Wikimedia Chapters Planet

November 10, 2016

Wikimedia Italy

WLM2016: ecco i vincitori!

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Finalmente possiamo annunciarvi i vincitori della quinta edizione di Wiki Loves Monuments!

Le migliori foto sono state selezionate da una giuria composta da esperti wikipediani, dal Consigliere Nazionale FIAF Lino Aldi e da fotografi di fama internazionale come Franco Fontana e Settimio Benedusi.

I dieci scatti del concorso nazionale concorreranno anche alla fase finale del concorso internazionale a cui accedono le migliori foto dei 41 Paesi partecipanti; inoltre, gli scatti faranno parte di una mostra fotografica itinerante che nell’arco del 2017 porterà le foto di WLM in tour tutta Italia.

Come da regolamento, tutte le 20.573 immagini sono state pubblicate su Wikimedia Commons, il grande repository di immagini di Wikipedia: da ora in avanti, gli scatti saranno patrimonio comune e potranno essere liberamente riutilizzate grazie alla licenza CC-BY-SA 4.0, che ne permette l’elaborazione e la diffusione a titolo gratuito.

E ora, ecco il podio di #WLM2016:

1° classificato: EnricoRubicondo | Sala Almeyda – Archivio Storico Comunale – Palermo (PA)
    2° classificato: Nbisi | Tramonto ai trepponti – Trepponti – Comacchio (FE)
    3° classificato: D_mosca | Gelida alba silente – Lago di Pediluco – Terni (TR)

La vittoria, per la prima volta, è appannaggio della Sicilia. La foto che si aggiudica il primo posto è uno scatto della Sala Almeyda dell’Archivio Storico Comunale di Palermo, opera dell’utente EnricoRubicondo. Il baricentro delle foto vincitrici resta al Centro-Sud con scatti anche di Terni, Matera e Reggio Calabria, oltre ad un’importante presenza dell’Emilia-Romagna.

Vi invitiamo a dare un’occhiata alla classifica completa delle immagini, con le relative motivazioni assegnate dai giudici a ciascuna di esse, sul sito ufficiale del concorso. È possibile anche visionare anche le migliori fotografie degli altri concorsi nazionali: un suggestivo viaggio intorno al mondo attraverso l’obiettivo dei fotografi giudicati più bravi.

 

Rimanete connessi sui nostri canali Facebook, Twitter e Instagram per ulteriori aggiornamenti!

 

Immagine di EnricoRubicondo – Own work, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.

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by Pasquale Signore at November 10, 2016 02:11 PM

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 45/2016

In der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia ist das Spendenbanner geschaltet worden und das Community Tech Team der Wikimedia Foundation startete die internationale Umfrage zu den technischen Wünschen. Weitere Themen der aktuellen Wikimedia:Woche sind das Ideenportal und neue Stellenausschreibungen von Wikimedia Deutschland, sowie ein interessanter Artikel über die Urteile im Fall Reiss-Engelhorn-Museen.

Am kommenden Donnerstag erscheint übrigens die 250. Ausgabe der Wikimedia:Woche mit einer kleinen Überraschung.

Foundation und Organisationen

Neue Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland

Wikimedia Deutschland hat mehrere neue Stellen ausgeschrieben.

Spendenkampagne 2016 begonnen

In den kommenden Wochen wird Wikimedia Deutschland Banner in der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia schalten. Das Spendenziel ist mit 8,6 Millionen Euro unverändert zum letztjährigen Spendenziel. Wer wissen möchte, wie die Spendenziele zustandekommen, welche Banner auf welchen Wikipedia-Versionen angezeigt werden, wie häufig man Banner zu sehen bekommt oder Fragen und Kommentare loswerden möchte, dem sei die Portalseite und dort insbesondere die Q&A empfohlen.

Projekte und Initiativen

Ideenportal für Projekte rund um Wikipedia & Co.

Das Ideenportal ist eine Plattform für Projektideen und konkrete Vorhaben, die von der Community veröffentlicht und diskutiert werden. Im September wurde die Seite online gestellt und präsentiert inzwischen drei Projekte.

Wie sich WLM und OSM gegenseitig befruchten

ChristianSW schrieb über die ergänzende Arbeit in OpenStreetMap zum Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments.

Wikidata:Status updates/2016 10 29

Was in der vergangenen Woche rund um Wikidata geschah, findet sich in den aktuellen Wikidata:Status updates.

Neues aus der OSM-Welt

Die aktuellen Zusammenfassungen aus der OpenStreetMap-Welt „weekly 328“ berichtet über Neues rund um das offene Projekt für freies Kartenmaterial.

Kultur – Galerien, Bibliotheken, Archive, Museen (GLAM)

Konferenz „Zugang gestalten“ am 17.11. – Panel zur Nachhaltigkeit in der Partizipation

Am 17. und 18.11. findet in Berlin die GLAM-Konferenz „Zugang gestalten“ statt. Wikimedia Deutschland ist unter anderem mit einem Panel zur Nachhaltigkeit in der Partizipation beteiligt. Es diskutieren die Wikipedia-Autorin Geolina163, Barabra Thiele vom Jüdischen Museum, Stefanie Schulte-Strathaus von Arsenal und Lydia Pintscher, Communitymanagerin von Wikidata. Der Eintrtt ist frei.

Panel zu Nachhaltigkeit und Zugang am 18.11. – Konferenz „Zugang gestalten“

Auf dem Panel “Nachhaltigkeit und Zugang” am 18.11. diskutieren Dr. Helge David (Initiator und Gründer von Openmuseum.de), Prof. Dr. Alfried Wieczorek (Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen), Prof. Dr. Hubertus Kohle (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Tim Moritz Hector (Vorsitzender des Präsidiums von Wikimedia Deutschland) die politischen Rahmenbedingungen und welche Rollen Institutionen und Bürger heute haben und in Zukunft haben sollten, wenn es um einen nachhaltig gesicherten Zugang zum kulturellen Erbe geht.

Wissenschaft und Forschung

Wikimedia Research Newsletter

Die Oktober-Ausgabe des Wikimedia Research Newsletters der Wikimedia Foundation ist erschienen. In diesem Monat gibt es unter anderem Antworten auf die Frage, warum Frauen insgesamt weniger in der Wikipedia editieren und in welchen Bereichen sie stärker repräsentiert sind.

Technik

Internationale Umfrage zu den technischen Wünschen gestartet

Das Community Tech Team der Wikimedia Foundation hat die internationale Umfrage zu den technischen Wünschen 2016 gestartet. Bis zum 20.11. können Vorschläge für neue und zu verbessernde Wiki-Werkzeuge eingereicht werden.

Tech News issue #43

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Diskussion

Diskussion um Bezeichnung „Wikimania“

Auf der Wikimania-Mailingliste wird der Name der Veranstaltung „Wikimania“ diskutiert. Es geht um den Wortbestandteil -mania, der im englischen eher mit der affektiven Geistesstörung als mit Beatlemania assoziiert wird und daher zu wenig seriös und zu wenig attraktiv für Sponsoren ist und darum, dass das Wort Wikipedia viel zugkräftiger wäre.

Presse, Blogs und Websites

Aktuell in der Presse

Gemeinfreiheit bald nur noch auf dem Papier? Marcus Engert über die weitreichenden Folgen der Urteile im Fall Reiss-Engelhorn-Museen.

  • Monopol – 07.11.2016, Marcus Engert: „Wir entscheiden“
http://www.monopol-magazin.de/wir-entscheiden

Eine Studie der Universität Harvard zeigt: auch bei politisch brisanten Themen ist die Wikipedia neutral. Die Konsensfindung in der Wikipedia sorge sogar dafür, dass extreme politische Ansichten von Nutzenden mit der Zeit moderater würden.

  • SRF – 07.11.2016, Danja Nüesch: Auf Wikipedia finden politische Gegner einen Konsens
http://www.srf.ch/kultur/netzwelt/auf-wikipedia-finden-politische-gegner-einen-konsens

Wikipedia-Pressespiegel

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Kika über das Klexikon

Timster auf Kika berichtete über die Wikipedia und das Klexikon.

Audio-Podcast WikiStammtisch

Neben der 25. Jubiläums-Episode mit einem Rückblick auf die bisherigen Podcasts sprach Sebastian Wallroth für die neuen Ausgaben des WikiStammtisch mit Sandra Becker und J. Patrick Fischer.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

Freitag, 11.11.: Offenes Editieren (Stuttgart)

Die Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz heißt die Wikipedianer und interessierte Neulinge herzlich willkommen. An jedem 2. Freitag im Monat findet ein Workshop für Offenes Editieren statt.

Sonntag, 13.11.: Anmeldefrist für das WikiLibrary Barcamp am 3.12.2016 in Dresden

Eine engere Zusammenarbeit zwischen Wikimedia-Projekten und Bibliotheken zu gestalten – darum geht es beim WikiLibrary Barcamp, das am 3.12. in der Säschsischen Staats- und Landesbibliothek in Dresden stattfindet. Bis zum 13.11. können Programmbeiträge vorgeschlagen werden zum Thema des Barcamps „Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende?!“. Es sind auch noch Hotelzimmer für Wikimedia-Freiwillige verfügbar. Tragt euch dafür einfach bis zum 13.11. in die Liste zur Hotelbuchung ein.

Montag, 14.11.: OK Lab (Berlin)

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland Code for Germany Teams – die Open Knowledge Labs (OK Labs) – um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürgerinnen zu entwerfen. Wir, das Open Knowledge Lab Berlin treffen uns bereits seit Februar 2014 jede Woche bei Wikimedia und würden dies auch gerne weiterhin tun. Während unserer Treffen arbeiten wir ehrenamtlich gemeinsam an Projekten, tauschen uns zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen – und sind generell Ansprechpartner für alle Interessierten. Damit fördern wir die Verbreitung des Wissens rund um diese Themen und wollen mithilfe unserer Projekte zeigen, welche Möglichkeiten in offenen Daten stecken.

  • http://codefor.berlin/ / #codeforde
  • Zeit: 19:00 – 23:00 Uhr
  • Ort: Wikimedia Deutschland e.V.; Tempelhofer Ufer 23-24; 10963 Berlin

Dienstag, 15.11.: Bremenpedia vor Ort (Bremen)

„BremenpediA vor Ort“ versteht sich als Anlaufadresse in Bremen-Lesum für alle Fragen rund um das freie Online-Lexikon Wikipedia und die freie Medien-Datenbank Wikimedia Commons. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen 15.00 und 17.00 Uhr im Heimathaus Lesum, dem Domizil des Heimat- und Verschönerungsvereins Bremen-Lesum e. V. (HVL) statt.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at November 10, 2016 02:07 PM

Wikimedia Norway

Maps & hacks @ #Hack4NO

Skrevet av Susanna Ånäs, som mottok et wikistipend fra Wikimedia Norge for reise og organisering av Nordic Open Geodata Meetup på Hønefoss.

Around 30 participants gathered in the Nordic Open Geodata Meetup at the Norwegian mapping authority Kartverket’s headquarters in Hønefoss, Norway. The participants convened from around the Nordics: Norway, Sweden, Finland and Estonia.

One reason for the gathering was to chart ways of networking about open geodata in the Nordic countries. Another aspect was to discuss ideas for the #Hack4NO hackathon that followed the next day.

New networks were not set up during the days but the ideas are maturing. In Finland, mappers are finding ways to get organized, and the Wikimaps project is setting up a Wikimaps user group.

This is intended to be an evolving blog post as people are sending in their documentation and thoughts. Check back later as well!

Project presentations

Humanitarian mapping

Erno Mäkinen presented Humanitarian OpenStreetMap Team tools and activities, focusing on the recent growth of especially the humanitarian mapping events in Finland. Mapping events are great at bringing people together, in particular when the action has direct impact. The tools for humanitarian projects are same as for other kinds of mapping.

Interactive maps on Wikipedia

Albin Larsson presented the new mapping possibilites in MediaWiki projects with the Kartographer extension’s <maplink> and <mapframe> tags, and using SPARQL queries in Wikidata and geographic shapes from OSM to create maps.

Crowdsourced geotagging of images

Vahur Puik presented the gamified environment Ajapaik for crowdsourcing locations for old photographs, and the forthcoming Norwegian instance Fotodugnad.

Combining aspects of humanitarian mapping and working with cultural heritage

Susanna Ånäs proposed new configurations for cultural projects, combining humanitarian work with existing GLAM-Wiki activities in Wikimedia.

Georef – place names linking data

Esa Tiainen presented Georef – a new Finnish initiative to organise Finnish place names – both current and historical – as linked data.

Susanna Ånäs also briefly showed WikiProject Historical Place, which is a project to model historical places in Wikidata. We need authorities, researchers and volunteers working together to bring knowledge about historical places into Wikidata!

Mining Heritage Site

Bjørn Ivar Berg presented the case of the Norwegian Mining Museum’s rich archival content.

K-Lab map demonstrators

Vemund Olstad presented the K-Lab map demonstrators and how they have been used in the project En Blå Tråd.

Lokalhistoriewiki.no – Local history wiki

Marianne Wiig presented Lokalhistoriewiki, a wiki that includes rich information about people and places in Norway.

Mapillary – crowdsourced street view

Peter Neubauer presented Mapillary, the crowdsourced street view and their new plans to offer the users of Panoramio the opportunity to migrate their images to Mapillary. Mapillary connects with OpenStreetMap, and there have been ideas to connect historical images through Mapillary in the same way.

Maptime communities

Lasse Sætre briefly described his work with mapping community Maptime Oslo. Maptime chapters exist in many Nordic cities, and they connect activities between mappers, designers, open data enthusiasts etc.

Wikimaps user group in Wikimedia

Susanna Ånäs proposed a user group for mapping related activities in Wikimedia. A user group is not an organization, but it would be recognized as a Wikimedia affiliate. It could give visibility and emphasis to mapping activities, and help channel the discussions about development issues or community needs.

Would you have interest in the group? Do you think you could benefit from it? Would you be interested in being a founding member? Take a look at this page.

by Astrid Carlsen at November 10, 2016 12:03 PM

November 07, 2016

Wikimedia Italy

“Wiki4MEdiaFreedom” per la libertà di stampa e e le ultime novità di Wikimedia Italia – newsletter n. 133 del 4 novembre 2016

Wikimedia News - n. 133 - 4 novembre 2016


banner di Wiki4MEdiaFreedom.


"Wiki4MEdiaFreedom" per la libertà di stampa

Il 21 novembre a Belgrado si svolgerà “Wiki4MEdiaFreedom”, un edit-a-thon dedicato alla libertà di stampa e al pluralismo dei media in Europa. Una bella iniziativa che, oltre a coinvolgere i partecipanti in un processo collaborativo di miglioramento dei contenuti di Wikipedia con riguardo a tali tematiche, si propone di stimolare la cooperazione tra giornalisti, attivisti per la libertà di stampa, esperti e volontari di Wikipedia. Il progetto è realizzato grazie alla collaborazione tra OBC Transeuropa, Wikimedia Serbia e Wikimedia Italia, che sarà rappresentata da Niccolò Caranti.



Buon compleanno Wikidata!


Le ultime iniziative dei soci di Wikimedia Italia

Le scorse settimane sono state ricche di iniziative promosse da Wikimedia Italia, a testimonianza del profondo impegno dell'Associazione nella formazione presso Enti e Università.

"The Wikimedia Way"

Il 25 ottobre, in occasione della convocazione dell’assemblea regionale soci AIB Puglia a Bari, il nostro socio Luigi Catalani ha tenuto un seminario di aggiornamento professionale gratuito dal titolo: “The Wikimedia way: le biblioteche per la diffusione del sapere libero e la creazione condivisa di conoscenza”. Nel corso del seminario è stato presentato un quadro aggiornato delle diverse forme di collaborazione tra bibliotecari e wikimediani, sia a livello internazionale sia nel quadro del progetto biblioteche di Wikimedia Italia.

Happy Birthday Wikidata!

Presso il Politecnico di Torino, il 26 ottobre si è celebrato il quarto anniversario della fondazione del progetto Wikidata. Per l’occasione, il nostro socio Alessio Melandri ha illustrato i risultati ottenuti fino ad oggi e gli obiettivi futuri del progetto, cercando di intuire come questo cambierà il modo di interfacciarsi con la conoscenza.

"L'Università al Cohub"

Nell'ambito del progetto “L'Università al Cohub” si è svolta il 27 ottobre una lezione teorico/pratica su Wikipedia, con l'obiettivo di fornire agli studenti dell'Università Cattolica del Sacro Cuore gli strumenti necessari per redigere su Wikipedia voci riguardanti la sharing economy. Il corso è stato tenuto dal coordinatore regionale di Wikimedia Italia per la Lombardia Dario Crespi e dalla docente universitaria Ivana Pais.

Wikimedia Italia al Lucca Comics & Games 2016

Il nostro socio Niccolò Caranti è da poco tornato dal Lucca Comics & Games, una delle più importanti fiere dedicate a fumetti e giochi. Ha partecipato alle conferenze stampa in programma e immortalato i momenti più significativi con la sua reflex! Fra i soggetti fotografati il fumettista Frank Miller e lo scrittore Terry Brooks, il cantautore Francesco Guccini e tanti altri.

Wiki Loves Monuments 2016, le foto finaliste

La giuria finale di Wiki Loves Monuments 2016 seleziona le fotografie da premiare. Milano, 26 ottobre 2016 (per gentile concessione di BASE Milano).

Il concorso Wiki Loves Monuments è entrato nella fase conclusiva, che decreterà finalmente le foto vincitrici del contest! I 190 scatti che hanno superato le precedenti fasi di selezione sono stati sottoposti al giudizio della giuria nazionale, che mercoledì 26 ottobre si è riunita presso i locali di BASE Milano, sede di Wikimedia Italia. Il verdetto sarà reso pubblico a metà novembre. In attesa della fumata bianca, lo staff di Wikimedia ha condotto un simpatico sondaggio tra alcuni membri della pre-giuria di WLM: sul nostro blog potete leggere le loro risposte.



Protocollo d'intesa tra Wikimedia Italia e Liberascienza

Banner del Festival della Divulgazione, a Potenza dal 4 al 6 novembre 2016.

Lo scorso 20 ottobre Wikimedia Italia ha sottoscritto un protocollo d'intesa con Liberascienza. In base all'accordo, le due associazioni si impegnano a collaborare al fine di promuovere iniziative di divulgazione scientifica e culturale, progettare e realizzare percorsi formativi, valorizzare i risultati delle ricerche e sensibilizzare alle tematiche di maggiore impatto sociale riconosciute di comune interesse. Invitiamo pertanto chi ci segue a partecipare al Festival della Divulgazione, che Liberascienza organizza a Potenza il 4, il 5 e il 6 novembre.



Novità dal mondo OpenStreetMap

La mappa degli elementi Wikidata con coordinate geografiche aggiornata ad ottobre 2016. In rosa si notano gli inserimenti di massa degli ultimi mesi.

  • Wikidata ha compiuto quattro anni da poco e ha sempre più coordinate geografiche associate alle sue entità. Quali sinergie possono essere sviluppate con OpenStreetMap?
  • Il Festival della Scienza utilizza OpenStreetMap per mostrare i luoghi del centro di Genova dove si tengono eventi che hanno solitamente qualche problemino di attribuzione.
  • Nel Salento invece il Quotidiano della Puglia fa notare come i servizi di emergenza (ma anche i servizi di recapito postale) spesso usino mappe non aggiornate, provocando di conseguenza ritardi ed altri problemi.


Novità dal mondo Wiki

Un combattente curdo a Mosul. Di Kurdishstruggle - CC BY-SA 4.0.
  • A Mosul, seconda città dell'Iraq, sono in corso aspri combattimenti tra l'esercito iracheno e le milizie dell'ISIS. Un gruppo di Wikipediani si è tempestivamente attivato per raccogliere su Wikipedia informazioni relative alla battaglia.
  • Wikimedia intende encomiare l'impegno di Andreas Weith, fotografo tedesco che si è recato nelle regioni Artiche per immortalare fauna e paesaggi di questi ambienti, caricando il materiale raccolto su Wikimedia Commons.
  • Wikimedia Foundation esprime disappunto in risposta alla decisione della CNIL francese che dovrebbe tutelare il diritto all'oblio dei cittadini francesi.


Appuntamenti e comunicazioni

Prossimi appuntamenti:



source: http://wiki.wikimedia.it/wiki/Wikimedia_news/numero_133

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by Pasquale Signore at November 07, 2016 04:31 PM

Wikimedia Germany

Divide et Impera neu interpretieren

Die Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeit in der Partizipation auf Berliner Konferenz “Zugang gestalten” interpretiert Machiavellis Spruch neu in „Teile und Herrsche“ gemeinsam.

Unter dem Aufschlag “Teile und Herrsche” lädt Wikimedia Deutschland seine Gäste und das Publikum ein, das Spannungsverhältnis zwischen Teilhabe und Kontrolle für Freiwillige in der digitalen Kulturarbeit und den Institutionen zu debattieren. zugang-gestalten-logo-600x400

Nach fünf Jahren kann man schon von einer Traditionskultur sprechen, mit der Paul Klimpel als spritus rector alljährlich Akteure aus Kultur- und Gedächtnisinstitutionen* im November nach Berlin ruft. Sie tauschen sich über Fragen zum Umgang mit den Herausforderungen der digitalen Welt aus. Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe, 17. und 18. November 2016, ist die GLAM-Konferenz in Deutschland und Forum für aktuelle Debatten.

Nachhaltigkeit ist das Motto für 2016

Zugang gestalten – aber Wie lange? Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung der elektronischen Medien, der Projektorientierung von Kulturförderung und der Flüchtigkeit digitaler Kommunikation gewinnen Fragen nach der Nachhaltigkeit an Bedeutung. Welche Strategien zur Stärkung der Beständigkeit gibt es? Unter der Überschrift Divide et Impera stehen die Freiwilligen im Zentrum der Debatte. Viele Projekte gerade im Netz leben vom Engagement der Digital Volunteers. Während traditionelle Vereine und politische Parteien sich um die sinkende Bereitschaft ihrer Mitglieder, in den Gremien und vor Ort verbindlich mitzuarbeiten, sorgen, bauen digitale Communities auf ein sich beschleunigendes Wachstum. Auf der Konferenz „Zugang gestalten“ debattieren wir unter dem Hashtag #ke16 gemeinsam über den Umgang mit Community und das Verhältnis von Institution und Community im digitalen Raum.

Divide et Impera riet Machiavelli seinem Fürsten 1532. Skulptur von Lorenzo Bartolini heute in den Uffizien in Florenz , Bild von Frieda at it.wikipedia CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons

Teile und Herrsche

Divide et impera – riet einst Machiavelli seinem Fürsten. Damals wie heute ging es um den verbesserten Zugang zu Ressourcen, um die angestrebten Ziele erreichen zu können. Sollte damals der Fürst durch das vermeintliche Teilen seiner Macht mit anderen sich nur um so besser deren Ressourcen für seine Zwecke vereinnahmen können mit dem alleinigen Ziel, seine eigene Macht zu stärken, geht es heute beim Teilen eben um das tatsächliche Teilen von Herrschaft. Das ist zumindest das Versprechen der „Sharing“-Bewegung auf die viele Netzprojekte setzen. Keiner kann allein eine Enzyklopädie verfassen, ohne die Mitwirkung von Freiwilligen ist die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland nicht greifbar und ohne die Teilhabe von „Aficionados“ müssen Archivalien fürchten vergessen zu werden. Die digitalen Medien und Technologien ermöglichen einfacher Teilhabe und Teilnahme. Über Grenzen, Öffnungszeiten und Diplome hinweg finden sich in unzähligen Projekten Menschen freiwillig zusammen und setzen ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten für ein gemeinsames Vorhaben ein. Ist es das Teilen von Herrschaft, das die Nachhaltigkeit des Teilens bedingt?

Drei Projekte und eine Freiwillige

Bei Zugang gestalten diskutieren und tauschen sich vier Frauen aus ganz unterschiedlichen Projekten über die Neudeutung von Machiavellis Fürstenrat aus. Denn es geht nicht nur darum zu teilen. Wir fragen auch nach dem Spannungsverhältnis zwischen Teilhabe und Kontrolle. Kontrolle zum Beispiel um sicher zu stellen, dass weiterhin das Ziel der tragenden Institution tatsächlich angestrebt wird. Dass das Projekt nicht zur Unkenntlichkeit im Mitwirken der Vielen deformiert wird. Oder gilt es, für Veränderung immer offen zu sein. Den Weg zum Ziel erklären, um dauerhaft erfolgreich zu sein?

Freiwillige erarbeiten neue Anwendungen auf der Grundlage von frei lizenzierten Kulturdaten beim Hackathon Coding da Vinci, Bild von Volker Agueras Gäng CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Zuerst kommt Geolina163 zu Wort. Sie engagiert sich seit über 10 Jahren bei *Wikipedia*. Sie steht stellvertretend für tausende von digitalen Freiwilligen auf der Bühne. Wir fragen sie, was sie begeistert, was sie aushalten lässt und was sie auch mal stört. Mit ihr zusammen diskutieren wir mit drei Funktionären aus drei Projekten nach ihrem Blick auf ein nachhaltiges Community-Management, wie das Zusammenspiel zwischen Projektstrukturen und Freiwilligen gern professionalisiert wird. Drei sehr unterschiedliche Projekte stellen sich vor. Ihnen ist allen gemeinsam, sie leben von der digitalen Partizipation ihrer Community.

