Was ist eigentlich Mapping OER?

    Alles rund um das neue Vorhaben von Wikimedia Deutschland mit dem Titel „Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, erklärt nun ein Blogbeitrag.

    Diskussion

    Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

    Am 21. April fand im Deutschen Bundestag ein öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema „Digitale Bildung und Medienkompetenz“ statt.

    Presse und Websites

    Angebliche Sockenpuppe des Generalsekretärs der britischen Konservativen gesperrt

    Der Guardian berichtete, dass während dem Wahlkampf im Vereinigten Königreich eine von dem Generalsekretär der britischen Konservativen, Grant Sapps authorisierte Sockenpuppe im Einsatz war, mit der Artikel in der englischsprachigen Wikipedia bearbeitet worden seien. Der Account wurde mittlerweile gesperrt. Shapps kündigte die Prüfung rechtlicher Schritte gegen den Bericht des Guardian an. Der Telegraph bezeichnet indes den Wikipedianer und WMUK-Angestellten Richard Symonds als “Liberal Democrat activist”. Es ist Wahlkampf in UK.

    BVG ruft Schlaumeier auf, Wikipedia-Wissen weiterzugeben

    In der aktuellen Kampagne #weilwirdichlieben der Verkehrsbetriebe der international bekannten Stadt Berlin ruft die BVG dazu auf, mit Wikipedia-Wissen über Namensgeberinnen und Namensgeber von U-Bahnstationen anzugeben. <3

    Termine

    Coding da Vinci: Erste Datensets auf Commons

    Der Kultur-Hackathon Coding da Vinci findet am 25./26. April in Berlin statt. Einige neue Datensets sind bereits auf Commons zu finden. Darunter historische Stoffmuster der HTW Berlin, Zeichnungen des jüdischen Malers Hermann Struck und Schriften des Charlottenburger Pfarrers Johann Dressel aus dem 18. Jahrhundert.

    Online-Kurs zu Open Educational Resources (COER)

    Vom 11. Mai bis 21. Juni findet der nächste Online-Kurs zu Open Educational Resources (COER) statt: „Ziel des Kurses ist es, einen umfassenden Überblick über Theorie und Praxis von OER zu bieten und dies in Form der weiterhin bestehenden Seiten immer noch zu tun. Dies umfasst sowohl grundlegende Informationen zu OER und bestehenden Initiativen als auch praxisrelevante Informationen für Lehrende und Lernende, die OER nutzen oder produzieren wollen. Dabei wird durch viele konkrete Beispiele und Hinweise erfahrener Praktiker immer der Bezug zur Praxis gewährleistet.“


    Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

    Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

    Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

    Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

    Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

    by Nicolas Rueck at April 23, 2015 02:16 PM

    Open Educational Resources für Deutschland voranbringen – Zum Projektstart von “Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten”.

    Mit “Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten” startet Wikimedia Deutschland bis Februar 2016 ein Modellprojekt zur “Vermessung” von Open Educational Resources (OER) in Deutschland. Gefördert wird unser Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms Digitale Medien in der beruflichen Bildung, dem im November von der Bundesregierung zusätzlich zwei Millionen Euro mit thematischem Bezug zu OER zugewiesen wurden. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten und Interessierten gehen wir zentrale Themen an, die bislang zu OER immer wieder offene Fragen aufwerfen: Qualitätssicherung, Qualifizierungsmodelle von MultiplikatorInnen, Geschäftsmodelle und die Frage nach Lizenzen und Rechtsicherheit. Dabei geht es nicht darum, Grenzen zu ziehen, sondern Räume zu öffnen, Stolpersteine und Herausforderungen zu identifizieren und Lösungswege aufzuzeigen – praxisnah und partizipativ.

    Logo OER, by Markus Büsges (leomaria design) für Wikimedia Deutschland e. V., CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

    Wikimedia Deutschland engagiert sich seit 2013 systematisch für das Thema der freien Lehr- und Lernmaterialien, denn sie bedeuten neue Möglichkeiten für den freien Zugang zu Bildung. In den letzten Jahren hat es international erste Gehversuche mit OER gegeben, und auch in Deutschland widmeten sich einzelne Aktive oder Gruppen dem Thema. Was der entstehenden OER-Community in Deutschland jedoch lange Zeit fehlte, waren Möglichkeiten, sich persönlich auszutauschen und zu vernetzen. Mit diesem Ziel organisierte Wikimedia Deutschland 2013 in Berlin die erste deutsche OER-Konferenz unter der Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission mit rund 300 Interessierten. Die Konferenz im Folgejahr erhielt das Motto “Die Zukunft freier Bildungsmaterialien”. Damit wurde der Aspekt der Vernetzung bewusst um kritische Bestandsaufnahmen ergänzt. Auf der OER-Konferenz 2014 diskutierten Lehrende aus Schule, Wissenschaft, Verlagsvertretende, Gewerkschaften sowie Netzaktivisten mit offenem Visier über Erfahrungen, Potentiale, Perspektiven und Stolpersteine für OER in Deutschland. Die Agenda umfasste Bildungspolitik, Geschäftsmodelle und Einblicke in die Erfahrungen anderer Länder – auch politische Entscheidungsträger nahmen teil.

