Wikimedia Chapters Planet

August 28, 2015

Wikimedia Foundation

Wikimedia’s new developer-friendly trademark guidelines for apps

Our new app guidelines, based on our Trademark Policy, make it easier than ever to use Wikimedia Foundation trademarks and content in apps. The guidelines are accessible and clearly lay out practical examples for app developers to encourage innovation using Wikimedia material

by Victoria Baranetsky at August 28, 2015 06:18 PM

August 27, 2015

Wikimedia Israel

קריאת התגייסוּת למהפכת הידע שמחוללת 'ויקיפדיה' – דרור לין

בדברי ימי האנושות לא התחוללה מעולם מהפכה כה סוחפת בזירת הפצת הידע כפי שחוללה האנציקלופדיה המקוונת ויקיפדיה ב-14 שנות קיומה הראשונות.
למעשה ויקיפדיה היא האנציקלופדיה הגדולה ביותר שנכתבה אי פעם, והיא אחד ממאגרי הידע העצומים ביותר בתולדות האדם. יתרה מזאת, ניתן לומר שוויקיפדיה איננה רק מאגר מידע אנציקלופדי, היא מיזם או ניסוי חברתי מהפכני, שבחובו גלומה יוכלה (פוטנציאל) לשנות סדרי עולם בתחומי הידע וההשכלה למציאות שאחריתה מי ישורנה.

 

לקריאת המאמר המלא שנכתב ע"י דרור לין, חבר וועד מנהל בעמותת ויקימדיה ישראל ומתנדב פעיל, לחצו כאן. 

by חן דוידי, רכזת פעילות at August 27, 2015 02:09 PM

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 33/2015

In der Wikimedia:Woche 33/2015 finden sich neben aktuellen Hinweisen zur diesjähreigen WikiCon unter anderem die neue Broschüre zu OER in Deutschland und eine erfreuliche Botschaft zu Wikidata.

Foundation und Organisationen

WMF-Programm „Community Capacity Development“ vorgestellt

Asaf Bartov und Sati Houston (beide angestellt bei der Wikimedia Foundaton) haben das bereits auf der Wikimedia Conference 2015 vorgestellte Programm „Community Capacity Development“ veröffentlicht. Es soll Wege aufzeigen wie sogenannte „Emerging Communities“ (aufstrebende Sprachcommunities; früher „Global South“) befähigt werden können sich zu organisieren und gemeinsam Aktionen zu planen.

Learning Evaluation Report erschienen

Das Learning and Evaluation Team veröffentlichte den „Editathons Evaluation Report“ 2015.

Wiki Education Foundation veröffentlicht Juli-Monatsbericht

Die Wiki Education Foundation berichtete über ihre Tätigkeiten im Juli.

Karla Marte ist neue Administration and Programme Assistant bei WMUK

Wikimedia UK stellt ihre neue Mitarbeiterin Karla Marte vor, die das Team als Administration und Programme Assistant unterstützen wird.

Projekte und Initiativen

Programm zur WikiCon 2015 online

Die erste Fassung der Programmplans zur Wikicon 2015 ist online gegangen.

Anmeldung zur WikiCon läuft noch bis 31. August

Die Anmeldung zur diesjährigen WikiCon in Dresden ist noch bis zum 31. August möglich.

Wikidata unter den 10 Finalisten

Beim Publikumspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, schaffte es Wikidata unter die zehn Finalisten. Der Sieger wird in der zweiten Abstimmungsphase vom 9. bis 15. September 2015 gewählt.

Wie funktioniert die Oriya-Wikipedia?

Anläßlich des 13-jährigen Bestehens der Wikipedia auf Oriya, einer indoarischen Sprache mit etwa 33 Millionen Muttersprachlern, stellt die Wikimedia Foudation das Projekt vor, das bisher etwa 8900 Artikel umfasst und aus 17 aktiven Autoren besteht.

WMCZ berichtet über Wettbewerb CCE Spring

Wikimedia Tschechien berichtete über den internationalen/osteuropäischen Schreibwettbewerb CCE Spring.

Lokal K mit neuer Fassade

Der Grafitti-Künstler Christian Böhmer, bekannt als Mr. Trash, war beauftragt worden, die Fassade des Hauses zu gestalten, in dem sich das Lokal K befindet.

Gemeinsam Listen öffentlicher Kunst anlegen

Kunst im öffentlichen Raum ist in der Wikipedia noch äußerst lückenhaft erfasst. Andy Mabbett gibt in seinem Blog nützliche Tipps und Anregungen zum Anlegen entsprechender Listen.

Mapping OER: Veröffentlichung Analyse-Ergebnisse

Wie es derzeit um OER in Deutschland steht, lässt sich in der von Wikimedia Deutschland veröffentlichten Ist-Analyse zu freien Bildungsmaterialien (OER) nachlesen.

Technik

WMF-Wikis auf Version 1.26wmf19 umgestellt

Alle bisher noch nicht umgestellten WMF-Wikis inklusive der deutschsprachigen Wikipedia wurden auf Version 1.26wmf19 umgestellt.

Tech News issue #35

Die aktuelle Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Neues Tool findet freie fehlende Bilder

Das Tool „Check Flickr Geo“ findet Wikidata-Items ohne Bild und sucht anschließend auf Flickr nach freien Bildern aus dem gleichen Umkreis.

Presse, Blogs und Websites

Haschisch-Artikel führt zu Wikipedia-Sperrung in Russland

Nach einer Gerichtsentscheidung in der russischen Stadt Astrachan, sollte ein russischsprachige Artikel über Haschisch gesperrt werden. Darüber berichteten unter anderem der Standard und Heise. Da sich die Community der russischsprachigen Wikipedia dem verweigerte, wurde kurzfristig die gesamte russischsprachige Wikipedia (für kurze Zeit) gesperrt.

Spiegel-Online und faz.net berichteten über die zeitweise Sperrung der gesammten Wikipedia in Russland.

Faz schreibt über die Nutzung der Wikipedia bei Krankheitsrecherche

Auf faz.de erschien ein Artikel über die Nutzung der Wikipedia bei der Recherche zu Krankheitsursachen.

Taz berichtet über den Wikipedianer Bernd Schwabes aus Hannover

Die taz berichtete über Bernd Schwabe, der die Wikipedia insbesondere mit Informationen über die Stadt Hannover bearbeitet.

Termine

27.8.: Offenes Editieren Berlin

Wie jeden Monat findet das Offene Editieren auch im Juli wieder am letzten Donnerstag von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin statt.

27.-30.8.: Klosterexkursion Sachsen

Eine Exkursion führt Wikipedianerinnen und Wikipedianer in zwei Klöster in Sachsen: In die Klosterruine Heilig Kreuz in Meißen (Vorprogramm) und das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau (Hauptprogramm).

28.-30.8.: Wiki Takes Innviertel

Hauptziel des Projekts „Wiki Takes Innviertel“ ist die Dokumentation und Bebilderung aller denkmalgeschützten Objekte in den Bezirken Braunau am Inn, Ried im Innkreis und Schärding. Daneben sollen Naturdenkmäler in den genannten Bezirken, möglichst viele denkmalgeschützte Objekte in den Innanrainergemeinden in Bayern, Ortsansichten, Gewässer sowie weitere Bilderwünsche fotografiert und in Wikimedia-Projekten eingearbeitet werden.

2.9.: Women edit

Alle Frauen, die an Wikipedia mitarbeiten möchten, sind herzlich eingeladen zu dem monatlichen Women edit-Abend (immer am ersten Mittwoch des Monats, 18.00 bis 21.00 Uhr) in der Geschäftstele von Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24 in Berlin.

3.9.: ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Der zehnte Wikimedia-Salon beschäftigt sich mit Open Access-Publikationsmodellen in der Wissenschaft. Die eingeladenen Fachleute diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum, welche Modelle für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

26.8.-9.9.: Kompaktkurs zu OER (Kurssprache ist Englisch)

OERu, eine gemeinnützige Organisation, die Bildung für alle weltweit zugänglich machen will, bietet einen Onlinekurs zu „Open Content Licensing for Educators“ – Bildungsmaterial offen lizenzieren – an.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at August 27, 2015 01:48 PM

August 25, 2015

Wikimedia France

Wikimédia France s'associe à Lowepro pour le concours Wiki Loves Monuments 2015

 

Cette année, Wikimédia France s'associe avec Lowepro pour la nouvelle édition de Wiki Loves Monuments !! 

Participer ?

Il vous suffit de retrouver les monuments historiques situés près de chez vous, de les photographier et de mettre en ligne les photos :

en lire plus

by Jean-Philippe Kmiec at August 25, 2015 10:29 AM

August 23, 2015

Wikimedia Czech Republic

Ohlédnutí za soutěží CEE Spring

Plakát soutěže CEE Spring

Plakát soutěže CEE Spring (Autor: Aktron, CC BY-SA 4.O)

Letos na jaře se Wikimedia Česká republika připojila k dalším středo- a východoevropským organizacím Wikimedia v soutěži CEE Spring. O co šlo? O psaní článků na téma všech zemí regionu.

Soutěž měla celkem dvě kategorie: mezinárodní, kde bylo možné psát články na českou Wikipedii na jakékoliv téma, a polskou, kterou podpořil Polský institut. Pro tuto kategorii byla vybrána témata z druhé světové války v Polsku. Naši severní sousedé si totiž letos na jaře připomněli 70. výročí osvobození od fašismu.

Mezinárodní kolo soutěže mělo své vítěze, kteří obdrželi ceny během červnového setkání komunity v zahradě Na Smetance v Praze. Vítězem soutěže se stal wikipedista Horst, který přispěl největším objemem hesel. Na druhém místě pak skončil RPekařWeWeCZak. Vítězové kola „Polsko v druhé světové válce“ obdrží své ceny během několika týdnů na slavnostním setkání v budově Polského institutu. V této kategorii se jednoznačným vítězem stal uživatel Jan Charvát, který přispěl takovými skvělými články, jako je například Akce Zamość nebo Polští letci RAF.

Vítězové soutěže byli odměněni jak hmotnými cenami, tak i mezinárodním setkáním, které se tento srpen uskutečnilo v makedonské metropoli Skopje.

Statistiky polského kola soutěže

Statistiky polského kola soutěže – nejvíce rozšířené články a hlavní přispěvatelé (Autor: Aktron, CC BY-SA 4.0) .

V rámci mezinárodního kola soutěže na české Wikipedii přibylo 388 článků na téma zemí střední a východní Evropy. Některé z nich vznikly na základě seznamů doporučených hesel, které obsahovaly významné historické a kulturní postavy daných zemí. Díky tomu je tak na české Wikipedii například i článek o Naimu Frashërim nebo Kolomanu Ladislavu Berzánym. V polském kole soutěže bylo napsáno celkem 712 kB textů a řada významných i důležitých historických hesel se značně zlepšila; ať už díky vlastní iniciativě autorů hesel, nebo pomocí překladů z polského jazyka. A ještě jedna zajímavá věc, ke které dopomohla naše soutěž – do tvorby Wikipedie se zapojili noví lidé a pomohli jsme aktivizovat i zkušenější a méně aktivní členy naší komunity.

Do budoucna to vidíme jasně – soutěže budeme pořádat i nadále!

by Jan Loužek at August 23, 2015 09:58 PM

Wikimedia Hungary

Wikipédista portrék - Dancsó Béla

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A mai portrénk Dancsó Béláról szól, egy nagyon szerény, ám okos fiatalemberről, akinek cikkei rendszeresen megjelennek az Űrvilág hírportálon. De egyben, egy másik ember előtt is tisztelgünk, az első holdraszálló ember, Neil Armstrong előtt, aki  augusztus 25-én lesz 3 éve, hogy elhunyt.

A holdra szállás történetéről Dancsó Béla egy könyvet írt, "Holdséta - A Holdra szállás története" címmel, melyet 2004-ben jelentetett meg a Novella Kiadó.
Dancsó Bélát, vagyis Moonwalkr-t, Módis Ágnes kérdezi.
Dancsó Béla
Forrás: Dancsó Béla
MÁ: 2006 október 31-én regisztráltál be a Magyar Wikipédia rendszerébe. Mi vezetett arra, hogy megtedd ezt a lépést?   
DB: A kíváncsiság… Már nem emlékszem minek a kapcsán jutottam el az oldalra és amit ott láttam, egyszerre volt érdekes és – bocsánat a kifejezésért – szánalmas. Érdekes volt, mert egy olyan felület volt, ahol érték teremtődött, ráadásul volt valami varázsa annak, hogy azonnal megjelenik az ember keze munkája és újdonság ereje volt számomra ennek a „real time”értékteremtésnek. És szánalmas volt, mert olyan alapvető fogalmak, személyek, események hiányoztak, vagy voltak rosszul szerkesztettek, valótlan adatokat tartalmazóak, hogy az cselekvés után kiáltott.

MÁ: Először számomra is meglepetés volt, de szerintem most másoknak is az lesz, hogy te egy valódi író vagy.  Értem ezalatt azt, hogy megjelent egy kitűnő könyved, amely a szakmabeliek körében is elismerést vívott ki, a címe "Holdséta - A Holdra szállás története".  Tudják-e rólad tudományos körökben, hogy te a Wikipédiában is tevékenykedkedsz, vagy esetleg úgy gondolod, hogy nem fontos, hogy tudomást szerezzenek erről a tényről? Ha, mégis megtudják ezt, hogyan fogadják? Nem tartják-e túlságosan tudománytalannak a lexikont?
DB: Az írás is és a Wikipédia is hobbi, amelyek jól megférnek egymás mellett (tanult és gyakorolt szakmám egyébként messze távol esik ezektől a tevékenységektől). Abszolút nem érzek késztetést, hogy részemről bármelyiknek „marketingje legyen”, azaz híreszteljem magamról, hogy én „könyveket, cikkeket írok ám”, „vagy „egyébként wikipédista is vagyok ám”. Ezek a saját szórakoztatásomat szolgálják. Egy-egy pozitív visszajelzés persze jól esik, de nem a hírnévért, vagy pláne a pénzért csinálom. Ha néha mégis szó kerül róla, hogy szerkesztek, akkor azért meg szoktam kapni, hogy „hát nem sok jót hallani a Wikipédiáról…pontatlan…kevés igazán használható dolog van rajta”. Persze ezek mind sztereotípiák, amire általában csak annyit szoktam mondani, hogy „látod, pont ezért dolgozom rajta, hogy az én érdeklődésembe vágó részeken minél pontosabb legyen”. 

MÁ: Tudományos szakíró vagy, hogyan tudtad hasznosítani a munkádban a Wikipédiát, a magyar, esetleg az idegennyelvű volt-e inkább a segítségedre ebben? Annak köszönhetően, hogy szívesen dolgozol itt, sikerült-e már új szerkesztőket toborozni ezáltal, vagy inkább elriadtak a nehézségektől?

DB: Egyrészt nem tekintem magam tudományos szakírónak, bár az űrkutatást érintő ismeretterjesztésben valóban fekszik munkám. Azért tartom ezt fontosnak, mert az én mondanivalóm inkább fordul a laikus, de érdeklődő tömegek, mint a kutatók felé, igaz, ha már nekikezdek valaminek, fontos a tudományos pontosság is, fontos, hogy ha adatokkal dobálózik az ember, akkor azok pontosak, ellenőrizhetők, ergo tudományos alaposságúak legyenek. És ehhez valóban egyre inkább jól használható a Wikipédia. Igaz sajnos inkább az angol verzió, mint a magyar (ha szerénytelen és nagyképű akarnék lenni, akkor a magyar szekciót én írom éppen az angol segítségével…) A szerkesztő toborzásban nem feltétlenül jeleskedem, mitagadás egyetlen olyan emberről sem tudok, aki úgy szerkeszt, hogy én beszéltem volna rá.

MÁ: Mint a Csillagászati-műhely tagjának, élénken él az emlékezetben, amikor 2009-ben az Apollo-program című cikktől meg akarták vonni a kiemelt státuszt, és hosszas, kimerítő, néha már-már vérre menő viták eredményeképpen, de példa nélküli összefogással mégis sikerült megmenteni (másodjára) a csillagot. Akkor nagyon csodáltam, hogy milyen higgadtan kezelted az ügyet. Mégis volt-e már olyan konfliktusod a  szerkesztői munka során, ami miatt legszívesebben otthagytad volna a szerkesztést? 


Neil Armstrong a Holdon
Forrás: Wikimedia Commons



DB: Persze hogy volt, sőt ott is hagytam. Persze nem olyan látványos csinnadrattával, búcsúüzenettel, profil törlésével, mint másoknál láttam, csak pár hónapnyi passzivitással. Aztán visszajöttem, mert fontosabbnak tartottam, hogy egy-egy téma mégis megszülessen, minthogy durcásan kintről nézelődjek befelé a kirakaton. Sajnos számtalanszor sodródtam konfliktusba. Például amikor töröltem valakinek a szerkesztését, mert az ellene ment a jelen tudományos konszenzussal és valamilyen saját elképzelést propagált. Vagy amikor egy-egy kiemelés kapcsán valaki csak „utasítgatni” volt képes, vagy pusztán negatív volt (talán ismeri mindenki azt az effektust, amikor a munkájára valaki más csak beböfögi, hogy „ez így rossz”, a mondat végén ponttal, a segítő szándék, vagy az előre vivő megoldási javaslat teljes hiányával). És sajnos olyan is van, amikor a wiki nagy öregei, véleményformálói túlzottan is magukénak tekintik az oldalt és a szabályokhoz vagy saját értelmezésük van, vagy úgy szereznek érvényt neki, hogy az egyébként értelmes fejlesztő szándék, az új ötlet elvérzik rajta.

MÁ: Szerinted technikailag megfelelő-e a Wikipédia felépítése, minősége, esetleg mi volna az, amin szívesen változtatnál? Van-e egyáltalán ilyen gondolatod, vagy, meg vagy elégedve azzal, amit az informatikai háttér nyújt?  (Gondolok itt a sablonokra, adatokra, statisztikákra.) 

DB: Alapvetően humán beállítottságú lévén én inkább csak használom, mintsem fejlesztem azokat a kereteket, amiket az informatika biztosít. Eddig csak áthidalható nehézségekbe ütköztem.

MÁ: Milyennek találod a Wikipédia szerkesztői közösségét és látsz-e jövőt ennek a munkának, különös tekintettel a születő cikkek minőségére és fajtájára? 

