Wikimedia Chapters Planet

May 01, 2016

Wikimedia Foundation

International Workers’ Day: Nine people who made lives better for workers

In order of International Workers' Day, we collect the biographies of nine people who made lives better for laborers.

by Joe Sutherland at May 01, 2016 12:43 AM

April 29, 2016

Wikimedia Norway

Europeana Art history challenge på Wikidata 15. april-30. mai

Harriet_Backer_-_Christening_in_Tanum_Church_-_Google_Art_Project Harriet Backer [Public domain], via Wikimedia Commons

Christening in Tanum Church, Harriet Backer [Public domain], via Wikimedia Commons

Europeana Art history challenge er i gang på Wikidata:

«Europeana 280 is a pan-European campaign to get people excited about Europe’s shared art heritage by celebrating the diverse and magnificent artworks that are a part of it. The campaign coincides with the launch of the Art History collections, one of Europeana’s first thematic collection sites. All 28 EU Member States were invited to nominate 10 pieces of art held in their country that have contributed to a major European art movement. Every EU member state is involved, and Norway too! As part of Europeana 280, the Europeana Art History Challenge is running!»

Nasjonalmuseet for kunst, arkitektur og design har sponset flotte premier, så her er det bare å hive seg rundt! Klikk her for den norske konkurransesiden, hvor du kan se hvilke 10 kunstverk som er med fra Norge og melde deg på konkurransen.

by Astrid Carlsen at April 29, 2016 05:13 PM

April 28, 2016

Wikimedia France

Liberté de panorama : le Sénat persiste dans l’erreur et signe !

Comme nous vous le disions mardi, de nombreux sénateurs ont soutenu notre vision de la liberté de panorama. Le sujet de la liberté de panorama aura déchaîné les passions tant à droite qu’à gauche. Malheureusement, tardivement, la lourde machine des lobbies de l’industrie culturelle s’est mise en marche, de manière pour le moins efficace.Le sénateur Assouline, grand porte-parole des sociétés d’ayants-droit, nous parle de la « population d’artistes la plus fragile », « sous le seuil de pauvreté », pour défendre les architectes et les sculpteurs ayant vendu leurs ouvrages à des collectivités territoriales. La sénatrice Robert instrumentalise, quant à elle, la cause des photographes professionnels alors que les droits de ces derniers ne sont pas touchés par la liberté de panorama (nous vous le disions, ils en seraient pourtant même les premiers bénéficiaires).

Néanmoins, le combat ne fut pas vain. Bien au contraire. En voyant les courageuses positions prises par les sénateurs Chaize, Leconte et Rome, nous constatons que nos parlementaires peuvent faire preuve de pragmatisme et évoluer avec leur société. Malgré cela, plusieurs sénateurs n’ont pas tenu compte des réalités d’Internet en faisant voter un amendement inapplicable.

Le séanteur Assouline se félicite d’une prise en compte des usages d’Internet faite « sans barrages conservateurs ». Il fait cependant preuve de méconnaissance du droit lorsqu’il reconnaît que, jusque là, le particulier pouvait être poursuivi, mais qu’aujourd’hui, en déposant une photo sur un réseau social seule la plateforme pourrait être incriminée. Or, c’est bien le particulier qui signe les conditions générales d’utilisation permettant l’utilisation commerciale de sa photo. A ce titre, le sénateur Chaize rappelle que les sénateurs sont également là pour défendre le particulier en danger, qui jusque là, n’a été représenté par personne. Ils étaient pourtant près de 19 000 à demander une liberté de panorama applicable.

Malgré les efforts remarquables de l’industrie culturelle pour rendre cette loi inopérante, nous pouvons, néanmoins, nous réjouir du fait que le principe de liberté de panorama ait eu un tel impact médiatique et politique. La sénatrice Mélot, rapporteur sur ce projet de loi, conviendra même du fait qu’il s’agissait d’une « exception justifiée ».

A l’instar de la sénatrice Mélot, nous pensons que cette liberté est appelée à évoluer. Deux occasions se présenteront : la discussion en Commission Mixte Partiaire et celle de la révision de la directive européenne sur le droit d’auteur. D’autant que notre gouvernement, par la voix d’Axelle Lemaire, est désormais favorable à cette exception.

A ce sujet, n’hésitez pas à répondre, comme nous, à la consultation européenne sur la liberté de panorama.

by Conseil d'Administration at April 28, 2016 04:01 PM

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 17/2016

Die schwierige Urheberrechtssituation in Europa bezüglich der Schutzdauer, ein neues Tool zum Auffinden fehlender Wikipedia-Artikel und Berichte über die Wikimedia Conference, sind unter anderem die Themen der Wikimedia:Woche 17/2016.

Projekte und Initiativen

Geförderte Projekte aus den Wikimedia-Communitys im März

Eine ausgewählte Übersicht der im März von Wikimedia Deutschland geförderten Projekte aus den Communnitys ist im Vereinsblog veröffentlicht worden.

Neues aus der OSM-Welt #300

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 300“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 12. bis 18. April, diesmal mit einem kleinen Resumée anläßlich der 300. Ausgabe.

Wikipedia-Sprechstunde jetzt auch in Dresden

Nachdem bereits in Hamburg schon länger eine regelmäßige Wikipedia-Sprechstunde angeboten wird, fand nun auch in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden die erste ehrenamtlich organisierte Wikipedia-Sprechstunde in Dresden statt.

Technik

Tech News issue #17

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Neues Tool zum Auffinden fehlender Artikel vorgestellt

Ein neues Tool soll helfen Lücken in der Wikipedia aufzufinden und Autorinnen und Autoren Vorschläge für Artikel-Neuanlagen oder Übersetzung geben.