*Wikidata* ist ein von Freiwilligen getragenes Projekt der Wikimedia Familie. Hier entsteht eine enorm schnell wachsende Datenbank, die das Wissen von Wikipedia und Partnern wie der World Health Organization für Menschen und Maschinen gleichermaßen erschließt und nachnutzbar macht. Eine Stichwort-Enzyklopädie zum Nachschlagen und gleichzeitig ein Big Data Pool als Rohstoffquelle für viele neue Anwendungen. Wie bringt Wikidata Freiwillige dazu einzusteigen und dabei zu bleiben? Wie geht Wikidata als Projekt mit dem Wandel von Anforderungen an Freiwillige um? Welche neuen Rollen entstehen und wie gelingt die Balance der Interessen im Fall einer Diversifikation der Community? Zum Beispiel Freiwillige, die sich stärker in den technischen Belangen einbringen, und andere, die sich stärker um Inhalte kümmern. Mit uns diskutiert Lydia Pintscher, Produktmanagerin für Wikidata bei Wikimedia Deutschland eV.

In dem neuen Portal des Jüdischen Museums Berlin *Topographie des jüdischen Lebens in Deutschland*, erarbeiten im Wesentlichen Institutionen  die Inhalte, doch auch Besucher des Portals sollten sich unbedingt mit ihrem Wissen und ihren Kenntnissen aktiv einbringen. Wie geht das Jüdische Museum-Team mit Fragen nach sensiblen Inhalten um? Wie selbstverwaltet kann heute ein Portal zur Topographie des Jüdischen Lebens in Deutschland sein? Welche technischen Schnittstellen sind geplant, um Inhalte nicht nur beitragen, sondern nach Möglichkeit auch teilen zu können? Barbara Thiele, Leiterin der Abteilung »Digital & Publishing« am Jüdischen Museum Berlin, spricht mit uns.

Einen ganz anderen Aspekt des „Community-Managements“ nimmt das noch im Entstehen begriffene Digitalisierungsprojekt *Living Archive* des Arsenal Institut für Film und Videokunst ein. Hier ist die Community alles zugleich: Wissensträger, Fundraiser, Beitragender für die Datenbank und Sichter der analogen Bestände. Ohne eigene umfassende Geldmittel zur Digitalisierung und zeitgemäßen Erfassung ist das Institut von Anfang an auf eine sehr aktive Community angewiesen. Wie gestalten sich die Rollen innerhalb dieser Community und zwischen ihr und dem Institut? Wird es gelingen, Menschen dauerhaft an das Projekt zu binden und ist das überhaupt erforderlich? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit dieses Partizipationsprojekt fliegt? Es spricht Stefanie Schulte-Strathaus, Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film- und Videokunst.

Diskutieren Sie am 17. November mit uns. Der Eintritt zur Konferenz ist frei, bitte melden Sie sich hier an, oder verfolgen Sie die Debatte online via Twitter unter den Hashtags #ke16 und #DEI.

*Das internationale Akronym GLAM für Galleries, Libraries, Archives, Museums steht für Interaktion dieser Einrichtungen im Netz.

by Barbara Fischer at November 07, 2016 10:07 AM

November 06, 2016

Wikimedia Czech Republic

Česko-polská Wikiexpedice pořídila pro Wikipedii několik tisíc fotografií Slezska

Koláž obrázků z Wikiexpedice 2016

Koláž obrázků z Wikiexpedice 2016 (foto: Aktron, CC BY-SA 3.0)

Od Opavy až po Osoblažský výběžek – a od něho dál až k Odře. V této oblasti fotografovali čeští wikipedisté během první české Wikipexpedice. Jednalo se rovnou o akci smíšenou; kromě 4 dnů v Moravskoslezském kraji byly pořizovány snímky i z Opolského vojvodství, které ze severu s českým Slezskem sousedí. Výsledkem jsou nové fotografie pro Wikipedii, které budou postupně uvolňovány na Wikimedia Commons, samozřejmě pod svobodnou licencí Creative Commons.

Opava. Bruntál. Kędzierzyn-Koźle. Ratiboř. Tam všude zavítali čeští a polští editoři a fotografové během první wikiexpedice v České republice. Akce vycházela z praxe českého projektu Foto českých obcí, kdy je systematicky dokumentován český venkov, a polských Wikiexpedicí, díky nimž se již podařilo v minulosti pokrýt novými snímky několik polských vojvodství. Finančně akci podpořily spolky Wikimedia Česká republikaWikimedia Polska. Akce tří dobrovolníků, kteří strávili v terénu celkem 8 dní, měla za cíl zlepšit fotografickou dokumentaci Slezska. A to proto, abychom na Wikipedii měli aktuální snímky všeho, co se Slezska týká – krajiny, přírody, sídel, kulturního dědictví, dopravy aj.

Nejednalo se nicméně o turistický výlet; každý den měl připravený svůj plán, podle něhož se postupovalo. Cílem bylo nafotit co nejvíce za co nejkratší čas. Účastníci proto vstávali s východem slunce a končili po osmi hodinách, okolo páté večerní, kdy již slunce zapadá. Za den každý z nich pořídil okolo dvou až čtyř set fotografií. Ve večerních hodinách se potom věnovali mimo jiné i zpracování snímků tak, aby je bylo možné v co nejbližší době nahrát.

Nejsevernějším dokumentovaným sídlem bylo Górażdże v blízkosti polského Gogolína. Nejjižnějším dokumentovaným místem pak Lukavec u Fulneka. Celkem bylo nafotografováno z obou stran hranice 187 vesnic. K tomu je potřeba připočíst ještě železniční muzea a infrastrukturu na polské straně, nebo některá větší města (např. Opava, Ratiboř aj). Navštívili jsme také i vodní nádrž Slezská Harta, nebo bývalý koncentrační tábor Blechhammer. Vše se v nejbližší době objeví na Wikimedia Commons. Nahráváno je postupně několik tisíc fotografií.

Nahrané fotografie z Wikiexpedice

by Jan Loužek at November 06, 2016 02:23 PM

November 04, 2016

Wikimedia Germany

Wo geht die Reise hin beim Zugang zum kulturellen Erbe?

zugang-gestalten-logo-600x400… bzw. wo soll sie hingehen? Dieser umstrittenen Frage wird sich eines der von Wikimedia Deutschland ausgerichteten Panel bei der diesjährigen Konferenz „Zugang gestalten!“ in Berlin stellen. Letztlich geht es dabei um die Verantwortung für das kulturelle Erbe. Dass sie eine gesellschaftliche ist, darüber sind sich alle wohl einig. Das sagt aber noch nichts genaues darüber, wer sie dann genau wann tragen soll und wie.

Das Panel “Nachhaltigkeit und Zugang” am 18.11. ab 10:40 Uhr ist ideal besetzt, um zu diskutieren, welche Rollen Institutionen und Bürger heute haben und in Zukunft haben sollten, wenn es um einen nachhaltig gesicherten Zugang zum kulturellen Erbe geht.

Der rechtliche Hintergrund interessiert uns dabei weniger als die politische Dimension. Denn es geht im Kern um Politik, wenn entschieden wird, wer genau wie die Aufgabe hat, auch den virtuellen den Zugang zu den Objekten des kulturellen Erbes sicherzustellen und zu regeln. Gedächtnisinstitutionen wie Museen, Archive und Bibliotheken bewegen sich inzwischen in einem Spannungsfeld zwischen spürbarem Veränderungsdruck auf ihr Selbstverständnis auf der einen und ihrem öffentlichen Auftrag auf der anderen Seite. Dadurch entsteht eine Notwendigkeit zu strategischen Weichenstellungen, wie sie noch vor wenigen Jahren kaum denkbar zu sein schien.

Es diskutieren:

Dr. Helge David – Kunsthistoriker und Initiator und Gründer von Openmuseum.de

Prof. Dr. Alfried Wieczorek – Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

Prof. Dr. Hubertus Kohle – Kunsthistoriker, Ludwig-Maximilians-Universität München

Tim Moritz Hector – Vorsitzender des Präsidiums von Wikimedia Deutschland

Als Moderator konnte Reinhard Altenhöner gewonnen werden, seineszeichens ständiger Vertreter der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, und damit auch an zentraler Stelle innerhalb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz tätig.

Der Eintritt zur Konferenz ist frei, aber es ergibt Sinn, sich vorab zu registrieren.

 

by John Weitzmann at November 04, 2016 04:22 PM

Wikimedia Italy

“Wiki4MEdiaFreedom”, un edit-a-thon dedicato alla libertà di stampa e al pluralismo dei media in Europa.

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Il 21 novembre a Belgrado si svolgerà “Wiki4MEdiaFreedom”, un edit-a-thon dedicato alla libertà di stampa e al pluralismo dei media in Europa.

Una bella iniziativa che, oltre a coinvolgere i partecipanti in un processo collaborativo di miglioramento dei contenuti di Wikipedia, si propone di stimolare la cooperazione tra giornalisti, attivisti per la libertà di stampa, esperti e volontari di Wikipedia al fine di accrescere la disponibilità sull’enciclopedia libera di contenuti di qualità sul tema della libertà di stampa e del pluralismo dei media.Il progetto è realizzato grazie alla collaborazione tra OBC Transeuropa, Wikimedia Serbia e Wikimedia Italia, che sarà presente con il proprio socio Niccolò Caranti.

L’edit-athon avrà luogo all’ImpactHub di Belgrado, prima dell’inizio dei lavori del SEEMO forum, conferenza annuale dedicata allo stato dei media nell’Europa sud-orientale. La giornata si aprirà con un breve tutorial su come creare contenuti su Wikipedia, al quale seguiranno 4-5 ore di lavoro realizzato in stretta collaborazione tra wikipediani e partecipanti. Coloro che non parteciperanno di persona potranno comunque contribuire al miglioramento delle voci coinvolte nell’edit-a-thon, disponibili a questo link.

 

nell’immagine in copertina: banner di Wiki4MEdiaFreedom.

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by Pasquale Signore at November 04, 2016 10:41 AM

Liberascienza: accordo di intesa con Wikimedia Italia

festival-della-divulgazione

Siamo felici di annunciarvi che lo scorso 20 ottobre Wikimedia Italia ha approvato il protocollo d’intesa con Liberascienza. Come evidenziano, “in questi anni, Liberascienza si è proposta di esplorare la zona di confine tra cultura umanistica e scientifica creando dei momenti di scambio culturale, riflettendo sul ruolo della scienza per contribuire al miglioramento dei rapporti tra essa e la società in cui viviamo, evidenziando i collegamenti tra scienza, musica e arte”.

In base all’accordo, le due associazioni si impegnano a collaborare al fine di promuovere iniziative di divulgazione scientifica e culturale progettare e realizzare percorsi formativi. E inoltre, valorizzare i risultati delle ricerche e sensibilizzare alle tematiche di maggiore impatto sociale riconosciuti di comune interesse.

 

nell’immagine, banner del Festival della Divulgazione, organizzato da Liberascienza.

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by Pasquale Signore at November 04, 2016 08:50 AM

November 03, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 44/2016

Die vergangene Woche war von einigen Personaländerungen bei der Wikimedia Foundation und Berichten von Wikimedia-Organisationen, den Ergebnissen des Schreib- sowie WLM-Fotowettbewerbes und dem Ende der Schreibphase des Projektes Wikipedia to the Moon geprägt. Darüber hinaus wird zum WikiLibrary BarCamp, zur Mitarbeit im Asiatischen Monat und einer Diskussion zu strukturierten Daten auf Wikimedia Commons eingeladen.

Foundation und Organisationen

WMF-Kuratoriumsmitglied Kelly Battles wird CFO von Quora

Die im Januar 2016 ins Board of Trustees der Wikimedia Foundation (WMF) kooptierte Finanzexpertin Kelly Battles hat bekanntgegeben, dass sie neue Chief Finance Officer (CFO, in etwa: Leiterin Finanzen) des Frage-und-Antwort-Portals Quora.com wird. Im Rahmen des WMF-internen Interessenskonfliktverfahrens der Rechtsabteilung wurde festgestellt, dass Wikipedia-Gründer Jimmy Wales kleine Unternehmensanteile an Quora besitzt, dies jedoch keinen Interessenskonflikt im WMF-Kuratorium zwischen Battles und Wales darstellen würde. Battles gab diese Informationen (proaktiv) auf der Mailingliste wikimedia-l bekannt.

Vicoria Coleman wird neue WMF-Chief Technology Officer

Victoria bringt 20 Jahre Erfahrung in der Produkt- und Innovationsentwicklung mit, unter anderem war sie für Technicolor, Yahoo, Nokia, Samsung, Hewlett-Packard und Intel tätig. Sie war im Open Source-Bereich in der Entwicklung von LiMo (neuer Name: Tizen) beteiligt – einem Linux-Betriebssystem für Mobilgeräte. Victoria hat einen Ph.D. in Informatik (University of Manchester) gemacht, ist Inhaberin von vier Patenten und hat über 60 Artikel und Bücher veröffentlicht.

Interessensbekundungsverfahren für Wikimania

Nachdem endgültig entschieden wurde, dass die Wikimania auch weiterhin jährlich stattfinden wird, läuft derzeit ein „Interessensbekundungsverfahren“ für die Ausrichtung der Wikimania 2018. Statt eines aufwendingen und motivationsverbrauchenden Bieterprozess, plant das Wikimania Committee mittels dieses (simpleren) Verfahrens ein Ausrichterteam für 2018 zu finden. Alle, die ein Interesse an der Ausrichtung der Konferenz für 2018 habe, können sich noch bis zum 10. November bei Ellie Young, Wikimania-Koordinatorin der WMF, melden.

WikiCon North America

Anfang Oktober fand die „WikiCon North America“ im kalifornischen San Diego statt. Aubrie Johnson hat dazu einen Blogbeitrag verfasst:

Bundesfreiwilligendienstleistende bei Wikimedia Deutschland

Vor kurzem wurde Wikimedia Deutschland als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt. Die beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden Chiara Weiß und Sebastian Peters stellten sich nun vor.

Mitgliederversammlung von Wikimedia Frankreich

Wikimédia France, die französische Wikimedia-Ländersektion, hatte am Wochenende die halbjährliche Mitgliederversammlung. Ein Teil des ehrenamtlichen Vorstandes wurde neugewählt, Émeric Vallespi ist weiterhin Vorsitzender, Samuel Le Goff wiedergewählter stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Nous souhaitons beaucoup de succès!

Projekte und Initiativen

Gewinner des 25. Schreibwettbewerbs stehen fest

Die Gewinner des 25. Schreibwettbewerbs der Wikipedia stehen fest. Gewonnen habe die Artikel „Stochastische Analysis“ von HilberTraum, „Immensum bellum“ von Bernd Preiss und „Einschlusskörperchenkrankheit der Riesenschlangen“ von Gleiberg.

Weitere Wiki Loves Monuments-Gewinner bekanntgegeben

Nach und nach trudeln auch die Ergebnisse der anderen nationalen Wiki Loves Monuments-Wettbewerbe ein. Nun hat auch die algerische und spanische Community ihre Gewinner bekanntgegeben.

Wikipedia:Asiatischer Monat

Wikipedia:Asiatischer Monat ist ein Online-Edit-a-thon, der das Verständnis zwischen den Wikipedia-Communities verbessern soll. Er findet im November 2016 statt. Der Zweck des Asiatischen Monats in der deutschsprachigen Wikipedia ist es, die Anzahl und die Qualität der Artikel zu asiatischen Themen zu erhöhen. Als Symbol der Freundschaft zwischen den Wikipedia-Communities erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin, der oder die mindestens vier (4) Artikel erstellt, die die Kriterien erfüllen, eine speziell entworfene Wikipedia-Postkarte aus den teilnehmenden Ländern. Wikipedianer und Wikipedianerinnen, die die meisten Artikel in der jeweiligen Wikipedia anlegen, werden als „Wikipedia-Asien-Botschafter“ geehrt.

Wikidata:Status updates/2016 10 29

Was in der vergangenen Woche rund um Wikidata geschah, findet sich in den aktuellen Wikidata:Status updates.

Neues aus der OSM-Welt

Die aktuellen Zusammenfassungen aus der OpenStreetMap-Welt „weekly 326“ berichtet über Neues rund um das offene Projekt für freies Kartenmaterial.

Wikipedia to the Moon: Ende der Arbeitsphase

Bis zum 31. Oktober hatten Wikipedianer und Wikipedianerinnen aus aller Welt Zeit, zusätzliche exzellente Artikel und Listen zu erarbeiten. Nun sollen die besten der besten Wikipedia-Artikel als Zeitkapsel des Freien Wissens an Board der Mission der Berliner Part-Time Scientists zum Mond zu fliegen. In den kommenden Wochen werden alle exzellenten Artikel und Listen nun aufbereitet und auf einer speziellen Disc für mindestens 1000 Jahre festgehalten. Noch immer können Freiwillige helfen: Die Grußworte sollen in alle Wikipedia-Sprachen übersetzt werden:

Kultur – Galerien, Bibliotheken, Archive, Museen (GLAM)

WikiLibrary Barcamp am 3.12. in Dresden

Am 3. Dezember findet in Dresden das WikiLibrary Barcamp für Freiwillige der Wikimedia-Projekte und Bibliothekare statt. Zum Thema „Bibliotheken im Netz – Digitale Allemende?!“ kann jeder Teilnehmende seine Ideen und Projekte mit anderen Interessierten besprechen und so dazu beitragen, dass Bibliotheken und Wikimedia-Projekte enger zusammen arbeiten. Jetzt zur Anmeldung eintragen.

Politik und Recht

EU Policy Monitoring Report für Oktober

Im neuen „EU Policy Monitoring Report“ berichtet Dimitar Parvanov Dimitrov über aktuelle und relevante Ereignisse in Brüssel.

Wissenschaft und Forschung

Leistungsschutzrechte, Remix-Kultur und Freies Wissen

Marion Goller, Stipendiatin im Fellow-Programm Freies Wissen, wirft im Wikimedia-Blog einen Blick auf die Rechtsprechung zur kreativen Nachnutzung seit dem Sampling-Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Generation Wikipedia an den Hochschulen

Im Blog der Wiki Education Foundation geht Eryk Salvaggio dem Gedanke nach, wie eine neue Generation Wikipedia entstehen könnte, wenn nur zehn Prozent aller aktuellen Studienanfängerinnen und -anfänger statt einer Seminararbeit einen Wikipedia-Artikel schreiben würden. Außerdem stellt er heraus, welche Kompetenzen für die berufliche Zukunft Studierende durch die Arbeit in der Wikipedia entwickeln können.

Technik

Feedback zu Projekt der strukturieren Daten für Wikimedia Commons

Im Zusammenarbeit zwischen Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland wurde ein Plan erarbeitet die Umsetzung des Projektes „Structured Data for Wikimedai Commons“ zu beschleunigen. Der Plan findet sich auf Meta, dort wird auch Feedback dazu erwünscht.

Tech News issue #43

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Diskussion

Presse, Blogs und Websites

Aktuell in der Presse

Die EU-Kommission erwägt Filtersysteme für digitale Plattformen zur Urheberrechtsdurchsetzung. Das könnte größere Auswirkungen auf ein offenes Netz haben als das ebenfalls geplante Leistungsschutzrecht und besonders Non-Profit Webseiten wie Wikipedia und Wikimedia Commons treffen, schreibt Helena Piontek.

  • Netzpolitik.org – 29. Oktober 2016, Helena Piontek: EU: Ein Filtersystem soll Urheberrechte schützen, gefährdet aber Meinungsfreiheit, Datenschutz und Vielfalt im Netz
https://netzpolitik.org/2016/eu-ein-filtersystem-soll-urheberrechte-schuetzen-gefaehrdet-aber-meinungsfreiheit-datenschutz-und-vielfalt-im-netz/

Wikipedia Pressespiegel

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Audio-Podcast WikiStammtisch

In der Podcast-Episode 0025 spricht Sebastian Wallroth mit Leuten aus vorhergehende WikiStammtisch-Episoden über Feedback und Gesprächsthemen, die auch interessant gewesen wären.

Podcast-Episode 0026: Sandra Becker und Sebastian Wallroth reden über Wikipedia und Kunst und umgekehrt.

Podcast-Episode 0027: J. Patrick Fischer und Sebastian Wallroth sprechen über Ost-Timor, Nationalflaggen, die Wirmer-Flagge, CSU, SED und Ehrenamt

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

Montag, 07.11.: OK Lab (Berlin)

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland Code for Germany Teams – die Open Knowledge Labs (OK Labs) – um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürgerinnen zu entwerfen. Wir, das Open Knowledge Lab Berlin treffen uns bereits seit Februar 2014 jede Woche bei Wikimedia und würden dies auch gerne weiterhin tun. Während unserer Treffen arbeiten wir ehrenamtlich gemeinsam an Projekten, tauschen uns zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen – und sind generell Ansprechpartner für alle Interessierten. Damit fördern wir die Verbreitung des Wissens rund um diese Themen und wollen mithilfe unserer Projekte zeigen, welche Möglichkeiten in offenen Daten stecken.

  • http://codefor.berlin/ / #codeforde
  • Zeit: 19:00 – 23:00 Uhr
  • Ort: Wikimedia Deutschland e.V.; Tempelhofer Ufer 23-24; 10963 Berlin

Mittwoch, 09.11.: Treffen der Wikipedia Filmfrauen (Berlin)

Ziel des Projektes ist die Verbesserung von Wikipedia Artikeln im Bereich Frauen in und aus Film und Fernsehen. Es soll aus dem erfolgreichen Pilotprojekt vom 15.2. (Mo, während der Berlinale 2016) ein sich verstetigendes Angebot etablieren. Zu den Nachbesprechungen in Berlin werden auch Frauen aus Film und Fernsehen erwartet, die als NeuWikipedianerinnen weiterhin Unterstützung und Begleitung beim Editieren oder einen ersten begleiteten Termin für Fachfrauen (die zur Berlinale nicht erscheinen konnten) wünschen.

Donnerstag, 10.11.: Offenes Editieren (Berlin)

Das Offene Editieren findet immer am zweiten und letzten Donnerstag des Monats am Tempelhofer Ufer 23 im Raum „Mosaik“ statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Martin Rulsch at November 03, 2016 08:38 PM

November 02, 2016

Wikimedia Germany

Leistungsschutzrechte, Remix-Kultur und Freies Wissen – Zur kreativen Nachnutzung seit dem Sampling-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Logo Fellow-Programm, leomaria designbüro, CC BY-SA 4.0

Dies ist ein Gastbeitrag von Marion Goller, Stipendiatin im Fellow-Programm Freies Wissen. Das Fellow-Programm wurde 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen.

Kunstfreiheit schlägt Eigentum“ titelte Ende Mai dieses Jahres die Online-Ausgabe der Legal Tribune, als das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) seine Entscheidung in Sachen „Metall auf Metall“ bekanntgab. In der Musik- und vor allem in der HipHop-Szene war das Urteil im Streit zwischen Moses Pelham und der Band Kraftwerk mit Spannung erwartet worden, sollte es doch ein für allemal regeln, ob Sampling – das Verwenden von Tonausschnitten aus fremden Werken in der eigenen Produktion – erlaubt ist oder nicht.

Aber nicht nur für professionelle Musiker:innen ist das Urteil interessant, sondern auch für Musikfans, die aus den Werken ihrer Idole neue Tracks zusammenschneiden und so neue Kunst schaffen wollen. Technische Fortschritte, insbesondere Digitalisierung und Internet, haben Herstellungs- und Grenzkosten in Ton und Film stark gesenkt, wie ich in meinem letzten Beitrag ausführte. Das hat eine neue Form der Remix-Kultur entstehen lassen, die wohl niemand so eloquent, passioniert und enthusiastisch beschrieben hat wie der Rechtswissenschaftler und Creative Commons-Mitgründer Lawrence Lessig.[1] Die Remix-Kultur lässt die Grenzen zwischen Produzent:innen und Konsument:innen verschwimmen oder hebt sie sogar ganz auf und schafft den neuen Typus der Prosument:innen: Personen, die sich der Werke anderer bedienen, um sich selbst kreativ auszudrücken.

Anstatt hier das Sampling-Urteil selbst im Detail zu analysieren, möchte ich es in den größeren Kontext der kreativen Nachnutzung einordnen, weil es meines Erachtens zu kurz greift, das Urteil allein an der Kunstfreiheit zu messen. Die alte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ordnete für leistungsschutzrechtlich geschützte Inhalte[2] ein strengeres Schutzniveau an als für urheberrechtlich geschützte Werke. Durch seine Auslegung, auch kleinste Tonfetzen seien vom Leistungsschutzrecht des Tonträgerherstellers[3] umfasst, verkürzte der BGH aber nicht nur die Kunstfreiheit nachfolgender Urheber, sondern schmälerte allgemein die Domäne Freien Wissens, die Ursprung aller Kreativität ist.[4] Das Urteil des BVerfG könnte nun zu einer Änderung dieser Bewertung führen; das ist jedoch keineswegs sicher.

Formen der kreativen Nachnutzung

Mit kreativer Nachnutzung meine ich die Verwendung von Werken, Inhalten oder Teilen davon zur Erstellung eines neuen Werks. Das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG) kennt, bzw. reguliert, drei Formen: das Zitat, die Bearbeitung und die freie Benutzung.[5]

Ein Zitat gemäß § 51 UrhG ist nur die unveränderte Übernahme eines Werkteils oder Medienteils zu Zwecken der inhaltlichen Auseinandersetzung. Die Quelle muss genannt werden und der Zweck die Nutzung in ihrem Umfang rechtfertigen. Man darf also nicht einfach einen kompletten Zeitungsartikel übernehmen und mit einer eigenen Überschrift versehen. Ebenso wenig darf man eigene Musik- oder Filmproduktionen einfach mit Ausschnitten aus fremden Aufnahmen garnieren, ohne dass dabei eine inhaltliche Auseinandersetzung stattfindet. Als rechtliche Grundlage für Remixes taugt das Zitatrecht also nicht.