DB: A mi szerkesztői közösségünk is olyan mint minden más közösség: tele van pozitív és negatív felhangokkal, konfliktusokkal és szép teljesítményekkel, de ami a lényeg „a kutya ugat, a karaván halad”. Persze ahogy a fentiekben is említettem, sokszor sikerül belülről rombolni a közösséget, hol a szabályok bigott alkalmazásával, hol kioktatásokkal, hol a jó öreg személyeskedéssel. De ezek a negatívumok már nemigen változtatnak azon, hogy a Wikipédia ismert (helyenként elismert) világmozgalom lett, nem fog elhalni, szétesni, közösségi oldalról legalábbis biztos nem (a pénzügyi oldalban azért nem vagyok biztos). Más kérdés a születő cikkek minősége és fajtája, bár véleményem szerint ez nem közösségfüggő. Legjobb példa erre a saját „szakterületem”, az űrkutatás. Korábban sokkal több szerkesztővel futottam össze a témában, manapság viszont rengetegszer találom üresen a figyelőlistámat, vagy a hús vér szerkesztések helyett csak botokkal találkozom. Egy-egy témakörből eltűnhetnek a szerkesztők, ezzel szegényebbé, fakóbbá válik az oldal. Ezeken a területeken elkelhet a közösségépítés. 

MÁ: Sokan úgy gondolják, hogy a Wikipédiában elvégzett önkéntes munka inkább gyerekeknek való, hogyan vélekedsz erről?


Aldrin a Holdon űrséta közben.
Forrás: Wikimedia Commons


DB: Alapvetően azt gondolom, hogy tévednek, akik így gondolják. Ha az enciklopédia oldaláról közelítjük a dolgot (mármint, hogy itt egy enciklopédia készül), akkor szerintem abszolút nem szégyen Voltaire, vagy Diderot nyomdokain járni és ma már ezeknek a géniuszoknak a korabeli munkáját sem tekinti senki gyerekesnek. Ha a munka önkéntes oldalát tekintjük, valóban tűnhet gyerekes naivságnak az ingyenes munka, de szerencsére megengedhetem magamnak, hogy ingyen is dolgozzak és néha örömmel végez az ember közhasznú dolgokat. És van számomra egy harmadik értelmezése is annak, hogy a „Wikipédián végzett munka gyerekeknek való”, mégpedig egy szó szerinti értelmezése: a gyerekeimnek (és persze az ő korosztályuknak) írtam és írok mindent. Fájdalmas volt számomra, amikor a kezembe vettem a tankönyveiket és történelemből például azt láttam, hogy a technikatörténet legnagyobb eseménye – tudniillik az Apollo-11 holdraszállása – szinte csak lábjegyzet szintjén, egy-két mondatban említődik, hogy Armstrong neve mellett talán már Aldrinét sem említik, hogy Collinsról, vagy a másik 10 később leszálló űrhajósról, vagy Wernher von Braunról, a tervezőzseniről, Ciolkovszkijról (és nem sorolom tovább) szó sem esik. De említhetném a kémia tankönyveket, ahol mindenféle pályákon ugrálnak az elektronok, de eszébe sem jut senkinek elmagyarázni, hogy mik ezek az elektronok, honnan jönnek, vagy egyáltalán mi a fene az anyag (kis túlzással még mindig Demokritosznál tartunk, miszerint az anyag atomok összessége, amik ki tudja honnan jönnek). És amikor az érettségijükkor odajöttek egy-egy kérdéssel, ami nem volt a könyvben, „gugli a barátod” módszerrel az esetek nagyon nagy százalékában a Wikipédiáról jött a válasz (igaz, szomorúan kell mondanom, hogy sokszor inkább az enwikiről…). Ezért tartom fontosnak, hogy ha a csillagászatról, vagy az űrkutatásról merül fel egy gyerekben kérdés, akkor bátran forduljon a mi lapunkhoz információért.

MÁ: Származott-e már a magánéletedben, a munkád során hátrányod abból, hogy a Wikipédiában dolgozol? 

DB: Soha, bár nem is szoktam reklámozni, ezért kevesen is tudnak róla.

MÁ: A munkád mellett különböző ismeretterjesztő előadásokat is tartasz, hogyan viszonyul a családod ahhoz, hogy ezen túl, még lexikonszerkesztőként is működsz? 

DB: Szerencsére elég jól. Illetve sosem mentek a hobbijaim a család, vagy a munka rovására. Néha hónapokig nem szerkesztek, mert a munka, vagy a család élvez éppen prioritást. Az ember életében nagyon fontosnak kell lennie az egyensúlynak. Ráadásul ha írok, szerkesztek, általában gyorsan megy, nem ülök éjszakákba hajlóan a gép előtt, nem kell külön rám szólni, hogy hagyjam már abba. Így nincsenek konfliktusok sem.

MÁ: Hogyan ajánlanád a Wikipédiát másoknak? 

DB: Nagyon nehéz kérdés. De talán úgy, hogy minden tökéletlensége ellenére is a legnagyobb, legszélesebb körű tudástár, ha valamire kíváncsi az ember érdemes nálunk kezdeni a keresést, mert az esetek 99%-ban ott lesz az oldalon a keresett információ.

MÁ: Kedves Béla, köszönöm az interjút!

DB: Nagyon szívesen.  



by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at August 23, 2015 11:23 AM

August 22, 2015

Wikimedia Hungary

Wikimánia Mexikóvárosban

A Wikipédia és Wikimédia közösségek éves konferenciáját és világtalálkozóját a Wikimániát minden évben másik országban, másik kontinensen rendezik meg. A konferenciának idén nyáron Mexikóváros adott otthont.

A konferencia előadásai körüljárják a Wikimédiát érő aktuális műszaki, társadalmi és tudományos kihívásokat, fejlesztéseket és eredményeket.

Az egyes előadások anyaga (és esetenként az előadáson készült videofelvétel) elérhető a Wikimánia honlapján, itt a három témakör egy-egy érdekes előadását mutatjuk be.

Műszaki fejlesztés: Tartalomfordítás

 
A Tartalomfordító felülete, a "Fa" című angol szócikk fordítása közben
Runabhattacharjee, with contributors to en:Tree and contributors to es:Árbol
 - Own work under CC0 1.0, includes text from en:Tree, by Wikipedia contributors, under CC-BY-SA 3.0, andes:Árbol, by Wikipedia contributors, under CC-BY-SA 3.0
A műszaki fejlesztések között bemutatott, a szerkesztők, illetve jövőbeni szerkesztők számára legérdekesebbnek bizonyuló eszköz a Tartalomfordító volt. Az eszközt a beállítások menü béta menüpontja alatt lehet bekapcsolni (célszerű ezt megtenni a cél- és a forrásnyelv Wikipédia kiadásán is), bekapcsolás után a nyelvi hivatkozások között szürkével jelennek meg azok a nyelvek, amikre le lehet fordítani az adott szócikket (pl. ha az angol Wikipédián egy olyan szócikket olvasunk, ami még nem létezik magyarul, akkor a nyelvek listájában szürkén megjelenő "magyar" feliratra kattintva azonnal elkezdhetjük fordítani a cikket).

Az eszköz célja a szócikkek első változatának elkészítése, egy első fordítás elkészítését segíti bekezdésszintű fordítással, a hivatkozások automatikus fordításával (a rendszer a Wikidata segítségével meg tudja állapítani egy hivatkozott cikk megfelelő fordítását) és bizonyos nyelvek esetén (a magyar nem ilyen) gépi fordítás segítségével. A fordító eldöntheti, hogy a szócikkből mennyit fordít le, majd a fordítás közzététele után a szócikket a megszokott módon szerkesztheti tovább.

Társadalmi kihívások: Szerzői jog, tömeges megfigyelés, diverzitás

A konferencia szintén foglalkozott a Wikipédiát és a Wikimédia-projekteket érő társadalmi kihívásokkal. A jog területéről több előadás is elhangzott az Európában készülő szerzői jogi reformról, valamint a Wikimédia Alapítvány éves átláthatósági jelentéséről. A projektek diverzitása, a szerkesztők és a tartalom nemi egyensúlytalansága idén is több kutatás és előadás témája volt.
"Lagymanyosihidlegifoto1 (FoP-censored)" by Tgr - A feltöltő saját munkája. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lagymanyosihidlegifoto1_(FoP-censored).jpg#/media/File:Lagymanyosihidlegifoto1_(FoP-censored).jpg

Az Európai Unióban érvényes szerzői jogi szabályozás frissítésre szorul annak érdekében, hogy megfeleljen az internetkor kihívásainak. Az Európai Bizottság várhatóan az idén év végére készíti el az új törvényjavaslatát a témában. A wikimédisták érdeke, hogy az új szabályozás ne nehezítse tovább a szerkesztők munkáját, és ideális esetben könnyebbé is tegye az emberi tudás szabad megosztását. A bizottsági javaslatot megelőzően az Európai Parlament - mely a bizottsági javaslat alapján az EU Tanácsával közösen alkotja meg a végső jogszabályt - elkészítette a saját ajánlását a kérdésben. A konferencián előadást tartott a Wikimédia közösség brüsszeli szószólója, Dimitar Dimitrov és a parlamenti ajánlás szerzője, Julia Reda EP-képviselő is a folyamatról kívülről és belülről.

A konferencia arra is alkalmat adott, hogy a Wikipédiát fenntartó Wikimédia Alapítvány bemutassa az éves átláthatósági jelentését is. A jelentésből kiderül, hogy a Wikimédia Alapítvány egyetlen olyan kérést sem teljesített, melyben a felhasználók adatait kérték ki vagy a Wikipédia tartalmát szerették volna megváltoztatni ügyvédi úton keresztül. (Az előadásban hangsúlyozták, hogy a tartalmi változtatásokra vonatkozó kérések eldöntését, a megfelelő lépések meghozatalát a szerkesztői közösségre bízzák.)
"Wigi map" by Maximilianklein - Own work. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wigi_map.png#/media/File:Wigi_map.png

Fontos társadalmi és tudományos kérdése volt a Wikimániának, hogy hol tart a szerkesztői diverzitás, illetve mennyire van jelen a nemek közötti egyenlőtlenség a tartalomban. Az előadások között volt olyan, amelyik egy országra fókuszált (Mexikó), kitekintést nyújtott a Wikipédián kívülre, megpróbálta kvalitatíven értékelni a nemi űr szűkítésére tett kísérleteket,  térképen és idővonalon illusztrálta a tartalomban található nemi egyenlőtlenséget, több másik mellett. A probléma megoldása érdekében a Wikimánián jelentették be a Wikinők szerkesztői csoportot is, melyhez a Meta-Wikin lehet csatlakozni.



A szerző részvételét a Wikimánián a Wikimédia Alapítvány támogatta ösztöndíjprogramján keresztül.

by Dami (noreply@blogger.com) at August 22, 2015 09:01 PM

August 20, 2015

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 32/2015

In der 32. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015 werden unter anderem zwei neue Beobachtungs-Tools für die Wikimedia-Projekte und die neue Ausgabe des Wikiversums vorgestellt. Außerdem bittet die Wikimedia Foundation im Rahmen zweier Initiativen um Input und Beteiligung. Gleich mehrere Aktionen und Neuigkeiten gibt es insbesondere rund um den Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“.

Foundation und Organisationen

WMF bittet um Input für Strategieprozess des „Reading“-Teams

Das Reading-Team der Wikimedia Foundation, wessen Zielgruppe die Leserinnen und Leser der Wikimedia-Projekte sind, bittet um Input hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung ihrer Vorhaben. Drei Fragen sollen beantwortet werden.

WMF sammelt Ideen zur Umstrukturierung der Förderung

Die Wikimedia Foundation sammelt Feedback zur Umstrukturierung der Fördervergaben. Beiträge sind in jeder Sprache willkommen.

Wikiversum Ausgabe 4 erschienen

Andrew Pekarek-Kostka erzählt von Praktikum bei WMDE

Andrew Pekarek-Kostka erzählt wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software Entwicklung Praktikant zu sein. Er berichtet über seine Vorstellungen vor dem Praktikum, der Arbeitsatmosphäre, wie er sich an die Prozesse der agilen Softwareentwicklung angepasst hat und an welchen Wikiprojekten er arbeitete.

Projekte und Initiativen

Letzte Möglichkeit für Wikidata zu stimmen!

Bei der Abstimmung zum Publikumspreis des diesjährigen Wettbewerbs der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ liegt Wikidata seit einigen Tagen unverändert auf Platz 7. Die Abstimmung läuft nur noch bis zum 23. August. Das besondere dabei: man ist aufgefordert jeden Tag eine Stimme abzugeben. Das heißt, es ist erlaubt und erwünscht, dass Nutzer mehrfach abstimmen. Einfach auf den gelben Button („Jetzt abstimmen“) klicken. Dann die E-Mail-Adresse eingeben und die Teilnahmebedingungen akzeptieren. Man bekommt dann per E-Mail einen Link, der innerhalb von 24 Stunden bestätigt werden muss.

Erstmals Wahl zur WLM-Jurysitzung

Erstmals haben sich zum Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“ mehr Kandidaten eingetragen als Plätze vorhanden sind. Daher wird die Jury über eine Wahl bestimmt, die noch bis zum 25. August läuft.

Indonesische Version von „Open Content“ erschienen

Pünktlich zum Launch der aktuellen Version der Creative-Commons-Public-License 4.0 in Indonesien hat das indonesische Wikimedia-Chapter den von Till Kreutzer auf englisch verfassten Leitfaden „Open Content – A Guide to Using Creative Commons Licences“ in ihrer Landessprache veröffentlicht. Wikimedia Deutschland gab die englische Originalversion zusammen mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz) 2014 heraus und rief die Wikimedia-Communitys dazu auf, diesen Leitfaden auch in Ihre Landessprachen zu übersetzen. Die indonesische Version ist die erste Adaption, eine deutsche Version folgt in den kommenden Wochen.

Tipps zum richtigen Einsprechen von Hörbeispielen für das Wiktionary

Hörbeispiele sind elementar für ein Online-Wörterbuch. Leider fehlen jedoch im Wiktionary noch viele davon. Benutzer:Jeuwre und Wikimedia Deutschland haben jetzt gemeinsam ein Learning Pattern mit praktischen Tipps zum Einsprechen von Hörbeispielen zusammengestellt, um den Einstieg hierbei zu erleichtern. Die Tipps sind in deutscher und englischer Sprache in der Learning Pattern Bibliothek auf Meta verfügbar.

In Österreich startet der Denkmal-Cup

Da in Österreich bereits 94 Prozent aller Denkmäler bebildert sind, findet zeigleich zum „Fotowettbewerb Wiki loves Monuments“ und bis einen Monat darüber hinaus der Denkmal-Cub statt. Dabei geht es darum den Artikel-Bestand österreichischer Denkmäler deutlich zu verbessern.

Untersuchung zu aktuellen Ereignissen in der Wikipedia

Im Blog der Wikimedia Foundation wurde eine Untersuchung zur Darstellung aktueller Ereignisse in der Wikipedia veröffentlicht.

WLM läd zur Fototour durch den Landkreis Kassel ein

„Wiki Loves Monuments Landkreis Kassel“ ist ein Community-Projekt im Rahmen des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments 2015. Am 12. und 13. September treffen sich Wikipedianer, um einen möglichst großen Teil der Denkmäler im Norden des Landkreises Kassel rund um Wahlsburg zu fotografieren. Gefördert wird das Projekt vom Landkreis Kassel und von Wikimedia Deutschland.

Smirkybec meistert #100wikidays challenge

Die Autorin der englischsprachigen Wikipedia Smirkybec, stellte sich der Herausforderung 100 Tage lang je einen Artikel täglich anzulegen. Sie berichete darüber im Blog von Wikimedia United Kingdom.

Technik

Kategorien können jetzt auf das Hinzufügen und Entfernen von Artikeln hin beobachtet werden

Kategorien auf das Hinzufügen und Entfernen von Artikeln hin beobachten zu können, gehört zu den Top 20 der aktuellen technischen Wunschliste. In dieser Woche ist es soweit: Die Neuerung wird mit dem nächsten Software-Update am Donnerstag, den 20. August zwischen 20 und 22 Uhr in der deutschsprachigen Wikipedia aktiv.

Globale Beobachtungsliste: Einladung zum Testen des Tools „crosswatch“

Eine projektübergreifende Beobachtungsliste wurde und wird wiki-weltweit immer wieder als Wunsch genannt und ist auch unter den Top 20 der technischen Wunschliste. Benutzer:Sitic hat nun ein Tool entwickelt: Mit „crosswatch“ wird das projektübergreifende Beobachten möglich. Eine erste Version ist auf Tool Labs verfügbar.

Tech News issue #34

Die aktuelle Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Schwierigkeiten rund um das Benutzerkontenzusammenführungswerkzeug

DerHexer erklärte im Wikipedia:Kurier die Schwierigkeiten rund um das Benutzerkontenzusammenführungswerkzeug.

Diskussion

Über Wikipedia-Artikel zu kontroversen Wissenschaftsthemen

Wikipedia-Artikel zu kontroversen Wissenschaftsthemen wie Globaler Erwärmung werden häufiger bearbeitet. Dies soll jedoch laut eines Beitrags der Wikimedia Foundation entgegen aktueller Berichte nicht zu fehlerhafteren Inhalten führen.

Ulrich Herb über die zunehmende Bedeutung des freien Publizierens wissenschaftlicher Forschungsergebnisse

Der Informationswissenschaftler und Soziologe Ulrich Herb schreibt über die zunehmende Bedeutung des freien Publizierens wissenschaftlicher Forschungsergebnisse.

Presse, Blogs und Websites

Gespräch mit Silvia Stieneker über Beteiligung von Frauen in der Wikipedia

Die Netzkünstlerin Cornelia Sollfrank sprach in der Berliner Gazelle mit der Wikipedianerin Silvia Stieneker über die Beteiligung von Frauen in der Wikipedia, den dortigen Gender Gap, die Geschichte des Projekts Women Edit und die sozialen Hürden die Frauen möglicherweise vom Mitmachen abhalten.

Gizmodo und Glamour berichten über Untersuchung zur Wikipedia

Der Gadget-Blog Gizmodo berichtete über eine Untersuchung zur Wikipedia der Forscher Gene Likens von der University of Connecticut und Adam Wilson von der University of Buffalo.

Die Frauenzeitschrift Glamour geht ebenfalls auf die Studie ein.

Tex Rubinowitz kopiert regelmäßig von Wikipedia

In einem ausführlchen Artikel berichtetete die FAZ über den Autor Tex Rubinowitz, der in seinen Publikationen Textpassagen aus der Wikipedia ohne Kennzeichnung übernommen hatte.

Ein weiterer Artikel dazu erschien auf derbund.ch.

Postillon greift Wikipedia-Diskussion auf

Der Postillon wurde auf eine kurze Artikeldiskussion zu dem Torwart René Llense aufmerksam.

Termine

21.-23.8.: TransLausitz

Mit Stativ und lichtempfindlichen Kameras soll das Licht-Klang-Festival transNATURALE für die Wikipedia abgelichtet werden. Die transNATURALE ist ein seit 2005 jährlich stattfindendes Licht-Klang-Festival, das insbesondere die Industriekulisse des Kraftwerkes Boxberg und den angrenzenden Bärwalder See in Szene setzt.