Glamorous-Tool verbessert – jetzt auch mit Aufrufzahlen

Das Glamorous-Tool zur Analyse von Dateien in einer Commons-Kategorie ist jetzt mit einer neuen Benutzeroberfläche und zusätzlichen Funktionen verfügbar. So können jetzt zum Beispiel auch die Aufrufzahlen (page views) von Dateien in einer Kategorie auf Commons relativ leicht analysiert werden. Weiterhin interessant: die Statistik zur Weiterverwendung von Bildern/ Dateien in anderen Wikis wie z.B. in den Wikipedien.

Diskussion

Fragen zur Ideenförderung für den kommenden Jahresplan

Lukas Mezger, Mitglied im Präsidium von Wikimedia Deutschland, hat bezüglich der Jahresplanung 2017 eine Diskussion über die Rolle des Bereichs Ideenförderung angestoßen.

Politik und Recht

Forderungen nach einheitlichem EU-weiten Urheberrecht

Anlässlich der aktuellen Probleme mit dem Urheberrecht am Tagebuch der Anne Frank, werden erneut Forderungen nach einem vereinfachten und harmonisierten Urheberrecht laut.

„Wikipedia-Artikel zu Terrorismus werden weniger gelesen“

Laut einer Studie am Citizen Lab der Universität Toronto, bei der Abrufzahlen von Wikipedia-Artikeln ausgewertet wurden, führt staatliche Überwachung aus Angst um Privatsphäre und falschen Verdächtigungen zu einer deutlich geringeren Nutzung von Informations- und Beratungsangeboten.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Berichte über Wikimedia Conference

Benutzer:Gnom berichtete über die Wikimedia Conference.

Weitere Berichte werden auf Meta gesammelt.

Wikipedia fliegt zum Mond

fr-online.de berichtete über die Reise der Wikipedia zum Mond.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

28.4.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren findet immer am letzten Donnerstag des Monats statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.

4.5.: WomenEdit Berlin

WomenEdit ist ein Netzwerk von Wikipedianerinnen. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland von 18.00 bis 21.00 Uhr ein Treffen statt. Neu-Autorinnen sind willkommen.

19.5.: Monsters of Law: Der Lizenzhinweisgenerator

Die WMDE-Veranstaltungsreihe „Monsters of Law“ widmet sich rechtlichen Fragen rund um Freies Wissen. Diesmal erläutert John Weitzmann, WMDE-Referent Politik & Recht, die fünf häufigsten Stolpersteine bei der Nachnutzung von CC-lizenzierten Bildern. Danach präsentieren Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheberrecht, und Jens Ohlig, Komunikation Softwareentwicklung bei WMDE, den Lizenzhinweisgenerator, das neue Tool zur Nutzung von Bildern aus Wikipedia und Wikimedia Commons.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at April 28, 2016 01:41 PM

April 27, 2016

Wikimedia Germany

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

… und warum Sie nichts sehen, das werden Sie gleich sehen. Dieser alte Spruch passt seit dem gestrigen „Tag des ‚geistigen Eigentums‘“ ganz besonders gut in dieses Blog, denn das Manuskript zum berühmten Tagebuch der Anne Frank wurde gestern wieder ins Netz gestellt, ist aber nur aus Polen direkt abrufbar. Dadurch soll demonstriert werden, wie sehr Europa eine echte Vereinheitlichung der urheberrechtlichen Schutzdauer nötig hat.

Initiatorin der Aktion, deren Hashtag #ReadAnneFrank lautet, ist die Communia Association, eine kleine NGO, die sich als europapolitische Füsprecherin der „digitalen Public Domain“ versteht, also als Streiterin für all die im Netz zu findenden gemeinfreien Werke und gegen alle Versuche, diese Werke, die Gemeingut sind oder sein sollten, rechtlich oder faktisch zu monopolisieren. Ob und inwieweit Anne Franks berühmte Aufzeichnungen aus dem Amsterdamer Hinterhaus inzwischen Gemeingut sind, darüber wird gerade heftig gestritten.

Der rechtliche Hintergrund ist, dass urheberrechtliche Schutzfristen üblicherweise am Ende eines Jahres auslaufen. Darum gehen stets zum 1. Januar weitere Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft in den rechtefreien Zustand (in die Public Domain) über, werden also gemeinfrei. Die Länge der Schutzfristen ist in ganz Europa durch die sogenannte Schutzdauerrichtlinie 2006/116/EG auf 70 Jahre ab dem Ende des Jahres festgelegt worden, in dem die längstlebende Urheberin bzw. der längstlebende Urheber des jeweiligen Werkes gestorben ist.

Eigentlich sollte daher doch alles ganz einfach sein, was die Berechnung des Übergangs der Werke in die Public Domain angeht, jedenfalls solange man die Sterbedaten der am Werk beteiligten Menschen kennt. Anne Frank wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet, ihre Aufzeichnungen könnten daher mit dem Beginn von 2015 frei von rechtlichen Einschränkungen und damit frei nutzbar für alle geworden sein. In der Praxis sieht es jedoch zumindest bei denjenigen Werken deutlich komplizierter aus, die zu Lebzeiten ihrer Autoren nie veröffentlicht worden waren – wozu auch das Tagebuch der Anne Frank gehört.