Eine Bearbeitung gemäß § 23 Abs. 1 UrhG meint die Veränderung oder Umgestaltung des Werks, z.B. eine Übersetzung oder Dramatisierung. Grundsätzlich ist die Bearbeitung ohne Genehmigung möglich; allein ihre Veröffentlichung bedarf der Erlaubnis der ursprünglichen Urheber.[6] Ausnahmen sind z.B. die Ausführung von Plänen für bildende Kunst, der Nachbau von Baukunstwerken und auch die Verfilmung. Bei diesen Nutzungen ist der Gesetzgeber bei Schaffung des UrhG davon ausgegangen, dass sie nur im kommerziellen Rahmen betrieben werden, also nicht Privatpersonen, sondern nur Wettbewerber betreffen würden, und ordnete ein Verbot an. Angesichts der Tatsache, dass es heute möglich ist, mit einem Telefon Videoaufnahmen herzustellen, ist diese Regelung für Verfilmungen nicht mehr zeitgemäß.

Eine freie Benutzung gemäß § 24 UrhG liegt vor, wenn ein:e Künstler:in sich bei der Schaffung eines Werks von anderen Werken inspirieren lässt. Das wird für Rezipient:innen allerdings gar nicht immer erkennbar sein. Ob eine Krimiautorin eher von Elizabeth George oder von Agatha Christie beeinflusst wird, ist ihren Geschichten nicht unbedingt zu entnehmen.

Nachnutzung und Urheberrecht

Um das Urheberrecht an einem Werk überhaupt zu berühren, muss ein bei der Nachnutzung verwendeter Teil dieses Werk über eine freie Benutzung hinaus gehen. Abstrakte Ideen sind nicht vom Urheberrecht umfasst. Sie müssen schöpferisch konkretisiert worden sein und die Nachnutzung muss auf diese schöpferische Konkretisierung zugreifen. Ist das der Fall, so handelt es sich um eine Bearbeitung, deren Veröffentlichung von der Genehmigung der Urheber des früheren Werks abhängt. Die unveränderte Übernahme kann als Zitat zulässig sein.

Für Sprachwerke gilt, dass nicht der Inhalt eines Textes geschützt ist, sondern die konkrete Formulierung. Auch die Bausteine des Textes können nicht vom Urheberrecht umfasst sein. Alle Texte bestehen aus Wörtern und diese müssen für die Allgemeinheit verwendbar bleiben, dürfen nicht monopolisiert werden. Nur Formulierungen von ausreichender Länge und Kreativität rechtfertigen Urheberrechtsschutz. Den Satz „Bei einem Wohnhausbrand in Weimar wurden zwei Menschen verletzt.“ darf ich hier ohne Quellenangabe veröffentlichen, weil er so generisch ist. Die Zeilen „Und leiden nicht, daß sich die letzten Kohlen; Von unsers Hauses Schreckensbrande still; In mir verglimmen“ dagegen sind so individuell und schöpferisch, dass sie Schutz verdienen. Sie dürfte ich nicht ohne Weiteres verwenden, wenn Johann Wolfgang von Goethes Urheberrecht auf seine Iphigenie auf Tauris nicht mittlerweile abgelaufen wäre.

Wer solch kreative Formulierungen verwenden will, darf sie zitieren, aber eben nur zum Zweck des Belegs und nur in einem Umfang, den dieser Zitatzweck rechtfertigt. Hierzu fällte das BVerfG im Jahr 2000 eine Grundsatzentscheidung. Der Fall betraf die Verwendung von Texten Bertolt Brechts im Drama „Germania 3“ des Autors Heiner Müller. Dieser hatte die Erben Brechts vor der Veröffentlichung nicht um eine Genehmigung ersucht. Sie ließen daher den Vertrieb des Stücks verbieten, wogegen Müllers Verlag schließlich Verfassungsbeschwerde erhob.

Das BVerfG entschied, das Verbot verletze die Kunstfreiheit. Die Zitatschranke aus § 51 UrhG sei im Hinblick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG verfassungsgemäß auszulegen. In diese „kunstspezifische Betrachtungsweise“ müsse die Kollision zwischen der Kunstfreiheit und der Eigentumsgarantie aus Art. 12 Abs. 1 GG mit einbezogen werden. Die Verwertungsinteressen der Brecht-Erben seien hier nicht beschädigt. Daher müsse ihr Urheberrecht hinter die Kunstfreiheit bzgl. des neuen Werks zurücktreten.

Als Musikwerk geschützt sind Noten und ggfs. Text eines Musikstücks. Auch bei Musikwerken sind Zitate zulässig, sie bedürfen aber ebenfalls eines Zitatzwecks. Der kann z.B. in einer Hommage liegen, muss aber den Umfang des Zitats rechtfertigen. Melodien sind zudem besonders geschützt; gemäß § 24 Abs. 2 UrhG darf eine Melodie nicht „erkennbar dem Werk entnommen und einem neuen Werk zugrunde gelegt“ werden. Ab wann eine Tonfolge eine Melodie darstellt, ist wiederum Auslegungssache.

Keine kreative Nachnutzung sind sog. Cover von Liedern. Wer sich – wie ich – beim Anhören einer Coverversion schon einmal gefragt hat, warum die Urheber etwas erlauben, das entweder völlig grauenhaft ist und ihr Lied entstellt oder sogar besser ist als das Original und ihren Gewinn schmälern wird, der/dem sei gesagt: Das müssen sie gar nicht. Das unveränderte „Nachsingen“ eines Liedes ist nämlich keine Bearbeitung, sondern eine Vervielfältigung. Und die Vervielfältigungsrechte haben Musikurheber in den allermeisten Fällen an eine Verwertungsgesellschaft abgetreten – in Deutschland an die GEMA. Diese ist gemäß § 11 Urheberrechtswahrnehmungsgesetz verpflichtet, „jedermann auf Verlangen zu angemessenen Bedingungen Nutzungsrechte einzuräumen“. Wer covert, zahlt an die GEMA, und diese schüttet die Einnahmen nach den Bedingungen ihres Verteilungsplans an Musikurheber und Musikverlage aus.[7]

Beim Filmwerk wird die Sache kompliziert. Als Urheber gelten dort immer die Hauptregisseurin, die Komponistin der Filmmusik, die Drehbuchautorin und – sofern abweichend – die Dialogautorin. Je nach Kreativität ihrer Beiträge können auch Cutter, Kameraleute und andere ein Urheberrecht erwerben.[8]

Für die Nachnutzung von Drehbuch, Dialog und Musik gelten die soeben erläuterten Regeln. Ob der Schnitt einer Szene, eine bestimmte Einstellung oder Kamerafahrt so eindeutig ein anderes Werk nachahmen, dass sie als Bearbeitung gelten und damit genehmigungspflichtig sein sollten, hängt wiederum vom Einzelfall ab.

Als abstrakte Idee grundsätzlich nicht schützbar ist die erfundene Geschichte, die einem Sprachwerk, Film, Theaterstück oder Videospiel zugrunde liegt. Ausnahmsweise können jedoch schon einzelne Elemente einer Geschichte so kreativ sein, dass Dritte sie nicht ohne Genehmigung verwenden dürfen. Die Abgrenzung zwischen Bearbeitung und freier Benutzung fällt hier besonders schwer. So ist für manche Filmfans der Plot von John WoosMission: Impossible 2 bloß eine Hommage an Alfred Hitchcocks Notorious, für andere dagegen klarer „Ideenraub“.

Insbesondere erfundene Charaktere können Schutz genießen. Sogenannte „Fan Fiction“ – das Weitererzählen der Erlebnisse beliebter Figuren durch Fans – berührt daher stets das Urheberrecht. Einige Autor:innen dulden die Praxis, solange die Fans kein Geld damit verdienen und das Original am Markt nicht verdrängt wird. Der Veröffentlichung von Fan Fiction in privaten Internetforen oder auf nicht kommerziellen Webseiten ist ohnehin praktisch kaum beizukommen.

Auf die Verwendung des jeweiligen Namens kommt es nicht an. Auch Charaktereigenschaften und besondere äußerer Merkmale können Gegenstand des Urheberrechts sein, wenn sie einer Figur eine unverwechselbare Persönlichkeit verleihen. Dabei ist laut Rechtsprechung des BGH aber ein strenger Maßstab anzulegen.[9]

Insgesamt gilt im Urheberrecht stets und für alle Werkarten: Nicht die einzelnen Bausteine sind geschützt, sondern das Gesamtgefüge; nicht Wörter, sondern Texte, nicht Töne, sondern Melodien, nicht Tanzschritte, sondern Choreographien, nicht Farben, sondern Bilder, nicht Ideen, sondern deren konkrete kreative Ausführung. Eine klare Grenze, wo das eine aufhört und das andere beginnt, gibt es selten. Aber es ist wichtig, dass die Bausteine der Kreativität frei verfügbar bleiben. Sie gehören zur Domäne des Freien Wissens, zur public domain, ohne welche Kreativität nicht möglich wäre.

Nachnutzung und Leistungsschutzrechte

Während das BVerfG im Jahr 2000 in „Germania 3“ eine Kollision zwischen der Kunstfreiheit und dem Urheberrecht lösen musste, befasste sich der BGH etwas zur selben Zeit im Fall „Mattscheibe“ mit einer Kollision zwischen der Kunstfreiheit und dem Leistungsschutzrecht des Film- und Laufbildherstellers. Der Komiker Oliver Kalkofe hatte Ausschnitte aus Fernsehprogrammen unverändert übernommen und sich dann kritisch mit diesen auseinandergesetzt. Diese Kritik ließ der BGH genügen, um die Nutzung als Satire für zulässig zu erklären. Anders als das BVerfG stützte er sich dabei nicht auf das Zitatrecht, sondern ordnete die Verwendung der Ausschnitte als freie Benutzung analog[10] § 24 Abs. 1 UrhG ein.

Wie ebenfalls in meinem letzten Beitrag ausgeführt, sollen Leistungsschutzrechte nicht Kreativität schützen, sondern Investitionsanreize setzen. Die große Frage, welche die Gerichte zuletzt in „Metall auf Metall“ beschäftigte, lautet daher: Kann es angesichts der unterschiedlichen Zielsetzung von Urheberrecht (das die Urheber schützt) und Leistungsschutzrecht (das Investitionen der Hersteller und Verwerter schützt) eine der Schöpfungshöhe vergleichbare Mindestschwelle geben, unterhalb derer das Schutzrecht gar nicht berührt wird? Gibt es auch in diesem Bereich Bausteine, die frei verfügbar bleiben sollten?

Für die Rechte der Hersteller von Filmen, Laufbildern und Tonträgern verneinte der BGH diese Frage. In „Mattscheibe“ waren die Ausschnitte so lang, dass er sich nicht dazu hatte äußern müssen. Im Jahr 2007 urteilte er im Fall „TV Total“, auch kleinste Teile einer Videoaufnahme seien vom Recht des Film- bzw. Laufbildherstellers aus §§ 94, 95 UrhG umfasst.

Ein Jahr später wandte der BGH diese Wertung auch auf das Recht des Tonträgerherstellers an. Bei der Produktion des Songs „Nur Mir“ hatte Moses Pelham im Jahr 1997 zwei Sekunden aus der Aufnahme des Lieds „Metall auf Metall“ von Kraftwerk geloopt und als Beat verwendet. Kraftwerk sind selbst Inhaber des Herstellerrechts und klagten gegen den Vertrieb des neuen Songs. Der BGH entschied, das Herstellerrecht umfasse auch „kleinste Tonfetzen“. Anders als das Urheberrecht schütze § 85 Abs. 1 UrhG keine besondere Kreativität, sondern die wirtschaftliche, organisatorische und technische Leistung, die zur Festlegung von Tönen auf Trägern erforderlich sei.

Da der Tonträgerhersteller diese unternehmerische Leistung für den gesamten Tonträger erbringt, gibt es keinen Teil des Tonträgers, auf den nicht ein Teil dieses Aufwands entfiele und der daher nicht geschützt wäre.[11]

Anders als das Urheberrecht schützen Leistungsschutzrechte nach dieser Ansicht also sehr wohl die Bausteine. Sie wären demnach stärker als das Urheberrecht, was dem Urteil viel Kritik eingebracht hat.[12]

Pelham erhob schließlich Verfassungsbeschwerde gegen die Urteile – und bekam Recht. Wieder rügte das BVerfG, der BGH sei hier dem Erfordernis der „kunstspezifischen Betrachtungsweise“ nicht nachgekommen. In „Mattscheibe“ habe er – im Ergebnis richtig – einen satirischen Zweck ausreichen lassen. Dieser sei aber nicht nötig; auch Sampling zu „tongestalterischen Zwecken“ müsse erlaubt sein, solange es nicht zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen für den Tonträgerhersteller führe. Ansonsten wäre eine ganze Musikrichtung praktisch verboten, nämlich der HipHop, der viel auf Sampling setzt.

Das BVerfG hat den Fall an den BGH zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen und angemerkt, dass die gebotene Abwägung nicht im Rahmen der freien Benutzung gemäß § 24 Abs. 1 UrhG zu erfolgen habe. Statt dessen könne sich der BGH auch auf das Zitatrecht aus § 51 UrhG stützen oder bloße Tonfetzen von vornherein aus dem Anwendungsbereich des Leistungsschutzrechts des Tonträgerherstellers nach § 85 Abs. 1 UrhG herausnehmen. Für diese Auslegung hatte sich während des Verfahrens sogar die Bundesregierung(!!) in einer Stellungsnahme ausgesprochen.[13]

Für Texte existierten bis 2013 keine Leistungsschutzrechte; aus gutem Grund, denn es fehlt an einer der Ton- oder Filmaufnahme vergleichbaren Fixierung. Das neue Leistungsschutzrecht des Presseverlegers nimmt deshalb „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte“ ausdrücklich von seinem Anwendungsbereich aus. Es will augenscheinlich nicht die Bausteine der Sprache monopolisieren. Dennoch bleibt es ein Fehlgriff, denn was „kleinste Textausschnitte“ sind, müssen nun die Gerichte klären. Fassen sie den Rahmen weit, bleibt das Recht wirkungslos, fassen sie ihn eng, wird es zu einem Monopol auf Sprache.

Dessen ungeachtet versucht die EU-Kommission gerade, das Leistungsschutzrecht, das in Deutschland als so gut wie gescheitert gilt, auf europäischer Ebene einzuführen.

Fazit

Für welche Lösung sich der BGH in Sachen „Metall auf Metall“ entscheidet, bleibt nun abzuwarten. Den Interessen der Leistungsschutzberechtigten wäre auch dann ausreichend Rechnung getragen, wenn ein Eingriff in ihre Schutzrechte erst dann angenommen würde, sobald das Sampling von Musik- oder auch Filmausschnitten ihre eigene Verwertung spürbar beeinträchtigt. Ein entsprechendes Urteil des BGH könnte die Remix-Kultur mit dem deutschen Urheberrecht ein gutes Stück kompatibler machen. Weitere Anpassungen oblägen dann dem Gesetzgeber.[14]

Die Leistungsschutzrechte wurden ursprünglich zum Schutz vor kommerziellen Wettbewerbern geschaffen. Je mehr der technische Fortschritt die Mittel zur Produktion und Veränderung von Kulturgütern in die Hände von Privatpersonen legt, desto mehr greifen die Schutzrechte in deren Privatleben ein und machen die Kreativität der Prosument:innen illegal. Ihr schöpferisches Potential bleibt ungenutzt. Solange Sampling den Investitionsschutz nicht spürbar schmälert, indem es das ursprüngliche Werk verdrängt, sollten auch bei Aufnahmen die Bausteine frei benutzbar bleiben.

Wie schon in „Germania 3“ betont das BVerfG ausdrücklich die Bedeutung des intellektuellen Gemeineigentums, des Freien Wissens, der public domain:

[E]in Werk [steht] mit der Veröffentlichung nicht mehr allein seinem Inhaber zur Verfügung, sondern tritt bestimmungsgemäß in den gesellschaftlichen Raum und kann damit zu einem eigenständigen, das kulturelle und geistige Bild der Zeit mitbestimmenden Faktor werden.[15]

Mehr noch als reale Eigentumsrechte haben Immaterialgüterrechte eine Sozialbindung. Ihre Existenz soll nicht allein ihren Inhaber:innen dienen, sondern Anreize für neue Kreativität setzen und damit letztlich der Allgemeinheit zugute kommen. Richtig eingesetzt, werden sie nach ihrem Ablauf die public domain vergrößert haben. Wenn sie Kreativität unterdrücken statt fördern, verfehlen sie ihr Ziel und verlieren ihre Berechtigung.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf www.oabooks.de unter der Lizenz CC BY-SA 4.0


Zur Autorin:

Marion Goller ist Juristin, hat in Mainz und Leicester studiert und in Rheinland-­Pfalz und London ihr Referendariat absolviert. Derzeit promoviert sie an der Universität Münster im Bereich Immaterialgüterrecht. In ihrer Dissertation erforscht sie die Mechanismen der Privatisierung von Wissen und die Gegenbewegungen hin zu einer Wissensallmende. Sie analysiert, wie die Verschärfung von Urheber­ und Patentrecht sowie die Einführung neuer Schutzrechte Kreativität und Innovation hemmen statt fördern und inwieweit Konzepte zur Freien Lizenzierung dieser Entwicklung entgegenwirken könne. Seit September 2016 ist sie Stipendiatin im Fellow-Programm Freies Wissen.


 

1 Lawrence Lessig: „Remix, Making Art and Commerce thrive in the Hybrid Economy“; Lessigs wunderbarer Vortrag desselben Titels ist online zu finden unter YouTube: Lawrence Lessig – Remix.

2 Zur Erinnerung: Werk ist nur, was die Schöpfungshöhe erreicht, siehe mein letzter Beitrag.

3 Im Text verwendete generische Maskulina sind dem Wortlaut des Gesetzes geschuldet.

4 Der Filmemacher Kirby Ferguson demonstriert in seiner exzellenten Webserie Everything is a Remix, wie nahezu unsere gesamte Kultur und Technologie aus der Kopie, Transformation und Rekombination bekannten Wissens besteht.

5 Das Copyright der USA hat eine „fair use“ genannte, sehr offene und flexible Schranke; dazu vielleicht in einem späteren Beitrag mehr.

6 Erreicht die Bearbeitung die notwendige Schöpfungshöhe, so entsteht an ihr wiederum ein Urheberrecht. Auch ungenehmigt ist sie nicht urheberrechtsfrei. Das neue Urheberrecht ist jedoch wieder nur ein Verbotsrecht. Es berechtigt nicht zur Nutzung, wenn dadurch Urheberrechte an den Quellen verletzt werden.

7 Ob die Ausschüttung an die Musikverlage nach dem Urteil des BGH in Sachen VG Wortnoch als rechtmäßig gelten kann, darf bezweifelt werden.

9 Vergleiche das Urteil Pippi Langstrumpf, Randnummer 29.

10 Die Analogie war nötig, weil § 24 direkt nur für Urheberrechte gilt, nicht auch für das hier betroffene Leistungsschutzrecht am Laufbild.

11 Siehe Randnummer 14 im Urteil des BGH.

12 Das Sampling sollte laut dem BGH trotzdem als freie Benutzung analog § 24 Abs. 1 UrhG erlaubt sein, wenn es nicht möglich sei, die verwendete Tonfolge selbst einzuspielen. Mit dieser Einschränkung wollte der BGH die Nachnutzung doch noch ermöglichen. Er verkannte aber, dass es beim Sampling gerade darum geht, Tonausschnitte unverändert zu übernehmen, sodass diese für den Zuhörer erkennbar sind. Trotz dieser Kritik bestätigte der BGH sein Urteil vier Jahre später, als der Fall erneut zu ihm gelangte; siehe Urteil Metall auf Metall II.

13 Siehe Randnummer 53 im Urteil des BVerfG.

14 Die Initiative Recht auf Remix fordert seit einigen Jahren entsprechende Änderungen des Urheberrechts. Die Berichterstatterin im Europaparlament, Julia Reda, forderte im Jahr 2014 in ihrem Entwurf eines Berichts über die Umsetzung der relevanten Richtlinie ebenfalls ein solches Recht. Leider gehen die Pläne der EU-Kommission teilweise in die entgegengesetzte Richtung.

15 Siehe Randnummer 87 im Urteil des BVerfG.

by Christopher Schwarzkopf at November 02, 2016 10:29 AM

October 30, 2016

Wikimedia Germany

10 cool queries for Wikidata that will blow your mind. Number 7 will shock you.

Dieser Blogpost ist auch auf Deutsch verfügbar.

Wikidata is an open knowledge base that collects facts (statements) on pieces of knowledge (items). It is run by the Wikimedia Foundation, developed by a team led by Wikimedia Deutschland, and tended and cared for by a global community of volunteers. Unlike Wikipedia, that contains knowledge collected by volunteers written in free form, it is machine-readable and pieces of knowledge and can be queried in relation to each other.

Dozens of application already use the knowledge base. One particularly cool way to access knowledge in Wikidata is through queries in the SPARQL query language. Just a little knowledge of SPARQL goes a long way to query for facts and relationships – thus opening new horizons and rearranging knowledge in a totally new way.

With SPARQL, the possibilities are virtually endless. Follow along for 10 cool queries:

#1 The best cocktail recipes according to Wikidata


No longer sure about the ingredients for your Mojito on a hard day’s night? Wikidata to the rescue! There’s even a picture to go with the list of ingredients. This query is especially impressive as it magically generates a recipe in English. It was conjured up by a Wikidata volunteer known on Twitter as WikidataFacts.

http://tinyurl.com/gqbmzlp

#2 The Internet loves cats. So does Wikidata.


Cats are kind of a big deal on the Internet. But what famous and well-known cats are there in the world? Find out with just one click on Wikidata. We are definitely fans of Humphrey and Larry, both of them bearing the very British title of Chief Mouser to the Cabinet Office.

http://tinyurl.com/z75d4wc

#3 German settlements ending with „-ow“ or „-itz“


Where are German towns, villages, and cities located ending in „-ow“ or „-itz“? Geography and cultural science buffs may know the answer, but Wikidata will show it to you on a map: It’s basically East Germany with with a few notable exceptions in the North (Olpenitz near Kappeln) and South (Flanitz, a part of Frauenau).

http://tinyurl.com/gtonu2v

#4 The world’s most common surnames


What are the world’s most common surnames? A fun fact that may surprise you. Of course Smith, Miller, and similar (former) names of occupations are in that list, but don’t forget Lee, Liu, and Zhan!

http://tinyurl.com/hodlnmb

#5 Things named after French presidents


Many countries have the custom of naming institutions and buildings after former public officials – France is no exception to that rule. Did you ever want to know what kind of things has been named after former French presidents?

http://tinyurl.com/z654mgk

#6 Awesomely assorted alliterations…


…always acquire accolades. A  SPARQL query in Wikidata can be used to print out all the title of works containing an alliteration. It’s everything from All About Anna to Wild Wild West.

http://tinyurl.com/zdragu9

#7 Horses are dangerous. Especially if you happen to be of noble birth and fall down.


Wikidata can also tell you the cause of death for most noble people. Apparently, horses are dangerous, as the sixth most common cause is „horse fall“.

http://tinyurl.com/jl9et7g

#8 Average gestation period of genera, color-coded by order


Wikidata isn’t only for queries, but also for data visualizations. This biology SPARQL query impressively demonstrates this with a bubble chart.

http://tinyurl.com/hydtknk

#9  The data are alive with the sound of music. But which key is used most often?


A simple query will tell: The most common key is C, then D, then Eand B. The first minor key is on the seventh rank (D minor).

http://tinyurl.com/jo68q9h

#10 Wikidata isn’t only fun and games, but can also be an inspiration for new Wikipedia articles.


Many of the queries we showed may be curious, funny or surprising and yet you may say „What’s in it for me?“ If you’re a hardcore Wikipedian who has run out of ideas for new articles, just ask Wikidata for missing articles. One example: Which women born in Suriname are lacking an article in English Wikipedia? Wikidata will tell you!

http://tinyurl.com/h8gdozr

Where to go from here?

There is much more to discover regarding SPARQL. Wikidata has extensive documentation on the topic. If you want, you can turn to the community to request a query. And every Sunday there’s the #SundayQuery hashtag on Twitter for all your SPARQL questions.

by Jens Ohlig at October 30, 2016 08:00 AM

10 coole Wikidata-Abfragen, die dir neue Horizonte eröffnen. Nummer 7 wird dich schockieren.

This blog post is also available in English.

Wikidata ist eine offene Datenbank für strukturiertes Wissen, die einzelne Fakten (Statements) zu bestimmten Begriffen (Items) sammelt. Sie wird von der Wikimedia Foundation betrieben, technisch federführend von Wikimedia Deutschland entwickelt und von der weltweiten, ehrenamtlichen Wikimedia-Community gehegt, gepflegt und beständig erweitert. Im Gegensatz zu Wikipedia, die händisch geschriebenes Wissen von vielen Freiwilligen speichert, ist Wikidata maschinell lesbar und einzelne Wissensbestandteile und Zusammenhänge sind gezielt abfragbar.

Dutzende Anwendung nutzen die Datenbank bereits als Grundlage. Eine der besonders coolen Wege das in Wikidata gespeicherte Wissen abzufragen und zu nutzen sind sogenannte Queries (Abfragen) in der Abfragesprache SPARQL. Mit etwas SPARQL-Kenntnissen können eben bestimmte Zusammenhänge und Wissenbestandteile aus Wikidata abgefragt werden – und sie eröffnen dir ganz neue Horizonte und stellen Wissen in ganz neuen Beziehungen dar.

Die Möglichkeiten für SPARQL-Abfragen sind praktisch unbegrenzt. 10 coole Abfragen stellen wir dir hier vor:

#1 Die besten Cocktail-Rezepte dank Wikidata


Mal wieder vergessen was Du alles für deinen abendlichen Mojito brauchst? Selbst das kann Wikidata dir sagen – mit genauen Zutaten! – und selbst ein Bild deines gewünschten Cocktails kann die Datenbank dir inzwischen anzeigen. Diese Abfrage ist besonders beeindruckend dadurch, dass sie magisch englischen Text erzeugt. Gezaubert hat sie der Wikidata-User, der auf Twitter unter WikidataFacts unterwegs ist.

http://tinyurl.com/gqbmzlp

#2 Das Internet liebt Katzen. Wikidata auch.