25.8.: Bremenpedia vor Ort

„BremenpediA vor Ort“ versteht sich als Anlaufadresse in Bremen-Lesum für alle Fragen rund um das freie Online-Lexikon Wikipedia und die freie Medien-Datenbank Wikimedia Commons. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen 15.00 und 17.00 Uhr im Heimathaus Lesum, dem Domizil des Heimat- und Verschönerungsvereins Bremen-Lesum e. V. (HVL), statt.

3.9.: ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Der zehnte Wikimedia-Salon beschäftigt sich mit Open Access-Publikationsmodellen in der Wissenschaft. Die eingeladenen Fachleute diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum, welche Modelle für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

4.9.: EduCamp-Warm-Up in Berlin

Als Aufwärmung startet #ecBER15 am Freitagnachmittag mit vier Workshops zu OER und Apps im Unterricht in den Räumen der ESCP in Berlin. Anmeldung ist seit dem 17. August möglich.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at August 20, 2015 02:30 PM

Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 03): Open Access und seine Wirkung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im dritten Teil unserer Reihe schreibt der Informationswissenschaftler und Soziologe Ulrich Herb über die zunehmende Bedeutung des freien Publizierens wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. (Terminhinweis: Am 03. September 2015 findet in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland die Veranstaltung „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“ statt, bei der verschiedene Open Access-Modelle vorgestellt und diskutiert werden).


Bild: art designer at PLoS, I converted a pdf into svg (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_PLoS.svg), „Open Access PLoS“, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode/

Forderungen nach Open Access, verstanden als die Möglichkeit, wissenschaftliche Publikationen entgeltfrei nutzen zu können, wurden um die Jahrtausendwende erstmals lautstark von Wissenschaftlern formuliert. Ausschlaggebend war ein Verfügbarkeitsproblem: Obwohl wissenschaftliche Texte zusehends elektronisch vorlagen, konnten diese nicht frei unter Forschern zirkulieren: Die Autoren hatten bei der Publikation ihrer Werke die Rechte zu deren Verbreitung vollständig an Verlage abgetreten, deren Geschäftsmodell aus der Print-Ära stammte und das auf Verknappung und Verkauf von Publikationen basierte. Beide Positionen, der Wunsch nach ubiquitärer und entgeltfreier Verfügbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse auf Seiten der Wissenschaftler sowie das Geschäftsmodell, Informationen zu verkaufen, sind, das ist mehr als offensichtlich, prinzipiell unvereinbar. 

Open Access & Wissenschaft

Aus Sicht der Wissenschaftskommunikation wird zugunsten des Open Access postuliert, er beschleunige den wissenschaftlichen Fortschritt, da elektronische und entgeltfrei nutzbare Informationen rascher und weiter verbreitet werden als Informationen, denen diese Merkmale fehlen. So können sie selbst wieder schneller Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse werden. Diese Annahme rekurriert implizit auf eine Besonderheit immaterieller Güter wie eben wissenschaftlicher Texte: Immaterielle Güter können anders als materielle Güter nicht-konkurrierend benutzt werden. Während ein PKW in der Regel von nicht mehr als fünf Personen genutzt werden kann, kann der intellektuelle Inhalt eines wissenschaftlichen Textes von beliebig vielen Personen zugleich genutzt werden. Wohlgemerkt: Der intellektuelle Gehalt kann nicht-konkurrierend genutzt werden, nicht aber das physische Trägermedium, das z.B. die Gestalt eines Buches haben kann.

Open-Access-Befürworter gehen […] davon aus, dass Wissen als immaterielles Gut sich durch Gebrauch vermehrt und nicht, wie materielle Güter, durch ihn rasch oder schleichend zerstört wird.

Da im Open Access jedoch immer von elektronischen Informationen ausgegangen wird, verliert das physische Medium an Bedeutung und die reine Information zirkuliert elektronisch, folglich nicht-konkurrierend. Open-Access-Befürworter gehen demnach davon aus, dass Wissen als immaterielles Gut sich durch Gebrauch vermehrt und nicht, wie materielle Güter, durch ihn rasch oder schleichend zerstört wird.

Dreizehn Jahre nach der ersten öffentlichkeitswirksamen Proklamation pro Open Access, der Erklärung der Budapester Open Access Initiative vom Januar 2002, hat sich Open Access längst von einem Gedankenspiel zu einer akzeptierten Publikationsoption entwickelt. Bereits 2012 kam eine Studie von Laakso & Björk zu dem Schluss, dass der Open-Access-Anteil am Gesamtvolumen wissenschaftlicher Artikel kontinuierlich wachse bei einem für 2011 konstatierten Open-Access-Anteil von beachtlichen 17 %. Gelingt Open Access aber wirklich die Verbesserung der Wissenschaftskommunikation? Zumindest finden sich bestätigende Belege in der szientometrischen Forschung: Zahlreiche Studien weisen nach, dass Open-Access-Publikationen häufiger zitiert werden als Closed-Access-Publikationen, bei denen für die Nutzung der Werke Zahlungen fällig werden. Allerdings bringt Open Access offensichtlich weitere Vorzüge mit sich, denn er begünstigt nicht nur die wissenschaftsinterne Kommunikation und den wissenschaftliche Fortschritt, sondern auch Innovationen in nicht primär wissenschaftlichen Kontexten.

Open Access & Wirtschaft

Houghton, Dugall, Bernius, Krönung & König kommen zu dem Schluss, Open Access könne der deutschen Volkswirtschaft jährlich zwischen 13 und 383 Millionen Euro an Ersparnissen bescheren. Zu ähnlichen Ergebnissen kam Houghton schon füher als er für Dänemark jährliche Ersparnisse zwischen 30 und 70 Millionen, für die Niederlande zwischen 50 und 133 Millionen Euro sowie für Großbritannien zwischen 125 und 488 Millionen Euro prognostizierte. Die erwarteten Ersparnisse resultieren aus der erleichterten Verwertung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Open Access erscheinen, in Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Ihr genaues Ausmaß hängt davon ab, wie intensiv und mit welchen Mitteln Open Access umgesetzt würde.

Die vereinfachte Adaption, Verwertung und Weiterverwendung der Open-Access-Materialien schlägt sich, so die Ergebnisse der Untersuchungen, in einer steigenden Produktion materieller und immaterieller Güter nieder und gehen weit über die akademische Nachnutzung an Hochschulen hinaus. Insofern löst Open Access die Versprechen ein, die sich Open-Knowledge-Vordenker Rufus Pollock und Omar Ahmad Al-Ubaydli vom offenen Wissen versprechen: Die Steigerung von Transparenz, Effizienz und Innovation.

Open Access, Gesellschaft & Bürgerwissenschaft

Während man vermuten könnte, dass sich die Begünstigung von Effizienz und Innovation vor allem in Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Verwaltung bemerkbar macht, wirkt das Moment der Transparenz sowohl in der klassischen Wissenschaft der Hochschulen (schließlich kann offen zugängliche Forschung besser überprüft werden) als auch in der Bürgerwissenschaft. Open Access verfügbare Dokumente stehen nicht allein Wissenschaftlern zur Nutzung bereit, deren Hochschulen sich den Zugang zu diesen Publikationen erkaufen können, sondern und schlicht weg allen Wissenschaftlern und auch jedem Laien außerhalb der Wissenschaft.

Die Autoren stellten in ihrer Untersuchung fest, dass in der Wikipedia Open-Access-Journale um 47% häufiger als Closed-Access-Journale zitiert werden.

Jeder Mensch kann solche wissenschaftliche Informationen nutzen und – sofern er sie zu interpretieren in der Lage ist – anwenden. Dass auch die Citizen Science wissenschaftliche Durchbrüche leisten und mittels Open Access Innovation und Effizienz steigern kann, bewies unter anderem im Jahr 2013 der damals sechzehnjährige Jack Andraka als er mittels frei verfügbarer Publikationen einen neuen und günstigeren Test auf Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelte. Genau wie die verbesserte wissenschaftsinterne Diffusion von im Open Access verfügbaren Publikationen durch gesteigerte Zitationshäufigkeiten nachgewiesen kann, lässt sich auch die effizientere Verbreitung frei verfügbarer wissenschaftlicher Informationen in die Zivilgesellschaft belegen. So beweist eine kürzlich veröffentlichte Studie von Teplitskiy, Lu & Duede, dass Open-Access-Publikationen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch die breite Öffentlichkeit besser erreichen als ihre Closed-Access-Pendants. Die Autoren stellten in ihrer Untersuchung fest, dass in der Wikipedia Open-Access-Journale um 47% häufiger als Closed-Access-Journale zitiert werden.

Open Access, Gesellschaft & Forschungsförderung

Um diese Verbreitung der mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschung innerhalb der Zivilgesellschaft zu forcieren, verpflichten Forschungsförderer Wissenschaftler zusehends dazu, Publikationen und sogar Forschungsdaten aus geförderten Projekten im Open Access bereitzustellen. Als erklärtes Ziel solcher Maßnahmen gibt etwa die Europäische Union EU den effizienten Informationsaustausch in die nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit an. Sie positioniert sich in ihren Aussagen zum Förderprogramm Horizon 2020 dementsprechend klar: „The goal is to ensure Europe produces world-class science, removes barriers to innovation and makes it easier for the public and private sectors to work together in delivering innovation.“  Da Wissenschaftsförderer wie die EU natürlich Monitoring darüber betreiben, wie gut der Transfer geförderter Wissenschaft in die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, wird nicht mehr allein erfasst, welche Resonanz wissenschaftliche Werke in der Wissenschaft selbst durch Zitate in anderen wissenschaftlichen Werken erfahren. Vielmehr versucht man mittlerweile Verweise auf Veröffentlichungen in Publikumsmedien wie Social Media, allerdings auch der Wikipedia, zu erfassen – womit sich der Kreis zur erwähnten Studie von Teplitskiy, Lu & Duede schließt. Wouters & Costas attestieren diesen Verfahren in einem Bericht für die SURF Foundation, eine niederländische Fördereinrichtung, perspektivisch die Tauglichkeit zur Erfassung der Resonanz wissenschaftlicher Publikationen in Wissenschaft und Gesellschaft : „Metrics on the number of readers, tags used, bookmarks, comments and threads, blogging, tweets, etc. are starting to be suggested as new tools to assess the impact and influence that researchers have over their colleagues and society-at-large.” 

Open Science & Open Metrics

Diese neuartigen und noch recht experimentellen Verfahren der Wirkungsmessung wissenschaftlicher Veröffentlichungen firmieren gemeinhin unter dem Begriff alternative Metriken oder kurz Altmetrics. Altmetrics weisen jedoch neben der noch fehlenden Standarisierung einen weiteren, gravierenden Mangel auf. Sie sind zwar alternativ, da sie Resonanz wissenschaftlicher Publikationen erfassen wollen, die sich nicht ausschließlich in Zitationen manifestiert, aber nicht offen: Viele der genutzten Datenquellen wie Twitter stellen ihre Daten nicht offen im Sinne des offenen Wissens bereit, womit ihnen die Vorzüge offener Daten – die Förderung von Transparenz, Effizienz, Innovation – fehlen. Anders die von Teplitskiy, Lu & Duede genutzten Wikipedia-Daten: Sie stehen offen zur Verfügung und können in Kombination mit anderen offenen Informationen womöglich Datenquelle wirklich offener Metriken zur Erfassung der Verbreitung wissenschaftlicher Publikationen sein – und so das Open-Science-Portfolio um Open Metrics berreichern.


Bild von Ulrich Herb, CC BY-SA 4.0

Ulrich Herb ist Informationswissenschaftler und Soziologe. Er ist tätig als Referent für Open Access an der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek, freiberuflicher Journalist sowie Betreiber der Wissenschaftsberatung scinoptica.

 

 

 

 

 


Mehr aus der Reihe „Freies Wissen und Wissenschaft“

by Christopher Schwarzkopf at August 20, 2015 02:14 PM

Wikimedia France

Wikipédia investit le Conservatoire botanique national de Brest

Le groupe local de Brest a mené cet été une action avec un partenaire d’un nouveau genre : le Conservatoire botanique national de Brest. Retrouvez dans le communiqué de presse qui a été diffusé pour l’occasion l’histoire de ce partenariat en pleine floraison.

Communiqué de presse diffusé le 14 août 2015

Week-end du 1er août au centre de documentation du Conservatoire Botanique National de Brest et le 2 août dans les serres tropicales (Filyg - CC BY-SA 4.0)

Week-end du 1er août au centre de documentation du Conservatoire Botanique National de Brest et le 2 août dans les serres tropicales (Filyg – CC BY-SA 4.0)

Durant tout l’été un groupe de contributeurs brestois à Wikipédia a pris ses quartiers au Conservatoire botanique avec comme point d’orgue un week-end contributif durant les samedi 1er et dimanche 2 août réunissant des contributeurs bretons venant de Brest, Rennes, Josselin et Concarneau.

Plus de dix personnes ont participé à ce week-end contributif (edit-a-thon en langage wikipédia : mot valise compose des mots edit et marathon), dont l’objectif était de créer ou d’améliorer une dizaine d’articles Wikipédia sur des espèces menacées et de prendre en photo plus d’une trentaine d’espèces sauvegardées dans les quatre serres tropicales du Conservatoire botanique national de Brest.

Le choix des espèces s’est fait en fonction de leur rareté et de leur degré de menace d’extinction.

Programme du week-end
Le samedi 1er août les contributeurs (El Funcionario, Philweb, Claude PERON, Triton, Tsaag Valren, VIGNERON, Filyg) ont posé leur ordinateur portable au centre de documentation du conservatoire.  Afin de faciliter leur recherche documentaire, Claire Laroche, responsable du centre de documentation a mis à disposition du groupe ses compétences et les nombreux ouvrages consultables dans cette bibliothèque scientifique.

La journée a réellement porté ses fruits, 10 articles ont été créés et sont en cours d’amélioration (dans les jours qui vont suivre) :

Une attention toute particulière pour l’article de la Micromeria glomerata qui a été créé dans la journée par Tsaag Valren, contributrice de Josselin, qui souhaite solliciter le vote de la communauté wikipédienne pour lui attribuer le label « Bon article ».

Le dimanche 2 août, Bzh-99 et Briand ont rejoint l’équipe pour la prise de vue photos dans les serres. Cette journée de prise de vue, vient en complément de tout le travail déjà effectué par les contributeurs brestois depuis le début du mois de juillet, qui ont bénéficié d’un accès illimité aux serres par le CBNB pour suivre la floraison des espèces. Une sélection des meilleures photos sera faite par le groupe et importée sur Wikimedia Commons. En attendant, vous pouvez toujours accéder aux photos représentant le groupe des contributeurs dans la catégorie Journées contributives au Conservatoire botanique.

Asparagus Fallax, par Jeffdelonge (CC BY-SA 3.0)

Asparagus Fallax, par Jeffdelonge (CC BY-SA 3.0)

De nouvelles collaborations en perspective
Notre action a eu un écho attentif dans l’oreille de Benjamin Bernard de la Maison du Libre, créateur de l’Open Path View (équivalent de Google Street View mais en libre). Benjamin équipé de son sac à dos va dans les lieux patrimoniaux, culturels et événementiels locaux pour réaliser des panoramas à l’image de ce qu’il a fait aux Vieilles Charrues. Suite au partenariat signé avec le CBNB il va réaliser pour leur futur site web, une visite virtuelle des serres tropicales. Des points d’intérêts seront ajoutés dans cette visite afin d’accéder aux articles Wikipédia des espèces.

Une restitution du travail pendant Brest en biens communs
Une restitution  publique, ouverte à tous, sera proposée lors de la quinzaine Brest en biens communs (du 3 au 18 octobre) par les wikipédiens [Wikimédia France est partenaire du Temps de Communs]. A cette occasion, les partenaires feront le bilan de l’action et formaliseront les futures collaborations à travers une convention entre l’association Wikimédia France et le Conservatoire botanique national de Brest.

Les partenaires

  • La Ville de Brest et l’association Wikimédia France

Le service Internet et expression multimédia de la ville de Brest porte le projet « Brest ville Wikipédia » depuis 2011, ce projet vise à accompagner les acteurs locaux à la contribution sur Wikipédia. Cet accompagnement passe par des temps de sensibilisation sur les règles de l’encyclopédie, par des temps de collectes (thématique, personnalité locale, événement) et des regroupements de contributeurs. Ce projet crée des passerelles avec les institutions culturelles et les sensibilise à l’intérêt de la libération de leurs ressources afin de les porter à la connaissance du plus grand nombre, faire rayonner et permettre à tous de s’en saisir en les rendant accessibles et librement réutilisables.

L’association Wikimédia France fait la promotion de la connaissance libre et soutient les initiatives des contributeurs autour des projets Wikipédia et autres projets frères (Wikimedia Commons, Wikisource, …). Elle accompagne les actions des contributeurs et adhérents qui ont pour objectif de sensibiliser les habitants et les institutions culturelles à la contribution sur Wikipédia et au partage de la connaissance tout en mettant en relation des contributeurs parfois isolés pour contribuer sur un projet commun.

Le Conservatoire botanique national de Brest est un véritable centre de ressources sur la flore sauvage et les milieux naturels de Bretagne, de l’ouest de la France et plus largement des îles du monde entier. Il abrite notamment à Brest, dans ses serres tropicales, l’une des plus importante collection au monde d’espèces menacées de disparition. A l’occasion de son 40ème anniversaire, il souhaite encore plus sensibiliser et informer les publics à l’importance de leur préservation. Ce projet collaboratif, initié et coordonné par le service Internet et expression multimédia de la ville de Brest, est ainsi une très belle opportunité pour valoriser les trésors botaniques tropicaux du Conservatoire en les rendant accessibles à tous grâce à ces experts des wikis. Il pourrait également servir d’exemple pour susciter de nouveaux évènements de ce type, et pourquoi pas dès l’année prochaine, une attention particulière aux plantes locales.

Pour en savoir plus :
Gaëlle Fily, animatrice du projet tient une permanence tous les jeudis à partir de 14h à la cantine numérique situé à la faculté Victor Segalen, l’occasion d’en savoir plus sur les wikis : Wikipédia, la médiathèque d’images, sons et vidéos Wikimedia Commons. L’animatrice propose aussi de faire découvrir et de contribuer à Wiki-Brest, les carnets collaboratifs du Pays de Brest, premier wiki de territoire créé en France qui compte aujourd’hui plus de 4 000 articles.

by Anne-Laure Prévost at August 20, 2015 01:59 PM

August 17, 2015

Wikimedia Germany

Internship at Wikimedia Deutschland e. V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software Entwicklung Praktikant zu sein, erzählt uns Andrew Pekarek-Kostka in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Andrew berichtet über seine Vorstellungen vor dem Praktikum, der Arbeitsatmosphäre, wie er sich an unsere Prozesse der agilen Softwareentwicklung angepasst hat und an welchen Wikiprojekten er arbeitete.