Für solche posthum veröffentlichten Werke galten und gelten die verschiedensten nationalen Regeln, in Deutschland etwa der 1995 aufgehobene § 64 Abs. 2 des Urheberrechtsgesetzes. Die EU-Schutzdauerrichtlinie legt lediglich fest, dass für Werke, die später als 70 Jahre nach Tod des Autors erstmals veröffentlicht werden, dann kein urheberrechtlicher Schutz mehr entsteht. Bei Anne Franks Tagebuch liegen die relevanten Zeitpunkte früher. Das durch ihren Vater aus Einzelaufzeichnungen zusammengebaute Tagebuch erschien 1947, die Einzelaufzeichnungen sogar separat erst 1986. Beide Daten liegen innerhalb der 70 Jahre, sodass eine posthume Veröffentlichung noch urheberrechtlichen Schutz erzeugt.

In Polen allerdings war die dortige Sonderregel für posthume Veröffentlichungen bereits 1952 abgeschafft und das dortige Urheberrecht erst 2000 im Sinne der europäischen Harmonisierung der Schutzfristen novelliert worden. Die Aktivisten des warschauer Centrum Cyfrowe (Digitales Zentrum), einer der Mitgliedsorganisationen der Communia Association, gehen deshalb davon aus, dass für Polen der urheberrechtliche Schutz des Tagebuchs in der 1986 veröffentlichten Manuskriptfassung allein der Regelfrist von 70 Jahren nach Tod der Autorin folgt und seit Beginn diesen Jahres nicht mehr besteht.

Je nach Land und Fassung des Tagebuchs ergeben sich aber auch andere Schutzfristen, die noch Jahrzehnte laufen, bis 2037, bis 2042 oder sogar bis 2050. Grund hierfür ist, dass die Frage im Raum steht, ob nicht der Vater von Anne Frank durch das Zusammenstellen ihrer Einzelaufzeichnungen zum Mitautoren geworden ist. Er starb erst 1980. Dies wird möglicherweise Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen der Anne Frank Stichting und dem Anne Frank Fund sein. Alle Einzelheiten und Schutzdauerberechnungen sind im Communia-Blog nachzulesen.

Um auf die auch innerhalb Europas teils absurd weit auseinander liegenden Endpunkte des urheberrechtlichen Schutzes hinzuweisen, machen Communia und Centrum Cyfrowe seit gestern die Probe aufs Exempel und bieten die Manuskriptfassung frei im Netz an, allerdings mit einem Geo-Blocking zum Abruf nur aus Polen. So etwas lässt sich natürlich relativ leicht umgehen, soll aber zum einen zeigen, dass es den Aktivisten nicht um bewussten Rechtsbruch geht, und soll zum anderen die Territorialität der Urheberrechtsregeln spürbar machen, denn in ihr wird von vielen der Kern des Problems gesehen.

Schon seit Jahren gibt es Forderungen und Vorschläge dazu, ein europaweit einheitliches Urheberrecht zu schaffen. Gemeint ist damit mehr als die Harmonisierung der verschiedenen nationalen Urheberrechtsgesetze, die Communia derzeit als mangelhaft anprangert, sondern ein für alle Länder der EU unmittelbar geltendes Regelwerk mit einem einzigen Recht des Autors statt einem Bündel von 28 nationalen Urheberrechten. Das Schlagwort hierfür lautet „single EU copyright title“ und würde nichts weniger bedeuten, als die nationale Zuständigkeit der EU-Mitgliedsstaaten in Sachen Urheberrecht zugunsten einer unmittelbaren Gesetzgebung der EU aufzugeben.

Auch die Wikipedianerinnen und Wikipedianer haben sich bereits an dieser Diskussion um den single title beteiligt. Die Wikimedia Foundation sah sich in Bezug auf das Tagebuch der Anne Frank zudem jüngst genötigt, die niederländische Manuskriptfassung aufgrund des rechtlichen Status‘ von WikiSource zu entfernen. Gerade für Community-Projekte wie WikiSource, bei denen rechtliche Fußangeln Gift für das Engagement der Freiwilligen sind und die deshalb voll auf gemeinfreie Inhalte ausgerichtet sind, wäre weniger Komplexität bei den Schutzfristen eine großartige Sache.

by John Weitzmann at April 27, 2016 11:20 AM

April 26, 2016

Wikimedia France

Projet de loi numérique : début des débats au Sénat

Les débats sur le projet de loi « pour une République numérique » ont commencé cet après-midi, et se poursuivront jusqu’à jeudi, vers l’adoption du projet de loi par vote solennel le 3 mai.

De nombreux sénateurs, de tous bords, ont entendu les 19 000 signataires de notre pétition. En effet, durant toute la phase au Sénat, 36 sénateurs ont, et vont, soutenir notre vision de la liberté de panorama, à travers 5 amendements.

16 sénateurs en commissions (3 amendements), puis 30 en séance (2 amendements) demandent une liberté de panorama fonctionnelle. Aucun amendement n’a été déposé pour demander le retrait de la notion de liberté de panorama tant cette exception est justifiée.

Ainsi, nous vous livrons la liste de ces 36 sénateurs, accompagnés des liens vers les textes d’amendements :

Jérôme Bignon
Jean Bizet
François Bonhomme
Gilbert Bouchet
François Calvet
Agnès Canayer
Caroline Cayeux
Patrick Chaize (amendements n°COM-187 et n°71)
Gérard Cornu
Philippe Dallier
Dominique De Legge
Louis-Jean De Nicolaÿ
Catherine Deroche
Dominique Estrosi Sassone
Bernard Fournier
Joëlle Garriaud-Maylam
Jean-Pierre Grand
Loïc Hervé
Jean-François Husson
Fabienne Keller
Claude Kern (amendement n°COM-158)
Marc Laménie
Robert Laufoaulu
Philippe Leroy
Michel Magras
Didier Mandelli
Patrick Masclet
Philippe Mouiller
Cyril Pellevat (amendement n°COM-154)
Jean-François Rapin
Yves Rome (amendement n°196)
René-Paul Savary
Jean-Pierre Sueur
André Trillard
Michel Vaspart
Alain Vasselle


Les débats sur la liberté de panorama devraient avoir lieu demain en fin d’après-midi ou en soirée (article 18 ter du projet de loi). N’hésitez pas à suivre ici les débats en direct.