Katzen und Kater beglücken das Internet tagtäglich. Aber welche berühmten und bekannten Katzen gab und gibt es eigentlich auf der Welt? Ein Klick und Wikidata verrät es dir. Wir sind ja definitiv Fans von Humphrey und Larry, den beiden britischen Chief Mouser to the Cabinet Office.

http://tinyurl.com/z75d4wc

#3 Orte, die mit „-ow“ oder „-itz“ enden


Wo befinden sich eigentlich alle Orte (in Deutschland), die mit „-ow“ oder „-itz“ enden? Geographisch und kulturwissenschaftlich versierte Menschen werden es wissen, doch Wikidata zeigt es dir genau: Vor allem in Ostdeutschland mit kleinen Ausläufern in den Norden (Olpenitz bei Kappeln) und Süden (Flanitz, Teil von Frauenau).

http://tinyurl.com/gtonu2v

#4 Meist vergebene Nachnamen der Welt


Was sind die meist vergebenen Nachnamen der Welt? Ein Funfact, der dich tatsächlich überraschen wird. Natürlich sind „Smith“, „Miller“ und ähnliche (ehemalige) Berufsbezeichnungen dabei, doch solltest du auch Li, Liu und Zhan nicht vergessen!

http://tinyurl.com/hodlnmb

#5 Dinge, die nach französischen Präsidenten benannt wurden


In vielen Ländern ist es Usus bestimmte Einrichtungen oder Bauwerke nach früheren Amtsträgern zu benennen – Frankreich ist da ein gutes Beispiel. Wolltest Du nicht schon immer mal wissen, was alles nach früheren französischen Präsidenten benannt wurde?

http://tinyurl.com/z654mgk

#6 Ansprechende Alliterationen aller Art…


…beeindrucken bestimmt. Wikidata kann dir mithilfe einer SPARQL-Abfrage auch alle (Kunst-)Werktitel ausgeben, die eine Alliteration beinhalten. Von All About Anna bis Wild Wild West ist alles dabei.

http://tinyurl.com/zdragu9

#7 Pferde sind gefährlich. Erst recht wenn du adlig bist und runterfällst.


Wikidata kann dir denn auch folgendes verraten: Woran sind die meisten adeligen Menschen gestorben? Und offensichtlich sind Pferde tatsächlich gefährlich, denn der sechst meistgenannte Grund ist „horse fall“ (vom Pferd fallen).

http://tinyurl.com/jl9et7g

#8 Durchschnittliche Trächtigkeitsdauer bei unterschiedlichen Tierarten, farbkodiert nach Länge  


Wikidata kann nicht nur Abfragen, sondern auch Datenvisualisierung. Sehr eindrücklich stellt das diese SPARQL-Query aus dem Bereich der Biologie mit einer Bubble-Grafik dar.

http://tinyurl.com/hydtknk

#9  Musik liegt in der Luft, beziehungsweise in den Daten. Aber welche Tonart ist die häufigste?


Eine kurze Anfrage an Wikidata bringt es an den Tag: Die beliebteste Tonart ist C-Dur, dann D-Dur, dann Es-Dur und H-Dur. Die erste Molltonart kommt auf dem siebten Platz (D-Moll).

http://tinyurl.com/jo68q9h

#10 Wikidata macht nicht nur Spaß, sondern kann dich auch für neue Wikipedia-Artikel inspirieren.


Viele der Abfragen, die wir dir gezeigt haben, sind tatsächlich kurios, lustig, überraschend und trotzdem wirst du vielleicht sagen „das bringt mir ja nichts“. Wenn du hartgesottene Wikipedianerin bist, aber mal wieder keine Idee für einen Artikel hast, frag Wikidata wozu es vielleicht noch keinen Wikipedia-Artikel gibt. Ein Beispiel: Welche in Surinam geborenen Frauen haben noch keinen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia? Wikidata sagt es dir!

http://tinyurl.com/jgsfp6e

Und weiter?

Es gibt viel zu entdecken in Sachen SPARQL. Auf Wikidata gibt es dazu auch eine umfangreiche Dokumentation. Wer mag, kann sich auch per Request a query an die Community wenden. Und jeden Sonntag gibt es auf Twitter die Möglichkeit, unter dem Hashtag #SundayQuery zu dem Thema Fragen zu stellen.

by Jens Ohlig at October 30, 2016 08:00 AM

October 28, 2016

Wikimedia Germany

Herzlich willkommen beim Bundesfreiwilligendienst!

Logo des Bundesfreiwilligendienstes

Ein großer Schwerpunkt und der Ursprung von Wikimedia Deutschland ist die Unterstützung von Freiwilligen in den Wikimedia-Projekten. Was läge dort näher, sich nicht auch am Bundesfreiwilligendienst zu beteiligen? Vor kurzem wurde Wikimedia Deutschland nun als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt und so lesen wir in Wikipedia zu diesem Dienst:

„Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sich Frauen und Männer (als sog. Bufdis) für das Allgemeinwohl, insbesondere im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich sowie im Bereich des Sports, der Integration und des Zivil- und Katastrophenschutzes […]. Er ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland eingeführt worden. Der Bundesfreiwilligendienst wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes geschaffen. Er soll die bestehenden Freiwilligendienste Freiwilliges Soziales Jahr und Freiwilliges Ökologisches Jahr ergänzen und das bürgerschaftliche Engagement fördern.“ (BundesfreiwilligendienstVersionsgeschichte, CC-by-sa 3.0)

Logo des Freiwilligen Jahres Beteiligung

Wikimedia Deutschland ist dabei im Programm „Freiwilliges Jahr Beteiligung“ beim Träger „Demokratie & Dialog“ zusammen mit anderen Vereinen, Stiftungen und Schulen angemeldet. Dort werden mehr als 30 Personen einsatzstellenübergreifende Projekte angehen, über politische Bildung und Demokratieprozesse diskutieren und in den Arbeitsalltag hineinschauen. So nutzen nach der Schule viele Bundesfreiwilligendienstleistende die Gelegenheit, ihre Interessen und Stärken weiter zu schärfen. Wikimedia Deutschland als Verein ist im Kreise von Partnerorganisationen wie der Digitalen Gesellschaft, Kiron Open Higher Education und der Open Knowledge Foundation beim Schwerpunkt „Freies Wissen“ des kommenden Programms vertreten.

Neu im Team Ideenförderung: Chiara Weiß
Foto: Jan Apel, Lizenz: CC-by-sa 4.0

Für 2016/7 freuen wir uns, dafür zwei Bundesfreiwilligendienstleistende, Chiara und Sebastian, in den Bereichen Ideenförderung sowie Event für die Wikimedia Conference bei Wikimedia Deutschland zu begrüßen:

Hallo alle,

ich bin Chiara, seit kurzem Berlinerin by choice und unterstütze jetzt als Budfi (ja, laut Wikipedia die offizielle Bezeichnung) für ein Jahr das Team Ideenförderung.

Ich bin gespannt, was die nächsten Monate für mich bereithalten werden, denn bisher hatte ich mit dem ganzen Wikiversum nur am Rande etwas zu tun.

Deshalb war die WikiCon in Kornwestheim ein sehr gelungener Anfang, um alles und alle näher kennenzulernen.

Zu den Highlights gehörte da – wie sollte es anders sein – „Wiki loves Cocktails“. Aber auch meine ersten Kontakte zu den Wikipedianern, Einblicke in eine doch ganz eigene Welt und nicht zuletzt die Rückfahrt haben die Tage für mich zu einem ganz besonderen Wochenende gemacht.

Ich freue mich auf weitere Erlebnisse dieser Art und hoffe auf ein ereignisreiches Jahr mit und bei euch!

Unterstützung im Team Event: Sebastian Peters
Foto: Jan Apel, Lizenz: CC-by-sa 4.0

Auch Sebastian freut sich auf seinen Bundesfreiwilligendienst bei Wikimedia Deutschland:

„Hallo,

Ich bin Sebastian, 19 Jahre alt und frisch aus der Schule. Seit September leiste ich nun meinen Bundesfreiwilligendienst bei Wikimedia Deutschland im Team Event.

Meine ersten, durchaus sehr spannenden Eindrücke über das Wikiversum und die an ihm beteiligten Menschen konnte ich bereits Mitte September in Kornwestheim auf der bisher größten WikiCon sammeln. Beeindruckt und äußerst gespannt auf mehr freue ich mich nun auf die Wikimedia Conference, an deren Vorbereitung und Durchführung ich mitarbeiten werde.“

Wir wünschen viel Erfolg beim Bundesfreiwilligendienst und viel Freude und viele neue Erfahrungen bei Wikimedia Deutschland. Herzlich willkommen, Chiara und Sebastian!

by Martin Rulsch at October 28, 2016 11:44 AM

October 27, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 43/2016

In den vergangenen Tagen erhielt ein Wikipedianer den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Außerdem wurden die Ergebnisse der Feedback-Befragung zur WikiCon und die Gewinner des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments veröffentlicht und Leonhard Dobusch wirft einen Blick darauf, was sich aktuell beim freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen tut.

Projekte und Initiativen

Gewinner des Fotowettbewerbs WLM stehen fest

Die Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments aus Deutschland sind bekannt gegeben worden. Etwa 39.000 Bilder sind in diesem Jahr für Deutschland eingereicht worden.

Wikipedianer erhält Deutschen Preis für Denkmalschutz

Der Wikipedianer Axel Hindemith hat für seinen Beitrag zur Vermittlung von Objekten und Themen der Denkmalpflege in Wikipedia den Deutschen Preis für Denkmalschutz (Silberne Halbkugel) erhalten.

6. alemannischer Schreibwettbewerb läuft

In der alemannischsprachigen Wikipedia läuft der sechste Schreibwettbewerb. Thema in diesem Jahr: «Gewünschte fehlende Artikel schreiben». Noch bis zum 4. Dezember 2016 können Artikel nominiert werden.

Ergebnisse der Feedback-Befragung zur WikiCon 2016

Zusätzlich zu der Rubrik „Lob & Kritik“ auf der Projektseite hat das Orga-Team der WikiCon 2016 in Zusammenarbeit mit WMDE, WMAT und WMCH eine Online-Befragung unter allen registrierten Teilnehmenden der WikiCon durchgeführt. Der Ergebnisbericht – mit teils sehr positivem Feedback – ist jetzt auf der Projektseite sowie auf Commons zu finden:

Eine Million Links repariert

Gemeinsam mit dem Internet Archive, der Wikimedia Foundation und der Community konnten in der englischsprachigen Wikipedia etwa eine Million defekter Weblinks durch deren Archiv-Version in der sogenannten Wayback Machine ersetzt werden.

Wikidata:Status updates/2016 10 22

Was in der vergangenen Woche rund um Wikidata geschah, findet sich in den aktuellen Wikidata:Status updates.

Neues aus der OSM-Welt

Die aktuellen Zusammenfassungen aus der OpenStreetMap-Welt „weekly 325“ berichtet über Neues rund um das offene Projekt für freies Kartenmaterial.

Wissenschaft und Forschung

Was tut sich im Bereich Open Access?

Anlässlich der Open Access Week wirft Leonhard Dobusch im Wikimedia-Blog einen Blick darauf, was sich aktuell beim freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen tut.

Wikimedia Research Newsletter

Die September-Ausgabe des Wikimedia Research Newsletters der Wikimedia Foundation ist erschienen. Neben Hinweisen auf aktuelle Veröffentlichungen und Konferenzen werden zwei Studien kurz vorgestellt: Der „Wikipedia Dispute Index“ gibt Einblicke in die Streitkultur verschiedener Länder. Die zweite Studie untersucht, wie die Motivation von Wikipedianern ihr Rollenverhalten prägt und damit auch die Inhalte beeinflusst.

Technik

Tech News issue #42

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Presse, Blogs und Websites

Aktuell in der Presse

In einem Pilot-Seminar an der Universität Heidelberg hatten Studierende die Wahl: Wikipedia-Artikel statt Hausarbeit. Ein Erfolg! Weitere Seminare sollen folgen.

  • Unispiegel, Universität Heidelberg – Oktober 2016, Dr. Oliver Fink: Wikipedia-Artikel statt Hausarbeit
http://www.uni-heidelberg.de/md/zentral/unispiegel/unispiegel_okt_16204_web.pdf

Können bisherige marktwirtschaftlich-ökonomischen Modelle Wachstum im digitalen Zeitalter überhaupt noch erfassen? Nein, sagt Dave Elder-Vass. Bestes Beispiel: Wikipedia.

  • Netzpiloten – 20. Oktober 2016, Dave Elder-Vass: Unsere Welt ist keine reine Marktwirtschaft – doch Ökonomen wissen nichts davon
http://www.netzpiloten.de/welt-marktwirtschaft-oekonomen/

Wikipedia Pressespiegel

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Benutzer:Gnom bloggt über Diskussionskultur

Benutzer:Gnom veröffentlichte in seinem Blog in der Wikipedia einen Kommentar zu den Umgangsformen und der Diskussionskultur in der Wikipedia und innerhalb des deutschen Vereins.

Audio-Podcast WikiStammtisch

In der Podcast-Episode 0024 sprechen Petra Thore und Sebastian Wallroth unter anderem über das Offene Editieren, Dialekte und die Wikimania.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

Freitag, 28.10.: Wikisource-Sprechstunde Dresden

Die Dresdner Wikipedia-Community bietet im Oktober 2016 eine „öffentliche Sprechstunde“ zu Wikisource, der freien Quellensammlung, an.

Montag, 31.10.: Wikipedia-Sprechstunde (Berlin)

Wikipedia-Sprechstunde in der Schiller-Bibliothek in Berlin-Wedding (U Leopoldplatz): Die Sprechstunden sind kein Kurs, sondern ein offenes Format, in dem erfahrene Wikipedia-Autorinnen und -Autoren jedermann für Fragen rund um Wikipedia zur Verfügung stehen, Tipps und Hilfestellung für interessierte Neuautoren geben usw. Die Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich an alle Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Montag, 31.10.: OK Lab (Berlin)

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland Code for Germany Teams – die Open Knowledge Labs (OK Labs) – um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürgerinnen zu entwerfen. Wir, das Open Knowledge Lab Berlin treffen uns bereits seit Februar 2014 jede Woche bei Wikimedia und würden dies auch gerne weiterhin tun. Während unserer Treffen arbeiten wir ehrenamtlich gemeinsam an Projekten, tauschen uns zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen – und sind generell Ansprechpartner für alle Interessierten. Damit fördern wir die Verbreitung des Wissens rund um diese Themen und wollen mithilfe unserer Projekte zeigen, welche Möglichkeiten in offenen Daten stecken.

Tempelhofer Ufer 23-24
10963 Berlin

Dienstag, 01.11.: Bremenpedia vor Ort (Bremen)

„BremenpediA vor Ort“ versteht sich als Anlaufadresse in Bremen-Lesum für alle Fragen rund um das freie Online-Lexikon Wikipedia und die freie Medien-Datenbank Wikimedia Commons. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen 15.00 und 17.00 Uhr im Heimathaus Lesum, dem Domizil des Heimat- und Verschönerungsvereins Bremen-Lesum e. V. (HVL) statt.

Mittwoch, 02.11.: Women Edit (Berlin)

An jedem ersten Mittwoch im Monat treffen sich Frauen zum gemeinsamen Editieren, Diskutieren, Fragen beantworten, etc. Eingeladen sind alle aktiven Wikipedianerinnen und auch neue Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, wir helfen Neueinsteigerinnen gerne bei den ersten Artikelbearbeitungen usw. Bitte richtet euch doch vorab schon mal einen Wikipedia-Account mit einem anonymen User-Namen ein!

Tempelhofer Ufer 23-24
10963 Berlin

Freitag, 04.11.: Wikidata’s Fourth Birthday Meeting (Berlin)

Meet Wikidata editors, celebrate the birthday, discover new tools, play board games and eat a piece of cake!

Tempelhofer Ufer 23-24
10963 Berlin

Samstag, 05.11.: Einführungsseminar Transparency International Deutschland (Berlin)

Am Samstag, den 5. November, lädt die Regionalgruppe Berlin von Transparency International Deutschland e.V. zum Einführungsseminar für (Neu-)Mitglieder und Interessierte ein. Von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr werden die Arbeitsweise und Organisation von Transparency Deutschland sowie Möglichkeiten für ehrenamtliche Mitarbeit vorgestellt. Außerdem wird es ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch geben. Das Seminar ist für alle Mitglieder offen, die sich entschlossen haben, aktiv mitzuarbeiten. Eingeladen sind darüber hinaus Interessierte, die sich überlegen, Mitglied bei Transparency Deutschland zu werden. Um Anmeldung wird gebeten.

Tempelhofer Ufer 23-24
10963 Berlin

Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at October 27, 2016 01:19 PM

October 26, 2016

Wikimedia France

Assemblée Générale 2016 de Wikimédia France

Ce Weekend se déroule l'Assemblée Générale de Wikimédia France à l'Institut Mines-Telecom de Paris.
L'assemblée générale de notre association est un moment fort de notre vie institutionnelle. Cette année, c'est d'autant plus le cas qu'un temps important du week-end va être consacré à l'élaboration du nouveau plan d'action.

Nous remercions d'ailleurs Mines-Télécom de nous acceuillir encore une fois pour cet événement, dans ces locaux tournés vers le monde du numérique !

 

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by Sarah Krichen at October 26, 2016 04:07 PM

October 25, 2016

Wikimedia Italy

Wikimedia Italia e Cohub – Scriviamo insieme la voce “Sharing Economy” su Wikipedia

cohub

Il prossimo 27 ottobre a Milano, dalle 9:30 alle 12:00, Dario Crespi, coordinatore Wikimedia Italia per la Lombardia, e Ivana Pais, Docente universitaria, terranno una lezione teorico/pratica su Wikipedia con gli studenti del corso di Sociologia Economica della facoltà di Economia delle imprese e dei mercati dell’Università Cattolica del Sacro Cuore di Milano, presso il Cohub di vicolo Calusca.

L’evento fa parte del progetto “L’Università al Cohub”, il ciclo di lezioni universitarie aperte al pubblico in programma al Cohub. In questa lezione si introdurrà il progetto Wikipedia: dalla comunità di editori volontari, alle principali linee guida dell’enciclopedia e alle licenze libere. Successivamente vi sarà un’esercitazione pratica per imparare le basi della sintassi wiki, seguito da interventi di modifica alle voci legate alla sharing economy.

Vi aggiorneremo nei prossimi giorni per aggiornamenti: rimanete connessi!

L'articolo Wikimedia Italia e Cohub – Scriviamo insieme la voce “Sharing Economy” su Wikipedia sembra essere il primo su .

by Pasquale Signore at October 25, 2016 09:59 AM

Wikimedia Germany

Open Access: Was tut sich beim freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen?

Open Access (storefront), by Gideon Burton, CC BY-SA 2.0 via Flickr

Vom 24. bis 30. Oktober 2016 findet bereits zum achten Mal die internationale Open Access Week statt. Zahlreiche Veranstaltungen weltweit bieten Gelegenheit, sich über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten zu informieren, sich mit Aktiven aus der Open-Science-Bewegung zu vernetzen und so die Öffnung der Wissenschaft voranzutreiben. Diese Woche ist also ein guter Zeitpunkt einmal zu schauen, was sich im Bereich Open Access in der jüngeren Vergangenheit so getan hat und aktuell tut. Dies ist ein Gastbeitrag von Leonhard Dobusch.

Erst vor wenigen Wochen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein neues Strategiepapier veröffentlicht und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betont, dass der freie Zugang zu Wissen ein Sprungbrett für die gesellschaftliche Entwicklung sei. In der Pressemitteilung fordert sie:

Wichtig ist mir, dass die Ergebnisse von Forschung, die mit Steuergeld gefördert wurde, für die Allgemeinheit unentgeltlich verfügbar werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse können heute leichter publik gemacht werden. Die digitalen Medien ermöglichen dies und wir müssen es schaffen, dass diese Chancen stärker ergriffen werden.

Das BMBF vertritt in seiner Strategie die These, eine komplette Umstellung auf Open Access sei denkbar. Dafür notwendig sei vor allem ein Paradigmenwechsel bei der Verwendung der Bibliotheksetats. Dabei verweist es auf Untersuchungen der Max-Planck-Gesellschaft.

Diese hatte im März diesen Jahres die Initiative „Open Access 2020“  gestartet, um Open Access auf breiter Front zum Standard zu machen („large-scale transition to open access“). Der Grund für die neue Initiative ist, dass bisheriger Bekenntnisse und entsprechender (auch: finanzieller) Unterstützung für Open-Access-Zeitschriften und -Publikationen zum Trotz der Umstieg nur langsam vorankommt. Eingefahrene Publikationspfade zwingen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den meisten Disziplinen dazu, in etablierten, nicht-offenen Zeitschriften zu publizieren, wenn sie weiterhin im Wissenschaftssystem verbleiben bzw. Drittmittel einwerben wollen. Was zählt, ist die wissenschaftliche Reputation einer Zeitschrift und nicht, ob ihre Beiträge frei online zugänglich sind.

Der vielversprechendste Weg wäre deshalb, bereits etablierte Zeitschriften zu Open-Access-Zeitschriften zu machen, sie also quasi zu „befreien“. Vergangenes Jahr wurde genau das vom Herausgeberkreis einer führenden sprachwissenschaftlichen Zeitschrift versucht. Der Verleger Elsevier verweigerte sich jedoch nicht nur dessen Ansinnen, sondern verbreitete auch noch Unwahrheiten über die (ehemaligen) Herausgeber. Letztlich entschied sich das gesamte Herausgeberkollektiv für eine Neugründung unter dem Namen „Glossa“.

Zahlungsströme umlenken

Die Initiative „Open Access 2020“ will die Umstiegslast von den Schultern individueller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen und möchte „die Mehrheit der heute per Subskription erscheinenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA)“ umstellen, wie es in einer Presserklärung der Max-Planck-Gesellschaft heißt. Der Umstieg soll wie folgt gelingen:

Dieser Wandel soll erreicht werden, indem die ‚Mittel, die aktuell für Abonnements von Subskriptionszeitschriften genutzt werden, zur Finanzierung nachhaltiger OA-Geschäftsmodelle eingesetzt werden‘.

Der Schlüssel für den Umstieg auf Open Access sind demnach die Bibliotheken, die ihre „Rolle, Verantwortlichkeiten, Profil und Arbeitsprozesse“ weiterentwickeln sollen. Im Zentrum der „Roadmap“ zum Umstieg stehen die vorhandenen Zahlungsströme, die hin zu Open Access umgelenkt werden sollen.

Zu den ersten Unterstützern der Initiative zählen die größten Wissenschaftsfinanzierer in Deutschland und Österreich, konkret die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Die Chancen stehen angesichts derart (finanz-)starker Unterstützer also gut, dass im Ergebnis tatsächlich eine Vielzahl an Zeitschriften auf Open-Access-Modelle umstellen wird.

Konkret kann dieses Umlenken finanzieller Mittel auf verschiedene Weise erfolgen. Ein Weg wäre eine verstärkte Koordination öffentlicher Einrichtungen bei der Beschaffung von Zeitschriften, um so Druck auf etablierte Verlage zur Umstellung auf Open-Access auszuüben. Parallel gilt es gemeinsam mit Bibliotheken professionell-digitale Publikationsplattformen – idealerweise auf Open-Source-Basis – für Open-Access-Zeitschriften bereitzustellen. Auf diese Weise würden Bibliotheken ihre zentrale Rolle als Wissensinfrastrukturprovider auch im digitalen Zeitalter ausbauen und gleichzeitig den Umstieg auf Open-Access-Modelle für Herausgeberkreise attraktiver machen.

Überhaupt geht der Trend in Richtung institutionell finanzierter Open-Access-Plattformen, wie auch das Beispiel der 2015 gestarteten „Open Library of Humanities“ belegt. Nach Vorbild der eher naturwissenschaftlich orientierten Public Library of Science (PLoS) bietet diese einerseits ein disziplinenübergreifendes „Mega-Journal“ für den Bereich der Geisteswissenschaften und andererseits ein kostenloses und mehrsprachiges Hosting für Open-Access-Zeitschriften. Im Unterschied zu PLoS fallen aber keine Autorengebühren (article processing charges, kurz APC) an – die Finanzierung erfolgt über Beiträge von Bibliotheken und Wissenschaftsorganisationen. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Open Access nicht nur für die Leserinnen und Leser, sondern auch für Autorinnen und Autoren gelten soll.

Open auch im Bereich der Lehre?

Angesichts dieser Dynamik im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens stellt sich allerdings auch die Frage, warum sich im Bereich der universitären Lehr- und Lernmaterialien bislang im deutschsprachigen Raum kaum vergleichbare Entwicklungen zeigen. Offen lizenzierte Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources, kurz OER) sind in Deutschland und Österreich vor allem im Schulbereich ein Thema, kaum jedoch im Bereich universitärer Lehre.

Eine Ursache für die bislang eher schleppende Verbreitung von OER im Bereich universitärer Lehre im deutschsprachigen Raum mag sein, dass Studierende hierzulande weniger unter Preisen für Lehrbücher leiden als zum Beispiel in den USA. Dort müssen Studierende neben oft beträchtlichen Studiengebühren auch noch bisweilen horrende Summen für Lehrbücher ausgeben; entsprechend populär sind deshalb politische Initiativen wie jene Kaliforniens oder in British Columbia in Kanada, die sich von der Einrichtung zentraler OER-Lehrbuchplattformen auch eine Senkung von Lernmittelkosten erhoffen.