First Impression

Sandra Müllrick, „WMDE Softwareentwicklung2“, CC BY-SA 4.0

Before starting at Wikimedia Deutschland e. V., being a 17-year old with no previous work experience, I was under the impression that working for such a big organization would be similar to the way a typical work day was portrayed in the famed 90s movie “Office Space”: boring, dull, and uninteresting. However, when I walked into the office for the first time the contrast between the rather dark and grim weather in Berlin and the ecstatic attitude of the office was huge. The overall working atmosphere is welcoming and spirited with a perfect balance of fun and professionalism. It was a positive opposite of what I was expecting.

 

My Welcome

My first few days at Wikimedia were spent going through a process called “onboarding” which enabled me to get ready for my following 7 weeks. This consisted of prepping my machine, my software, and getting all my accounts setup along with a quick tour which gave me the opportunity to briefly meet most of my colleagues from all departments. If I had any questions or needs, I always knew I could ask one of my colleagues for assistance. Following the setup came a series of meetings through which I gained valuable insight into the various different departments and simultaneously meet the many interesting people who, together make Wikimedia Deutschland possible.

Agile Development

One critical meeting set a milestone for me since it introduced me to one of the most used software development processes, called “Agile Development”. This is the process by which most software is developed and maintained in large organizations. Agile Development is a process consisting of time frames of typically two weeks called sprints, within these two weeks the tasks chosen beforehand should optimally be completed. It is essentially a more advanced “To Do” list specifically used in software development. Before, during, and after the sprint are designated meetings whose purpose is for feedback, planning, analysis, etc.. Other than these few larger meetings the team meets every day for a brief ~15 minute meeting to keep everyone in the team up to date on what they are working, has been done, needs to be checked/reviewed, and what will be done. In the end I am quite certain that I will be seeing more of Agile Development in my future careers.

Becoming a Wikimedia Developer

As the second week came rolling along I was finally ready enough to jump in and start actively developing. I ended up joining a team which was orientated towards fulfilling community requests [TCB], one of two development teams, and was quickly claiming and completing tasks before the designated sprint has ended. Right from the get-go I was able to determine what my most obvious weakness was, coding conventions. Working as an independent developer allowed me to use any coding conventions I wanted to, however, when working in teams a certain style is required. The comment section for reviewing my first code submission was overflowing with coding conventions comments. My issue with coding conventions subsided quite quickly once I got the hang of it and my overall code quality increased over the duration of my internship.

What really impressed me was the level of code quality that was maintained. The process of review can definitely be the most painful no matter how much (or little) code was written. For example I wrote a patch with three lines of code which after being submitted started a large comment discussion debating the efficiency of these three lines. The review process terminates after the code is at least approved by one other person which then results in the code being set free and merged into the existing code.

If you are ever stuck or can’t seem to get further it is great knowing you have a whole team of people you can collaborate with, allowing for solving even complex problems and better efficiency. At the same time it is also a great feeling to then return the favor when the possibility to arises.

Some of the projects that I have worked on during my stay include WikiLovesDownloads, WikiLovesMonuments, Lizenzverweisgenerator, and Datentankstelle. WikiLovesDownloads can be found here: https://tools.wmflabs.org/wikilovesdownloads/. This tool will be used for downloading different sets of images from Wikicommons which will then be distributed to juries in a competition. For WikiLovesMonuments I developed a python bot which was used to analyze different table structures within various WikiLovesMonuments articles. Lizenzverweisgenerator can be found here: https://tools.wmflabs.org/file-reuse/. This tool can be used to generate the proper license for images found on Wikicommons. Finally, Datentankstelle is a used fuel dispenser houses a computer to store open source files which can be retrieved by connecting a machine to the dispenser via multiple different interfaces.

Berlin

Wikimedia’s largest European office is located in an amazing city, which never fails to accommodate you. Located only one single station away from Potsdamer Platz it can also be said that it is quite central.

Looking Back

Looking back I consider myself very fortunate to have had the opportunity to work full time at Wikimedia for the past two months. This milestone has undoubtedly allowed me to garner real world experience through working for such an immensely popular software company. It truly enriched my knowledge in the field and I finally feel that I can now officially consider myself a software developer/engineer. What I have gained includes but is not limited to working in teams, using agile development, undertaking new challenges, constantly improving, meeting deadlines, and more. I would definitely want to continue working at Wikimedia, however completing High School and studying towards a University degree does not leave much time in the day to be able to work full-time. I hope to continue as a volunteer from here on forward and I am very proud to be able to call myself a Wikimedia alumnus.

Recognitions

I now am beginning my “off boarding” process, saying farewell and thank you to all my colleagues, especially the team I have been working with for the past eight weeks.

 

Andrew Pekarek-Kostka

– Software Developer at Wikimedia Deutschland e. V., August 2015

by Jan Apel at August 17, 2015 08:58 AM

August 16, 2015

Wikimedia Netherlands reports

Wikimedia Hungary

Wikipédista portrék - Szajkó Róbert



Sorozatunkban, augusztus 16-án, egy olyan fiatalembert mutatok be, aki immár 9 éve hűségesen kitart választott szenvedélye, a Wikipédia szerkesztése mellett. Bár semmiféle tisztséget nem fogad el, de rengeteg munkája van így is, mert a Wikipédia karbantartásán kívül fáradozik a régi cikkek megmentésén, mentorálja az újoncokat, menti a menthetőt és óvja a minőséget a kiváló szócikkek személyében. 


Ő Szajkó Róbert, vagyis Szajci, a kérdező Módis Ágnes.


Kép forrása: Szajkó Róbert


MÁ: 2006. december 25-én, karácsonykor regisztráltál be a Magyar Wikipédia rendszerébe. Mi vezetett arra, hogy megtedd ezt a lépést és miért pont ezt a nevezetes napot választottad? 

SZR: A Magyar Wikipédiára azért regisztráltam, mert szülőfalum cikkét szerettem volna bővíteni. Ezután pár forgalomban lévő pénznem cikkét kezdtem el írni, amikor is kaptam egy blokkot. Nem tűnt fel számomra ugyanis, hogy itt mások is vannak, nemcsak én. Ekkor döbbentem rá, hogy milyen sokan szerkesztjük ezt az akkoriban újnak mondható enciklopédiát. A regisztrációt prózai okok miatt tettem meg karácsonykor. Ekkor volt időm, hogy szerkesszek.

MÁ: A felhasználói lapodon megemlíted, hogy baranyai bosnyák vagy és hogy szeretettel őrzöd néped kultúráját. Mi több szereted a népzenét. Ezirányú indíttatásod hogyan tükröződik a Wikipédiás cikkeidben?

SZR: Fontosnak tartom, hogy ápoljam az őseim kultúráját, mert ezzel egyfajta tiszteletet adhatok nekik, másrészt egy kis, összetartó közösség része lehetek. A Wikipédián több kiemelt cikket írtam délszláv témakörben. Jelenleg is kiemelésre vár a szarajevói merénylet cikkem, (időközben megkapta a csillagot, szerk.)amelyben több segítséget is kaptam szerkesztőtársaktól.

MÁ: A szláv nyelvek területén nagyon otthonosan mozogsz, de angolul és németül is beszélsz. Mennyire tartod fontosnak azt, hogy egy magyar wikipédista más nyelveken is dolgozzon, szerkesszen? Mi hozadéka lehet ennek a Magyar Wikipédiára nézve?

SZR: Sajnos angolul nem igazán beszélek, a németet meg kezdem elfelejteni. Emiatt is hasznosnak találom a Wikipédiát, mert más nyelvű cikkek fordításával szinten tarthatom, vagy akár javíthatom is a nyelvtudásomat. Ha egy magyar anyanyelvű szerkesztő az angol vagy akár a német wikipédián szerkeszt, az igen dicséretes, mert tapasztalatom szerint elsősorban magyar témájú cikkeket ír, így a német, angol nyelvű közösség számára is terjesztheti a magyar kultúrát.

MÁ: Számomra, mint újonc szerkesztőnek, Szajci egy valóságos menedék volt, mert ha valamit nem tudtam, akkor hozzá mindig lehetett, akár még ostobának tűnő  kérdésekkel is fordulni, mindig türelmesen és szakértően válaszolt. Az, hogy így viszonyultál a szerkesztő társaidhoz az enciklopédiában, mennyire volt hasznos, nem használták-e ki azt, hogy nem haraptad le rögtön a szerkesztők fejét? Sokan úgy hiszik, hogy csak úgy tudnak tekintélyt szerezni maguknak, ha erőszakosak a többiekkel szemben.

SZR: Köszönöm elismerő szavaidat. Igyekszem az új szerkesztőknek megadni minden segítséget, hogy minél előbb elsajátíthassák a Wikipédia szerkesztési alapjait. Sajnos nekem sem vannak kötélből az idegeim, így előfordult, hogy leharaptam az újonc fejét, tőlük ezúton is elnézést kérek.

MÁ: Volt-e már olyan konfliktusod a  szerkesztői munka során, ami miatt legszívesebben otthagytad volna a szerkesztést?

SZR: Ott is hagytam párszor. A virtuális valóságban sokszor bátrabban merünk mást sértegetni, könnyebben szólunk be más személyeknek, így a konfliktusok is gyakrabban fordulnak elő. Voltam többször úgy, hogy egy fáradt nap után leültem ide szerkeszteni, amikor ingerült hangulatú levelet kaptam, ekkor sajnos én is hasonlóképpen válaszoltam.

MÁ: Sokan úgy gondolják, hogy a Wikipédiában elvégzett önkéntes munka inkább gyerekeknek való, hogyan vélekedsz erről?

SZR: A Wikipédia története ezt cáfolja. Megnézve akár a kiemelt cikkeket, van köztük olyan, amit tizenévesek írtak, de vannak olyanok is, amiket nyugdíjasok. A szerkesztéshez az kell, hogy valaki szívből csinálja, legyen idős vagy fiatal az illető.

MÁ: Származott-e már a magánéletedben, a munkád során hátrányod abból, hogy a Wikipédiában dolgozol? Tudják-e egyáltalán a kollégáid, hogy itt is tevékenykedsz, esetleg sikerült-e már követőket szerezni?

SZR: Volt, hogy furán néztek rám, és inkább a kocsmába vagy buliba invitáltak, csak ne gubózzak be itthon. Sokan pedig fel sem fogják, hogy amit anno az iskolában egy házidolgozat keretében kimásoltak a Wikipédiáról, azt magamfajta emberek írták meg. A kollégák nem tudnak róla, hogy itt tevékenykedem.

MÁ: A családod hogyan viszonyul ahhoz, hogy naponta több órát lexikonszerkesztőként működsz?
  
SZR: Elfogadták, bár korábban ők is azt javasolták, hogy mozduljak ki otthonról. A kezdeti években ugyanis, volt, hogy egy nyári héten napi 8 órát wikiztem, és emiatt az ujjaim nagyon fájtak. Ez az igazi wikifüggőség.

MÁ: Hitvallásod szerint, nem új cikkeket kellene, írni, hanem a meglévőket javítani. 19 kiemelt cikkhez járultál hozzá jelentősen és sikerült őket a legjobbak közzé emelni. Melyik cikk megírása volt számodra a legnagyobb öröm és mennyi időt töltöttél el vele, hogy megírd?

SZR: Mindegyik öröm számomra, mert ezzel a szerkesztőtársak elismerik a munkámat. Egy kiemelt cikk megírása nekem olyan 1-2 hónap, attól függően, hogy mennyi időm van. Jelenleg a Második világháború cikken fáradozom, amit 2013-ban kezdtem el, de abbahagytam, és most láttam neki a folytatásnak.
MÁ: Milyennek találod a Wikipédia szerkesztői közösségét és látsz-e jövőt ennek a munkának, és végül hogyan ajánlanád a Wikipédiát másoknak?

SZR: A szerkesztők közösségéről annyit tudok elmondani, hogy mindenki szívvel-lélekkel a közös tudás terjesztésén fáradozik. Én nem gondolom, hogy ajánlani kellene a wikit, ugyanis már nincs olyan ember Magyarországon, aki ne hallott volna róla.  Már kialakult egy kép, egy imázs, erről a nagyszerű enciklopédiáról.

MÁ: Köszönöm a tartalmas válaszokat és további jó szerkesztést kívánok!

SZR: Köszönöm szépen!






















by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at August 16, 2015 01:07 AM

August 15, 2015

Wikimedia Hungary

Pancho Barnes Miskolcon járt


Pancho Barnes Miskolcon járt - aki azt gondolja erre a hírre, hogy megbolondultam, bizonyára nem tudja, hogy ki is volt a nevezetes hölgy és miért is kellett volna ezen a településen járnia.

A mai napon kisebb-nagyobb repülők szántották fel az eget Miskolc felett, a gyermekek és a felnőttek nagy örömére, ugyanis 8 év óta ismét Nemzetközi Repülőnap és Légiparádé van a város szélén.  




Akik időben érkeztek, láthattak Második világháborús légicsatát, füsttel, és a földön harcoló katonákkal.


Korabeli gépeket, AN-2 ,  Z-226-os, JAK-52,  és Z-526-os repülőket.  Izgalmas látvány volt a Szakács Gábor vezette  L-29 Delfín  repülése, amint kanyarokat és köröket vágott a kék égbe.




Ha a valóságban nem is volt itt Pancho Barnes, minden bizonnyal a szelleme itt kísértett.


by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at August 15, 2015 05:59 PM

August 13, 2015

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 31/2015

Hier kommt die 31. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

In dieser Woche gibt es unter anderem die Möglichkeit Wikidata für den Publikumspreis der Inititiative „Deutschland – Land der Ideen“ zu wählen. Außerdem wurde im Wikiversum ein besonderer Meilenstein erreicht.

Foundation und Organisationen

Umfrage von WMNL abgeschlossen

Die Ergebnisse zweier Umfragen die im Juni von Wikimedia Niederlande unter Projektaktiven und Leserinnen und Lesern durchgeführt wurden, sind nun online einsehbar.

WMF veröffentlicht Quartalsbericht

Die Wikimedia Foundation veröffentlichte ihren Quartalsbericht „FY 2014-15 Q4“ für die Monate April bis Juni 2015

Community Health learning campaign noch bis 23. August

An der Befragung der Wikimedia Foundation zum Thema „Community Health“, kann noch bis zum 23. August teilgenommen werden. Unter den Einsendern wird eine Reise zur Wikimania 2016 verlost.

Protokoll der 6. Telefonkonferenz des Präsidiums online

Das Protokoll der 6. Telefonkonferenz des Präsidiums vom 4. August ist nun im Forum veröffentlicht und kann dort eingesehen werden. Darin finden sich auch wieder ausführlichere Berichte der verschiedenen Ausschüsse und AGs, die ebenfalls auf deren eigenen Seiten im Forum dokumentiert sind.

Projekte und Initiativen

Deutschland – Land der Ideen: Jetzt für Wikidata abstimmen!

Wikidata ist als eines von 100 Projekten Teil des diesjährigen Wettbewerbs der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Bis zum 23. August läuft die Abstimmung für den Publikumspreis. Auf der Preisträger-Seite kann für Wikidata abgestimmt werden. Einfach auf den gelben Button („Jetzt abstimmen“) klicken. Dann die E-Mail-Adresse eingeben und die Teilnahmebedingungen akzeptieren. Man bekommt dann per E-Mail einen Link, der innerhalb von 24 Stunden bestätigt werden muss.

2,5 Milliarden Edits

Am vergangenen Montag erreichte der Counter aller jemals in den Wikimedia-Projekten getätigten Edits die 2.500.000.000-Marke.

Fæ hat über 1 Million Datein auf Commons geladen

Anlässlich seiner über 1 Million Datei-Übertragungen auf Commons, stellt User:Fæ seine bisherige Arbeit vor.

Neues aus der GLAM-Welt aus Juli 2015

Der monatliche internationale Newsletter für die GLAM-Community berichtet über Neues und Aktuelles aus dem Monat Juli.

Vom mechanischen Klavier zu Strickmustern – Die Wandlungen der Datensets bei Coding da Vinci

Wikimedia Deutschland veranstaltet gemeinsam mit der DDB, der OKF und digiS den Programmierwettbewerb Coding da Vinci mit freien Kulturdaten für freie Apps.

Weniger als 100.000 Artikel mit defekten Weblinks

Nachdem der GiftBot vor drei Jahren in der deutschsprachigen Wikipedia damit begonnen hatte auf Artikeldiskussionsseiten auf defekte Weblinks hinzuweisen, konnten seit dem 50.000 davon abgearbeitet werden.

Natural World Edit-a-thon Bangalore

Wikimedia India gibt einen Rückblick auf den Natural World Edit-a-thon in Bangalore.

Wikimedistas de Colombia möchten aussterbende Sprachen erhalten

Die Wikimedia User Group Wikimedistas de Colombia traf sich im vergangenen Monat in Bogotá, um der Frage nachzugehen, wie die Wikipedia zur Dokumentation aussterbender indigener Sprachen aus Kolumbien beitragen könne.

WMF fasst Highlights aus Juli 2015 zusammen

Die Wikimedia Foundation hat die besonderen Wikimedia-Themen aus dem vergangenen Monat zusammen gefasst.

Neues aus der OSM-Welt #259-260-261-262

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 259-260-261-262“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 30. Juni bis 27. Juli. Wegen der Sommerpause wurden die letzten vier Wochen zusammen gefasst.

Technik

Wikidata: Zugriff auf beliebige Daten ist da

Ab sofort können in der deutschsprachigen Wikipedia Daten aus beliebigen Datensätzen in Wikidata verwendet werden.

Übersetzungswerkzeug mit eigenem Blog

Das Entwicklungsteam des Übersetzungswerkzeugs (Content Translation Tool) hat ein eigenes Blog gestartet, um darüber regelmäßige Updates zu verbreiten.

Tech News issue #33

Die aktuelle Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Tipps zum Übersetzen der MediaWiki-Software

Amir Elisha Aharoni gibt nützliche Hinweise zum Übersetzen der MediaWiki-Software.

Neue Wikibase library verfügbar

Ab sofort ist die neue Wikibase library „Wikibase DataModel Services“ verfügbar.

Diskussion

Meinungsbild zur Initiierung von Meinungsbildern gestartet

Mit einem Meinungsbild das vom 9. bis 26. August in der deutschsprachigen Wikipedia läuft, möchte die Community klären, ob eine Reform der vor fünf Jahren eingeführten Unterstützerregel für Meinungsbilder durchgeführt werden soll und wie viele Unterstützer zum Start eines initiierten Meinungsbildes in Zukunft nötig sein sollen.

Presse, Blogs und Websites

Berliner Zeitung interviewt Berliner Wikipedia-Autor

Die Berliner Zeitung hat den Wikipedia-Autor Detlef Emmrich interviewt. Er spricht in dem Interview über seine Arbeit in dem Themenbereich um Berlin und das Projekt der Berliner Straßenlisten.