Il est toujours temps de signer notre pétition !.

by Conseil d'Administration at April 26, 2016 03:01 PM

Retour sur la première journée contributive sur l’entrepreneuriat social à Paris !

Pierre Chevelle, à l’initiative du projet-livre “Changer le monde en 2 heures” revient pour nous sur la tenue du premier edit-a-thon sur l’entrepreneuriat social à Paris.

Les participants à l'edit-a-thon entrepreneuriat social - par Jérôme Bonpierre - CC-BY-SA 4.0

Les participants à l’edit-a-thon entrepreneuriat social – par Jérôme Bonpierre – CC-BY-SA 4.0

Dans le cadre du mois de la contribution s’est tenu le premier edit-a-thon sur des projets solidaires samedi 19 mars 2015 à Paris. Avec le soutien de Wikimédia France, cette journée contributive, organisée par Changer le monde en 2 heures et le Noise, a rassemblé 60 participants pour créer et enrichir les articles Wikipédia de projets solidaires. Après une introduction aux principes de Wikipédia et à la contribution par un administrateur, les participants ont travaillé en petits groupes sur un article parmi un corpus d’articles éligibles préparé en amont.

Au total, les participants, débutants pour la majorité, ont créé et enrichi les articles Wikipédia d’une quinzaine de projets solidaires parmi lesquels le Mouvement Colibris de Pierre Rabhi, le collectif Disco Soupe ou l’association Passerelles & Compétences. Dans une ambiance bienveillante, le prix du meilleur article a été remis à l’équipe de l’article microDON et celui de la plus grosse « galère » à l’équipe de l’article des Gueules Cassées.

Qu’en ont pensé les participants ? Quelques retours :

« J’ai appris à rédiger un article en respectant les codes de Wikipédia, notamment la neutralité et l’objectivité. »

« Merci à notre wikipédien qui nous a maternés car il a bien compris qu’on débarquait sur la planète Wikipédia ! »

« Je suis fière de moi et j’ai envie de continuer à contribuer à Wikipédia ! »

Merci aux 11 wikipédiens venus prêter main forte aux débutants et aux partenaires de l’événement. On espère renouveler l’événement l’an prochain pour continuer à rendre le savoir accessible à tous et former de nouveaux contributeurs à l’encyclopédie !

Accueil dans les locaux de l'ESCP Europe - Jérôme Bonpierre - CC-BY-SA - 4.0 Des participants en pleine contribution - jérôme Bonpierre - CC-BY-SA - 4.0

by Anne-Laure Prévost at April 26, 2016 11:56 AM

Wikimedia Germany

Geförderte Projekte aus den Communitys im März 2016

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im März stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im März 16 Veranstaltungen auf der Agenda. Der vollständige Festivalplan ist in der Wikipedia zu finden. Am 13. März trafen sich die Festivalsommer-Fotografen außerdem zu ihrem jährlichen Workshop, um die kommende Festival-Saison zu koordinieren und technische und organisatorische Fragen für das laufende Jahr zu klären.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Wikipedia-Communitys ist über Wikipedia:Lokales abrufbar. Einige Gruppen hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

3.3.: Ehrenamtlichen-Vortragsreihe Teil 1: Toter Alter Mann

Der Wikipedianer Toter Alter Mann besuchte im März die Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, um dem WMDE-Kollegium einen spannenden Einblick aus Community-Sicht in die Arbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen zu geben.

5.3.: Open Data Day

Das OK Lab Berlin rief für den 5. März zum Open Data Day in Berlin auf, einem internationalen Hackathon. Dabei wurde schwerpunktmäßig an dem Thema Bäume gearbeitet.

10.3.: Digitalisierung chinesische Märchen

Für Wikisource wurde von einem Freiwilligen eine Sammlung chinesischer Volksmärchen aus dem Jahr 1914 digitalisiert. Die einzelnen Dateien sind auf Wikimedia Commons zu finden.

10.3.: Mitgliederversammlung Freundeskreis Hannover

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Hannover betreiben Wikipedianerinnen und Wikipedianer in der Stadt eine feste Räumlichkeit als lokale Anlaufstelle. Auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreis Hannover mit Gastredner Ministerpräsident Stephan Weil, Oberbürgermeister Stefan Schostok und über 500 Gästen war somit auch die Wikipedia vertreten. Dank der Initiative der Betreibenden des Wikipedia-Büros konnte die Enzyklopädie den Gästen unter anderem in Form eines Workshops vorgestellt werden.

12.3.: 7. Exkursion des Wikipedia-Stammtisches Unterfranken

Wikipedianer in Schweinfurt, Foto: Tilman2007, CC-by-sa 3.0

Sieben Wikipedia-Aktive trafen sich im März in Schweinfurt, um im Rahmen einer Führung die historische Stadt kennenzulernen. Auf der Projektseite wurde ein Bericht des Treffens veröffentlicht. Außerdem entstanden zahlreiche interessante und enzyklopädisch nutzbare Bilder von Baudenkmälern und Gemälden aus dem Museum Georg Schäfer.