Aber nicht nur die Politik, auch Universitäten sind im angelsächsischen Raum aktiver als ihre deutschen Pendants. Bereits vor über 15 Jahren begannen US-Eliteunis wie das Massachusettes Institute of Technology (MIT) die Unterlagen ganzer Kurse als „Open Courseware“ offen lizenziert ins Netz zu stellen – anfänglich allerdings noch unter vergleichsweise restriktiven Lizenzbedingungen, die eine kommerzielle Nutzung ausschlossen. Inzwischen geht der Trend in Richtung noch offenerer und damit Wikipedia-kompatibler Lizenzen (v. a. Creative Commons Namensnennung, CC-BY) und eine Reihe von britischen Universitäten hat sich mittlerweile eine OER-Policy verordnet. Im Rahmen ihrer OER-Policy fordern diese Universitäten ihre Lehrenden dazu auf, Lernunterlagen nach Möglichkeit offen lizenziert und in offenen Formaten zu veröffentlichen (vgl. z. B. kürzlich die Universität Edinburgh). Vergleichbare Beispiele gibt es im deutschsprachigen Raum jenseits der gerade im Aufbau befindlichen Hamburg Open Online University noch nicht.

Open Access – wo geht die Reise hin?

Es tut sich was, auch auf politischer Ebene. Erst letzte Woche erinnerte der EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas, auf der Frankfurter Buchmesse an die Anfänge von Open Access, als vor 25 Jahren der US-amerikanische Physiker Paul Ginsparg mit der Erfindung des Preprint-Archivs ArXiv den Grundstein für einen freien Austausch wissenschaftlicher Artikel über das Internet legte. Moedas bedankte sich bei all jenen, die dazu beigetragen haben, dass in Europa nun der Tipping Point erreicht ist und mehr als 50 Prozent aller wissenschaftlichen Artikel Open Access erscheinen. Zugleich stellte er heraus, dass es 25 Jahre gedauert habe, bis man an diesem Punkt stehe, und man nicht weitere 25 Jahre warten könne, bis alle Artikel frei verfügbar seien. Auch er formulierte das Ziel, bis 2020 die gesamte mit öffentlichen Geldern geförderte Forschung Open Access zu publizieren.

Auch wenn die politischen Bekenntnisse zu Open Access auf europäischer Ebene und seitens des BMBF begrüßenswert sind, fehlt es bislang an konkreten Festlegungen und viele Fragen bleiben offen: Wie gelingt es, aus dem bestehenden Subskriptionsmodell möglichst kostenneutral auszusteigen? Wie lässt sich Open Access zu einem gemeinschaftlich anerkannten Standard entwickeln, ohne die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken? Der Großteil der Verantwortung dieser Transformation bleibt bei den einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen und ihren Akteurinnen und Akteuren

An diesem Punkt setzt das Fellow-Programm Freies Wissen an, welches 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert wurde. Indem es Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler dabei unterstützt, ihre Forschung im Sinne von Open Science zu gestalten und diesen Gedanken in ihren Institutionen und Netzwerken zu verbreiten, trägt es dazu bei, Wissenschaft und Forschung weiter zu öffnen. Denn neben politischen Signalen ist für die aktuelle Entwicklung von Open Access entscheidend, dass das Wissen darüber geteilt wird, wie Wissenschaft ganz praktisch offen gestaltet werden kann, etwa durch die Nutzung freier Lizenzen für die eigenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Wie das Beispiel von ArXiv zeigt, wo heute mehr als eine Million Artikel frei verfügbar sind, sind es gerade auch die vielen einzelnen Aktiven aus der wissenschaftlichen Open-Science-Community, die den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten entscheidend voranbringen.

Dieser Artikel ist eine überarbeitete und deutlich erweiterte Fassung eines Beitrags bei netzpolitik.org.


Zum Autor:

Leonhard Dobusch ist Professor für Betriebswirtschaftslehre am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck. Zu den Schwerpunkten seiner Forschung gehört das Thema Urheberrechtsregulierung. Im Mai 2016 wurde er als Vertreter der Interessensgruppe „Internet“ in den ZDF-Fernsehrat berufen. Er bloggt regelmäßig zu netzpolitischen Fragen auf Netzpolitik.org, iRights und seinem eigenen Blog Leonido.

by Christopher Schwarzkopf at October 25, 2016 07:57 AM

October 24, 2016

Wikimedia Italy

WLM2016: in attesa delle foto vincitrici, vi sveliamo i segreti della pre-giuria

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Il concorso di Wiki Loves Momuments 2016 sta arrivando alla sua fase più importante: la pre-giuria ha selezionato le fotografie pronte per essere sottoposte al giudizio della giuria finale, la quale si è ritrovata oggi, mercoledì 26 ottobre nella foresteria di BASE Milano, la residenza di Wikimedia Italia.

Quest’anno la pre-giuria è stata composta da trenta membri, tutti rigorosamente volontari, tra wikimediani, soci di Wikimedia Italia e soci del nostro partner FIAF – Federazione Italiana Associazioni Fotografiche. Le fasi di valutazione, condotte con l’aiuto di un nuovo tool online creato allo scopo, sono state due: nella prima fase sono passate 1.810 fotografie, cioè l’8,78% delle 20.573 iniziali; nella seconda fase, conclusasi lo scorso giovedì, le foto sono state valutate con un rating da 1 a 5 stelline. Da questa seconda fase di foto ne sono rimaste circa 190.

In attesa delle foto vincitrici, abbiamo coinvolto alcuni membri della pre-giuria ad un simpatico sondaggio per carpire da loro i trucchi del mestiere, e il loro metro di giudizio!

Queste le domande:

  • Come descriveresti la tua esperienza di pre-giurato per WLM 2016?
  • Qual è stato, secondo te, il monumento più fotografato? E quale, invece, quello che ti ha colpito di più?
  • Alla luce della tua esperienza da valutatore, quali sono stati gli stratagemmi migliori utilizzati dai fotografi partecipanti? Quali sono gli aspetti che apprezzi maggiormente in una fotografia?
  • Tra i temi e gli obiettivi che da sempre si prefigge WLM (riscoperta del patrimonio italiano, scoperta monumenti “minori” e meno conosciuti, raccolta di un archivio multimediale dei monumenti italiani, ecc.) qual è quello che ti sta più a cuore, e perché?

Eusebia Parrotto, coordinatrice area biblioteche per la regione Trentino Alto-Adige, risponde così:

  1. E’ stata un’esperienza molto piacevole e interessante. Si sa che ogni anno migliaia di foto partecipano al concorso WLM, ma fa un certo effetto vederne scorrere così tante sullo schermo, pensare che per ciascuna di esse qualcuno ha scelto il soggetto, ha studiato un’inquadratura, la luce, si è preso il tempo di caricarle su Commons… insomma ho sentito molto la responsabilità della valutazione, inevitabilmente selettiva, delle immagini da scegliere.
    Un altro aspetto positivo di cui ho potuto beneficiare è il “colpo d’occhio” sulla grande bellezza e varietà del patrimonio artistico e paesaggistico italiano, soprattutto dei piccoli centri e dei posti meno conosciuti dal turismo di massa.
  2. Indubbiamente la Sacra di San Michele è stato fra i monumenti più fotografati. E’ un luogo di straordinaria bellezza e in una posizione paesaggistica incantevole, per cui secondo me non era facile aggiungere un tratto di originalità a un soggetto che basterebbe quasi fotografare così come è in qualunque momento per avere una bella foto. Sono stati molto bravi alcuni fotografi che hanno usato le nuvole, o la neve sullo sfondo, o la luce particolare delle stagioni, per aggiungere al soggetto una bellezza che vada oltre la rappresentazione da cartolina (pur bellissima) cui il monumento si presta.
    Non c’è un monumento che mi ha colpito di più, ma alcune tipologie: alcune foto rappresentano luoghi pervasi da un grande senso di solitudine, in certi scatti quasi metafisica, che supera la bellezza architettonica o paesaggistica del soggetto. Ho amato molto la purezza e la linearità di alcune architetture contemporanee, purtroppo molto rare fra i soggetti fotografati. E poi l’acqua, elemento che torna spesso come specchio perfetto, che dona splendore, luce e perfezione alla realtà che riflette, oppure come specchio deformante che suggerisce invece la tensione, l’inquietudine che la bellezza inevitabilmente porta con sé.
  3. In generale, un aspetto che mi ha colpito è stato come la fotografia abbia valorizzato alcuni monumenti che ad un primo sguardo non sono abitualmente notati per il loro valore estetico o architettonico (penso in particolare ad alcuni contesti molto urbanizzati) . Alcuni fotografi sono stati molto bravi a isolare dal contesto poco felice per esempio alcuni palazzi municipali o monumenti cittadini offrendo un punto di vista particolare, o mettendo in primo piano un elemento che invita ad alzare lo sguardo e concentrarsi su quel soggetto isolandolo dal contesto in cui si trova oppure, al contrario, suggerendo attraverso un particolare punto di vista un possibile dialogo con lo spazio circostante.
    Moltissime foto riguardavano monumenti e opere d’arte esposte nei musei. Non credo sia facile proporre foto originali di questi soggetti, ma ho trovato due foto straordinarie, proprio per lo stratagemma usato, che vorrei raccontare qui. La prima riguardava un compianto, con una rappresentazione molto drammatica della figura di Maria. In questo caso il fotografo ha proposto un punto di vista molto scorciato, quasi alle spalle di Maria, che lasciava intravedere solo una parte della smorfia disperata del suo viso e la sua mano tesa che si allungava nel vuoto; sul lato opposto, nella direzione verso cui tendeva mano, era presente un’altra statua che non aveva nulla a che fare con il gruppo fotografato. L’effetto è davvero molto drammatico ed emozionante, perché sembra che Maria, nella sua disperazione, stia chiedendo aiuto tendendo la mano a quello sconosciuto apparentemente lontano da lei. Ho trovato geniale questa intuizione del fotografo.
    La seconda riguarda un oggetto, un vaso antico esposto in un museo. In questo caso il fotografo ha usato un’ombra particolarmente articolata e netta proveniente dalla finestra di fronte all’oggetto, per rendere ambiguo il soggetto stesso della foto: è l’ombra, davvero particolare, o è il vaso? Non credo si possa rispondere in modo preciso a questa domanda, guardando la foto.Da quanto ho scritto si sarà capito che l’aspetto che maggiormente apprezzo in una fotografia è la sua capacità di suscitare un pensiero, un’emozione, un turbamento magari, che vada oltre la semplice rappresentazione. Di solito mi colpisce la sottrazione di elementi: il bianco e nero anziché il colore; la sottolineatura delle forme lisce, lineari e pure; la povertà, anziché la sovrabbondanza di particolari; i parallelismi, le ripetizioni, i chiaroscuri netti sono a mio avviso molto efficaci per suscitare emozione. La “meraviglia”, nel senso barocco di ricchezza di particolari che suscitano stupore, che pure ho visto in alcune foto (che dal punto di vista tecnico sono straordinarie), mi colpisce di meno da questo punto di vista.
  4. Come dicevo sopra, uno degli aspetti che mi ha più colpita di questa esperienza è vedere, nel tempo che ho dedicato alla selezione, quanto ricco, originale, nascosto sia il patrimonio culturale e paesaggistico italiano, e quanto poco conosciuto. Quindi certamente tutti gli obiettivi di WLM sono per me egualmente importanti; senza dimenticare che fotografare il nostro patrimonio, offrire magari uno sguardo nuovo e originale per rappresentarlo, è un modo importante di prendersene cura. Fare una foto, una bella foto a un monumento nascosto, dimenticato, poco considerato perché magari la sua bellezza non è “spettacolare”, è un modo per dire: “Ehi, guardate che questa è una cosa bella, ci appartiene, è importante, non sottovalutatelo” e questo è un messaggio importante che deve arrivare sia ai cittadini che alle istituzioni.

Massimo Telò invece è stato il primo a rispondere: sentiamo cosa ha da dirci!

  1. Esperienza molto positiva, sempre interessante vedere le proposte di altri fotografi.
  2. I “monumenti” più fotografati sono stati gli interni dei musei, con le loro collezioni. La foto (in bianco-nero) che più mi ha colpito è il particolare di un colonnato.
  3. Gli stratagemmi utilizzati: obiettivi grandangolari, tecnica del bianco-nero, saturazione cromatica. L’aspetto che apprezzo maggiormente è la composizione.
  4. Ritengo sia giusto cercare di valorizzare i monumenti “minori” e le località poco conosciute.

Antonio Lombardini, invece, risponde così:

  1. È il secondo anno che ho il piacere di partecipare alla pre-giuria di WLM come membro tesserato FIAF, confrontarsi con molte altre visioni fotografiche è sicuramente un arricchimento del mio patrimonio culturale-fotografico. Ringrazio chi mi ha tirato dentro a questa avventura 🙂 !
  2. Sicuramente il monumento più fotografato è stato la “Sacra di San Michele”. Non nascondo che mi piacerebbe dargli una mia interpretazione!
  3. C’è chi ha cercato di riprendere i vari monumenti con punti di vista inusuali o cercando di sfruttare al meglio le ore di luce migliori, stratagemmi che aiutano molto ad elevate la qualità fotografica. Personalmente apprezzo molto il modo di fotografare che possa andare oltre all’immagine stessa, una fotografia deve avere la forza di penetrare nei più profondi sentimenti di chi la osserva, in poche parole deve emozionare!
  4. Ciò che più mi piace del progetto WLM è la riscoperta e la documentazione dei monumenti minori, spesso nascosti e abbandonati ad un lento degrado. Fare un censimento fotografico di questi può essere utile, ad esempio, a un loro futuro recupero!

In questi giorni terremo aggiornato l’articolo con le risposte di altri pre-giurati: rimanete connessi, seguendoci anche alla nostra pagina Facebook!

nell’immagine la giuria finale di Wiki Loves Monuments 2016 seleziona le fotografie da premiare. Milano, 26 ottobre 2016.

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by Pasquale Signore at October 24, 2016 03:20 PM

October 21, 2016

Wikimedia Italy

Wikidata Birthday al centro Nexa di Torino!

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La vision di Wikipedia: “Imagine a world in which every single human being can freely share in the sum of all knowledge”, nata per soddisfare la sete di informazioni umana, rivive in Wikidata trasformando la somma della conoscenza in dati strutturati, interrogabili semanticamente da persone e macchine.

Presso il Politecnico di Torino, il 26 ottobre si celebra il quarto anno di vita di Wikidata, il database libero, collaborativo, multilingue che raccoglie dati strutturati.

Per l’occasione, il nostro socio Alessio Melandri illustrerà i risultati ottenuti fino ad oggi e gli obiettivi futuri del progetto, cercando di intuire come questo cambierà il modo di interfacciarsi con la conoscenza.

L’incontro avrà la durata di un’ora, suddiviso in circa 30 minuti di presentazione e il resto di dibattito. Importante sarà la dimostrazione di diverse applicazioni pratiche: sia alcuni tool che servono alla comunità per inserire i dati, sia gli usi esterni di Wikidata. Infine, durante il dibattito, Alessio Melandri sottoporrà qualche domanda live allo SPARQL endpoint.

Dal 2012, anno della sua creazione, ad oggi, Wikidata è una risorsa fondamentale: sui suoi dati strutturati si appoggiano in primis Wikipedia e gli altri progetti Wikimedia, nonché molti altri siti e servizi. Il suo contenuto è infatti disponibile sotto licenza libera, esportabile usando formati standard e può essere interconnesso ad altri insiemi di dati aperti.

Appuntamento quindi alle ore 13:00 presso il Centro Nexa su Internet & Società del Politecnico di Torino, in via Boggio 65. Per maggiori informazioni si veda il seguente link.

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by Pasquale Signore at October 21, 2016 12:44 PM

seminario “The Wikimedia way: le biblioteche per la diffusione del sapere libero e la creazione condivisa di conoscenza”

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Il 25 ottobre in occasione della convocazione dell’assemblea regionale soci AIB Puglia presso la Mediateca Regionale Pugliese di Bari, il nostro socio Luigi Catalani, responsabile Mediateca e Periodici della Biblioteca di Potenza, terrà alle ore 15:00 un seminario di aggiornamento professionale gratuito sul tema: “The Wikimedia way: le biblioteche per la diffusione del sapere libero e la creazione condivisa di conoscenza”.

Nel corso del seminario sarà presentato un quadro aggiornato delle diverse forme di collaborazione tra bibliotecari e wikimediani, sia a livello internazionale sia nel quadro del progetto Biblioteche di Wikimedia Italia. In particolare, si accennerà ai seguenti progetti e attività: The Wikipedia Library, #1Lib1Ref, Wikidata, WikiBib, Wikicite, wikipediani in residenza, interoperabilità Thesaurus/Wikipedia, corsi di information literacy e wiki literacy.

A tutti gli associati AIB in regola con l’iscrizione 2016 sarà rilasciato attestato di partecipazione al seminario di aggiornamento professionale. Ulteriori informazioni a questo link.

aib_loc25ott_2016 A lato: locandina dell’evento.

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by Pasquale Signore at October 21, 2016 09:28 AM

Una serata tutta dedicata a OpenStreetMap al Circolo Zenzero di Genova

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Dopo “Mappalonga” e il “Linux Day”, il 24 ottobre Genova sarà ancora una volta al centro di iniziative riguardanti il mondo OpenStreetMap. Alle 21:15 Alessandro Palmas, mappatore dal 2007 e Project Manager OpenStreetMap per Wikimedia Italia, illustrerà, nel corso della serata al Circolo Zenzero di via Torti 35 tutta dedicata al progetto OpenStreetMap, l’uso e il funzionamento di questa utile risorsa.

Tra i temi dell’incontro, anche un resoconto sul prezioso apporto fornito dalla comunità OpenStreetMap alla Protezione Civile e alle forze impegnate sul campo durante il terremoto che ha colpito il Centro Italia lo scorso agosto.

La scaletta completa della serata è visualizzabile a questo link. Ai partecipanti è consigliato portare un computer portatile e il mouse.

openstreetmap_logoA lato: logo di OpenStreetMap. Di Ken Vermette, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons.

Nell’immagine di copertina: Alessandro Palmas durante una sessione informativa di Genova Digitale lo scorso novembre 2015 presso il Circolo Zenzero.

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by Pasquale Signore at October 21, 2016 09:12 AM

October 20, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 42/2016

In der Wikimedia:Woche 42/2016 geht es unter anderem um einen Antragsentwurf zur Gründung einer AG Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland und die zehn Fellows, die ihre Arbeit im Fellow-Programm Freies Wissen aufgenommen haben. Außerdem hat Wikimedia CH eine Stelle ausgeschrieben und es können nun Beiträge für das WikiLibrary Barcamp eingereicht werden.

Foundation und Organisationen

WMCH sucht Community & Public Policy Manager

Wikimedia CH hat für Anfang 2017 eine Stelle als Community & Public Policy Manager ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober.

Antragsentwurf für AG Politik und Gesellschaft bei WMDE zur Diskussion gestellt

Nikolas Becker hat in Vorbereitung auf die 19. Mitgliederversammlung im Forum einen Antragsentwurf zur Gründung einer AG Politik und Gesellschaft zur Diskussion gestellt.

Projekte und Initiativen

Geförderte Projekte aus den Wikimedia-Communitys im September

Eine ausgewählte Übersicht der im September von Wikimedia Deutschland geförderten Projekte aus den Communnitys ist im Vereinsblog veröffentlicht worden.

Creative Commons freut sich über Input für den „State of the Commons report“

Seit 2014 veröffentlicht Creative Commons regelmäßig einen „State of the Commons report“, in dem unter anderem das Wachstum freier Inhalte abgebildet wird. Anlässlich einer teilweisen Neuausrichtung des Reports, werden die Nutzer von Creative-Commons-Lizenzen gebeten ihre Erfahrungen und gute Beispiele und Storys über kreative Verwendung der Inhalte beizusteuern.

Wikidata:Status updates/2016 10 15

Was in der vergangenen Woche rund um Wikidata geschah, findet sich in den aktuellen Wikidata:Status updates.

Neues aus der OSM-Welt

Die aktuellen Zusammenfassungen aus der OpenStreetMap-Welt „weekly 324“ berichtet über Neues rund um das offene Projekt für freies Kartenmaterial.

Kultur – Galerien, Bibliotheken, Archive, Museen (GLAM)

WikiLibrary Barcamp 2016 „Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!?“ – Jetzt Beiträge einreichen!

Am 3. Dezember findet das WikiLibrary Barcamp 2016 in der Sächsischen Staats- und Landesbibliothek (SLUB) in Dresden statt. Das Thema lautet „Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!?“. Programmbeiträge können bis zum 13. November eingereicht werden. Jetzt auf der Teilnahmeliste eintragen und weitersagen!

Was international im September im GLAM-Bereich passierte

Im monatlichen internationalen GLAM-Newsletter berichten die Ländervertretungen über Aktionen von Freiwilligen mit Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen (GLAM). Im Monat September teilen gleich vier Länder ihre Erfahrungen mit Wiki loves Monuments. Schaut rein!

Wissenschaft und Forschung

Fellows nehmen Arbeit im Fellow-Programm Freies Wissen auf

Im Fellow-Programm Freies Wissen haben zehn Fellows ihre Arbeit aufgenommen. Einen Einblick in die Auftaktveranstaltung und das weitere Programm bietet ein aktueller Beitrag von Christopher Schwarzkopf im Wikimedia-Blog.

Open Access Week in Berlin

Die letzte Oktoberwoche ist jedes Jahr weltweit Open Access Week. Aus diesem Anlass findet bei Wikimedia Deutschland die Veranstaltung Open in Action – Praxisperspektiven statt, organisiert von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin. (siehe unter Termine)

Technik

Tech News issue #41

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Presse, Blogs und Websites

Aktuell in der Presse

Das Münchner Wikipedia-Büro, kurz WikiMUC, feierte Eröffnung. Zum Einstand ist am 22. Oktober ein Projekt zur Dokumentation und Aufarbeitung der Münchner Zeitgeschichte der 80er Jahre geplant.

  • Hallo München – 14.10.2016: Die München-Chronisten
http://www.hallo-muenchen.de/muenchen/mitte/neuer-wikipedia-standort-muenchen-6839474.html

Wikipedia Pressespiegel

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Karambolage erklärt Debatte um Panoramafreiheit

Die deutsch-französische Kultursendung Karambolage des Senders Arte erklärte die Auseinandersetzung mit der Panoramafreiheit in der Europäischen Union und die Auswirkungen des Gesetzes auf die Wikipedia.

Audio-Podcast WikiStammtisch

In der Podcast Episode 0020 sprechen Roland Unger und Sebastian Wallroth über Wikivoyage, Wikitravel, Kiwix, dynamische Karten in der Wikipedia und Ägypten

In Episode 0021 unterhalten sich Patrick Kenel und Sebastian Wallroth über den Verein Wikimedia CH, Lungenheilstätten und die alemannische Wikipedia

Im WikiStammtisch 0022 sprechen Silvia Stieneker und Sebastian Wallroth über den Einstieg in die Wikipedia, Frauen in der Wikipedia und den Spaß am Erstellen von Artikeln

Für die Episode 0023 unterhielten sich Bernd Rupp, Florian Simon, Stefan Haslinger, Anja und Sebastian Wallroth bei der Podcaster-Konferenz Subscribe8 über Wikipedia

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

24.10.: OK Lab Berlin

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland „Code for Germany“ Teams – die „Open Knowledge Labs“ (OK Labs), um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürger und Bürgerinnen zu entwerfen. Das Open Knowledge Lab Berlin trifft sich jede Woche (zurzeit immer montags um 19.00 Uhr) bei Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23–24, 10963 Berlin. Während des Treffens arbeiten Ehrenamtliche gemeinsam an Projekten, tauschen sich zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen und sind generell Ansprechpersonen für alle Interessierten.

25.10.: Workshop zur Autor(inn)en-Gewinnung in Bremen

Die Wikipedia-Community der Freien Hansestadt Bremen und die Aktiven des WikiProjekts Bremen möchten einen regionalen Akzent zum Thema „Autor(inn)en-Gewinnung“ setzen: alle Interessierten aus Bremen und „Umzu“ sind herzlich zu einem Workshop eingeladen um einen Abend lang gemeinsam zu überlegen, zu diskutieren und zu beratschlagen, welche Wege zur Gewinnung von neuen Autorinnen und Autoren in Bremen und Bremerhaven und der Region gegangen werden können.

26.10.: Open in Action – Praxisperspektiven

Am Mittwoch, 26.10., sind alle Projektbeteiligten und interessierte Open-Access-Akteure eingeladen, sich zu einem offenen Gespräch über Open Access in Berlin und Brandenburg zu treffen. Eröffnet wird der Abend durch ein Podiumsgespräch mit Vera Meyer (TU Berlin), Sebastian Nordhoff (Language Science Press) und Heinz Pampel (Helmholtz-Gemeinschaft), moderiert von Christina Riesenweber (FU Berlin). Danach gibt es Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen bei Getränken. Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin, 18:00 bis 22:00 Uhr.

27.10.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at October 20, 2016 02:59 PM

October 19, 2016

Wikimedia Italy

Il 22 ottobre in tutta Italia è Linux Day! Wikimedia Italia newsletter n. 132 del 19 ottobre 2016

Wikimedia News - n. 132 - 19 ottobre 2016


Banner della 15esima edizione di Linux Day


Il 22 ottobre in tutta Italia è Linux Day!

Il 22 ottobre sarà una giornata interamente dedicata a Linux e al software libero: è il ”Linux Day”, l’evento promosso dai gruppi di utenti Linux delle rispettive città con il patrocinio degli enti locali e delle Università. Quest'anno sono più di 70 gli eventi tra talk, workshop, spazi per l'assistenza tecnica, gadget, dibattiti e dimostrazioni pratiche. I gruppi Linux di Livorno, Pisa, Torino, Roma, Potenza e Genova daranno voce anche ai nostri instancabili soci, che porteranno la loro passione e la loro esperienza con iniziative finalizzate a far conoscere più da vicino Wikipedia e gli altri progetti Wikimedia. Per consultare il dettaglio degli interventi, consultate la parte relativa agli "Appuntamenti e Comunicazioni" di questa newsletter.