Taz berichtet über Auseinandersetzung zwischen WMDE und Mannheimer Museum

Die Taz berichtete über die Auseinandersetzung zwischen Wikimedia Deutschland und den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen wegen der Veröffentlichung einer Reproduktion eines gemeinfreien Werkes. Der Generaldirektor der Museen, Alfried Wieczorek, erklärte, wer Bilder aus seinen Museen nutzen wolle, solle nachfragen und wird zitiert: „Wir brauchen nicht Wikipedia als das Medium, das die Entscheidung fällt. Das tun wir hier selber.“

BZ verweist auf Aktualität eines Wikipedia-Eintrags

Die BZ machte darauf aufmerksam, dass eine Information zu einem Alba-Neuzugang bereits in der englischsprachigen Wikipedia eingetragen worden war, noch bevor sie offiziell bestätigt wurde.

Können Freiwillige Konferenzen organisieren?

Dieser Frage geht Lane Rasberry in seinem Blog nach.

Termine

14.8.: Offenes Editieren Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz heißt die Wikipedianer und interessierte Neulinge herzlich willkommen. An jedem 2. Freitag im Monat findet ein Workshop für Offenes Editieren statt.

03.09.: ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Der zehnte Wikimedia-Salon beschäftigt sich mit Open Access-Publikationsmodellen in der Wissenschaft. Die eingeladenen Fachleute diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum, welche Modelle für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

20.-22.11. Internationale Wikisource-Konference in Wien

Save the Date: Vom 20.-22. November findet die erste Internationale Wikisource-Conference statt. Die Wikisource Community User Group lädt gemeinsam mit Wikimedia Österreich und Wikimedia Italia an Wikisource interessierte Communities und Institutionen nach Wien ein.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at August 13, 2015 01:23 PM

August 11, 2015

Wikimedia Germany

Der Reiz von Löchern und Streifen

Vom mechanischen Klavier zu Strickmustern – Die Wandlungen der Datensets bei Coding da Vinci.

Wikimedia Deutschland veranstaltet gemeinsam mit der DDB, der OKF und digiS den Programmierwettbewerb Coding da Vinci mit freien Kulturdaten für freie Apps. Hier greifen wir besondere Aspekte des Hackathons auf und präsentieren sie unseren Lesern.

Die Notenrollen des Deutschen Museums waren das beliebteste Datenset unter den Codern von Coding da Vinci. So wie die Tierstimmen letztes Jahr die Phantasie einiger Teams beflügelten, inspirierten die Notenrollen in diesem Jahr gleich mehrere Teams zu Projektideen. Als ich im Vorfeld des Hackathons davon hörte, dass das Deutsche Museum einen Datensatz “Notenrollen” unter Freier Lizenz für Coding da Vinci zugänglich machen wollte, standen auf meinem Gesicht bestimmt Fragezeichen.

So schauen die Notenrollen des Deutschen Museums aus.  Abbildung Deutsches Museum CC BY SA 4.0 .

Was sind Notenrollen?

Notenrollen sind Programmträger zur Steuerung von Musikinstrumenten. Sie sind aus speziellem Papier gefertigt und auf einer Spule aufgerollt. Ihre Breite variiert zwischen 10 und 50 cm, die Länge kann bis zu 50 m betragen. Die Ausführung besteht primär aus Perforierungen. Diese steuern Tonhöhen und -dauer, teilweise auch weitere Parameter wie Akzentuierung, Dynamik und Pedalverwendung. Die Rollen laufen in den Abspielinstrumenten über einen Skalenblock und werden pneumatisch, zumeist mittels Luftunterdruck, abgetastet. Wird eine Perforierung erkannt, schließt sich ein kleiner Balg und löst den Spielmechanismus aus. Gemeinhin wird in Kunstspiel- und Reproduktionsrollen getrennt. Beim Abspielen der Kunstspielrollen bestimmt die Spielerin oder der Spieler einige Parameter des Vortrags wie Dynamik und Tempo über Hebel und Pedale. Bei Reproduktionsklavieren ist dagegen kein manueller Eingriff nötig, die Perforierungen dieser Rollen steuern die ganze Interpretation und ermöglichen eine starke Annäherung an das originäre Spiel einer Pianistin oder eines Pianisten (*). Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten selbstspielenden Klaviere auf den Markt, die von Notenrollen gesteuert wurden. Bald darauf gab es eine Vielzahl verschiedener Systeme und Anbieter. Als Zentren bildeten sich die USA und Deutschland heraus. In der Sammlung des Deutschen Museums befinden sich heute über 3.000 Notenrollen unterschiedlicher Systeme aus dem Zeitraum von 1905 bis 1935, darunter Originalaufnahmen von Claude Debussy, Edvard Grieg, Max Reger und Richard Strauss.

Das Deutsche Museum stellte für den Hackathon unter anderem zwei Komplettdigitalisate zur Verfügung: Fotos der papierende Reproduktionsrollen und ihrer Verpackung, Hintergrundinformationen wie Metadaten zu den Notenrollen, den Herstellern, den Musikern und den auf den Notenrollen festgehaltenen Stücken. Zum Beispiel das Opus 43, auch  “Schmetterling” genannt, von Edvard Grieg – von ihm selbst gespielt. Wie oben dargestellt fast schon eine Live-Aufnahme des Künstlers selbst.

Papierstreifen als Anstifter für Programmierer

Nach dem Kick-off des Hackathons in April, wir berichteten, war klar, was Notenrollen sind, nämlich gelochte und gestanzte Papierstreifen. Und was machten die freiwilligen Programmierinnen und Designer von Coding da Vinci aus dem Material? In alphabetischer Reihenfolge präsentierten sich am 5. Juli im Jüdischen Museum insgesamt 20 Projekte. Unter ihnen waren vier, deren Ausgangspunkt die Notenrollen des Deutschen Museum waren. Kein anderer Datensatz erfuhr so viel Aufmerksamkeit. Hier werden sie kurz vorgestellt. Eine Einladung mit dem Code der Projekte weiterzuarbeiten steht zwischen den Zeilen.

Klangvisualisierung

Drei Studenten der Hochschule Trier entsannen ein Methode, mit der sie die Perforationen der Notenrollen in Steuerungsbefehle für Strickmaschinen umwandeln. Griegs Schmetterling-Komposition als Schal wärmend um den Hals gelegt, könnte künftig als originelles Produkt im Museumsshop des Deutschen Museum zu erwerben sein. Bis zur Finalisierung sind jedoch noch einige Probleme zu lösen. Aber eine charmante Idee. Ob das Museum die Idee aufgreift und ihre Weiterentwicklung unterstützt? Möglich wäre es, denn die bisherigen Arbeitsergebnisse sind ebenfalls frei lizenziert und auf github verfügbar.

Little Piano

So sieht die Oberfläche von „Little piano“ aus. Bild von Thomas Tursics (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Auch hier waren die Notenrollen der Quell der Inspiration. Thomas Tursics transferierte in seiner Anwendung die Erfahrung des Handkurbelbetriebes alter Leierkästen in die Lebenswelt heutiger Smartphonehalter. Twist it. Mit seiner App wird das Handy zum Brummkreisel. Gelingt es einem, das Handy ordentlich zu kreiseln, ertönt die Musik so wie man sie kennt. Nach einer Weile beginnt sie dann zu trudeln und verzehrt sich schließlich in der Reibung mit der Unterlage. Tursics bringt so das digitalisierte Kulturerbe über ein EDV-Gerät, neudeutsch “Gadget”, zurück in die Welt des analogen Erlebnisses. Genau darum geht es ja insgesamt bei Coding da Vinci. Wir wollen das kreative Potential der Digitalisate zeigen. Darstellen wie Anwendungen helfen können, neue Zugänge zum Verständnis des kulturellen Erbes zu öffnen. Wir wollen damit Museen und Archive motivieren, noch mehr digitalisierte Artefakte, wie Bilder, Texte und Töne unter einer Freien Lizenz zugänglich zu machen. Der Ansatz trägt, wie man sieht, erste Früchte. Die Idee greift auch das nachstehende Projekt auf.

Midiola

So beschreibt das Team selbst seine App: “Hinter MIDIOLA steht ein vierköpfiges Team aus Programmierern, Designern und Kunsthistorikern. In den digitalisierten Notenrollen aus dem Deutschen Museum sahen wir eine gute Möglichkeit, unser Interesse für historische Kultur und Technik mit zeitgenössischer digitaler Technologie zusammenzubringen. Die Algorithmen zur Bilderkennung tasten die Notenrollen in Echtzeit ab, die digitale Tonsynthese erfolgt live. MIDIOLA ist somit eine flexible und dynamische Software zur Erkennung und Wiedergabe der Notenrollen-Notation und lässt sich problemlos erweitern oder anpassen. Unsere App ist in HTML5 und JavaScript programmiert und benutzt das Ionic Framework und AngularJS.” Ein anspruchsvolles Vorhaben, dessen Prototyp im Saal des Jüdischen Museums schon funktionierte. Das überzeugte auch die Jury. Sie zeichnete Midiola mit dem Preis für “Best Design” aus. Unten ein Soundbeispiel.

 

Klangbeispiel von Midiola. Info zur Datei: Produziert vom Projektteam Midiola: Tom Brewe, Joscha Lausch, Mohammad Moradi and Luca Beisel (hochgeladen von Wikimedia Deutschland Coding da Vinci 2015) CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

Pyanola

Auch das letzte Projekt in dieser Runde setzte sich zum Ziel, die Perforierungen des Papierstreifen hörbar zu machen. Hoffen wir, dass das Team in den kommenden Wochen weiter an der Idee einer Website mit allen in Musik umgewandelten Notenrollen des Deutschen Museums arbeiten und so die fast schon vergessene Welt der mechanischen Klaviere wieder zum Klingen bringen.

Dies ist der dritte Beitrag zu den Ergebnissen des Programmierwettbewerbes und Kultur-Hackathons Coding da Vinci.

  • Erster Blogpost zu den Urkunden der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der App Imperii-Viz.
  • Zweiter Blogpost zu den Steinen des Berliner Stadtmuseums und der App “Rolling Stone”

Fußnote: Der Absatz bis zu * ist ein Zitat. Mehr zu Notenrollen in dieser Broschüre des Deutschen Museums.

by Barbara Fischer at August 11, 2015 04:29 PM

Wikimedia France

Assemblée générale 2015 de Wikimédia France

Wikimédia France organisera son assemblée générale le samedi 24 octobre 2015 à
Paris. Le lieu et l’ordre du jour seront précisés ultérieurement.

Assemblée générale 2014

Assemblée générale 2014 (CC-BY-SA PierreSelim)

Les membres à jour de leur cotisation un mois avant l’assemblée générale
pourront y voter (comme les précédentes années, un vote à distance sera
possible). N’hésitez pas à adhérer ou à ré-adhérer si vous souhaitez participer.

Au cours de cette assemblée générale, six mandats d’administrateur seront
renouvelés ou nouvellement ouverts aux candidatures. Les candidats, à jour de
leur cotisation, doivent avoir présenté leurs motivations sous leur identité
civile sur le wikimembres, et ce un mois avant la date de l’assemblée
générale (soit le mercredi 23 septembre à 23h59 dernier délai).
Les futurs candidats peuvent dès à présent commencer la lecture du Guide du
conseil d’administration ainsi que la lecture de la Politique de gestion des
conflits d’interêts.

by PierreSelim at August 11, 2015 08:52 AM

August 10, 2015

Wikimedia Germany

Ausgezeichnet: Wikidata

Marius Hoch: „Wikidata team and painting“, CC BY-SA 4.0

“Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt” ist der Titel des diesjährigen Wettbewerbs der Initiative Deutschland – Land der Ideen e. V. Als eines von 100 Projekten ist Wikidata ausgezeichnet worden.

Neben den von der Jury vergebenen Preisen läuft vom 10.-23.08.2015 auch die erste Phase zur Wahl des Publikumssiegers. Abgestimmt werden kann einmal täglich auf der Preisträger-Seite von Wikidata. Über die zehn Projekte mit den meisten Stimmen aus dieser Phase wird dann in einer zweiten Phase noch einmal abgestimmt. Diese zweite Phase wird im September ebenfalls als Online-Abstimmung durchgeführt.

Wer möchte, dass der Publikumspreis an Wikidata geht, kann bis zum 23.08. hier abstimmen. Sogar jeden Tag einmal. Wir würden uns freuen, wenn Wikidata viele Stimmen und den Publikumspreis bekommt.

by Jan Apel at August 10, 2015 01:30 PM

Das ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

ABC-Logo. Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 Am Donnerstag, den 03. September, 19 Uhr, findet das zehnte “ABC des Freien Wissens” statt. Diesmal beschäftigen wir uns mit verschiedenen Open Access-Publikationsmodellen und diskutieren, welche Modelle  für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

„Publish or perish,“ so das Mantra des akademischen Kapitalismus. Wenn es auch nicht im wortwörtlichen Sinne um Leben und Tod geht, so stehen Forscherinnen und Forscher dennoch unter dem Druck, die eigene Forschung möglichst wirkmächtig publik zu machen. In den 1990er Jahren begann die elektronische Online-Publikation langsam, die Veröffentlichung in Printmedien abzulösen. Gleichzeitig ebneten die Open Source-Bewegungen den Weg zu Open Access – dem Prinzip des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen. Heute sind frei über das Internet zugängliche Publikationen fester Bestandteil der Wissenschaftslandschaft. So ist die an der Anzahl veröffentlichter Artikel gemessene größte wissenschaftliche Fachzeitschrift seit einigen Jahren PLOS One – eine ausschließlich online verfügbare Zeitschrift, die sich dem Open Access verpflichtet hat. Die gemeinsame Stoßrichtung scheint klar: Hin zu einer offeneren Wissenschaft. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Wikimedia-Projekte, wie beispielsweise in dieser aktuellen Studie sehr gut dargestellt wird.

Doch bei der Frage nach der konkreten Ausgestaltung frei zugänglicher Publikationsformen gehen die Vorstellungen auseinander. Das Ziel dieser Diskussion ist es, konkurrierende Open Access Modelle zu erklären, Beispiele zu erkunden und folgende Fragen anzugehen: Wie sieht gute und nachhaltige Open Access-Praxis aus? Braucht Open Access besondere Maßnahmen, um die wissenschaftliche Qualität hochzuhalten? Wie können Open Access-Publikationen gefördert werden? Wie können für Forschende stärkere Anreize für das offene Publizieren geschaffen werden? Und wie steht es um die Open Access-Bewegung der deutschen Wissenschaftslandschaft im europäischen Vergleich?

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion!

Wir laden herzlich ein zum ABC des Freien Wissens:


J=Journals – Postkarte – Das ABC des Freien Wissens, Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

„J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Donnerstag, 03. September, 19 Uhr
Wikimedia Deutschland e.V.
Tempelhofer Ufer 23-24

Begrüßung: Christian Rickerts, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland

Gäste:

Moderation: Isabella Meinecke, Hamburg University Press, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Rauminszenierung: Science Slam by Marc Wenskat

  • Der Eintritt ist frei. Um unsere Veranstaltungen noch besser zu machen, freuen wir uns über eine Anmeldung unter salon@wikimedia.de
  • Der Salon ist am Veranstaltungstag auf der Website als Livestream abzurufen.
  • Unter #wmdesalon kann mitdiskutiert werden.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft statt.

 

by Christopher Schwarzkopf at August 10, 2015 10:04 AM

August 09, 2015

Wikimedia Hungary

Wikipédista portrék - Laszlovszky András


Ma, a szentendrei születésű Laszlovszky Andrást mutatjuk be, aki az egyik legszínesebb egyénisége a Magyar Wikipédiának. Rendkívül sokoldalú, otthon van a történelemben, legyen az magyar, vagy ókori, a nyelvtudományok területén vagy akár a földrajzban. Tudását számtalan cikkben megmutatta már, amiért több ízben megkapta a legjobbaknak járó csillagot.

Laszlovszky Andrást, Módis Ágnes kérdezi.

MÁ: 2009-ben regisztráltál be a Magyar Wikipédia rendszerébe. Mi vezetett arra, hogy megtedd ezt a lépést?


Kép: Laszlovszky András

LA: Ezt csak hosszú sztoriban tudom leírni. Nekem 2003-ig internetem se volt, ki akartam maradni belőle. Amikor már a főiskolai beiratkozást és a tárgyfelvételt se lehetett másképp megoldani, még morogtam is, hogy rákényszerítenek az internetre. Az első néhány év internetezés nagyjából megerősített abban, hogy az internetes tartalmak 99%-a úgy marhaság, ahogy van, ezért továbbra is ritkán használtam. A Wikipédiáról hallottam már (sokszor okostojásoktól lenéző modorban), de nem találkoztam vele közvetlenül. Valószínűleg valamilyen kereséssel jutottam végül véletlenül a burgund királyok listájához, ahová beírtam egy hiányzó uralkodónevet, ha már ott jártam. Azért regisztráltam, mert teljesen új volt a terep, azt se tudtam, hogy bejelentkezés nélkül lehet-e módosítani, ha igen, mi lesz a különbség a kettő között. Aztán csak kíváncsiságból rákerestem néhány dologra, és hamarosan megírtam az első két cikkem, a Thetys-óceánt és a likacsosházúakat. Innen már nem volt visszaút.

MÁ: Van egy fénykép az oldaladon a valamikori SnakeHeart együttes fotója, ahol korábban zenéltél. Ebből azután azt gondolná az ember, hogy egy vérbeli zenésszel áll szemben és az általa feldolgozott cikkek is zenei tartalmúak lesznek. Ennek ellenére az olvasó egy egészen más Laszlovszky Andrást ismerhet meg a Wikipédiában. Hogyan is van ez?


Laszlovszky (balról az első) a Snake Heart együttesben
Forrás: Wikimedia Commons

LA: Hobbizenész voltam-vagyok. Az említetten kívül még néhány amatőr zenekarban doboltam, ma már csak otthon. Arányaiban ugyan kicsi a zenével kapcsolatos wikis tevékenységem, de azért a közreműködéseken kívül írtam 33 zenei cikket, amiből kettő kiemelt lett.

MÁ: Azon kevesek közé tartozol a Wikipédiában, akik rendkívül sok területen tudnak értékeset alkotni. Honnan ered ez a sokoldalúság?
    LA: Valóban sok területen előfordulok. Van három szakmám, egy humán, egy természettudományi és egy mérnöki. Ez talán már utal arra, hogy gyakorlatilag minden érdekel. (Na jó, a matematika kevéssé.) A szakmáim és a hozzá kapcsolódó segédtudományok mintegy determinálják, hogy minden érdekel, ami valaha volt. Az Univerzum keletkezésétől a mai napig. Ez persze nem jelenti azt, hogy ennek minden részletét magas szinten művelném, de sok cikkhez épp az jelentett inspirációt, hogy tanultam. Az információgyűjtés eredményét pedig megírtam a Wikipédián, hogy más irányú haszna is legyen.