12.3.: Gala des Dresdner Sports

Mehrere Benutzerinnen und Benutzer waren im Internationalen Congress Center Dresden zu Besuch auf der Gala des Dresdner Sports und brachten von dort freie Fotoaufnahmen für die Wikimedia-Projekte mit.

14.-18.3.: Fotoprojekt Cebit

Der Nutzer Huhu Uet konnte sich erfolgreich auf der Cebit akkreditieren, um dort Fotos der Messe für das freie Medienarchiv Wikimedia-Commons zu erstellen. Die Bilder sind frei abruf- und nachnutzbar.

15.3.: Wikiversum Weltcafé auf Leipziger Bibliothekskongress

Wikiversum Weltcafé – Bibliothekskongress Leipzig, Foto: Barbara Fischer (WMDE), CC-by-sa 4.0

Vom 14. bis 17. März lief in Leipzig der Bibliothekskongress der Bibliothek & Information Deutschland. Neben interessanten Vorträgen fand dort auch ein Wikiversum Weltcafé statt. Drei Ehrenamtliche aus dem Wikimedia-Universum hatten dabei die Gelegenheit, etwa 60 Bibliothekaren und Bibliothekarinneninnen die Wikimedia-Projekte Wikipedia, Wikidata und Wikimedia Commons vorzustellen.

18.–20.3.: AdminCon

In Cuxhaven fand die diesjährige AdminCon mit etwa 60 Teilnehmenden statt. Alle Ergebnisse und Lessons Learned sind festgehalten worden und über die Projektseite abrufbar. Die AdminCon fand bisher viermal statt. Bei der Veranstaltung stehen vor allem Vorträge und Diskussionen zu aktuellen (adminrelevanten) Themen der Wikipedia im Vordergrund.

21.–23.3.: Chemiedozententagung Heidelberg

Verleihung des GDCh-Preises für Journalisten und Schriftsteller an die Redaktion Chemie der Wikipedia, Foto: GDCh/Tobias Schwerdt, CC-by 4.0

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker vergabt für das Jahr 2016 ihren „Preis für Journalisten und Schriftsteller“ an die Redaktion Chemie der Wikipedia und hob damit die hervorragende Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Redaktion hervor. Es ist der erste Preis für eine Redaktion der Wikipedia weltweit.

Der „Preis wird an Journalisten oder Schriftsteller verliehen, denen es gelingt, die Chemie einer breiten Öffentlichkeit in informativer und verständlicher Weise näher zu bringen. Der Preis ist mit 7.500 EURO dotiert.“

Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen der Wikipedia

Am 15. Januar 2001 wurde die englischsprachige und am 16. März die deutschsprachige Wikipedia gegründet, was Anlass zahlreicher Jubiläumsfeiern ist. Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland fanden im März folgende regionale Geburtstagsveranstaltungen statt:

Regelmäßige Veranstaltungen

Folgende regelmäßige Community-Termine fanden auch im Januar wieder mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland statt:

by Nicolas Rueck at April 26, 2016 09:20 AM

April 25, 2016

Wikimedia Czech Republic

Československý překladač již obohatil Wikipedii o 6000 článků!

V rámci československého překladače jsme pro českou Wikipedii už přeložili 6000 článků.

V rámci československého překladače jsme pro českou Wikipedii už přeložili 6000 článků.

Od konce roku 2013 funguje na české Wikipedii tzv. československý překladač. Tedy nástroj, který pomáhá s návrhy překladů mezi češtinou a slovenštinou. Funguje s pomocí jádra Google Translate. Uživatel jen vyplní název slovenského článku, stiskne „přeložit“ a skript na pozadí připraví návrh překladu. Wikipedista poté jen provede minoritní kontrolu překladu a odstraní chyby automatického nástroje. Za tři roky jsme takto přeložili 6000 článků. Jubilejní článek je o Tunežicích v okrese Ilava.

Díky tomuto nástroji jsme obohatili českou Wikipedii o řadu témat týkajících se našeho nejbližšího souseda. Máme nyní detailní články o architektuře, dějináchosobnostech Bratislavy, Košic, Banské Bystrice, Nitry a dalších měst. Přeložili jsme hodnotné informace o dějinách Slovenska i Uher. Napsali články o horských chatách v Tatrách, přehradách na Váhu, nebo vrcholcích Slovenského rudohoří. Denně navíc hledají naši dobrovolníci nová témata, která vybírají k české lokalizaci. Ti nejaktivnější z nich již přidali do české Wikipedie několik set až tisíc článků.

Naši slovenští kolegové zase opětovně překládají z češtiny, a pro svojí slovenskou Wikipedii vytvářejí články např. o českých chráněných územích, nebo významných osobnostech našich dějin.

Připojte se do našeho překládání i vy. Překladač nainstalujete velmi snadno. Navíc můžete psaním článků o slovenských tématech vyhrát díky naší soutěži CEE Spring i hodnotné ceny. Wikipedie je pro editování otevřena všem!

 

by Jan Loužek at April 25, 2016 08:44 PM

April 22, 2016

Wikimedia Germany

Wahre Schätze: Landesmuseum Württemberg lädt ein zu GLAM on Tour

Das Landesmuseum im Alten Schloss Stuttgart. Foto: Veit Mueller, [CC-BY-SA 3.0]

Aktive der Wikipedia und des freien Medienarchivs Wikimedia Commons sind vom 3.-5. Juni 2016 herzlich im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart eingeladen. Anlässlich der neuen Schausammlung „Wahre Schätze. Antike – Kelten – Kunstkammer“ kann ein Wochenende lang an Artikeln gearbeitet werden. Dafür wird aus der Präsenzbibliothek des Museums Literatur zur Verfügung gestellt. Drei Sonderführungen geben Gelegenheit für Fotoarbeit; die KuratorInnen freuen sich danach auf Fragen und Gespräche.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, bei dem Ehrenamtliche auf lokaler Ebene gemeinsam mit Kulturinstitutionen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland Schreibwerkstätten („edit-a-thons„), Fotoexkursionen, Sonderführungen und Vorträge zu Ausstellungen organisieren.