Antonio Montani (Vice Presidente generale con delega per la cartografia per il CAI) e Simone Cortesi (tesoriere Wikimedia Italia) firmano la convenzione. Foto di Simone Cortesi, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.


Wikimedia Italia e CAI - Club Alpino Italiano per la cartografia libera

Sabato 8 ottobre 2016 è stato raggiunto un accordo di intesa e collaborazione tra Wikimedia Italia, rappresentata da Simone Cortesi (Tesoriere), e il CAI – Club Alpino Italiano, volto a migliorare la cartografia libera. La cooperazione prevede l'impegno del CAI a inserire le informazioni geografiche, relative a percorsi escursionistici e alle strutture di propria competenza, con licenza libera, all’interno del database OpenStreetMap. Il Club Alpino Italiano sarà inoltre ente di riferimento per i progetti di affinamento e arricchimento della conoscenza geografica, ambientale e storica dei territori montani. Per ulteriori informazioni vi rimandiamo al post sul nostro sito internet.


Speciale scuole: Wikipedia va a scuola @ Istituto Zaccaria di Milano

Logo del progetto Wikipedia va a scuola

Wikipedia non è solo un’utile fonte di informazioni, ma può essere usata come strumento per l’insegnamento: per questa ragione, il coordinatore regionale per la Lombardia Dario Crespi terrà un corso su Wikipedia e altri progetti Wikimedia per gli studenti delle classi terze dell’Istituto Zaccaria di Milano dal 12 ottobre al 4 novembre. Questo corso si aggiunge a quelli già avviati presso altre scuole, aventi come obiettivo il coinvolgimento di docenti e studenti nell’attuazione di iniziative che riguardano l’uso di Wikipedia all’interno delle scuole, delle università e di tutti gli istituti di istruzione in genere.



Speciale scuole: Wikimedia Italia il 20 ottobre al convegno Digital Readers

Banner del convegno "GAME OVER! SI RIPARTE"

Il prossimo 20 ottobre Dario Crespi (coordinatore regionale per la Lombardia) parteciperà al convegno “GAME OVER! SI RIPARTE. Dialoghi sulla letteratura possibile”, inserito nella settima edizione della manifestazione DIGITAL READERS. L'evento, organizzato dalla Biblioteca di Rozzano (MI), quest’anno avrà come tema “Scenari di lettura per bambini e ragazzi ai tempi del web 2.0”. È prevista anche una DIGITAL READERS WEEK che, a partire dal 21 ottobre, proporrà sette giorni di eventi di promozione delle letture digitali con bambini e ragazzi, oltre ad alcuni momenti di informazione per gli adulti.



Novità dal mondo OpenStreetMap

Mapbox ha proposto un tutorial che spiega come iniziare a mappare gli edifici in tre dimensioni.

  • La comunità italiana ha ricominciato a fornire la traduzione del notiziario settimanale WeeklyOSM, che raccoglie link e aggiornamenti provenienti dalle varie anime del movimento OpenStreetMap.
  • A State Of The Map 2016 è stata lanciata la raccolta fondi annuale per migliorare l'infrastruttura hardware che costituisce il cuore del progetto. L'obiettivo è di 70 mila euro e la campagna ha già raccolto metà della somma richiesta.
  • Un mapping party sul Sentiero Alta Versilia, in Toscana, ne ha portato i dettagli su OpenStreetMap e questi verranno riutilizzati in una mappa e una app gratuita per smartphone.


Novità dal mondo Wiki

Intervista a un utente a Epe, in Nigeria, nell'ambito del progetto di ricerca di nuovi lettori. Di ZMcCune (WMF) - Opera propria, CC BY-SA 4.0.
  • Centinaia di milioni di persone leggono Wikipedia, tuttavia in alcuni dei Paesi più popolosi del mondo oltre il 50% della popolazione non conosce l’enciclopedia libera. È questo il risultato di una ricerca condotta da Wikimedia Foundation in India, Messico e Nigeria.
  • Kiwix, il software open source pensato per consultare Wikipedia anche offline, compie dieci anni. Il programma ha il merito di aver reso Wikipedia consultabile anche nelle aree del mondo dove manca l'accesso a Internet e il suo utilizzo è largamente diffuso nelle scuole nell'Africa Occidentale e dell'Africa del Sud.
  • L'uragano Matthew che ha recentemente colpito Haiti è stato il ciclone tropicale più disastroso dal 2005. Un gruppo di wikipediani, che aderisce al progetto WikiProject Tropical Cyclones, si prodiga per raccogliere dati e informazioni su questi fenomeni meteorologici arricchendo le relative pagine di Wikipedia.


Appuntamenti e comunicazioni

Prossimi appuntamenti:

Anticipazioni del mese di novembre:



source: http://wiki.wikimedia.it/wiki/Wikimedia_news/numero_132

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by Pasquale Signore at October 19, 2016 02:56 PM

October 18, 2016

Wikimedia Italy

Chi può dirvi che cosa è vero?

Sapete tutti che il contenuto di Wikipedia è libero, e quindi lo potete tranquillamente usare senza altro obbligo che indicare da dove è stato preso. Quello che forse non sapete è che potete anche prendere tutta Wikipedia e farvi una vostra enciclopedia: tecnicamente si dice che state facendo un fork, vale a dire una biforcazione. L’unico altro obbligo che avete è quello di dare la stessa libertà a chiunque voglia usare la vostra enciclopedia. Perché mai qualcuno dovrebbe darsi la briga di fare tutta questa fatica, e non lavorare direttamente su Wikipedia? Così di primo acchito ci sono almeno due possibilità. La prima è volere fare un’opera di carattere prettamente locale, inserendo voci su soggetti che non sarebbero mai accettati su Wikipedia ma che interessano a voi: si prendono dunque le voci già presenti per evitare di duplicare il lavoro e si aggiungono solo queste altre. La seconda possibilità è di voler inserire informazioni che la comunità ritiene non neutrali e pertanto elimina dalle voci già presenti quando vengono aggiunte. In entrambi i casi la presunta limitazione dell’uso anche commerciale del nuovo materiale non c’è: gli estensori del fork anzi sono felicissimi che quanto scritto da loro abbia una diffusione massiccia, perché è tutta pubblicità che arriva loro.

I fork sono generalmente più comuni negli USA, e spesso arrivano da un ambiente conservatore, presumibilmente perché gli editor e soprattutto gli admin di Wikipedia sono ritenuti – a torto o a ragione – troppo liberal e pertanto non neutrali. L’ultimo fork di cui ho avuto notizia, però, è basato su un concetto che è interessante da considerare. Infogalactic nasce infatti, come si può leggere in questo articolo, come una libera alternativa non censurata a Wikipedia, priva di “bias or thought police”. Come si può riuscire ad ottenere questo tipo di libertà? La risposta, che si può leggere nel comunicato stampa di lancio, si direbbe l’uovo di Colombo. Cito (la traduzione è mia):

«Non siamo Conservapedia 2.0 e non stiamo rimpiazzando gli admin di Wikipedia con i loro equivalenti conservatori. Stiamo rendendo irrilevante la funzione della “thought police” per mezzo della tecnologia. La filosofia del nostro progetto si basa sull’idea che solo l’utente ha il diritto di definire qual è la sua realtà.»

Infogalactic insomma afferma di essere riuscita a ottenere un sistema di intelligenza artificiale in grado di far vedere due versioni essenzialmente diverse di una pagina a seconda della “realtà” di chi la sta guardando. Sempre dal comunicato stampa:

L’architettura antifaziosità [anti-bias] di Infogalactic permetterà agli utenti di selezionare la prospettiva preferita e vedere automaticamente la versione della voce a essa più vicina, basata su una serie di algoritmi che usano tre variabili: Relatività, Affidabilità e Importanza [Relativity, Reliability, and Notability]. Ciò significa che un sostenitore di Hillary Clinton vedrà una versione della voce su Donald Trump diversa da quella che vedrà un sostenitore di Donald Trump supporter will, poiché entrambi gli utenti vedranno la versione della voce editata più recentemente da editor classificati come simili a ciascuno di loro.

Non è affatto banale gestire un sistema del genere, considerando che ci sono tre dimensioni diverse e quindi come minimo 27 possibilità: ciascuna manopola dovrebbe avere come minimo un valore alto, uno medio e uno basso. Ma non mettiamo limiti alle capacità tecniche di Infogalactic e accettiamo la loro affermazione. Che significa? Detto in altro modo, ognuno finalmente potrà vedere la Verità più adatta a lui, senza dover fare fatica a distinguere i fatti davvero importanti da quelli irrilevanti o peggio ancora presentati solo per mettere in cattiva luce un soggetto. Una bolla filtrante perfetta, pronta per togliere anche gli ultimi residui di dubbio.

Ma c’è di più! Esistono infatti i “Corelords”, vale a dire professionisti che hanno acquistato (“purchased”: immagino che si pagherà il giusto a Infogalactic ) la possibilità di verificare le modifiche alle voci relative alla propria azienda. In pratica potete essere certi che l’oste verificherà accuratamente che il proprio vino sia buono e avrete la sua assicurazione in proposito.

Capita che Wikipedia non dia informazioni corrette. Capita anche che dia informazioni faziose. Per quanto si cerchi di essere neutrale, non ci si riesce sempre. La risposta, oltre che il contribuire a migliorare le voci, è semplice: dobbiamo evitare di prendere come oro colato quanto c’è scritto, ed esercitare il nostro senso critico. Certo, si fa fatica. Ma preferite l’alternativa in cui c’è qualcuno che decide per voi cosa è vero?

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by .mau. at October 18, 2016 02:04 PM

October 17, 2016

Wikimedia Italy

22 ottobre: in tutta Italia è Linux Day!

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Il kernel Linux ha da poco compiuto 25 anni: creato “per hobby” — come racconta il suo sviluppatore Linus Torvalds — è diventato il sistema operativo a licenza libera più diffuso del mondo.

Il 22 ottobre sarà una giornata interamente dedicata a Linux e al software libero: è il Linux Day, l’evento promosso dai gruppi di Utenti Linux delle rispettive città con il patrocinio degli Enti locali e delle Università. Quest’anno sono più di 70 gli eventi tra talks, workshops, spazi per l’assistenza tecnica, gadgets, dibattiti e dimostrazioni pratiche. I gruppi Linux di Livorno, Pisa, Torino, Roma, Potenza e Genova daranno voce anche ai nostri instancabili soci, che porteranno la loro passione e la loro esperienza con iniziative finalizzate a far conoscere più da vicino Wikipedia e gli altri progetti Wikimedia.

Fabrizio Carrai sarà relatore dei seminari “Wikipedia? Una grande fonte di dati!”, alle 10:00 presso l’Auditorium “Pamela Ognissanti” di Livorno, e “Programmiamo con Wikipedia”, alle 15:15 presso l’Aula F9 del Dipartimento di Ingegneria Civile e Industriale dell’Università di Pisa.

A Potenza si discuterà di Wikimedia, con il talkWikimedia Italia per il sapere libero” tenuto da Luigi Catalani. Presso il Dipartimento di Ingegneria dell’Università degli Studi Roma Tre si svolgeranno il seminario “Let’s wiki” curato da Camelia Boban, e un talk sui 15 anni di Wikipedia tenuto da Luca Martinelli.

A Genova invece, presso i locali del coworking Condiviso, Alessandro Palmas e Stefano Sabatini di OpenStreetMap terranno un talk con breve esercitazione dal titolo Introduzione a OpenStreetmap – mappe libere e cittadini attivi.

Infine, il Dipartimento di informatica dell’Università di Torino ospiterà due talks: “Wikidata: the ground of Free knowledge” (ore 16:00), a cura di Alessio Melandri, e “Wikipedia” (ore 17:00), a cura di Simone Massi.

Per maggiori informazioni, consultate anche il Diario di bordo e ulteriori aggiornamenti sulla sezione Eventi del sito.

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by Pasquale Signore at October 17, 2016 03:24 PM

October 14, 2016

Wikimedia Germany

Geförderte Projekte aus den Communitys im September 2016

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im vergangenen Monat stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im letzten Monat 19 Veranstaltungen auf der Agenda. Der vollständige Festivalplan ist in der Wikipedia zu finden.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Wikipedia-Communitys ist über Wikipedia:Lokales abrufbar. Einige Gruppen hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl der dort stattgefundenen Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

2.9.: Sommerfest des freien Wissens

Zur Vernetzung Aktiver in München und Umgebung im Bereich Freies Wissen und Freie Software, wurde am 2. September ein Sommerfest des freies Wissens veranstaltet. Eingeladen waren alle Personen und Gruppen die sich rund um freie Inhalte engagieren.

4.9.: Themenportal Augsburg / Artikel: Synagoge Augsburg

Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland zog der Benutzer:Mailtosap los um Fotos der Synagoge Augsburg zu machen.

8.9.: Vorbereitung WLM-2016-Preisverleihung

In feierlichem Rahmen fand auf der WikiCon die Preisverleihung der beiden Fotowettbewerbe Wiki Loves Monuments 2015 und Wiki Loves Earth 2016 statt. Ein Team um die Verleihung von Wiki Loves Monuments 2016 traf sich mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland eine Woche zuvor zur Vorbereitung.

10.9.: Stammtisch Ruhrgebiet in Dorsten

Der Stammtisch Ruhrgebiet und der Stammtisch Münster(land) trafen sich zu einer Besichtigung des Schloss Lembeck in Dorsten. Eine Führung durch das Museum des Schlosses und durch die Ausstellung des Heimatvereins waren die interessanten Höhepunkte.

10.–11.9.: Corso Leopold

Auch in diesem Herbst organisierten Wikipedianerinnen und Wikipedianer wieder einen Infostand auf dem Straßenfest Corso Leopold an der Ecke Leopold- und Fendstraße und leisteten dort ehrenamtliche Öffentlichkeitsarbeit, um Interessierte über die Wikipedia und die Schwesterprojekte zu informieren.

10.–11.9.: WLM-Schüler-Fototour

Gemeinsam mit vier Schülern ging es in Schorndorf (Baden-Württemberg) auf eine WLM-Schüler-Fototour. Zwei der Schüler bekamen zudem Unterstützung beim Einrichten eines Wikipedia-Accounts. Die beiden (jetzt 1. Klasse und 4. Klasse) dürften damit zu den jüngsten potentiellen Neuautoren gehören.

11.9.: Denkmal Pf / Pforzheim

Zum Tag des Offenen Denkmals fand im Stadtlabor in Pforzheim die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung zum lokalen Fotowettbewerb Denkmal PF, sowie die Feier zum 15-jährigen Bestehen der Wikipedia statt.

11.9.: Tag des Offenen Denkmals Bremen

BremenpediA beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals. Im Haus Heineken, dem Dienstsitz des Landesamts für Denkmalpflege (LfD Bremen), informierten Wikipedianer über den Zusammenhang von Denkmalschutz und Wikipedia, wie die Ergebnisse von allen frei genutzt werden können und wie jeder auch dazu beitragen kann. (Text: Quarz, cc-by-sa 3.0)

13.9.: Vorbereitungstreffen zu GLAM on Tour Antikensammlung und Redaktionstreffen Altertum

Am 4. und 5. Oktober 2016 machte GLAM on Tour Station in Heidelberg, wo eine bedeutende und vielfältige Antikensammlung der Universität auf die Erschließung für die Wikipedia wartete.

Marcus Cyron war bereits im September zur Vorbereitung des Redaktionstreffens und der Schreibwerkstatt vor Ort.

15.9.: Stuttgarter Kickers gegen Kickers Offenbach

Der Commons-Benutzer Sandro Halank erhielt eine Akkreditierung für das Spiel Stuttgarter Kickers gegen Kickers Offenbach im Gazi-Stadion auf der Waldau, um Fotoaufnahmen für das freie Medienarchiv Commons zu machen.

16.9.: WLX-Ehrung auf der WikiCon 2016

WLX, das steht für Wiki Loves Monuments und Wiki Loves Earth. Die Gewinner der beiden Fotowettbewerbe wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung auf der WikiCon geehrt. Die prämierten Bilder wurden nochmals gezeigt und den Fotografen persönlich für ihre Arbeit gedankt.

16.–18.9.: Wiki Loves Cocktails auf der WikiCon 2016

Während der WikiCon stand im Foyer die Editier-Bar bereit, an der köstliche Drinks für die Konferenzteilnehmenden gemixt wurden. Zusätzlich war neben der Bar Platz für eine Fotostation (Blitzanlage, Lichtzelt usw.) und Sitzgelegenheiten. Die Bar wurde von den Machern und Barkeepern um Wiki Loves Cocktails organisiert und bespielt.

16.–18.9.: WikiCon 2016

In Kornwestheim fand mit über 300 Teilnehmenden die bisher größte WikiCon statt. Von Matthiasb und Barnos wurden zwei Berichte über die vergangene WikiCon im Wikipedia:Kurier veröffentlicht. Einen weiteren Bericht schrieb der Nutzer Gnom.

17.9.: WikiEule 2016

Die WikiEule wurde 2016 auf der WikiCon in zehn Kategorien vergeben. Für besonderes Engagement einzelner Wikipedianerinnen und Wikipedianer wurden von der WikiEulenAcademy außerdem EhrenEulen verliehen. Nominiert wurden in den jeweiligen Kategorien Projekte, Fotos, Artikel und Mitarbeitende innerhalb der großen Familie der deutschsprachigen Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte sowie erstmals auch Menschen, die nicht zu den klassischen Wikipedianerinnen und Wikipedianern zählen, sich dennoch verbunden fühlen und die Wikipedia unterstützen. (basierend auf einem Text von: WikiEulenAcademy, cc-by-sa 3.0)

20.9.: Wikipedia-Fortbildung für Lehrer

Marcus Cyron gab eine Lehrerfortbildung in Göttingen, um den dort Anwesenden Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten und Zitieren in der Wikipedia zu vermitteln.

20.–23.9.: InnoTrans 2016

Die Wikipedianer DCB und Ubahnverleih waren auf der InnoTrans zu Besuch, der internationalen Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik, um Fotos von Bahntechnik und neuen Wagen des Personenverkehrs zu machen und dem freien Medienarchiv Commons zur Verfügung zu stellen.

24.–25.9.: WLM-Workshop im WikiMUC: Crashkurs Bildbearbeitung

Nach einem Fotoabend am 15. September im WikiMUC wurde darauffolgend ein Crashkurs Bildbearbeitung angeboten, um Grundlagen des Bearbeitens von Fotos zu vermitteln und somit die Qualität der aufgenommenen Fotos vor dem Hochladen zu verbessern. Der kostenlose Kurs stand allen Fotografinnen und Fotografen offen, die ihre Bilder vor dem Hochladen nach Commons verbessern wollen.

26.–29.: Soziologentagung Bamberg

Der Wikipedianer Ziko war auf der Soziologentagung Bamberg zu Gast und hielt dort einen Vortrag über „Die Verheißungen des Wiki“. Freie Bilder der Veranstaltung sind auf Commons hinterlegt worden.

29.9.: Stammtisch Bremen

Der monatliche Wikipedia-Stammtisch in Bremen wird regelmäßig mit der Community-Versicherung gefördert. Weitere Informationen zu zukünftigen und vergangenen Stammtischen in Bremen sind hier zu finden.

30.9.–3.10.: GLAM on Tour: Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum Davos

Der vor bald 80 Jahren gestorbene Ernst Ludwig Kirchner hat ein reiches und vielseitiges Erbe hinterlassen. An den Originalschauplätzen wie seinen beiden Wohnhäusern in Davos, dem Sanatorium auf der Schatzalp und natürlich mit seinem künstlerischen Werk konnte sich der gegenwartskunstinteressierte Wikipedianer an einem langen Wochenende in Davos beschäftigen. In Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum bot Wikimedia CH viele interessante Zugänge zu diesem Künstler, der in Wikipedia noch unterrepräsentiert ist. Nach einer Führung durch das Museum fand eine Schreibwerkstatt in der Bibliothek statt. Weitere Vorträge zum Leben und Schaffen des Künstlers gab es während dieser GLAM on Tour. Außerdem fand eine Wanderung und eine Besichtigung der originalen Wirkorte Kirchners statt. (basierend auf einem Text von Lantus, CC-by-sa 3.0)

Weitere Aktivitäten aus dem Team Ideenförderung

Preise für den 25. Schreibwettbewerb und den Miniaturenwettbewerb

Der Schreibwettbewerb und der Miniaturenwettbewerb sind als feste Instanzen zur Verbesserung der Wikipedia kaum wegzudenken. Wikimedia Deutschland unterstützte die beiden Veranstaltungen daher mit Preisen, um das Engagement der beteiligten Autorinnen und Autoren zu würdigen. Für den Schreibwettbewerb wurden Erlebnis-Gutschein, eine Jahreskarte für eine kulturelle Einrichtung und drei Büchergutscheine vergeben. Die Gewinner des Miniaturenwettbewerbs erhalten ebenfalls Büchergutscheine.

Regelmäßige Veranstaltungen

Folgende regelmäßige Community-Termine fanden auch im vergangenen Monat wieder mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland statt:

by Nicolas Rueck at October 14, 2016 02:33 PM

Wikimedia France

7 500 clichés de monuments français pour Wiki Loves Monuments 2016

Reflet du château de Vaux-le-Vicomte sur le miroir d'eau à l'aube (Jcvaux BY-SA 4.0)

Reflet du château de Vaux-le-Vicomte sur le miroir d’eau à l’aube (Jcvaux, CC BY-SA 4.0)

Discrètement mais sûrement, la sixième édition 2016 du concours Wiki Loves Monuments suit son cours : la période de soumission des photographies s’est terminée le 30 septembre. Tout au long du mois, plus 7 500 clichés de monuments historiques français ont été importés par 302 participants sur Wikimedia Commons, la médiathèque de fichiers sous licence libre qui alimente notamment Wikipédia. Au cours des six dernières éditions du concours, pas moins de 109 268 photographies de monuments français ont été récoltées. Au-delà de la France, une quarantaine de pays participent au concours, ce qui s’est traduit cette année par l’apport de plus de 268 000 photos sur Wikimedia Commons (voir plus de statistiques).
L’échéance de la période de soumission des photographies ouvre désormais la voie à une étape tout aussi importante : la sélection des meilleures images par les jurys nationaux. Pour Wiki Loves Monuments France, les cinq jurés, photographes amateurs ou professionnels et contributeurs aux projets Wikimédia, auront recours à pas moins de trois phases de sélection pour départager les 7 500 images en lice, d’ici fin octobre. L’objectif ? N’en garder que dix, classées par ordre de préférence, qui apporteront à leurs auteurs la reconnaissance de leur travail bénévole et de leur talent. Chacun d’entre eux se verra également décerner un prix, ainsi qu’un tirage d’art de leur cliché pour les trois premiers.

Rendez-vous, donc, début novembre, pour l’annonce des résultats. Suivra, le 6 décembre, la soirée de remise officielle des prix, au musée de Cluny à Paris.

by Jules Xénard at October 14, 2016 02:10 PM

Wikimedia Germany

Fellow-Programm Freies Wissen – an die Arbeit!

Nachdem das Fellow-Programm Freies Wissen im Mai offiziell mit der Ausschreibung der Fellowships startete, endete im August die Bewerbungs- und Auswahlphase. Aus knapp 80 Einreichungen wählte das Programmteam zehn Fellows aus, die am diesjährigen Pilotprogramm teilnehmen und bis Ende Februar 2017 Forschungsprojekte im Sinne offener Wissenschaft durchführen. Im September trafen sich die Teilnehmenden des Programms in Berlin, um sich über die Idee und Praxis Offener Wissenschaft auszutauschen und  gemeinsam die Arbeit in den kommenden Monaten zu planen. Ziel des Programms ist es, die Idee von Open Science sichtbarer zu machen und in die wissenschaftlichen Institutionen zu tragen, um damit die schrittweise Öffnung von Wissenschaft und Forschung voranzutreiben.

Logo Fellow-Programm, leomaria designbüro, CC BY-SA 4.0

Die Resonanz auf die Ausschreibung des Fellow-Programms Freies Wissen, welches Wikimedia Deutschland in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Stifterverband durchführt, war überaus erfreulich: Insgesamt bewarben sich fast 80 Wissenschaftlerinnen und


Unter dem Begriff “Open Science” werden sämtliche Bestrebungen zusammengefasst, die darauf abzielen, den wissenschaftlichen Forschungsprozess offen zu gestalten und seine Bestandteile wie beispielsweise Methoden, Forschungsdaten und Publikationen frei zugänglich und nachnutzbar zu machen. Auf diese Weise können der Öffentlichkeit aber auch anderen Forschenden diese Daten und Informationen als Wissensallmende zur Verfügung gestellt werden, sodass möglichst vielen Menschen die Teilhabe an der Erstellung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht wird.

Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Fachbereichen mit zahlreichen spannenden und interessanten Projektideen. In einem mehrstufigen Reviewprozess wurden schließlich zehn Fellows ausgewählt, die im Rahmen des diesjährigen Pilotprogramms mit einem Stipendium gefördert und bei der Umsetzung ihrer sechsmonatigen Forschungsvorhaben unterstützt werden.

Die Forschungsprojekte der ausgewählten Fellows könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie reichen von der Publikation einer Zusammenstellung der Umweltbildungsaktivitäten verschiedener NGOs auf Madagaskar über die Entwicklung eines Workflows für die Einbettung von Videos in Open Access Publikationen bis hin zu Untersuchungen der Gehirnaktivität von Honigbienen. Gemein ist allen Projekten  jedoch der Aspekt der Offenheit: Im Rahmen des Programms werden die Fellows ihre Forschungsprozesse und -ergebnisse nach den Prinzipien von Open Science öffnen und letztlich für die Allgemeinheit zugänglich und nachnutzbar machen.