    MÁ: Sok embert ismerhetsz, elárulod-e nekik, hogy a munkádon kívül a Wikipédiában is tevékenykedsz, esetleg a te hatásodra sikerült-e már új szerkesztőket toborozni?
      LA: Néha szóba kerül, de nem jellemző. Előfordul, hogy egy-egy virtuális beszélgetésben csak annyit említek, hogy a témát részletesen megírtam már a Wikipédián, csak hogy ne kelljen ismét leírni. Negatív véleményre nem emlékszem. Arról viszont nem tudok, hogy bárki szerkesztő lett volna ezek miatt.

      MÁ: Volt-e már olyan konfliktusod a  szerkesztői munka során, ami miatt legszívesebben otthagytad volna a szerkesztést?

      LA: Nem. A kocsmafali vitáknak semmi köze ahhoz, hogy szeretek írni, mert - mint fentebb emltettem - közben magam is tanulok, rendszerezem az ismereteimet.

      MÁ: Milyennek találod a Wikipédia szerkesztői közösségét és látsz-e jövőt ennek a munkának?
        LA: A szerkesztői közösség pont olyan, mint minden véletlenszerű közösség. Mindenféle ember előfordul benne. A projekt jövőjével kapcsolatban ambivalens érzéseim vannak, amelyek éppen az egyenetlen minőségre alapulnak. Jó lenne, ha minél több kvalifikált szerkesztő írna, minél több, jó minőségű cikket.

        MÁ: Sokan úgy gondolják, hogy a Wikipédiában elvégzett önkéntes munka inkább gyerekeknek való, hogyan vélekedsz erről?
          LA: Vannak gyerekeknek való részek benne. De azért azt mondanám, aki ezt gondolja, nem tudja, hogy mi van az egész mögött.

          MÁ: Származott-e már a magánéletedben, a munkád során hátrányod abból, hogy a Wikipédiában dolgozol?
            LA: Nem.

            MÁ: Nagyon aktív vagy és szívesen nyílvánítod ki a véleményedet minden területen. A családod mit szól ahhoz, hogy naponta több órát lexikonszerkesztőként működsz?
              LA: Az internetes korszak előtt naponta több órán át olvastam. Most is ugyanazt teszem, az idő nagy része az olvasással telik, a különbség csak annyi, hogy a közelben van a laptop, amin néha írok egy-két mondatot.

              MÁ: Hogyan ajánlanád a Wikipédiát másoknak?
                LA: Külön ajánlani nem szükséges, mivel a keresési találatok közt amúgy is az elsők közt jön ki a Wikipédia cikke. Olyankor szoktam ajánlani, amikor tudom, hogy az adott témában jó minőségű cikkek vannak, amik jó szívvel ajánlhatók. 

                MÁ: Köszönöm a beszélgetést!

                LA: Nagyon szívesen!  



                Lu-Enna levele az i. e. 24. század elejéről
                Forrás: Wikimedia Commons


                Laszlovszky Andrásnak figyelemre méltóak az ókori írásokkal kapcsolatos cikkei, mint például a kiemelt csillagot kapott Ékírás cikk. 

                by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at August 09, 2015 03:54 PM

                August 06, 2015

                Wikimedia Germany

                Wikimedia:Woche 30/2015

                Hier kommt die 30. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

                Foundation und Organisationen

                Viele Jobangebote bei der Wikimedia Foundation, teilweise auch remote

                Die Wikimedia Foundation sucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wer sich für einen Job in San Francisco interessiert, sollte diese Seite im Auge behalten. Für einige Jobs ist es auch möglich, von überall auf der Welt aus zu arbeiten. Aktuell werden z. B. neue Leute im Kommunikations- und im Legal-Team gesucht, außerdem in der Softwareentwicklung.

                WMDE veröffentlicht Halbjahresreport

                Wikimedia Deutschland veröffentlichte den Halbjahresbericht 2015 in englischer Sprache. Eine deutsche Übersetzung folgt in den kommenden Wochen.

                Wikimedia Research Newsletter Juli 2015

                Über weitere interessante Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Wikipedia, berichtet der Wikimedia Research Newsletter in seiner Juli-Ausgabe 2015.

                Inputphase für 2016 beendet

                Die Inputphase für die von Wikimedia Deutschland zu planenden Maßnahmen für das Jahr 2016 ist beendet. Die gesammelten Wünsche und Hinweise fließen nun in die Erstellung des Wirtschaftsplanes ein, der in den kommenden drei Wochen in der Geschäftsstelle entwickelt wird, damit er dem Präsidium Anfang September und letztendlich der Mitgliederversammlung Ende November vorgelegt werden kann.

                Gnom berichtet über Aktivitäten nach Wikimania

                Über seine Aktivitäten nach der Wikimania, berichtet Präsidiumsmitglied und Wikipedia-Benutzer-Gnom in seinem Wikipedia-Blog.

                Wiki Education Foundation stellt neue Mitarbeiterin vor

                Victoria Hinshaw ist neue Development Associate bei der Wiki Educations Foundation und wird dort insbesondere im Fundraising tätig sein.

                Projekte und Initiativen

                Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli

                Die monatliche Übersicht mit geförderten Projekten aus den Communitys ist nun für den Monat Juli im Blog von Wikimedia Deutschland zu finden. Die Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen in der Wikipedia unter Wikipedia:Förderung.

                Jetzt Vorträge fürs Mozfest einreichen!

                Mozfest ist das von Mozilla ausgerichtete, globale Jahrestreffen rund um das Thema „Free and Open Web“. Die Konferenz findet im November in London statt und bis Ende August können dort Vorträgsideen eingereicht werden.

                Was bedeutet für dich Community Health? Wie sieht eine gute Willkommenskultur in den Wikimedia-Projekten aus?

                Die Wikimedia Foundation betreibt gerade eine Befragung zum Thema „Community Health“. Dabei bittet sie Communitymitglieder, Fragen wie „Was trägt dazu bei, dass du dich willkommen oder nicht-willkommen fühlst?“ oder „Was können wir besser machen im Bezug auf Online-Interaktion?“. Bis zum 15. August werden Antworten angenommen, unter den Einsendern wird eine Reise zur Wikimania 2016 verlost.

                Vorbereitungen für Wikimania 2016 laufen

                Die Wikimania 2016 findet vom 21. bis zum 28. Juni 2016 in Esino Lario in Italien statt. Im Moment laufen die Vorbereitungen. Nähere Infos wird das Organisationsteam in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlichen. Wer Interesse daran hat an der Veranstaltung mitzuwirken, kann sich bereits dort eintragen.

                WLM sucht Juroren

                Für den Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“ 2015 werden zur Zeit Juroren gesucht. Die Bewerbungsfrist endet am 15. August 2015.

                Relevanzkriterien für Unternehmen bleiben unverändert, Oversight-Logbuch wurde auf den Prüfstand gestellt

                Die Community der deutschsprachigen Wikipedia hat in einem Meinungsbild über eine Änderung der Relevanzkriterien abgestimmt. Darin sprachen sich 70,8 Prozent der Abstimmenden gegen eine Änderung aus.

                Ein weiteres Meinungsbild zur „Abschaffung des Oversight-Pseudologbuchs“ endete am 5. August. Darin stimmten 57,8 Prozent gegen den Vorschlag.

                WikiDACH 2015 – Wikipedia tut gut

                Vom 30. Oktober bis 1. November 2015 findet im Schweriner Schloss die WikiDACH 2015 statt. Die deutschsprachige Konferenz nicht nur für Wikimedianer, sondern auch für ein breites Publikum. Es treffen sich die „Insider“ der Wikimedia-Projekte mit Interessierten aus der Region, sowie aus ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz. Vorschläge für Vorträge, Workshops, Diskussionen können auf der Projektseite eingetragen werden.

                Wikipedianerinnen und Wikipedianer fotografieren im Schloss Caputh

                Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes „Wiki loves Monuments“ sind in das Schloss Caputh bei Potsdam eingeladen.

                Anmeldung für Game Jam läuft

                Am 24. und 25. Oktober möchte Wikimedia Deutschland gemeinsam mit allen, die sich mit Computer- und Videospielen beschäftigen, interaktive Spiel-Kunst zu Freiem Wissen unter freier Lizenz entwickeln. Dazu wird in Partnerschaft mit dem Computerspielemuseum Berlin einen Game Jam zum Thema Freies Wissen veranstaltet: 100 Entwicklerinnen und Entwickler erstellen in kleinen Gruppen einen Prototypen eines Spiels. Dafür haben sie 24 Stunden Zeit. Der Free Knowledge Game Jam zeichnet sich dadurch aus, dass auf kreative Art Aspekte des Freien Wissens, wie zum Beispiel offene Daten, wie in Wikipedia, Wikidata, Open Street Maps oder generell auch freier Code in ein Computerspiel eingebunden werden soll.

                Die Veranstaltungsregistrierung läuft über Eventbrite.

                Wikipedia im neuen Devil’s Dictionary

                Das amerikanische Technikportal und Mediennetzwerk The Verge hat ein neues Devil’s Dictionary heraus gegeben, angelehnt an die gleichnamige Kollektion satirischer Aphorismen von Ambrose Bierce aus dem Jahre 1911. Darin ist folgender Eintrag über die Wikipedia zu finden: „Wikipedia (n.): The most impressive library erected in human history. The knowledge it contains is occasionally obscured by the face of a man with puppy dog eyes and his personal appeal for your loose change.“

                Rückblick auf internationalen Women-Edit-a-thon

                Wikimedia Iberocoop richtete im April und Mai den internationalen Women-Edit-a-thon „La mujer que nunca conociste“ aus. Im Blog der Wikimedia Foundation erschien ein Rückblick.

                Co-op hilft bei der Suche nach einem Mentor

                In der englischsprachigen Wikipedia wurde die Plattform Co-op eingerichtet, über die neuen Wikipedianern die Suche nach einem passenden Mentor ermöglicht werden soll.

                Einblick in das Wikipedia Education Program Estland

                Ein Beitrag im Blog der Wikimedia Foundation gibt einen Einblick in das Wikipedia Education Program in Estland, mit dem Studenten zur Beteiligung an der Wikipedia ermutigt werden sollen.

                Wartungsbausteinwettbewerb läuft im August

                Vom 16. bis 30. August findet in der deutschsprachigen Wikipedia wieder der Wartungsbausteinwettbewerb statt.

                Walters Art Museum stellt auf CC-zero um

                Das Walters Art Museum in Baltimore stellt seine Lizenz von Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 auf CC-zero um.

                WikiCon: Anmeldung für Kinderbetreuung möglich

                Bedarf für eine Kinderbetreuung auf der diesjährigen WikiCon in Dresden, kann noch bis zum 10. August in dem allgemeinen WikiCon-Anmeldeformular angemeldet werden.

                Technik

                Wikis auf 1.26wmf16 umgestellt

                Alle bisher noch nicht umgestellten WMF-Wikis inkl. der deutschsprachigen Wikipedia, wurden auf Version 1.26wmf16 umgestellt.

                André Klapper über den Umstieg von Bugzilla auf Phabricator

                André Klapper trug einige Informationen zu dem nun abgeschlossenen Umstieg von dem Bugtracker Bugzilla auf Phabricator zusammen.

                Wikidata: Zugriff auf beliebige Daten wird möglich

                Während es bisher nur möglich war, Daten aus dem Datensatz zu erhalten der direkt mit dem Artikel verknüpft ist (also z.B. nur Daten zu Berlin im Artikel zu Berlin – nicht Daten zu Deutschland), wird in Zukunft der Zugriff auf beliebige Daten möglich sein.

                Tech News issue #32

                Die aktuelle Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

                Termine

                6.8.: Wikipedia Sprechstunde Bibliothek Hamburg

                Jeweils am 1. Donnerstag des Monats bietet die Hamburger Wikipedia-Community von 16.00 bis 18.00 Uhr eine regelmäßige öffentliche Sprechstunde an.

                11.8.: Bremenpedia vor Ort

                „BremenpediA vor Ort“ versteht sich als Anlaufadresse in Bremen-Lesum für alle Fragen rund um das freie Online-Lexikon Wikipedia und die freie Medien-Datenbank Wikimedia Commons. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen 15.00 und 17.00 Uhr im Heimathaus Lesum, dem Domizil des Heimat- und Verschönerungsvereins Bremen-Lesum e. V. (HVL) statt.


                Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

                Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

                Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

                Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

                Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

                by Nicolas Rueck at August 06, 2015 03:13 PM

                August 05, 2015

                Wikimedia Germany

                Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli 2015

                Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli 2015

                Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im Juli. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

                Festivalsommer

                Die Sommermonate gehören zur Hochsaison des Festivalsommers. 31 Veranstaltungen standen für Juli insgesamt auf dem Festivalplan und damit mehr als doppelt so viele als im Vormonat. Der Festivalsommer ist ein Projekt von freiwilligen Wikipedianerinnen und Wikipedianern, um gezielt freie Bilder von Künstlern und Bands im Musikbereich zu schaffen. Hier findet sich der Festivalplan für das ganze Jahr.

                Lokales

                Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Gruppen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales zu finden. Einige Communitys hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

                3.7.: Wikipedia-Stand auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden

                Auslage auf der langen Nacht der Wissenschaften, Foto: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 4.0

                Der Tradition der letzten Jahre folgend, stellten Wikipedianerinnen und Wikipedianer den Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaften in diesem Jahr erneut die Projektarbeit rund um die Wikipedia und weitere Wikimedia-Projekte vor; wieder gemeinsam mit dem Team von OpenStreetMap. (Text: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa-3.0, weiterlesen)

                5.7.: 3. Treffen AG Partizipation

                Am vergangenen Sonntag fand in Berlin das dritte Treffen der AG Partizipation von Wikimedia Deutschland statt. Das Protokoll wurde im Forum hinterlegt (Anmeldung erforderlich). Das nächste Treffen ist für August geplant.

                7.7.: 2. Sender-Workshop

                Der Sender“ soll der erste genossenschaftliche Sender mit freien Inhalten in Deutschland werden. Nach dem ersten Workshop in Juni, der mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland in der Geschäftsstelle am Tempelhofer Ufer stattgefunden hatte, wurden nun auf einem zweiten Workshop die weiteren Schritte geplant.

                9.–14.7.: Fotoprojekt Belize

                Fotoequipment aus dem Technikpool, das bei Wikimedia Deutschland kostenlos von Commons-Fotografen geliehen werden kann, war in diesem Monat unter anderem in dem zentralamerikanischen Land Belize im Einsatz. Einige Fotos sind bereits auf Commons zu finden.

                10.7.–12.7.: Landstreicher 2.0

                Mit dem Bus auf Wikipedianischer Tour, Foto: Hilarmont, CC-by-sa 3.0

                Das Landstreicher-Projekt ging in die zweite Runde: Mit dem Ziel diverse Geotope aufzuspüren und zu dokumentieren, zog es Autoren und Fotografen mit einem kleinen Mietbus durch den südlichen Landkreis Oberallgäu. Feedback zur Veranstaltung ist auf der Projektseite zu finden.

                11.7.: Stammtisch Ruhrgebiet Haltern

                Der 64. Stammtisch Ruhrgebiet fand in Haltern am See statt. 17 Wikipedianerinnen und Wikipedianer, inklusive interessierter Gäste, besuchten dort die Greifvögel-Aufzuchtstation. Wikimedia Deutschland übernahm die Eintrittskosten und versicherte die Veranstaltung.

                15.7.: Besuch des Wennigser Jugendparlaments

                Das Jugendparlament Wennigsen stattete auf seiner Berlin-Fahrt neben Microsoft und Google auch Wikimedia Deutschland einen Besuch ab, um über die Wikipedia und Freies Wissen zu sprechen. Insbesondere die Themen Open Educational Resources und Panoramafreiheit standen dabei auf dem Programm.

                15.–18.7.: Fotoprojekt Liste der Baudenkmäler in Bedburg

                Mitte des Monats unternahm der Wikipedianer NoRud eine Fototour zur Bebilderung der Liste der Baudenkmäler in Bedburg. Daraus resultierend werden 130 Bilder direkt in die Denkmalliste einfließen und weitere Aufnahmen bei Commons hinterlegt.

                15.–19.7.: Wikimania Stipendien

                Wikimedia Deutschland war in Mexiko-Stadt Ansprechpartner für die 15 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der deutschen Wikipedia-Community und half ihnen dabei sich zu vernetzen, ihre persönlichen Wikimania-Ziele zu erreichen und die Teilnahme möglichst nachhaltig zu gestalten. Die logistische Betreuung lief direkt über das zentrale Stipendienprogramm der WMF, WMDE hat die Auswahl von Stipendiaten aus dem DE-Sprachraum mit Wohnsitz in DE über eine Community-Jury eigenständig auswählen lassen und sich dafür finanziell am dem globalen Fördertopf beteiligt.

                18.–19.7.: Artikel- und Bebilderungstour Rhön-Nördliches Unterfranken

                Führung durch das Fränkische Freilandmuseum Fladungen, Foto: NearEMPTiness, CC-by-sa 4.0

                Der 5. Stammtisch Unterfranken fand am 19. Juli 2015 in Fladungen/Rhön als Artikel- und Bebilderungstour statt. Ein Bericht ist hier nachzulesen.

                Die Main-Post verfasste einen Artikel über die aktiven Wikipedianer um den Stammtisch.

                ab 20.7.: Mikroskopie-Projekt Moose

                Aufnahme mit dem Mikroskop aus dem WMDE-Technikpool, Foto: HermannSchachner, CC-zero

                Im Technikpool von Wikimedia Deutschland steht seit einigen Jahren ein Mikroskop zur Verfügung. Es wurde nun an den Wikipedianer HermannSchachner vergeben, der damit vor allem Moose aufnehmen möchte. Erste spannende Bilder stehen bereits auf Commons zur freien Weiternutzung bereit.