    Dialogorientiert und praxisnah

    Das Projekt Mapping OER ermöglicht, den Weg zur Erkundung und Vermessung freier Lehr- und Lernmaterialien konsequent weiterzugehen. Grobe Orientierung im bildungspolitischen Deutschland ist mittlerweile gegeben, aber trotz erfolgreicher Konferenzen, vieler guter Initiativen und thematischer Plattformen ist das Thema für die Praxis noch nicht klar kartographiert. Die gemeinsame Bund-Länder Arbeitsgruppe zum Thema OER hat in ihrem Ergebnisbericht festgestellt, dass einige grundlegende Fragen zum Thema nach wie vor offen sind. Der Bericht der Arbeitsgruppe beleuchtet die positiven Wirkungsmöglichkeiten von OER, wie zum Beispiel individuellere Lernsettings oder eine aktivere Gestaltung des Unterrichts hinsichtlich der gemeinsamen Erstellung von Materialien. Zugleich wird aber auch auf praktische Herausforderungen wie rechtliche Unsicherheiten und Fragen der Qualitätssicherung hingewiesen.

    Genau hier setzt Mapping OER an: Gestützt von einer dialogorientierten und partizipativen Herangehensweise werden sich Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten und andere Anspruchsgruppen den aufgeworfenen Themen widmen und Lösungsansätze und Perspektiven erarbeiten.

    In verschiedenen Settings werden dazu Dialoge zu den identifizierten Schwerpunktthemen eröffnet: Wie kann und muss die Qualitätssicherung für freie Bildungsmaterialien vorangetrieben werden? Wie müssen Qualifizierungsmodelle für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gestaltet sein, damit sie den Bedürfnissen und Anforderungen der Zielgruppe gerecht werden? Welche Geschäftsmodelle sind für OER in Deutschland denkbar? Welche Aspekte müssen für OER beachtet werden, um Rechtssicherheit zu schaffen und welche Lizenzen eignen sich hierfür? Unter Einbeziehung dieser Fragen werden auch technische Voraussetzungen, Bildungsübergänge und bestehende Best Practices beleuchtet.

    Auf zur Vermessung freier Lehr- und Lernmaterialien, Bild von Picography, CC0 via Pixabay

    Das Vorgehen im Projekt Mapping OER ist in drei Phasen unterteilt: Die Analysephase zu Beginn des Projekts erfasst den Ist-Stand zu freien Lern- und Lehrmaterialien in Deutschland und identifiziert die relevanten Anspruchsgruppen für das Projekt. Um eine hohe und langfristige Akzeptanz in der OER-Gemeinschaft (wie bei potentiellen NutzerInnen, EntscheiderInnen aus Politik und Gesellschaft und auch in der Verwaltung) zu erreichen, ist es hier besonders wichtig, auch weniger offensichtliche Akteure zu identifizieren und zu erreichen.

    In der darauf folgenden Dialogphase werden die Analyseergebnisse im Hinblick auf die identifizierten Schwerpunktthemen geöffnet und bearbeitet. In Gesprächsrunden, Interviews und Arbeitstreffen werden Fragen zu den Themen diskutiert und erste Lösungsansätze erarbeitet. Zentraler Anlaufpunkt für die Ergebnisse ist die Projektwebseite, die den gesamten Verlauf des Projekts sichtbar macht und damit OER-Interessierten ermöglicht, sich an der Diskussion – im Sinne des offenen Dialogs – zu beteiligen und die Ergebnisse weiter zu nutzen.

    Die Ergebnisse der ersten zwei Phasen werden Anfang 2016 in der Synthesephase systematisch zusammengefügt. Einen größeren Rahmen für Diskussion und Präsentation der Resultate wird dazu eine abschließende Fachtagung bieten. Abschließend wird ein Praxisrahmen (Ende Februar 2016) erarbeitet. Dieser führt die Ergebnisse und Diskussionen zusammen, benennt Stolpersteine und Lösungsansätze und gibt konkrete Ansatzpunkte, um Perspektiven für OER in Deutschland aufzuzeigen.

    Gemeinsam mit den Beteiligten möchte Wikimedia Deutschland mit diesem Projekt freie Lehr- und Lernmaterialien in Deutschland weiterbringen. Um langfristig ein Fundament für OER in der Bildung aufzubauen, möchten wir alle Interessierten herzlich einladen uns dabei zu begleiten. Fragen zum Projekt können gern per E-Mail an uns gerichtet werden.

    by Valentin Muenscher at April 23, 2015 01:24 PM