Editier-Workshop in der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz. Foto: Rudolf Simon, [CC-BY-SA 3.0]

Premiere: Wikipedia-Workshop für Vereinsmitglieder

Erstmals werden anlässlich der GLAM on Tour-Station auch Vereinsmitglieder von Wikimedia Deutschland aus dem Raum Stuttgart eingeladen. Ein langjähriger Wikipedianer führt zunächst bei einem Vortrag in die Wikipedia-Basics ein, danach können die Teilnehmenden selbst mit Unterstützung von „alten Wikipedia-Hasen“ einen Account anlegen und erste eigene Editier-Schritte machen. Die regelmäßig stattfindenden Wikipedia-Einführungskurse in Stuttgart bieten Gelegenheit, diese Kenntnisse weiter zu vertiefen und gemeinsam mit anderen an Artikeln zu arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

by Lilli Iliev at April 22, 2016 01:56 PM

April 21, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 16/2016

Wikipedia soll auf den Mond! Dies ist eines der Themen der Wikimedia:Woche 16/2016. Außerdem wurden vom Board Governance Ausschuss des Präsidiums von WMDE verschiedene Vorschläge zur Änderung von Satzung und Vereinsordnungen zur Diskussion gestellt und das Protokoll der 11. Telefonkonferenz des Präsidiums veröffentlicht.

Foundation und Organisationen

Protokoll der 11. Telefonkonferenz des WMDE-Präsidiums online

Das Protokoll der 11. Telefonkonferenz des Präsidiums von Wikimedia Deutschland vom 4. April 2016 ist im Forum veröffentlicht worden.

Vorschläge für Überarbeitung der WMDE-Satzung vorgelegt

Der Board Governance Ausschuss des Präsidiums von Wikimedia Deutschland hat verschiedene Vorschläge zur Änderung von Satzung und Vereinsordnungen vorgelegt. Diese können ab sofort bis zum 30. Juli im Forum kommentiert und diskutiert werden.

Projekte und Initiativen

Wikipedia to the Moon

Wir können Wikipedia zum Mond bringen! Zumindest eine Auswahl – was wie aus welchen Gründen ins All sollte, kann die weltweite Community entscheiden. Wie genau, ist in einem Blogbeitrag nachzulesen.

Studie zu lokalen Räumen veröffentlicht

Von Dezember 2015 bis März 2016 hat Wikimedia Deutschland eine Studie zu Aktivitäten von lokalen Gruppen aus den Wikimedia-Projekten erstellt und nun veröffentlicht.

Neues aus der OSM-Welt #299

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 299“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 5. bis 11. April.

Technik

Wikimedia-Server kurzzeitig im Read-Only-Modus

Zwecks einer Testumschaltung auf ein neues Datenzentrum, wurden die Server der Wikimedia-Projekte am Dienstag, 19. April und Donnerstag, 21. April kurzzeitig auf den Read-Only-Modus geschaltet. Bearbeitungen konnten an diesen Tagen für einige Zeit nicht gespeichert werden.

Tech News issue #16

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Politik und Recht

Ehemalige Wikipedian in Residence Ally Crockford befürchtet Abschiebung

Ally Crockford, ehemalige Wikipedian in Residence bei der National Library of Scotland, berichtet über ihre mögliche Abschiebung aus dem Vereinigten Königreich.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Alice Wiegand bloggt über Board-Neuwahlen

Alice Wiegand, derzeit Mitglied im Board of Trustees, bloggte über ihre Wahlkriterien bezüglich der aktuellen Neuwahlen.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

20.4.: WikiWomen unterwegs in Berlin

„WikiWomen unterwegs in Berlin“ geht in die zweite Runde. Frauen die sich für die Mitarbeit in der Wikipedia interessieren, sind herzlich eingeladen gemeinsam einen Besuch im Frauenmuseum vorzubereiten.

22.4.: re:publica Akkreditierung

Noch bis Freitag ist die Anmeldung für eine Presse-Akkreditierung für die re:publica in Berlin möglich.

24.4: Offener Sonntag im Wedding

Am 24. April findet in der Buttmannstraße der erste, aber nicht der letzte, Offene Sonntag des WikiWeddings statt.

25.4.: OK Lab Berlin

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland „Code for Germany“ Teams – die „Open Knowledge Labs“ (OK Labs), um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürger und Bürgerinnen zu entwerfen. Das Open Knowledge Lab Berlin trifft sich jede Woche (zur Zeit immer montags um 19.00 Uhr) bei Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin. Während dem Treffen arbeiten Ehrenamtliche gemeinsam an Projekten, tauschen sich zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen und sind generell Ansprechpersonen für alle Interessierten.

  • http://codefor.berlin

28.4.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren findet immer am letzten Donnerstag des Monats statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at April 21, 2016 02:22 PM

Auf zum Mond, Wikipedia!

Es überrascht nicht, dass es einen Wikipedia-Artikel über den Mond gibt. Es gibt sogar einen eigenen über Mond-Landungen. Eigentlich sind es sogar 32 Artikel, weil das Thema in über 32 Sprachcommunitys der Wikipedia einzeln beschrieben worden ist. Was den einen oder anderen hingegen durchaus überraschen mag, ist, dass es mehr Artikel über angezweifelte Mondlandungen gibt als über stattgefundene. 32 gegenüber 39. Liebes „Wissen der Welt“, was soll man nun damit anfangen?