                24.–26.7.: WLM Netzwerktreffen Weimar

                WLM-Kick-off in Wiesbaden, Foto: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 4.0

                Die Zielhorizonte für den diesjährigen WLM-Wettbewerb wurden bereits im März während eines Kickoff-Workshops in Wiesbaden abgesteckt. Nun ging es in einem weiteren, ebenfalls von WMDE geförderten Workshop darum, die Projekte und Kampagnen konkret anzuschieben, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen und die jeweiligen Maßnahmen zu organisieren. Mit der Beratung im Landesamt für Denkmalpflege Hessen wurden auch neue Akzente und Rahmenbedingungen geschaffen, die es zu nutzen gilt. In mehreren Ländern gibt es Fortschritte in der Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden. (Text: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

                27.7.: Fotoflug Sauerland III

                Aufnahme vom Fotoflug Sauerland, Foto: Petra Klawikowski, CC-by-sa 3.0

                Am 26. Juli 2015 wurde der dritte Fotoflug über das Sauerland durchgeführt. Nach dem ersten Flug über das östliche Sauerland im Jahr 2013 und dem zweiten Flug über das nördliche Sauerland im Jahr 2014, ist mit diesem Flug, der hauptsächlich den Märkischen Kreis und den Kreis Olpe abdeckte, der Großteil des Sauerlandes überflogen. (Text: .gs8, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

                Regelmäßige Veranstaltungen

                Folgende regelmäßige Community-Termine fanden auch im Mai wieder mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland statt:

                by Nicolas Rueck at August 05, 2015 04:05 PM

                August 04, 2015

                Wikimedia Germany

                #schlossopen – kein Twittermärchen

                Teilnehmer des Wettbewerbes Wiki loves Monuments sind in das Schloss Caputh bei Potsdam eingeladen

                Ein Schloss öffnet sich. Bild von tOrange unter Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz via tOrange.com

                Wenn man über ein Schloss schreiben möchte, dann möchte man den Artikel gern mit einem schönen Foto schmücken. Dieser Artikel handelt von einem schönen Schloss, von dem es kaum schöne Fotos bei Wikimedia Commons gibt. Und der Artikel handelt davon, wie sich das ändern könnte.

                Vor einigen Tagen startete ich einen Versuch. Ich wollte via Twitter auf ein Schloss-Foto-Shooting aufmerksam machen. Und da es sich um ein Schloss handelt, und da Twitter nur jeweils 140 Zeichen erlaubt, fing ich an unter dem Hashtag “#schlossopen” , ein Twittermärchen in Fortsetzungen zu schreiben. Ich weiß bis heute nicht, woran es lag, aber plötzlich erlaubte der Twitteralgorithmus es 48 Stunden lang nicht, dass irgendeiner meiner Tweets unter ihrem jeweiligen Hashtag gefunden werden konnten. Und alle 10 #schlossopen-Tweets waren in den Untiefen des Twittergeplappers verschollen. Ein ungelöstes Mysterium, wie es sich für wahre Märchen gehört. Also besann ich mich auf eine konventionellere Methode.

                Ein Schloss öffnet sich – für Sie?

                Liebe Blogleser, hätten Sie nicht Lust, ein Schloss zu erobern, indem Sie es aus der Nähe, en detail, von Innen wie von Außen fotografieren und Ihre Fotos für Wikipedia zugänglich machen, indem Sie sie unter einer Freien Lizenz auf Wikimedia Commons hochladen? Und wären Sie nicht zusätzlich motiviert, wenn Sie mit Ihren Aufnahmen an dem weltweit größten Fotowettbewerb “Wiki loves Monuments” teilnehmen könnten? Insbesondere, wenn Sie wüssten, dass diese Aufnahmen die besondere Aufmerksamkeit der Jury erfahren werden, da es ja so wenige (es sind 13- wie im Märchen!) Aufnahmen dieses Schloss gibt? Wenn Sie alle drei Fragen mit Ja beantworten, dann melden Sie sich rasch für die Fotosafari auf dem Schloss Caputh am 4. und 5. September 2015 an. Alles was Sie brauchen sind Zeit und ein gutes Auge für fotografische Details. Auch wenn Sie sich eher durch Ihr kunsthistorisches Interesse, denn durch Ihre ausgefeilte Kameratechnik auszeichnen, Sie sind herzlich willkommen. Denn Sie könnten in Teamarbeit Fotografen auf besondere Details aufmerksam machen. Das Programm wächst – auch mit Ihren Vorschlägen – nach und nach auf der Projektseite der 8. GLAM on Tour Station, die Wikimedia Deutschland diesmal gemeinsam mit der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten in Berlin Brandenburg unter der Leitung des erfahrenen Wikimedianers Ralf Roletschek durchführt.

                Ein Schloss öffnet sich – Warum?

                Die Stiftung Preussische Schlösser und Gärten in Berlin Brandenburg (SPSG)  ist Eigentümerin des Schlosses Caputh. Vor 17 Jahren ist das Barockschlösschen umfassend saniert worden und ziert so wieder in altem Glanz die Ufer des Schwielowsees bei Potsdam. Es gehört damit zu den mehr als 20 Schlössern, die alle von der SPSG bewahrt, der Öffentlichkeit zugänglich und bewirtschaftet werden. Zur Bewirtschaftung gehört nach bisherigem Verständnis der Stiftung natürlich auch die Inanspruchnahme der Verwertung der Bildrechte. Wer immer eine Aufnahme eines der Schlösser der Stiftung machen möchte und dies nicht nur für sein privates Fotoalbum, braucht eine gebührenpflichtige Genehmigung der Stiftung. Wer jetzt “Halt, die Panoramafreit gilt in Deutschland” ruft, hat recht, so lange er oder sie sich nicht auf dem Gelände der Stiftung befindet. Das gute Recht des Eigentümers ist es aber zu verfügen, ob und wie Abbildungen des Eigentums, die von seinem Grund und Boden aufgenommen wurden, kommerziell verwertet werden dürfen. Das hat der Bundesgerichtshof in dem so genannten Sanssouci- Urteil ausdrücklich bestätigt.

                Um so schöner ist es, wenn die Stiftung sich jetzt entschieden hat, das Engagement vieler tausend Wikipedianer zu würdigen. Meist ehrenamtlich und in ihrer Freizeit helfen sie, das Wissen über die Welt um uns herum zu mehren. Sie schreiben enzyklopädische Artikel, wie den ausführlichen zu dem kleinen Schloss Caputh. Und sie machen Fotos wie dieses von Schlössern. Die Fotos des Medienarchivs Wikimedia Commons sind, um ihre Verbreitung und Nachnutzung zu vereinfachen, grundsätzlich auch kommerziell nachnutzbar. Daher gibt es zur Zeit nur wenige Außenaufnahmen des Schlosses aus der Ferne, denn alle anderen Fotos bedürfen der Genehmigung der Stiftung. Damit es künftig tolle Nahaufnahmen vom Schloss Caputh auch in Wikipedia-Artikeln gibt, öffnet die Stiftung für einen Tag die Pforten. Es ist wie im Märchen: #schlossopen. Danke.

                 

                Historische Ansicht des Schloss Caputh von Friedrich Nagel um 1795, gemeinfrei via Wikimedia Commons

                 

                Weiterführende Links:

                Website der Stiftung

                Projektseite der aktuellen GLAM on Tour Station

                weitere Wiki loves Monuments Touren in Ihrer Nähe

                 

                by Barbara Fischer at August 04, 2015 12:05 PM

                Wikimedia Israel

                דיווח על כנס אקדמיית ויקיפדיה השביעי וביקור משלחת הקרן הבינלאומית

                ויקימדיה ישראל קיימה את כנס אקדמיית ויקיפדיה השביעי ואירחה את לילה טרטיקוב ונציגים נוספים של קרן ויקימדיה הבינלאומית

                שי כץ, רכזת חינוך והדרכה.

                בתחילת יוני התקיים בישראל כנס אקדמיית ויקיפדיה בנוכחות לילה טרטיקוב, מנכ"לית קרן ויקימדיה העולמית. לביקור הצטרפו גם קתרין מהאר, דוברת קרן ויקימדיה וטאי פלאנגן, מנהל תוכנית החינוך באפריקה ובמזרח התיכון מטעם הקרן. כמו גם עשרות מורים ואנשי מפתח מתחומי החינוך והאקדמיה בישראל. .

                כנס אקדמיית ויקיפדיה הוא הכנס המרכזי המציג את מיזמי קרן ויקימדיה וטכנולוגיית ויקי במדינת ישראל. הכנס מתקיים מדי שנה מזה שבע שנים ברציפות. כחלק מהעיסוק המתגבר בפעילות חינוכית בצ'פטר הישראלי, הוחלט השנה להקדיש את הכנס לבחינת השינויים שהתרחשו בצורת הלמידה בעשור האחרון ומקומה של ויקיפדיה במערכת החינוך.

                ההרצאה הפותחת של הכנס ניתנה ע"י לילה טרטיקוב. בהרצאתה, לילה הסבירה על מקומה של ויקיפדיה במערכת החינוך. wikipedia belongs in education. לילה דיברה על דור ה-z, המאופיין בסגנון למידה חדש, עצמאי ומבוסס על שיתוף בתוכן. מחנכי דור זה ניצבים בפני המשימה מאתגרת במיוחד, וויקיפדיה מהווה עבורם כלי יעיל במיוחד: בעזרת האנציקלופדיה המקוונת, תלמידים מפתחים קשת רחבה של מיומנויות המתאימות לעידננו, צוברים ביטחון ומרימים תרומה של ממש לחברה.

                ד"ר צביה אלגלי הציגה מחקר המעיד על שימוש נרחב בוויקיפדיה בקרב מורים מכלל הקהילות בחברה הישראלית: 78% מהמורים שהשתתפו במחקר דיווחו כי השתמשו בכיתה לפחות במשימה אחת מבוססת-ויקיפדיה, ו-87% מהם הסכימו באופן חלקי או מלא עם הטענה כי משימות כאלה תורמות לעמידה בהישגים הנדרשים במקצועות הלימוד.

                אחד החלקים המהנים ביותר בכנס היה התנסות במשחק NaraView, שהוא גרסה דיגיטלית של המשחק "מרוץ ויקיפדיה". המשחק פותח על ידי מאיה בן אמוץ וגיא ברסלר, שני מורים שהשתתפו בהשתלמות מורים שהובלה על ידי הצ'פטר וארגונים שותפים. המשתתפים משתמשים במכשירים הסלולריים כדי לנוע בין ערכי ויקיפדיה, והמורה יכול להציג חזותית את פעילות התלמידים בזמן אמת, ולשלב בפעילות אלמנטים נוספים המאפשרים העמקה של תהליך הלימוד. ניתן להתרשם מן המשחק באתר האינטרנט שפיתחו בן אמוץ וברסלב (בשלב זה – בעברית בלבד): www.naraview.com/game/teacher.

                שיא נוסף בכנס היה סרטון המציג כלי הדרכה פורץ דרך שיושק בקרוב על ידי עמותת ויקימדיה ישראל: לומדה אינטראקטיבית ללימוד עריכה בוויקיפדיה. הלומדה, פרי עבודה משותפת של העמותה יחד עם חברת SGC העברת ידע הישראלית, מאפשרת למשתמש בה ללמוד עריכה צעד אחר צעד, ומלווה בסיפור מסגרת בכיכובן של  שתי דמויות מצוירות.

                הכנס כלל הרצאות לסקירת פעילויות חינוך ויקימדיות המתקיימות ברחבי העולם, כמו גם את מגוון מיזמי החינוך הפועלים כיום בישראל; והוא נחתם בסדרת הרצאות בזק על מיזמים ישראליים פורצי דרך המשלבים טכנולוגיה וחינוך.

                 

                טרם הכנס נפגשה לילה טרטיקוב עם ראש עיריית הרצליה שאירח בלשכתו את תלמידי חטיבת הביניים "הנגיד" בהרצליה שהציגו את הערכים שכתבו במסגרת הפרויקט עליו עמלו בשנה האחרונה – כתיבת ערכים על העיר הרצליה.

                הגעתו של טאי, נציג הקרן בתחום החינוך השתלבה בהרחבת פעילות החינוך של העמותה והידוק העבודה המשותפת בין הקרן לוויקימדיה ישראל בתחום זה. טאי נפגש עם מתנדבים המובילים מגוון עשיר של מיזמי חינוך והדרכה בעמותה, וביקר בקמפוסים של אוניברסיטאות שונות כדי להכיר סטודנטים, מורים ומרצים המשתתפים במיזמים אלה. אחת הפגישות המעניינות ביותר היא זו שעסקה בכתיבה בוויקיפדיה הערבית, ושבה נכחו בין השאר סטודנטיות מהחברה הערבית בישראל, ד"ר שרון הלוי – ראש התכנית שבה הן לומדות, וחנה יריב – המתנדבת המלווה אותן במיזם. בסוף הפגישה הוחלט לנסות ולהקים קבוצה שתיפגש על בסיס חודשי ותטפח עורכים חדשים בוויקיפדיה הערבית.

                 

                דיווחים נוספים אודות הכנס ניתן לקרוא בבלוג החינוך ובבלוג קרן ויקימדיה הבינלאומית.

                 

                לילה טרטיקוב, מנכ

                לילה טרטיקוב, מנכ"לית קרן ויקימדיה מרצה בנושא מקומה של ויקיפדיה בחינוך על ידי אוראל כהן/ ויקימדיה ישראל uploaded by Cen – WMIL for Wikimedia Israel (Wikimedia Israel) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], באמצעות ויקישיתוף

                מתנסים במשחק

                מתנסים במשחק "מרוץ ויקיפדיה" באמצעות אפליקציית Nara View בכנס אקדמיית ויקיפדיה. על ידי אוראל כהן/ ויקימדיה ישראל uploaded by Chen – WMIL for Wikimedia Israel (Wikimedia Israel) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], באמצעות ויקישיתוף

                 

                משחק

                משחק "מרוץ ויקיפדיה" – אפליקציית Nara View על ידי אוראל כהן/ ויקימדיה ישראל uploaded by Chen – WMIL for Wikimedia Israel (Wikimedia Israel) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], באמצעות ויקישיתוף

                פגישה של צוות המתנדבים המדריכים של ויקימדיה ישראל

                פגישה של צוות המתנדבים המדריכים של ויקימדיה ישראל על ידי Deror_avi (נוצר על ידי מעלה היצירה) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) או CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], באמצעות ויקישיתוף

                by חן דוידי, רכזת פעילות at August 04, 2015 09:19 AM

                August 02, 2015

                Wikimedia Hungary

                Wikipédista portrék - Pellinger Attila

                Kép: Pellinger Attila

                Rovatunkban, az első augusztusi vasárnap  Pellinger Attiláé, aki a Fertő-Hanság Nemzeti Park zoológusa, a Magyar Madártani és Természetvédelmi Egyesület tagja.

                A Wikipédiát nemcsak szakmájának terjesztéséért, az olvasók ismereteinek bővítéséért írja, hanem mint, maga is vallja, példát szeretne adni a jövő nemzedéknek abból, hogy az internetet elsősorban ismeretszerzésre, tanulásra használják és leljenek örömet a közösségért való munkában!


                Pellinger Attilát, Módis Ágnes  kérdezi.

                MÁ:  2007 szeptemberében regisztráltál be a Magyar Wikipédia rendszerébe. Mi vezetett arra, hogy megtedd ezt a lépést?

                PA: Egyre gyakrabban olvastam szócikkeket az enyémtől különböző szakterületekről. Voltak olyanok, amikről még én is meg tudtam állapítani, hogy fércművek, de többségben voltak olyanok, amik hasznosnak bizonyultak. Sajnos a saját szakterületemen aránylag sok semmitmondó, sőt téves információkat tartalmazó lapot találtam és eleinte alkalomszerűen, később rendszeresen javítgattam bele ezekbe és hoztam létre új lapokat.

                MÁ: Elképzelhető, hogy sokan nem tudják azt, hogy a Fertő-Hanság Nemzeti Park zoológusa, a Magyar Madártani és Természetvédelmi Egyesület tagja ugyanaz a Pellinger Attila. Szívesen beszélsz erről másoknak, vagy megtartod ezt az információt a wikiseknek? Ha esetleg ezt mégis mások is megtudják, hogyan fogadják? 

                PA: Nemigen volt téma ez, bár volt aki emiatt tanácsot kért tőlem és ez bizony jól esett.

                MÁ: Zoológus vagy, hogyan tudtad hasznosítani a munkádban a Wikipédiát, esetleg a te hatásodra sikerült-e már új szerkesztőket toborozni?

                PA: A Wikipédia alapvetően nem tudományos műhely, de még így is előfordult, hogy általam sem ismert, új információkra leltem. Kimondottan toborzásként értelmezhető tevékenységet nem végeztem, de tudok olyanról, aki egy ideig szerkesztett, miután erről beszélgettünk.

                MÁ: Volt-e már olyan konfliktusod a  szerkesztői munka során, ami miatt legszívesebben otthagytad volna a szerkesztést?

                PA: Volt és nem is egyszer. Ezek - kevés kivétellel - a szerzői jogok körül forogtak. A "civil" életben számtalanszor kerültem már olyan helyzetbe, hogy egy konkrét esetnek nem volt jogszerű megoldása, vagy a trehányul összerakott jogszabályok miatt a jogkövető magatartás okozott volna kárt. Ilyennek gondolom a Wikipédiát is. Egyébként megértettem a jogi szempontokat, de több esetben értelmetlen, sőt ostoba alkalmazásba keveredtem. Ilyen volt például, amikor néhai Csapody István portréját elkértem az egyetemi kollégáitól és feltöltöttem. Senki nem tudta ki készítette a képet kb. 50 évvel ezelőtt és ez elég volt az eltávolításához, holott nyilvánvalóan nem él ember ebben az Univerzumban, aki ezt kifogásolná. Mármint a Wikipédián kívül... A fotókkal kapcsolatos problémás kérdések amúgy is érzékenyen érintenek, mert sokat fényképezek, vannak is olyan jó minőségű képeim, amik javítanák az egyes szócikkek szemléltetését, de már nem nagyon foglalkozom képek feltöltésével az általam értelmetlennek tartott viták miatt.

                 
                Pellinger Attila: Fecskefarkú lepke




                MÁ: Milyennek találod a Wikipédia szerkesztői közösségét és látsz-e jövőt ennek a munkának?

                PA: A Wikipédia szerintem már kinőtte az eredeti kereteket és önmagában hordozza saját korlátait. Ennek két fő okát látom. Az egyik az életszerűtlen, merev szabályok rigorózus alkalmazása. Úgy érzem vannak olyan szerkesztők, akik tevékenységük fő célját és értelmét abban látják, hogy ezekre hivatkozva mások munkáját rombolják. Tudom, hogy erről hetekig lehetne vitatkozni és sokan nem értenek egyet velem, de én így látom. A másik probléma, hogy jó szándékú, unatkozó, hozzá nem értő emberek hoznak létre szakszerűtlen vagy téves tartalmakkal szócikkeket és igen nagy bátorsággal nyúlnak hozzá olyan témákhoz, amihez nincsen meg a kellő tudásuk és szakmai látókörük. Ha ezekre a kérdésekre nem lesz megnyugtató és előremutató válasz, az elindíthatja a Wikipédia lassú haldoklását egyszerűen azért, mert a hozzáértők rendre elfordulnak tőle és csak azok maradnak, akiket ezek a kérdések nem izgatnak - viszont ez a színvonal rovására megy majd.

                MÁ: Sokan úgy gondolják, hogy a Wikipédiában elvégzett önkéntes munka inkább gyerekeknek való, hogyan vélekedsz erről?

                PA: Éppen ellenkezőleg gondolom. Az alapötlet az internet történetének egyik (ha nem a legnagyobb) brilliáns elgondolása. A Második Alapítvány elefántcsonttoronyba bújt tudósai helyett maguk az enciklopédia használói hordanák halomba a tudást, ki-ki a saját tudását. Ennél nagyszerűbb dolgot én nem tudnék kitalálni. Sajnos a megvalósítás már nem sikerült ennyire frappánsan.