Betreut werden die Fellows dabei von einem Team von Mentorinnen und Mentoren, die sie bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen: Fünf sehr erfahrene Open-Science-Expertinnen und -Experten stehen den Fellows beratend zur Seite und unterstützen sie dabei, ihre eigene wissenschaftliche Arbeit offen zu gestalten. Wir freuen uns, in diesem Jahr V.-Prof. Dr. Ina Blümel (Hochschule Hannover), Dr. Gregor Hagedorn (Museum für Naturkunde), Dr. Peter Kraker (Know-Center),  Dr. Daniel Mietchen (National Institutes of Health) und Prof. Dr. Claudia Müller-Birn (Freie Universität Berlin) als Mentorinnen und Mentoren gewonnen zu haben.

Auftaktworkshop in Berlin im September

Anfang September trafen sich Fellows sowie Mentorinnen und Mentoren in den Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland zu einem zweitägigen Workshop, um sich auszutauschen und einen gemeinsamen Arbeitsplan für die kommenden sechs Monate zu erarbeiten. Im Rahmen der Veranstaltung hatten die Fellows die Gelegenheit, mit Open-Science-Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wikimedia-Communities ins Gespräch zu kommen. Ziel war es,  mehr über Idee und Praxis offener Wissenschaft zu erfahren und mögliche Anknüpfungspunkte an die Wikimedia-Projekte zu identifizieren.

Markus Neuschäfer von der Open Knowledge Foundation zeigte den Teilnehmenden in einem Inputvortrag die Potenziale von Open Science für Forschung, Sichtbarkeit und Vernetzung auf, im Anschluss daran präsentierte Peter Kraker die Idee der „Vienna Principles“. Dr. Thomas Wozniak, Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen und aktiver Wikipedianer, erklärte den Teilnehmenden, wie Wissenschaft in den Wikimedia-Projekten funktioniert und wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen. In vier Diskussionsrunden zu den Schwerpunkten Open Data, Open Access, wissenschaftliche Inhalte in den Wikimedia-Projekten sowie offene Wissenschaftskommunikation wurden die Themen Freies Wissen und Open Science aus verschiedenen Perspektiven diskutiert und Praxiserfahrungen ausgetauscht.

Prof. Dr. Jürgen Friedrich aus dem Präsidium von Wikimedia Deutschland e. V. gab den Teilnehmenden zum Auftakt des Programms einige Wünsche mit auf den Weg:

Es wäre schön, wenn die Fellows die Forschung über die Erstellung und Verbreitung Freien Wissens, die Rolle der freiwilligen Autorinnen und Autoren dabei und die Methodik der freien Wissensproduktion vorantreiben und damit die Zukunft der Wikimedia-Projekte mitgestalten würden. Die Einbeziehung der Konzepte des Freien Wissens in die eigenen Fachdisziplinen – von der Physik bis zur Soziologie, von den Ingenieurwissenschaften bis zur Kunstgeschichte – ist eine Riesenherausforderung für die Fellows. Unseren Wunsch, die Prinzipien von Open Data und Open Access bei der eigenen Forschungsarbeit umzusetzen, möchten wir den Fellows daher mit auf den Weg geben. Und nicht zuletzt würden wir uns freuen, wenn die Fellows mit ihren Arbeiten zum Freien Wissen in die eigenen Institutionen hineinwirken, in die Institute und Fachbereiche, die Forschungs-Communities und die eigene  Lehrtätigkeit. Es wäre einfach großartig, wenn die Fellows so zu Botschaftern und Multiplikatoren des Freien Wissens in der Wissenschaft würden.

Open Science-Handreichung auf Wiki-Books entsteht und lädt zum Mitmachen ein

Auf Wikibooks entsteht derzeit eine kollaborativ erarbeitete Handreichung zu Open Science

Im Rahmen des Programms entsteht unter anderem auch eine kollaborativ erarbeitete Wissensressource zum Thema Open Science in Form einer Handreichung in Wikibooks. Ziel ist es, eine anwendungsbezogene Übersicht zu Open Science zu erstellen. Denn obgleich sich bereits herumgesprochen hat, dass die Idee von Open Science großes Potential besitzt, fehlt häufig noch das Wissen darüber, wie die Umsetzung in der Praxis konkret aussehen kann. Hier soll die Handreichung ansetzen: Neben einer allgemeinen Übersicht zu Open Science soll das Handbuch insbesondere Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Fachdisziplinen enthalten. Eine erste Fassung liegt bereits vor und soll im Laufe der nächsten Monate gemeinsam mit Fellows, Mentorinnen und Mentoren sowie Interessierten aus den Wikimedia- und Open Science-Communitys als living book kontinuierlich erweitert werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachdisziplinen aber auch Menschen, die sich für Verfahren und Strategien von Offener Wissenschaft interessieren, sind herzlich eingeladen sich an der thematischen Ausarbeitung der Handreichung zu beteiligen. Hierzu findet monatlich eine offene telefonische Redaktionskonferenz statt.

Wie es weitergeht

Auf Grundlage der im Auftaktworkshops entwickelten Arbeitspläne und in enger Abstimmung mit den Mentorinnen und Mentoren  werden die Fellows nun bis Februar 2017 ihre Forschungsprojekte umsetzen. Die Ergebnisse werden Anfang März 2017 im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Berlin präsentiert und diskutiert. Wir werden an dieser Stelle in den nächsten Wochen vermehrt Einblicke in die laufende Arbeit der Fellows geben und einzelne Projekte näher vorstellen. Mehr Informationen zum Fellow-Programm gibt es unter: https://www.wikimedia.de/wiki/Fellowprogramm. Fortlaufende Neuigkeiten rund um das Programm werden über unsere Mailingliste kommuniziert — schreibt uns an wissenschaft@wikimedia.de, wenn ihr auf dem Laufenden gehalten werden möchtet.


by Christopher Schwarzkopf at October 14, 2016 10:17 AM

Wikimedia Italy

Wikipedia va a scuola @ Istituto Zaccaria di Milano

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Dal 12 ottobre al 4 novembre Dario Crespi (coordinatore regionale per la Lombardia) terrà un corso su Wikipedia e altri progetti Wikimedia per gli studenti delle classi terze dell’Istituto Zaccaria di Milano.
Ulteriori informazioni sulla pagina Wikipedia dedicata.

Questo corso si aggiunge a quelli già avviati presso altre scuole, aventi come obiettivo il coinvolgimento di docenti e studenti nell’attuazione di iniziative che riguardano l’uso di Wikipedia all’interno delle scuole, delle università e di tutti gli istituti di istruzione in genere.

Wikipedia infatti non è solo un’utile fonte di informazioni, ma può essere usata come strumento per l’insegnamento: la sua lettura offre infatti agli studenti la possibilità di mettere a confronto fonti diverse, offrendo loro un’occasione per mettere alla prova le loro capacità e accrescerne lo spirito critico.

 

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by Pasquale Signore at October 14, 2016 10:16 AM

Wikimedia Italia alla settima edizione del convegno “Digital Readers”

digital readers 2.0

Il prossimo 20 ottobre Dario Crespi (coordinatore regionale per la Lombardia) parteciperà al convegno “GAME OVER! SI RIPARTE. Dialoghi sulla letteratura possibile”, inserito nella settima edizione della manifestazione DIGITAL READERS, organizzato dalla Biblioteca di Rozzano (MI).

Quest’anno la manifestazione ha come tema “Scenari di lettura per bambini e ragazzi ai tempi del web 2.0”, e mira a lanciare riflessioni sul futuro della lettura e sui rapporti che intercorreranno tra il mondo delle biblioteche, dell’editoria e dell’educazione e le nuove generazioni sempre più immerse in un ecosistema digitale e mediale.

È prevista anche una DIGITAL READERS WEEK che, a partire dal 21 ottobre, proporrà sette giorni di eventi di promozione delle letture digitali con bambini e ragazzi, oltre a alcuni momenti di informazione per gli adulti.

Come recitano gli organizzatori, “dopo sei anni, 56 relatori, oltre 900 partecipanti, 3 camp, 8 mostre, siamo ancora qui con la stessa voglia di raccontare il presente e costruire i mezzi di locomozione più adeguati per viaggiare verso il futuro.”: e noi come potremmo dare loro torto!

Per maggiori informazioni, qui il programma della manifestazione.

 

leaflet Digital Readers  nella foto, pieghevole dell’evento.

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by Pasquale Signore at October 14, 2016 10:13 AM

October 13, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 41/2016

Laut einer Befragung, ist einem Großteil der Menschen in Indien und Nigeria die Wikipedia nicht bekannt und die Reiss-Engelhorn-Museen (REM) gewinnen einen Prozess gegen einen Wikipedianer, der Reproduktionen gemeinfreier Werke bei Commons einstellte. Außerdem findet sich in dieser Ausgabe der Wikimedia:Woche unter anderem ein Rückblick auf die vergangene GLAM-on-Tour-Station im Antikenmuseum der Universität Heidelberg und ein Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Jahre von und für Frauen in der Wikipedia.

Projekte und Initiativen

Schwedisches Nationalmuseum spendet 3000 Digitalisate

Das schwedische Nationalmuseum spendet Wikimedia Commons 3000 hochauflösende Digitalisate von Gemälden. Auch ein Datensatz der Digitalisate steht auf Github zur Verfügung.

Wie wird Wikipedia in Nigeria, Indien und Mexiko wahrgenommen?

Im Rahmen der Initiative „New Readers“ erforscht die Wikimedia Foundation derzeit wie Wikipedia in ausgewählten Ländern mit massiv steigenden Wachstumgsraten der Internetnutzung – konkret: Nigeria, Indien und Mexiko – wahrgenommen wird. Zachary McCune, Global Audiences Manager bei der Foundation, hat zu den jüngsten Ergebnissen einen Blogbeitrag veröffentlicht.

Rückblick auf Aktivitäten von und für Frauen in der Wikipedia

Im Sommer 2013 startete Wikimedia Deutschland das Pilotprojekt Women edit zum Aufbau eines Netzwerks von und für Frauen in der Wikipedia. Seit dem Start ist viel passiert. Insbesondere in den Jahren 2015 und 2016 wurden, unter anderem aus Women edit heraus, so viele spannende neue Initiativen gestartet, dass es nun einen kleinen Einblick in die vergangenen und aktuellen Aktivitäten gibt.

Ada-Lovelace-Tag

Seit 2009 wird immer am zweiten Dienstag im Oktober der Ada-Lovelace-Tag zu Ehren dieser Pionierin der Computerprogrammierung gefeiert. Aus diesem Anlass berichtet Jami Mathewson von der Wiki Education Foundation über eine gemeinsame Initiative von Wiki Edu und der Association for Women in Science, die sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Wissenschaftlerinnen in der Wikipedia und der Wissenschaftsgeschichte sichtbar zu machen.

Wikidata:Status updates/2016 10 08

Was in der vergangenen Woche rund um Wikidata geschah, findet sich in den aktuellen Wikidata:Status updates.

Neues aus der OSM-Welt

Die aktuellen Zusammenfassungen aus der OpenStreetMap-Welt „weekly 324“ berichtet über Neues rund um das offene Projekt für freies Kartenmaterial.

Kultur – Galerien, Bibliotheken, Archive, Museen (GLAM)

GLAM on Tour machte Station im Antikenmuseum der Universität Heidelberg

Vom 4. bis 5. Oktober trafen sich Wikipedianer und Mitarbeitende der Universität Heidelberg im Antikenmuseum, um gemeinsam voneinander zu lernen: Über die Archäologie und über die Wikimedia-Projekte. Entstanden sind zahlreiche neue Wikipedia-Artikel, Bilder für Wikimedia-Commons, sowie neue Kontakte für freies Wissen.

Die erste GLAM-on-Tour-Veranstaltung der Schweiz fand in Davos zum Kirchner Museum statt

19 Wikipediannerinnen und Wikipedianer trafen sich vom 30. September bis 3. Oktober in Davos gemeinsam mit Mitarbeitenden des Kirchner-Museums. Auf dem vielseitigen Programm standen eine Museumsführung, eine Besichtigung des Sanatoriums auf der Schatzalp, eine Wanderung zur Kirchner-Hütte sowie natürlich Schreibwerkstätten.

Politik und Recht

„Macht der Daten – Daten der Macht“ – Der 13. Wikimedia-Salon fragt wie die Macht verteilt werden soll

Daten geben denjenigen Macht, die Zugriff auf sie haben – Unternehmen, Regierungen, Journalisten und BürgerInnen. Wie kann eine demokratische Teilhabe an dieser Datenmacht aussehen? Darüber diskutieren Peter Schaar (ehemaliger Bundesdatenschutzbeauftragter), Ulrike Höppner (Politikwissenschaftlerin) und Matthias Spielkamp (Vorstandsmitglied Reporter ohne Grenzen).

Technik

Tech News issue #41

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Presse, Blogs und Websites

Aktuell in der Presse

Reiss-Engelhorn-Museen (REM) gewinnen Prozess gegen einen Wikipedianer, der Reproduktionen gemeinfreier Werke bei Commons einstellte.

  • iRights.info – 11.10.2016, David Pachali: „Landgericht Stuttgart: Wikipedia-Fotograf muss Museumsfotos löschen“
https://irights.info/artikel/landgericht-stuttgart-wikipedia-fotograf-muss-museumsfotos-loeschen/28033

In München eröffnet das WikiMUC Wikipedia-Büro.

  • Bayerischer Rundfunk – 07.11.2016, Achim Killer: „Online-Lexikon lässt sich nieder“
http://www.br.de/nachrichten/wikimuc-eroeffnung-autorenschwund-100.html

Wikipedia-Pressespiegel

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Audio-Podcast WikiStammtisch

Im Podcast WikiStammtisch Episode 0020 unterhalten sich Roland Unger und Sebastian Wallroth über Wikivoyage, Wikitravel, Kiwix, dynamische Karten in der Wikipedia und Ägypten.

Im Podcast WikiStammtisch Episode 0021 unterhalten sich Patrick Kenel und Sebastian Wallroth über den Verein Wikimedia CH, Lungenheilstätten und die alemannische Wikipedia.

Im Podcast WikiStammtisch Episode 0022 unterhalten sich Silvia Stieneker und Sebastian Wallroth über den Einstieg in die Wikipedia, Frauen in der Wikipedia und den Spaß am Erstellen von Artikeln.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

14.10.: Offenes Editieren Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz heißt die Wikipedianer und interessierte Neulinge herzlich willkommen. An jedem 2. Freitag im Monat findet ein Workshop für Offenes Editieren statt.

17.10.: OK Lab Berlin

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland „Code for Germany“ Teams – die „Open Knowledge Labs“ (OK Labs), um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürger und Bürgerinnen zu entwerfen. Das Open Knowledge Lab Berlin trifft sich jede Woche (zurzeit immer montags um 19.00 Uhr) bei Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23–24, 10963 Berlin. Während des Treffens arbeiten Ehrenamtliche gemeinsam an Projekten, tauschen sich zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen und sind generell Ansprechpersonen für alle Interessierten.

17.10.: Wikipedia-Sprechstunde Berlin

Wikipedia-Sprechstunde in der Schiller-Bibliothek in Berlin-Wedding (U Leopoldplatz): Die Sprechstunden sind kein Kurs, sondern ein offenes Format, in dem erfahrene Wikipedia-Autorinnen und -Autoren jedermann für Fragen rund um Wikipedia zur Verfügung stehen, Tipps und Hilfestellung für interessierte Neuautoren geben usw. Die Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich an alle Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

18.10.: Bremenpedia vor Ort

„BremenpediA vor Ort“ versteht sich als Anlaufadresse in Bremen-Lesum für alle Fragen rund um das freie Online-Lexikon Wikipedia und die freie Medien-Datenbank Wikimedia Commons. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen 15.00 und 17.00 Uhr im Heimathaus Lesum, dem Domizil des Heimat- und Verschönerungsvereins Bremen-Lesum e. V. (HVL) statt.

19.10.: WikiWomen unterwegs in Berlin

„WikiWomen unterwegs in Berlin“: Frauen die sich für die Mitarbeit in der Wikipedia interessieren, sind herzlich eingeladen gemeinsam frauenrelevante Orte in Berlin zu besuchen und die dort gesammelten Informationen für die Wikipedia aufzubereiten.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at October 13, 2016 01:55 PM

“Macht der Daten – Daten der Macht“ – Der 13. Wikimedia-Salon fragt wie die Macht verteilt werden soll

“Macht ist zunächst die Möglichkeit oder Fähigkeit etwas zu bewirken oder zu beeinflussen.” Mit dieser Definition von Macht eröffnete die Moderatorin Vera Linß am 22. September den 13. Wikimedia-Salon “Das ABC des Freien Wissens”, diesmal zum Buchstaben M mit dem Thema “Macht der Daten – Daten der Macht”. Etwas zu bewirken oder zu beeinflussen – und zwar den gesellschaftlichen Diskurs über Fragen unserer vernetzten Welt – das ist auch das Ziel der Salon-Reihe selbst. Schließlich existieren auch rund um freies Wissen Machtfragen, die uns alle betreffen. So geht die Debatte um die Verteilung der Datenmacht weit über Urheberrechtsthematiken oder Daten- und Verbraucherschutz hinaus und sind keineswegs nur relevant in autoritären Staaten, in denen häufig der Zugang zu freiem Wissen erschwert wird. Konflikte rund um Datenzugang und Datenmacht gibt es ebenso in Gesellschaften mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung. Auch bei dem Projekt Wikipedia – als eine Ansammlung von Informationen und Daten – wird immer wieder versucht, Einfluss zu nehmen auf dieses Wissen, etwa durch Löschanfragen und zivilrechtliche Klagen.

Wie wir auf gesellschaftlicher Ebene mit Daten umgehen wollen, aus welchen Gründen bspw. Unternehmen, Staaten oder Individuen Macht über Daten ausüben wollen und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, die darin liegende Macht zu verteilen – darüber diskutierten Peter Schaar, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, die Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Höppner und Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied bei Reporter ohne Grenzen und Mitgründer von iRights.info.

Von der Macht des Staates Kontrolle auszuüben, über die Macht durch Wissen Verhalten zu ändern bis hin zur Macht des Widerstands gegen Normalisierungstendenzen – ein Impuls

Zum Einstieg in die Diskussion leitete Ulrike Höppner in einem Kurzreferat drei Definitionen der Macht aus der Soziologie her. Zunächst zitiert sie Max Weber: “Macht ist jede Möglichkeit, seinen Willen auch gegen Widerstand durchsetzen zu können.” Diese Definition beziehe sich vor allem auf den Staat als letztinstanzlicher Machtinhaber. Institutionen und Personen könnten immer nur das machen, was der Staat zulässt, ansonsten greife er durch. Als Beispiel dafür sieht Ulrike Höppner das Datenschutzgesetz. Dieses sei vom Staat erlassen worden als Antwort auf die Herausforderung, dass immer mehr persönliche Daten gesammelt werden, die das Potenzial haben, Menschen in ihrer Freiheit einzuschränken. Das Problem besteht laut Höppner jedoch in der Durchsetzung des bekundeten Willen zum Datenschutz. Den Datenmissbrauch vollumfänglich zu kontrollieren sei jedoch kaum möglich.

Die zweite Definition bezieht Ulrike Höppner auf große Datenmengen und die Schlussfolgerungen, die aus ihnen gezogen werden. Beispielsweise sammelt der Staat große Datenmengen etwa zur Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger. Laut Michel Foucault sei Macht etwas, das sich durch Wissen konstituiert. Wenn man aus Daten bestimmtes Wissen erlangt, kann das Handeln daran angepasst werden und zum Beispiel ein Gesundheitssystem eingerichtet werden. Neben diesem positiven Effekt, verweist Höppner jedoch auch auf die negative Folge des “Normalisierungseffekts”. Dieser bedeutet, dass Aktionen von Individuen anhand eines gemessenen Durchschnitts bewertet werden. Danach handeln heute vor allem Unternehmen, die auf Basis von persönlichen Daten Algorithmen entwickeln, die wiederum die Wahrnehmung des Individuums bestimmen. So fragt Ulrike Höppner: “Wenn man immer nur Dinge hört, die man schon kennt oder die man erwartet, wie soll man dann etwas Unerwartetes tun?”

“Wo Macht ist, ist auch Freiheit,” mit dieser dritten Definition von Michel Foucault regt Ulrike Höppner zu mehr Widerstand gegen die Normalisierungstendenz an. Jede Person könne trotz allem versuchen, sich anders zu verhalten als von ihr erwartet wird. Abschließend formuliert Ulrike Höppner den Aufruf, sich zusammen zu tun und gemeinsam zu versuchen, Handlungsräume zu eröffnen, um bestimmte Dinge zu verändern.

Wer hat die Macht über der Daten? Mehr Durchsetzungsmechanismen gegen Datenkonzentration!

Die Macht über die Daten sei laut Peter Schaar nicht das Problem, sondern dass – abgeleitet durch die Kontrolle über die Daten – Macht über Menschen ausgeübt wird. Die zunehmende Datenkonzentration führe dazu, dass Unternehmen die Wertschöpfung für sich beanspruchen und die Nutzerinnen und Nutzer weniger Möglichkeiten haben, sich frei zu entscheiden. Das Grundrecht auf “informationelle Selbstbestimmung” solle als Grundmaxime gelten.

Matthias Spielkamp weist darauf hin, dass das Individuum Einfluss auf die Machtverteilung nehmen kann, in dem es durch das demokratische System über Gesetze entscheidet. Die Durchsetzung sei hingegen in der digitalen Welt schwierig, da das Internet grenzüberschreitend ist, Gesetze jedoch üblicherweise nur in Staatsgebieten gelten.

Wie kann die Macht verteilt werden? Mehr Transparenz, mehr Widerstand, mehr Bewusstsein!

“Wie kann man Menschen in die Lage versetzen, zu hinterfragen: was passiert da eigentlich?,” fragt Ulrike Höppner mit Hinblick darauf, die Handlungsoptionen für die Menschen gegen Algorithmen oder Datenmonopole zu vergrößern. Peter Schaar fordert, mehr über die Mechanismen zu reden, wie mit den Daten umgegangen wird. Es bedürfe Strukturentscheidungen, die Transparenz förderten.

Ulrike Höppner sieht als eine weitere Möglichkeit gegen die Datenkonzentration, dass das Individuum sich bestimmten Diensten wie beispielsweise Facebook entzieht. Peter Schaar entgegnet dem, dass es aus sozialen Gründen häufig immer schwieriger sei, nicht in gewissen sozialen Netzwerken zu sein. Da zeige sich wieder die Macht von Unternehmen bzw. Dienstleistern, das Verhalten der Individuen zu steuern, indem viele beispielsweise WhatsApp nutzen, um in sozialen Gruppen zu sein. Häufig weiß der Nutzende jedoch nicht, was mit den Daten geschieht.

Menschen zu ermächtigen zu wissen, was mit ihren Daten passiert, diese Mission verfolgt zum Beispiel mobilsicher.de – das Infoportal für mehr Sicherheit auf Smartphone und Tablet, bei dem Matthias Spielkamp Redaktionsleiter ist. Das Portal liefert Hintergrundinformationen zu Betriebssystemen, Apps, etc., und versucht gesellschaftsproblematische Funktionsweisen herauszustellen. In technischen Schritt für Schritt-Anleitungen wird der oder dem Nutzenden erklärt, wie die Einstellungen im Smartphone zu ändern sind, so dass bspw. keine Standortdaten übermittelt werden. Damit wird dem Menschen gezeigt, dass sie Optionen haben. Trotzdem weist Matthias Spielkamp auf die andere Seite hin und fragt: “Was wollen die Leute eigentlich? Ist den Menschen die Technologie nicht doch so viel wert, dass sie das, was andere für kritikwürdig halten, in Kauf nehmen, um die Bequemlichkeit nutzen zu können?”

Was wollen wir? Unser Verhalten ändern und einen Diskurs über Werte beginnen!

Haben die Menschen bereits die Macht verloren? Diese Frage würde Matthias Spielkamp nicht bejahen. Der Umgang mit Daten sei ein Geben und Nehmen, so würden über soziale Netzwerke und Apps Revolutionen begonnen, weil sich Menschen vernetzen und zusammentun können, andererseits besteht dadurch auch die Möglichkeit, sie zu überwachen oder Verhalten auszuwerten. Die Macht liege nicht in den technischen Möglichkeiten, sondern im Verhalten.

Auch ist gegen die Nutzung von Daten durch Unternehmen oder den Staat grundsätzlich nichts einzuwenden, so Peter Schaar. Man sollte jedoch über eine sinnvolle Nutzung diskutieren. Datenbesitzende müssten sich bewusst sein, dass sie durch ihr Handeln die gesellschaftliche Wahrnehmung mit beeinflussen. Besonders vor dem Hintergrund, dass Facebook beispielsweise zum Löschen von Hassbotschaften aufgerufen ist, fordert Schaar, sich zu fragen, welche Verantwortung wir den Plattformen wie Facebook zugestehen wollen. Ulrike Höppner stellt daraus ableitend zwei Werte gegenüber: das Recht auf unternehmerische Freiheit gegenüber den Rechten auf Persönlichkeits- und Meinungsfreiheit. Diese Grundsatzfragen könnten laut Höppner nicht durch Verbote, keine Daten mehr zu sammeln, geklärt werden, sondern durch gesellschaftliche Aushandlung und daraus entstehende soziale Normen.