Die Erde geht über dem Mond auf. Wikipedia kann diesen Blickwinkel bald einnehmen. (Bild: public domain)

Vielleicht, dass man selbst mitmachen muss, um Dinge ganz genau wissen zu können. Als Wikipedia vor 15 Jahren online ging, bezweifelten viele Menschen, dass eine frei bearbeitbare Enzyklopädie zu irgendetwas Gutem führen könne. Anderen war das egal – sie fingen einfach an zu (be-)arbeiten. Das Ergebnis ist bekannt: Noch nie in der Geschichte der Menschheit war so viel gesammeltes Wissen frei zugänglich und verfügbar wie jetzt. Heutzutage ist es für die meisten Leute nur noch schwer vorstellbar, nicht jederzeit und an jedem Ort Wikipedia zu Rat ziehen zu können. Wer demnächst volljährig wird, hat nie eine Welt ohne Wikipedia gesehen.

Ok, aber wie ist das jetzt mit den Mond-Landungen? Da ist das mit dem „selbst Mitmachen“ doch eine ganz andere Nummer als einfach den Bearbeiten-Knopf eines Wikipedia-Artikels zu drücken, richtig?

Falsch! Es ist buchstäblich genauso einfach: Klicke auf diesen Link zum Meta-Wiki, und schon kannst du mitdiskutieren, wie Wikipedia auf den Mond kommt. Das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern ein Geburtstagsgeschenk an all diejenigen, die schon einmal Wikipedia verbessert haben. Zum Jubiläum „15 Jahre Wikipedia“ haben wir die Chance, tatsächlich einen Teil der Wikipedia einer privaten Mondmission mitzugeben. Und das kam so:

Der Weltraum… Fragen über Fragen!

Einer der letzten Teilnehmer im internationalen Wettbewerb Google Lunar XPRIZE ist ein Team aus Berlin, die „Part-Time Scientists“. Die Aufgabe: in privater Mission einen Rover sicher auf der Oberfläche des Mondes zu landen, auf der er 500 Meter fahren und Fotos zur Erde zurückschicken soll. Die Part-Time Scientists sind seit 2007 dabei und befinden sich jetzt in der finalen Phase ihrer Planungen. Nun konnten sie auch intensiver darüber nachdenken, was sie ihrem Rover neben wissenschaftlichen Experimenten eigentlich an Gepäck mitgeben können. Eine Sache kam ihnen sofort in den Sinn: Wikipedia!

Also schrieb das Team eine E-Mail an Wikimedia Deutschland, in der sie uns vorschlugen, einen Datenträger aus Keramik für die freie Enzyklopädie zu reservieren – wenn wir es schafften, Wikipedia auf die verfügbaren 20 GB Platz zu zwängen. Darin liegt nämlich die Herausforderung: Allein die deutschsprachige Wikipedia würde den Datenträger bereits ausfüllen – ohne ein einziges Bild, und ohne die Versionsgeschichten aller knapp zwei Millionen Artikel. Aber Wikipedia gibt es mittlerweile in fast 300 verschiedenen Sprachen weltweit, in bald 40 Millionen Artikeln unterschiedlichsten Inhalts. Was soll man denn da auswählen? Und vor allem, wer kann das eigentlich entscheiden, bei so einem globalen Projekt, das vom Engagement so vieler Ehrenamtlicher lebt?

Diese letzte Frage schien uns bei Wikimedia Deutschland am einfachsten zu beantworten zu sein: Wenn es um die internationale Gemeinschaft von Autorinnen und Autoren geht, sollte diese Gemeinschaft auch entscheiden. Klingt wahrscheinlich logisch, ist trotzdem nicht ganz einfach: Immerhin reden wir potenziell von mehreren Zehntausend Aktiven, weil es sich nicht um eine einzelne Sprachcommunity handelt. Davon abgesehen ist die Herausforderung auch überaus „unwikipedianisch“, denn Fristen und Platzmangel gibt es sonst nicht in einer offenen Online-Enzyklopädie. Man kann schreiben, solange man möchte – in diesem Vorhaben gibt es jedoch eine Frist. Man kann in der Wikipedia auch so viel schreiben, wie man möchte – hier ist der Platz limitiert. Kurz, Wikipedia auf den Mond zu bringen, ist eine ganz neue Herausforderung, die deshalb offen für alle sein muss, von Anfang bis Ende.

Ein paar Edits bis zum Mond

Also, machen wir es nach Wikipedia-Art: Oben steht der Link zur Seite im Meta-Wiki, auf der alle weiteren Details stehen und Raum für Fragen ist. Einfach klicken und bearbeiten! Lasst uns on-wiki diskutieren und entscheiden, wie diese knifflige Aufgabe gelöst werden kann und wie Wikipedia als Ausschnitt des Wissens der Menschheit auf dem Mond liegen soll. Wir haben etwa ein halbes Jahr Zeit, um Meinungen auszutauschen, zu diskutieren, zu entscheiden, wie wir es machen wollen, und letztlich die Inhalte zusammenzustellen.