                Pellinger Attila: Gyurgyalag


                MÁ: Származott-e már a magánéletedben, a munkád során hátrányod abból, hogy a Wikipédiában dolgozol?

                PA: Nem.

                MÁ: Nagyon családcentrikus vagy, a családod hogyan viszonyul ahhoz, hogy naponta több órát lexikonszerkesztőként működsz?

                PA: Ma már szinte alig szerkesztek, pedig szívesen tenném csak belefáradtam az ostoba vitákba. Már hónapok óta nem írtam be egy szót sem a szótárba. Úgyhogy ez a kérdés nem nagyon merült fel. Szívesen szerkesztenék újra rendszeresen, de nincs motiváció.


                Van még egy dolog, ami kezdettől fogva zavar és nem tudom megállni, hogy ne tegyem szóvá: számos szerkesztő nick-nevek mögé búvik és onnan - igen bátran - osztja ki a többi szerkesztőt, vagy éppen gyomlálja a már említett vélt vagy valós jogsértéseket.
                Az internetes létezés más területein is azt tapasztaltam, hogy a "névtelenség" szinte automatikusan feloldoz a tisztelet hagyományos és szokásos kifejezése alól. Ez egyrészt a másik embernek "járó" elemi tiszteletet és a konkrét személynek járó kiérdemelt tiszteletet is jelenti szerintem. Számos alkalommal találkoztam "az előbb lőni, aztán kérdezni" mentalitással. Ezt gyerekes dolognak tartom, mintha ovisok húzkodnák egymás haját. 
                Én fontosnak tartom, hogy bárki megtudhassa ki vagyok, mit gondolok a világról és bátran kapcsolatba léphessen velem - akár személyesen is - ha közös munkáról van szó. Ez utóbbi miatt soha nem ért atrocitás.



                Pellinger Attila: Rókavadászok 




                MÁ: Melyik cikk szerkesztése volt a számodra a legnagyobb öröm és mennyi időt töltöttél el vele, hogy megírd?
                PA: Nem is tudom. A "Madárvonulás" lett volna ilyen, de nem készült el csak kb. 10 %-a a már mondott okok miatt. A Wikipédia jelentőségét éppen az a tény mutatja, hogy évek teltek el azóta, hogy abbahagytam az írását, senki nem folytatta és ez nem is tűnt fel senkinek. Talán aki olvasta azt gondolta, hogy így kész. Ez baj, ez rámutat, mennyire fontos lenne egy igazán jó enciklopédia. A megalapozott ismereteket terjeszteni a legfontosabb dolog a világon, főleg ma, amikor elönt mindent a semmire nem jó, butító szemét-információ.

                Talán egyszer majd folytatom. Igazából nem bánom, hogy nem írta tovább senki, mert nekem fejben megvan az egész és nagyon nehéz úgy átírni más (jószándékú, nem hozzáértő stb.) munkáját, hogy ne legyen bántó.

                MÁ: Hogyan ajánlanád a Wikipédiát másoknak?

                PA: Hass, alkoss, gyarapíts!

                MÁ: Köszönöm az interjút.

                PA: Szívesen. 


                Pellinger Attila nagyszerű fotós is, a Wikimedia Commons képtárában megnézhetik a képeit, amelyek C C BY-SA 3.0-ás licensszel vannak feltöltve, tehát forrásmegjelölés nélkül nem használhatók. 


                by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at August 02, 2015 01:20 AM

                July 31, 2015

                Wikimedia Hungary

                Monmouth a wikipédia város

                Üdvözlő felirat a város határában
                Forrás: Wikimedia Commons


                Történt egyszer úgy 2012-ben, hogy Stevie Benton kommunikációs szakember elhatározta, megalkotja a világ első wikipédia városát, ahol az emberek kart karba öltve, egymást segítve, feliratozzák a város minden zegét-zugát. Teszik mindezt azért, hogy az ideérkezők mobiltelefonjaikkal mindent megtudhassanak a városról.

                A választás egy kis walesi városra esett, melynek neve Monmouth, - walesi nyelven pedig az elbűvölő Trefynwy nevet viseli, - és azért különösen híres, mert itt született V. Henrik angol király. Azontúl található még egy különleges híd is, mely Nagy-Britannia utolsó 13. századi hídja.

                Kezdeményezése támogatókra talált a Wikimedia Foundation és a Wikimedia UK, valamint a helybéli lakosok személyében, így azután hamarosan megkezdődhetett a munka. A projekt neve Monmouthpedia lett, célja pedig az volt, hogy a kulturális örökségekben gazdag városka minden büszkeségére QR-kódok kerüljenek.


                A Monmouthpedia stábja,
                balról jobbra a második Jimmy Wales, jobbszélső Stevie Benton




                QR-kód a Robin Hood Inn-ben
                Forrás: Wikimedia Commons
                Aki hallott már valaha is valamit a QR-kódokról, annak talán nem lesz ez olyan nagy újság. De, amiért mégis igazán érdekes, hogy ebben a projektben mindenki részt vett, egyaránt fontosnak találták kicsik és nagyok. Így kerültek azután vonalkódok a helyi pékségek falától kezdve a műemlékekig. Az előkészületek mintegy 6 hónapot vettek igénybe és 2012. májusára már mintegy 2000 helyen találhatták meg a vonalkódokat az érdeklődök. 

                Magyarországon is történt hasonló kezdeményezés, a GLAM-ZOO projekt,
                a Magyar Wikipédia első QR-projektje volt és 2014. május elsejével került átadásra a Miskolci Állatkertben.








                by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at July 31, 2015 11:29 PM

                Wikimedia France

                Droit de réponse : TV5 Monde

                À la suite d’un article de TV5 Monde publié le 28 juillet 2015 par Pascal Hérard et contenant un certain nombre d’approximations et d’erreurs manifestes, notamment relatives au rôle de Wikimédia France, l’association a décidé de réagir à l’aide d’un article de blog.

                Suite à la publication de l’article, la direction de Wikimédia France a contacté la rédaction de TV5 Monde afin que soient rectifiées les contre-vérités qui y sont présentes.

                Dans une première version de l’article publiée le 28 juillet 2015 à 16 h 37 (archivée ici),  le paragraphe « Pour la France, les Sysop dépendent d’une association loi 1901, Wikimedia France, émanation de la Fondation américaine Wikimedia  (Wikimedia étant aussi et surtout le nom du logiciel open-source de Wikipédia, ndlr). » contient pas moins de trois erreurs :

                • Les sysop de Wikipédia, également appelés administrateurs, sont des bénévoles de langue française totalement indépendants de l’association Wikimédia France, avec laquelle ils n’entretiennent strictement aucun rapport de subordination. De manière plus générale, l’association Wikimédia France n’a d’ailleurs aucun pouvoir éditorial sur l’encyclopédie ; ses missions sont d’en assurer la promotion, de nouer des partenariats avec des institutions culturelles (musées, bibliothèques, etc.) pour les encourager à verser des contenus sur Wikipédia, ainsi que de soutenir les contributeurs bénévoles qui le désirent. Les rédacteurs de l’encyclopédie, administrateurs compris, sont indépendants, ne sont que pour partie français et n’adhèrent pas nécessairement à l’association Wikimédia France.
                • Wikimédia France est une association loi 1901 indépendante juridiquement de la Wikimedia Foundation (de droit américain) ; elle n’en est pas une émanation. Une partie de son budget provient toutefois des dons faits par les internautes à la Wikimedia Foundation lors de la campagne annuelle d’appel aux dons, visible via une bannière en haut des articles Wikipédia.
                • De façon plus anecdotique, le logiciel utilisé par les projets Wikimédia – dont Wikipédia – est nommé « MediaWiki » et  non « Wikimédia ».

                La première lourde erreur relevée ci-dessus est répétée dans le paragraphe suivant : « Wikimedia France est dotée d’un CA (Conseil d’administration) de 12 membres et gère le Wikipédia francophone (…) »

                Cela accrédite l’idée auprès des lecteurs que la version francophone de l’encyclopédie est gérée par des bénévoles, dont des administrateurs, qui « dépendent » en réalité de l’association Wikimédia France (faux), laquelle est-elle même une « émanation » de la Wikimedia Foundation (faux), laquelle serait elle-même financée par des multinationales (imprécis ; cf. infra).

                La présentation des financements de la Wikimedia Foundation est à ce titre également biaisée. S’il est, d’un point de vue journalistique, tout à fait normal de citer les quelques multinationales qui ont effectué des dons importants, il est tout à fait anormal de ne pas alors mentionner qu’en 2013, plus de 98 % des dons, en nombre est d’un montant inférieur ou égal à 200 dollars (https://meta.wikimedia.org/wiki/Fundraising/2013-14_Report). En valeur, le rapport est semblable, puisque (toujours en 2013), 83 % des sommes perçues proviennent de dons inférieurs ou égaux à 200 dollars (source identique).

                Suite à de nombreux commentaires émanant d’une part de contributeurs de Wikipédia (soit dit en passant généralement appelés Wikipédiens et non Wikipédistes…), dont certains sont administrateurs (Sysop) et, d’autre part d’adhérents à l’association Wikimédia France, TV5 Monde a mis à jour son article le 30 juillet à 8 h 17 (archivé ici) en précisant  : « après des contestations sur la responsabilté éditoriale de Wikimedia France vis-à-vis de wikipédia.fr :  L’association Wikimedia France loue les serveurs du nom de domaine wikipedia.fr chez l’hébergeur Gandi. Wikimedia France est donc éditrice des contenus wikipédia.fr (https://www.whois.net/ requête sur “wikipedia.fr”) »

                Il se trouve que si le nom de domaine wikipedia.fr (portail vers les projets Wikimédia francophones) appartient bien à l’association Wikimédia France, les articles de l’encyclopédie, eux, sont hébergés sur le nom de domaine fr.wikipedia.org, ce qui est vérifiable via une simple recherche sur le web. Nom de domaine qui appartient à la Wikimedia Foundation, hébergeur du contenu.

                À la suite de divers échanges avec la direction de la rédaction, le rédacteur en chef s’est présenté cette après-midi, jeudi 30 juillet, dans les locaux de l’association Wikimédia France pour rencontrer la directrice exécutive Nathalie Martin. L’interview qui en a résulté a été publiée en bas de l’article initialement publié.

                 

                by Jean-Philippe Kmiec at July 31, 2015 01:00 PM

                July 30, 2015

                Wikimedia Germany

                Wikimedia:Woche 29/2015

                Hier kommt die 29. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

                Foundation und Organisationen

                Call for papers zur Wikimedia Conferentie Nederland gestartet

                Für die Wikimedia Conferentie Nederland am 28. November 2015, begann der Call for papers. Es sind auch englischsprachige Vorträge willkommen.

                Protokoll der 2. Präsidiumsklausur veröffentlicht

                Das Protokoll der 2. Präsidiumsklausur am 20./21. Juni ist im Forum von Wikimedia Deutschland veröffentlicht worden.

                WMF sucht Endowment Director und Editorial Associate für das Movement-Blog

                Die Wikimedia Foundation sucht einen „Endowment Director“. Deren oder dessen Aufgabe es sein wird, innerhalb von zehn Jahren ein Endowment (zu deutsch etwa Anlage, Stiftungskapital) von etwa 100 Millionen US-Dollar aufzubauen. Dieses Endowment dient der nachhaltigen Sicherung des Weiterbetriebes der Wikimedia-Projekte für den Fall, dass reguläre Spendeneinnahmen einbrechen sollten. Ebenfalls wird ein Editor gesucht, die oder der die Verantwortung für das Movement-Blog übernehmen wird.

                WMF fährt „Community Health learning“-Aktion

                Das Learning and Evaluation Team der Wikimedia Foundation fährt vom 15. Juli bis zum 15. August eine Kampagne zu der Frage was eine funktionierende Community mit zufriedenen Mitgliedern auszeichnet. Zu gewinnen gibt es ein Stipendium zur Wikimania 2016.

                Progress Reports für FDC

                Am 30.Juli ist Abgabeschluss für die Halbjahresberichte der APG-Grantees, einschliesslich WMDE. Der Bericht kann ab Donnerstag abend gelesen werden.

                Neue Blogreihe der WMF: Wikipedia Picks

                Kürzlich startete die Wikimedia Foundation die neue Blog-Reihe „Wikipedia Picks“. Darin stellt jeweils ein Community-Mitglied fünf bedeutende Artikel, Bilder oder andere Inhalte vor. Für diese Woche präsentierte die Benutzerin Victoria Short (Ealdgyth) aus der englischsprachigen Wikipedia ihre Auswahl. Ealdgyth war an der Erstellung 60 ausgezeichneter Artikel beteiligt.

                5. Ausgabe des Learning Quarterly erschienen

                Die 5. Ausgabe des „Learning Quarterly“, dem „Learning & Evaluation Newsletter“ ist erschienen.

                WMUK wählt neue Board-Mitglieder

                Auf der Jahreshauptversammlung von WMUK wurden Doug Taylor, Nick Poole und Josie Fraser als neue Board-Mitglieder gewählt.

                Projekte und Initiativen

                Neuzugang beim Literaturstipendium

                Nach der Verlagsgruppe Random House und C.H.Beck bietet nun auch der Klett-Cotta Verlag Wikipedia-Autorinnen und Autoren seine Bücher als Literaturstipendium zur kostenfreien Nutzung für die Wikipedia an.

                Vorbereitungen für WLM laufen

                Die Vorbereitungen für den kommenden Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“ laufen auf Hochtouren. Einen aktuellen Überblick gab Benutzer:Dr. Bernd Gross im Wikipedia-Kurier.

                Projektwebseite online: Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten

                Das Projekt Mapping OER möchte das Thema der freien Bildungsmaterialien von allen Seiten beleuchten und auf seine Umsetzbarkeit in Deutschland eruieren. Auf der Projektwebseite www.mapping-oer.de werden deshalb in regelmäßigen Abständen Debattenbeiträge von Fachleuten veröffentlicht, um so viele Facetten von OER in Deutschland wie möglich zu beleuchten.

                Kunal Mehta: Vom Autor zum Entwickler

                Im Blog der Wikimedia Foundation wurde ein Porträt über den Autor und MediaWiki-Entwickler Kunal Mehta veröffentlicht.

                Mein Leben als autistischer Wikipedianer

                Einer der am meisten gepriesenen Vorträge auf der Wikimania 2015 war „My life as an autistic Wikipedian“ von WMF-Mitarbeiter Guillaume Paumier. Er hat eine verschriftliche Fassung seines Vortrags in seinem Blog veröffentlicht.

                Galaveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen der bengalischsprachigen Wikipedia

                Im Rahmen einer Galaveranstaltung wurde das zehnjährige Bestehen der bengalischsprachigen Wikipedia gefeiert.

                Technik

                Vereinfachte Uploadmöglichkeit für Denkmallisten

                Ab dem kommenden Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“ 2015 soll es möglich sein, fehlende Bilder in Denkmallisten direkt über die Liste hochzuladen und dort einzubinden.

                Tech News issue #31

                Die aktuelle Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

                Diskussion

                OER an Universitäten und Hochschulen: Plädoyer für eine didaktische Sicht

                Dr. Sandra Hofhues, ab 1. September Juniorprofessorin für Mediendidaktik/Medienpädagogik an der Universität zu Köln, schreibt im Blog von Wikimedia Deutschland über den Einsatz von Open Educational Resources (OER) im Wissenchaftsbereich.

                Presse, Blogs und Websites

                Gnom bloggt über die Wikimania

                In seiem Wikimedia-Blog hat Benutzer:Gnom einen ausführlichen Bericht über die Wikimania veröffentlicht.

                Ziko sammelt seine Eindrücke von der Wikimania

                Ziko sammelte seine Eindrücke der kürzlich in Mexiko statt gefundenen Wikimania auf seinem Blog. https://zikoblog.wordpress.com/2015/07/24/inspirations-from-wikimania-2015/ (englisch)

                Main-Post berichtet über Wikipedianer aus Unterfranken

                Die Main-Post hat einen Artikel über die aktiven Wikipedianer um den Stammtisch Unterfranken verfasst.

                bild.de amüsiert über Gruppenbild in Personenartikel

                „Um welchen Politiker geht’s in diesem Wiki-Eintrag?“ fragte bild.de und verwies auf den Artikel des frankfurter Politikers Uwe Becker, der mit einem Gruppenfoto bebildert war.

                Wikipedianer-Porträt auf main-echo.de

                Auf main-eche.de erschien ein Porträt über den Wikipedianer Hans Schneider, der unter anderem Denkmäler für die Wikipedia fotografiert.

                Aargauer Zeitung checkt Wikipedia-Artikel

                Die Aargauer Zeitung überprüfte wie „sich die Aargauer Städte auf der Info-Webseite“ Wikipedia „präsentieren“.

                Termine

                30.7.: Offenes Editieren Berlin

                Wie jeden Monat findet das Offene Editieren auch im Juli wieder am letzten Donnerstag von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin statt.

                31.7.-8.8.: Fotoprojekt Historische Kameras

                Wikipedianer aus Österreich und Deutschland treffen sich um in einem kleinen, nicht öffentlich zugänglichen Privatmuseum in der Steiermark in der Nähe von Graz etwa 400 Exponate, alte Analog- und Filmkameras sowie Objektive und Zubehör zu fotografieren und zu filmen.

                1.8.: Wikipedianische KulTour

                Gemeinsam besuchen Wikipedianerinnen und Wikipedianer im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KulTour“ die Ausstellung Aquis Grani im Couven-Museum.

                4.8.: Vorstellung Work with Sound

                Work With Sound (WWS) ist eine Kooperation zwischen sechs europäischer Museen mit finanzieller Unterstützung (2013–2015) der Europäischen Union. Das Ziel ist ein digitales Archiv über Soundfiles aufzubauen, die aus der Industrie- und Arbeitswelt kommen. Die Files werden unter einer CC-Lizenz gestellt und wurden auch schon, in Partnerschaft mit der Wikimedia Schweden, auf den Commons gespiegelt. Am 4. August stellt sich Work with Sound im Lokal K in Köln der deutschsprachigen Community vor.

                5.8.: Women edit Berlin

                Women edit ist ein Netzwerk von Wikipedianerinnen. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland von 18.00 bis 21.00 Uhr ein Treffen statt. Neu-Autorinnen sind willkommen.

                6.8.: Wikipedia Sprechstunde Bibliothek Hamburg

                Jeweils am 1. Donnerstag des Monats bietet die Hamburger Wikipedia-Community von 16.00 bis 18.00 Uhr eine regelmäßige öffentliche Sprechstunde an.


                Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

                Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

                Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

                Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

                Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

                by Nicolas Rueck at July 30, 2015 02:54 PM