“Es kann nicht sein, dass man der unterschiedslosen Überwachung des Staates nur entkommen kann, indem man sich in irgendeinen schwarzen Sack hüllt,” meint Matthias Spielkamp auf die Frage, ob Verschlüsselung der Standard werden oder man sich anderweitig selbst schützen soll. Hier schließt sich der Kreis zu Ulrike Höppners anfänglichem Aufruf des Widerstands und zur Bewusstwerdung, dass die Menschen sich gemeinsam anders verhalten können als von ihnen erwartet wird. So lautet das Fazit der Moderatorin Vera Linß: Wir brauchen soziale Normen, wir brauchen Gesetze, wir müssen uns weiter darüber austauschen, welche Werte uns so wichtig sind, dass wir sie durchsetzen wollen.

by Sina Wohlgemuth at October 13, 2016 09:57 AM

October 12, 2016

Wikimedia Germany

Das Programm für Konferenz „Zugang gestalten!“ steht

zugang-gestalten-logo-600x400Zum bereits fünften Mal versammelt am 17. und 18. November die Konferenz „Zugang gestalten!“ das Who is Who der deutschen Gedächtnisinstitutionen (Museen, Archive, Bibliotheken) und viele Aktivisten, Politiker und Kulturinteressierte zu einem großen Austausch zum kulturellen Erbe. Dieses Jahr wird wieder der Hamburger Bahnhof in Berlin Ort des Geschehens sein und das übergeordnete Thema lautet: Nachhaltigkeit. Wikimedia Deutschland gehört wieder zur Gruppe der Mitveranstalter, weil Fragen des Freien Wissens sehr oft auch Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe sind und damit im Fokus unserer Arbeit stehen. Seit kurzem steht auch das Programm der Konferenz und hier kann man sich anmelden, der Eintritt ist frei.

by John Weitzmann at October 12, 2016 03:19 PM

Wikimedia Italy

Wikimedia Italia e CAI – Club Alpino Italiano insieme per migliorare la cartografia libera

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Sabato 8 ottobre 2016 è stata aggiunta letteralmente una bandierina su un’altra vetta: Wikimedia Italia, rappresentata da Simone Cortesi, Tesoriere dell’Associazione, ha raggiunto un accordo di intesa e di collaborazione con il CAI – Club Alpino Italiano, volto a migliorare la cartografia libera.

Nello specifico, il CAI si impegna ad inserire le informazioni geografiche relative a percorsi escursionistici e alle strutture di propria competenza, come rifugi e bivacchi, all’interno del database OpenStreetMap, rilasciando in questo modo in forma libera le informazioni a disposizione. Si impegna inoltre a dare risalto alle attività condotte insieme con Wikimedia Italia nell’ambito dell’uso, sviluppo, divulgazione e rilascio come open data di parte del patrimonio conoscitivo di proprietà.

Wikimedia Italia si impegna, a sua volta, a supportare il CAI da un punto di vista informatico, mettendo a disposizione dell’istituzione le consulenze on-line già attive nella comunità. Inoltre, l’Associazione si impegna a dare risalto alle attività condotte insieme con il CAI nell’ambito della diffusione, divulgazione, integrazione dei patrimoni conoscitivi rilasciati con licenze e formati open.

CAI sarà ente di riferimento di WMI per i progetti di affinamento ed arricchimento della conoscenza geografica, ambientale e storica dei territori montani, impegnandosi a favorire la disseminazione anche presso gli altri soggetti pubblici di progetti e soluzioni basati sull’utilizzo della conoscenza libera e degli Open Data.

Un ulteriore obiettivo raggiunto nel corso del 2016, a conferma di un anno ricco di traguardi per la comunità di OpenStreetMap.

 

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nell’immagine: Antonio Montani (Vice Presidente generale con delega per la cartografia per il CAI) e  Simone Cortesi (tesoriere Wikimedia Italia) firmano la convenzione. Foto di Simone Cortesi, 8 ottobre 2016.

 

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by Pasquale Signore at October 12, 2016 12:46 PM

Wikimedia Germany

GLAM on Tour im Antikenmuseum der Universität Heidelberg

Dr. Hermann Pflug öffnet die Glasvitrine für die Wikimedia Commons, Foto: Scherben.Bringen.Glück, Fotographische Dokumentation 7, CC BY-SA 4.0

Was sagen zwei Pferde und ein Dreifuß auf einer Tonvase über die Person aus, in dessen Grab sie gefunden wurde? Warum sind am äußerten Rand eines Weinkelchs andere Bildgeschichten erzählt als im Innern? Und was verraten uns die kleinen Löcher in der Vase über die Maltechnik?* Die Antworten darauf bekamen am 4. und 5. Oktober 2016 zehn Wikipedianer und fünfzehn Uniangehörige bei der GLAM on Tour Station im Antikenmuseum der Universität Heidelberg.

Entdeckung der Antike

Das Herzstück der GLAM on Tour Station bildete die Führung des Archäologen Prof. Nikolaus Dietrich und des Sammlungskurators Dr. Hermann Pflug, die anhand von antiken Vasen und Tonscherben Forschungsergebnisse zur Lebenswelt in der Antike teilten. Schnell merkten die Wissenschaftler, dass sie es mit Profis zu tun hatten, die Fachwissen und großes Interesse haben. So durften die Wikipedianer in der letzten Stunde die ehrwürdige Glasvitrine zusammen mit dem Kurator öffnen. Dieser Moment, als die böotische Pyxis von Nahmen inspiziert und für die Wikimedia Commons fotografiert wurde, war sicherlich für die meisten Teilnehmende das Highlight der Station.

Dr. Nikolaus Dietrich führt die Wikipedianer durch das Antikenmuseum der Uni Heidelberg, Foto: Scherben.Bringen.Glück, GLAM Antikenmusem 2, CC BY-SA 4.0

Neben der Museumserkundung standen Vorträge auf dem Programm, die den Teilnehmenden und etwa 40 Interessierten weitere spannende Hintergrundinformationen zur Archäologie in Heidelberg lieferten. So führte Nicolas Zenzen in seinem Vortrag durch die 150-jährige Geschichte des Instituts für Klassische Archäologie der Uni Heidelberg und inspirierte die Wikipedianer zu Artikelerweiterungen. Von den frühen Anfängen der Archäologie als beschreibende Bildwissenschaft des Altertums, zeigte Dr. Hubert Mara vom Interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen in Heidelberg in einem zweiten Vortrag, wie die Computertechnik heute Steinskulpturen, Vasen oder andere Oberflächen „liest“. Mit 3D-Technik werden antike Fundstücke an der Uni Heidelberg gescannt und analysiert. Dies erleichtert zum Beispiel die Rekonstruktion der antiken Objekte für Restauratoren. Da die 3D-Scans unter freien Lizenzen stehen, können sie auch von jedem für viele andere Zwecke weitergenutzt werden.

Auf ins Wikiversum

Mit diesem Gedanken des freien Wissens führten Marcus Cyron und ich abschließend Uniangehörige und interessierte Heidelbergerinnen und Heidelberger in das Wikiversum ein. Dank des umfangreichen Programms ist dieses nun um hunderte Bilder und einige Artikel bereichert, für die Uni Heidelberg etwas weiter geöffnet und sogar um einige Neuautorinnen und -autoren gewachsen! Damit lieferte die Station nicht nur neue und freie Inhalte für das Wikiversum, sondern schaffte auch Verbindungen und Kontakte zwischen Wikipedianern, Neuinteressierten und den Forschenden – sowie vor allem viel Material und Motivation, das eigene Wissen zu teilen und frei in den Wikimedia-Projekten zugänglich zu machen.

Der Handapparat dient als Quelle für neue Wikipedia-Artikel, Foto: Scherben.Bringen.Glück, Schreibwerkstatt4, CC BY-SA 4.0

Entstanden ist die Idee zur GLAM on Tour Station auf der WikiCon 2015, wo sich Marcus Cyron, ehemaliger Wikipedian in Residence im Deutschen Archäologischen Institut, und Christian Vater vom Sonderforschungsforschungsbereich 933 (SFB) „Materiale Textkulturen“ der Uni Heidelberg trafen. Eines der Ziele von Christians Teilprojekt ist es, die Mitglieder des SFB 933 darin zu unterstützen, Forschungsergebnisse und Forschungsmaterialien in die Wikipedia einzubringen, in die Wikimedia Commons einzustellen und die Möglichkeiten von Wikidata zu nutzen. Unterstützt wird der SFB dabei von Heiko Fischer, Geschichtsstudent in Heidelberg, und erfahrener Wikipedianer.

Weitere Informationen:
Projektseite
Bisherige Projektergebnisse

* Der auf der Grabbeilage abgebildete Dreifuß in Zusammenhang mit Pferden lässt auf eine Trophäe schließen. Dieses Bild spielt auf ein Ideal der reichen Oberschicht an, die reich genug waren Pferde zu halten und Sport zu betreiben.
* Die Bilder am äußeren Rand eines Trinkgefäßes richten sich an die Teilnehmenden eines Symposiums, die Bilder am Grund des Gefäßes an die trinkende Person.
* Die Löcher auf der Vase deuten darauf hin, dass zum Malen der Kreise Zirkel verwendet wurden.

by Sina Wohlgemuth at October 12, 2016 11:00 AM

Wikimedia Italy

Un inizio di autunno ricco di eventi di Wikimedia Italia – newsletter n. 131 del 7 ottobre 2016

Wikimedia News - n. 131 - 7 ottobre 2016


Foto di gruppo dei partecipanti a State of the Map 2016, di Tatiana van Campenhout. Logo della conferenza di Veronica Semeco. CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.


Conferenza "State of the Map" a Bruxelles

Circa 400 persone da tutto il mondo si sono riunite in occasione di State of the Map, la conferenza sul mondo OpenStreetMap che quest’anno si è tenuta a Bruxelles dal 23 al 25 settembre e ha visto la partecipazione anche della Croce Rossa Americana. Molti i temi al centro dell'incontro: la situazione nelle aree più in crisi del mondo — dove il mapping incontra spesso l'ostacolo delle leggi nazionali —, il funzionamento degli strumenti di monitoraggio dei dati OSM, la produzione di mappe specializzate in diversi settori e l’insegnamento di OpenStreetMap nelle scuole. A questo link è disponibile una raccolta di immagini dall’evento, scattate dai rappresentanti di Wikimedia Italia presenti alla conferenza, Lorenzo Losa (Presidente) e Alessandro Palmas (Project Manager di OSM).



Banner di MEETmeTONIGHT.


Evento MEETmeTONIGHT al Museo della Scienza di Milano

Venerdì 30 settembre, presso la Sala Colonne del Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia di Milano, si è tenuto il convegno Digitalizzare la cultura, promosso in occasione di MEETmeTONIGHT, edizione milanese e lombarda della Notte Europea dei Ricercatori. Nel corso della serata, i relatori Claudio Monteverde (Google Italia), Lorenzo Losa (Wikimedia Italia) e Oronzo Mauro (Accenture Italia) hanno affrontato la tematica del rapporto tra istituzioni culturali e i linguaggi e gli strumenti del mondo digitale.




Wiki Loves Monuments: tempo di bilanci

Screenshot dei monumenti fotografabili nelle Regioni italiane per Wiki Loves Monuments 2016, da umap.openstreetmap.fr.

Anche questa edizione 2016 di Wiki Loves Monuments si è conclusa nel migliore dei modi! Edizione dopo edizione raggiungiamo nuovi traguardi: siamo terzi nella classifica internazionale per numero di fotografi (983), stabilendo un nuovo record rispetto al 2015 (+36 fotografi). Inoltre, siamo arrivati a quota 20.573 fotografie caricate sul portale Wikimedia Commons, a un passo dal record 2014 (di 21.050 foto). Grazie! Un sincero grazie a tutti i fotografi, gli sponsor, i partner e a tutti gli Enti e i Comuni d'Italia che hanno contribuito a fare di quest'edizione una delle migliori.
In queste settimane vi terremo aggiornati sulle giurie e le foto premiate: continuate a seguirci!



Le fotografie di Wiki Loves Monuments esposte a Palazzo Bastogi a Firenze

Immagine tratta dall'esposizione itinerante di WLM 2015 all'interno di EneganArt, mostra di arte attuale a Palazzo Bastogi, 1-9 ottobre 2016, di Giuliana Mancini.

Si è tenuta venerdì 30 settembre, presso Palazzo Bastogi a Firenze, la preview della mostra EneganArt, a cui ha preso parte Giuliana Mancini, Direttrice Esecutiva di Wikimedia Italia. Sono intervenuti Achille Bonito Oliva e Dario Ballantini. "EneganArt" è il concorso nazionale di arte contemporanea organizzato e curato da Enegan Luce e Gas: accanto alle opere in gara, quest'anno sono esposte anche le fotografie migliori dell'edizione 2015 di Wiki Loves Monuments. È possibile visitare l'esposizione fino al 9 ottobre.



Wikimania Esino Lario premiata al Sodalitas Social Award

Wikimania 2016 - foto di gruppo. Di Niccolò Caranti - Opera propria, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.

In occasione del Sodalitas Social Award, evento annuale della Fondazione Sodalitas tenutosi venerdì 30 settembre, Wikimania Esino Lario, la prima edizione del raduno mondiale di Wikipedia in Italia, è stata premiata come miglior progetto multi-stakeholder. Il premio, dedicato nello specifico alle aziende, è stato ritirato da Elmec Informatica, partner tecnologico del raduno, che ha inoltre candidato il progetto. Ma il vincitore morale è tutta la comunità che ha permesso la realizzazione di Wikimania Esino Lario, e tutti gli sponsor e partner coinvolti. Il riconoscimento della Fondazione Sodalitas spinge gli organizzatori di Wikimania Esino Lario a collaborare a nuove iniziative dedicate al territorio e alla comunità di Esino Lario.



Wikimedia Italia inteverrà alla conferenza LuBeC2016

Banner della XII edizione del convegno LuBeC2016.

Giuliana Mancini, Direttrice Esecutiva Wikimedia Italia, interverrà alla XII edizione del convegno LuBeC2016. In particolare, parteciperà al dibattito "Digital Humanities: una visione per la cultura", all'interno della conferenza "Tecnologie, strumenti e strategie per l'ecosistema turistico-culturale". Alla giornata saranno presenti anche Francesco Palumbo, Direttore Generale Turismo MiBACT, e Lorenzo Casini, Consigliere giuridico del Ministro per i Beni e le Attività Culturali.
Questo convegno sarà l'occasione per riprendere il dialogo, già da tempo avviato, con i rappresentanti del Ministero in merito alla circolare interpretativa del Codice dei beni culturali e del paesaggio.



Novità dal mondo OpenStreetMap: speciale Mappalonga

Sessione di editing durante l'evento "Mappalonga", Genova 1 ottobre 2016. Di Alessandro Palmas, Project Manager OSM per Wikimedia Italia.

Buon successo a Genova sabato 1 ottobre per l'evento Mappalonga, dove erano presenti quasi 70 persone. La giornata era divisa in due parti: la prima focalizzata sulla formazione OSM; la seconda con i presenti divisi tra chi ha partecipato al mapping party, prendendo il panoramico trenino Genova Casella, e chi ha preferito continuare la formazione.
Per chi si fosse perso l'appuntamento o per i partecipanti che volessero approfondire qualche argomento, vi saranno altre due occasioni di incontro a Genova: sabato 22 ottobre al Linux Day ci sarà una sessione dedicata a OSM; il lunedì successivo, alle ore 21.15, presso il Circolo Zenzero si terrà una serata dedicata agli aspetti pratici.

Iscrivetevi alla mailing list per rimanere aggiornati sulle altre iniziative OSM.


Novità dal mondo Wiki

Moschea dello Scià, dichiarata dall'UNESCO patrimonio dell'umanità, di MohammadReza Domiri Ganji - Opera propria, CC BY-SA 4.0.
  • Dall'UNESCO arriva un importante riconoscimento al contributo dei volontari di Wikipedia nella promozione dei beni architettonici. A settembre infatti l'agenzia delle Nazioni Unite, che sostiene con forza la creazione di contenuti liberi, ha dato risalto al progetto Wiki Loves Monuments, pubblicando sui propri canali social alcune foto scattate durante le precedenti edizioni del contest.
  • Con la creazione di oltre 7700 nuovi articoli da parte di 180 utenti diversi, #100wikidays — la sfida lanciata lo scorso anno a ciascun Wikipediano con l'obbiettivo di creare un articolo al giorno per cento giorni consecutivi — si è rivelata un grande successo. Se anche tu sei interessato a partecipare, iscriviti al gruppo Facebook.
  • Attraverso l'esperienza dei suoi numerosi viaggi in Egitto, Roland Unger, docente di chimica e fisica e co-fondatore di Wikivoyage, ha arricchito la versione tedesca del portale con centinaia di pagine dedicate al Paese. Wikimedia.org rende omaggio al suo prezioso lavoro con un articolo sul proprio blog.


Appuntamenti e comunicazioni

  • 1-9 ottobre, Firenze: Palazzo Bastogi ospita EneganArt, il concorso Nazionale di Arte contemporanea organizzato e curato da Enegan Gas e Luce, con l'esposizione delle fotografie migliori dell'edizione 2015 di Wiki Loves Monuments.
  • 7-9 ottobre, Cagliari: ArcheoFOSS- GFOSS 2016. Workshop "Conoscere per comunicare. Strumenti e tecnologie open per l’analisi e la condivisione del patrimonio culturale e territoriale".
  • 8 ottobre, Bologna: iniziativa Il Wikipediano risponde: dalle 15.30 alle 17.00, presso il bar della piazza coperta in Biblioteca Salaborsa, Giuseppe Profiti (coordinatore regionale per l'Emilia-Romagna) sarà a disposizione di curiosi ed appassionati dei progetti Wikimedia per rispondere alle loro domande ed aiutarli con eventuali difficoltà tecniche.
  • 10 ottobre, Roma: Lorenzo Losa (Presidente Wikimedia Italia) e Giuliana Mancini (Direttrice Esecutiva Wikimedia Italia) saranno presenti all'Assemblea dei soci, e conferenza pubblica, di ICOM Italia dal titolo "Le fragilità del paesaggio italiano". Lorenzo Losa interverrà come relatore parlando di “Paesaggi fragili: una proposta per Wiki Loves Monuments 2017".
  • 13 e 18 ottobre, Milano: corso di formazione per AIB Lombardia Wikipedia e biblioteche".
  • 14-16 ottobre, vari luoghi e online: giornate di wikiedithaton sulle donne scrittrici in collaborazione con Wikimujeres spagnole. Il 15 mattina wikieditathon alla Biblioteca nazionale di Firenze.
  • 15 ottobre, Bologna: Editathon su privacy e sicurezza informatica presso Le Serre dei Giardini Margherita (appunti per i soci).
  • 15 ottobre, Roma (Tor Vergata), Firenze (Biblioteca Nazionale), Napoli (Biblioteca Nazionale), editathon internazionale insieme alle WikiMujeres su scrittrici. L'editathon si svolge in giornate diverse anche alla Biblioteca Provinciale di Potenza (14 ottobre) e biblioteca BALI di Venezia (diverse giornate tra il 3 ed il 14 ottobre). Pagina dell'evento.
  • 20 ottobre, Rozzano (MI): Dario Crespi partecipa per conto di WMI al convegno Digital Readers presso la Biblioteca di Rozzano.
  • 22 ottobre: Linux Day 2016.



source: http://wiki.wikimedia.it/wiki/Wikimedia_news/numero_131

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by Pasquale Signore at October 12, 2016 08:28 AM

Firenze, Genova, Cagliari e Messina: Wikimedia Italia in tour – newsletter n. 130 del 22 settembre 2016

Wikimedia News - n. 130 - 22 settembre 2016


Premio Enegan per Wiki Loves Monuments 2016.


La mostra di Wiki Loves Monuments ospite a Firenze

Wikimedia è onorata di annunciare che Enegan Luce e Gas sarà per la prima volta sponsor di Wiki Loves Monuments. La collaborazione sarà inaugurata con l'esposizione delle foto vincitrici di WLM 2015 dall'1 al 9 ottobre presso Palazzo Bastogi di Firenze, in occasione della mostra delle opere finaliste di EneganArt, Concorso Nazionale di Arte Attuale organizzato da Enegan Luce e Gas. Per l'edizione 2016 di Wiki Loves Monuments, Enegan mette in palio un premio speciale riservato alle migliori fotografie raffiguranti monumenti naturali. Al vincitore andrà un premio in denaro del valore di 1.000 euro e un buono del progetto Treedom.



Cagliari panoramica, di cristianocani [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons.


ArcheoFOSS: Wikimedia Italia presente con due workshop

Dal 7 al 9 Ottobre a Cagliari si terrà presso il Dipartimento di Storia, Beni Culturali e Territorio dell'Università di Cagliari il convegno ArcheoFoss/GFoss 2016, tre giorni dedicati alle tematiche relative all'uso del software libero e agli strumenti della condivisione della conoscenza. A chiusura del meeting, sarà organizzato un archeomapping party dedicato all'archeologia urbana della città. Wikimedia Italia sarà presente con due workshop sull'uso di OpenStreetMap e di Wikimedia Commons e Wikidata. Scopri di più sul blog di Wikimedia Italia.



OpenStreetMap a Genova per Mappalonga

Banner di "Mappalonga".

Sabato 1 ottobre Wikimedia Italia, la comunità di OpenStreetMap, Liguria Digitale, Open Maps Liguria e GTER s.r.l. organizzano Mappalonga, giornata dedicata a OpenStreetMap e all'open data. Scopo dell'evento è contribuire, in gruppo, a disegnare una mappa liberamente consultabile di aree specifiche del territorio. Nel corso del raduno, sarà inoltre possibile fotografare alcune chiese e altri manufatti: le immagini saranno poi caricate su Wikimedia Commons.
Per ulteriori informazioni vi rimandiamo alla pagina sul blog di Wikimedia Italia; mentre sulla piattaforma Eventbrite è possibile iscriversi all'evento.



#ODS16 OpenDataSicilia Summer Edition

Banner di #ODS16 OpenDataSicilia Summer Edition.

Si è tenuto al 2 al 4 settembre a Messina #ODS16 OpenDataSicilia Summer Edition, il raduno estivo organizzato dalla comunità #opendatasicilia con l’obiettivo dichiarato di diffondere la prassi dell’open data sui territori. Nel corso del convegno, sono state illustrate ai presenti le caratteristiche di Wiki Loves Monuments, concorso giunto ormai alla quinta edizione, a cui quest'anno ha aderito per la prima volta anche la città metropolitana di Palermo.




Novità dal mondo OpenStreetMap

Un momento dell'incontro sulla mappatura collaborativa alla Biblioteca di Trento del 5 Settembre.

  • Toursprung, compagnia tedesca che produce soluzioni basate su OSM, ha mandato una fattura di 200 euro ad una televisione che ha mostrato le sue mappe senza attribuzione, donando la cifra alla OSM Foundation. La prossima volta staranno più attenti?
  • Il servizio TagHistory permette di vedere e confrontare l'evoluzione temporale dell'utilizzo di particolari tag in OSM.
  • Un altro nuovo servizio utile è OSM History Viewer, con il quale si possono verificare i cambiamenti di ogni singolo oggetto.

Novità dal mondo Wiki

Reenactor di Abraham Lincoln al "IFLA World Library and Information Congress 2016", di Sadads - opera propria, CC BY-SA 4.0.
  • Si è svolta lo scorso agosto a Columbus la Conferenza mondiale sulle biblioteche e l'informazione, alla quale hanno preso parte anche Wikipedia Library e GLAM-Wiki. Nel corso del forum, si è discusso delle potenzialità di una collaborazione tra Wikipedia e le biblioteche, sintetizzate in due documenti, consultabili qui e qui.
  • La Commissione Europea ha proposto una riforma del copyright, che imporrebbe alle piattaforme basate sul contributo libero degli utenti—come Wikipedia—di dotarsi di sistemi costosi e inefficienti per identificare eventuali violazioni del copyright. La proposta dovrà ora passare al vaglio del Parlamento europeo e del Consiglio dell'Unione europea.
  • Il professore Peter Baldwin è stato nominato membro del Wikimedia Endowment Advisory Board, carica destinata a coloro che si sono distinti per l'impegno filantropico e che condividono la mission della Wikimedia Foundation. Tramite la sua Fondazione Arcadia, Baldwin ha a lungo promosso la diffusione libera della conoscenza.


Appuntamenti e comunicazioni

  • 1–30 settembre (online): due wikieditathons, Women Labor Activists e Women in Nursing insieme alle WikiWomen, organizzati da Camelia Boban.
  • 1 ottobre, Genova: evento "Mappalonga", giornata di Mapathon con mapping party. Ritrovo alle ore 9:00 presso la sala conferenze di Bi.Bi. Service, Via XX settembre 41, 3° piano.

Wikigite nell'ambito del progetto Wiki Loves Monuments:

  • 24 settembre, Cernobbio e Como: WikiGita a Cernobbio (ritrovo ore 9:45) e Como (ritrovo ore 14:00).
  • 24-25 settembre, Ostra (AN), ore 10:00: WikiGita presso il Comune di Ostra.
  • 24 settembre, Grezzana (VR), ore 15:00: WikiGita presso il Comune di Grezzana.
  • 24 settembre: WikiGite in Emilia-Romagna a Bertinoro, Minerbio, Rocca Vignola, Bentivoglio e Comacchio.
  • 25 settembre, Brienza (PZ), ore 10:00: prima WikiGita lucana presso il Comune di Brienza.
  • 25 settembre, Monte Compatri (RM), ore 10:30: WikiGita presso il Comune di Monte Compatri.
  • 25 settembre, Belluno, ore 15:00: WikiGita ai due borghi di Belluno in collaborazione con il Comune di Belluno e l'Associazione Campedel.
  • 25 settembre, Empoli (FI), ore 15:00: WikiGita ad Empoli realizzata in collaborazione con l'amministrazione comune e l'associazione GOLEM.
  • 25 settembre, Tito (PZ), ore 16:00: WikiGita presso il Comune di Tito.
  • 25 settembre: WikiGite in Emilia-Romagna a Castel Maggiore, Modigliana, Reggiolo, Rocca Vignola e Travo.



source: http://wiki.wikimedia.it/wiki/Wikimedia_news/numero_130

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by Pasquale Signore at October 12, 2016 07:20 AM