Seit fast 40 Jahren ist die „Golden Record“ mit der Voyager2-Mission im All. Darauf sind Grüße, ein paar Tonaufnahmen und Bilder. Aber natürlich nicht Wikipedia. (Bild: public domain)

1972 haben Enthusiasten schon einmal versucht, die Menschheit für den Weltraum auf ein Speichermedium zu pressen. Damals schickte die NASA die so genannte Golden Record mit Grüßen, ein paar Fotos, Geräuschen und klassischer Musik in die Tiefen des Alls. Daran, dass man einmal eine von Menschen aus der ganzen Welt geschriebene Enzyklopädie als Symbol in den Weltraum schicken könnte, war damals nicht zu denken. Womöglich hätte man sich weniger Sorgen um den riesigen Speicherplatz gemacht und vielmehr bei dem Gedanken an eine kollaborativ erarbeitete Enzyklopädie abgewunken.

Aber heute gibt es so eine Enzyklopädie, und zwar weil Menschen einfach damit angefangen haben. Deshalb passt auch heute noch das Community-Motto „Sei mutig!“. In diesem Sinne, lasst uns loslegen und Wikipedia auf den Mond bringen. Hier geht es lang!

Das Mond-Team

Cornelius, Elisabeth, Jan, Martin, Micha

 

TL;DR: Wem der Text zu lang ist: Alle Wikipedianerinnen und Wikipedianer sind eingeladen, einer privaten Mond-Mission eine Auswahl von Wikipedia-Inhalten als Gepäck mitzugeben. Es gibt nur Platz für 20GB an Daten. Was da wie aus welchen Gründen drauf sollte, kann die weltweite Community entscheiden. Eine erste Diskussionsphase ist bis zum 3. Juni geöffnet, danach folgt eine Abstimmung. Es wird von Juli bis Oktober möglich sein, an den ausgewählten Inhalten zu arbeiten, damit pünktlich zum “International Volunteers Day” am 5. Dezember ein Paket für den Mond geschnürt werden kann. Man kann in allen Phasen mitmachen, und zwar hier.

 

 

by Michael Jahn at April 21, 2016 11:42 AM

April 20, 2016

Wikimedia Germany

Writing a bachelor’s thesis at Wikimedia Deutschland e.V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software-Entwicklung Bachelorandin zu sein, erzählt uns Charlie Kritschmar in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Charlie berichtet davon, wie sie zu ihrem Thema im Bereich User-Interface-Design fand, der Arbeitsatmosphäre und wie aus all dem eine Arbeit zum Editieren auf Wikidata von der Wikipedia aus wurde. Die Arbeit wird in den nächsten Tagen auch auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Wie bei vielen guten Geschichten gibt es am Ende von Charlies Bericht auch noch ein Happy End. Willkommen, Charlie!

Q920285 – how I found my place in the Wikimedia universe

It’s April 2015 and it’s about time for me to organise a topic for my bachelor’s thesis. I study Internationale Medieninformatik at the HTW Berlin. I was always fascinated by the intersection of humans and computers. Especially the psychological component of this subject and so I started specialising in this direction towards the end of my studies. Thus it was pretty clear to me that my thesis should fit within this scope. But the initial question remained and I still had no topic.

A fellow student and friend, Lucie (who coincidentally works at Wikimedia) pointed me to Lydia, Wikidata’s product manager. So far I have only been a consumer of the Wikimedia projects and had never contributed to any of them, let alone know what Wikidata was and what it does. It was about time to change that. It turns out that Lydia has loads of topics with many different focuses for students writing their thesis and we quickly decided on a topic that would benefit both of us.   

So there I was. It’s June. I had an awesome topic in an amazing project and it felt like I didn’t know anything about anything.

Q5454174 – first impressions

I had a hard time trying to remember any expectations I might have had regarding my upcoming time at Wikimedia. I just remember that it was really important to me to do a good job and not to mess up too bad because I wanted to produce something that is actually usable and will improve the user experience of the editors as well as the benefits for Wikipedia and Wikidata itself (which I will get to later).

Everyone was very welcoming and friendly and people were genuinely interested in what I was going to do. They were keen on discussing the specifics and implications of my upcoming work and seemed excited that I was there to tackle the problem. This passion and enthusiasm that everyone has was reflected in their own work too. Even minor details seem to get discussed extensively because everyone cares and is trying to find the best solution. I found this behavior really inspiring and it makes work so much more fun and rewarding and keeps the communication open.

Q1318295 – the meat

Now we finally come to the reason you’re actually reading this. The work I did at Wikimedia.

My topic was “Facilitating the use of Wikidata in Wikimedia projects with a user-centered design approach”. My task was to develop a concept which makes editing and integrating Wikidata possible from a client such as Wikipedia using UCD. This is a good idea for several reasons.

Firstly, it would make the life of Wikipedia editors across all languages easier since they would have easy access to data that they would otherwise have to manually find themselves. Using data that is collected locally helps create coherence and accuracy throughout the different Wikipedias.

It will also make the creation and maintenance of infoboxes much easier since it will be possible to import the data from Wikidata with one click instead of having to type everything manually.

Furthermore, it will bring editors to Wikidata, which will in return increase the amount of data as well as data quality at Wikidata which in return will benefit the Wikipedias and so on.

So far so good. But where do you start? It’s October and I have 4 months left.

I first have to familiarise myself with Wikidata and the editing of it. After feeling fairly comfortable the next step was to reach out to the community and ask what it is they want, since ultimately the goal was to increase their user experience.

It became apparent fairly quickly that what the community wanted was a way to integrate and edit data from Wikidata into the infoboxes in Wikipedia. So Lydia and I decided to concentrate mainly on this issue in my thesis.

After the user input was evaluated I made personas and scenarios for these personas, as well as deciding on the functional and non-functional requirements. Based on this I came up with some paper prototypes.

It’s December and only 2 months left. The holidays are around the corner and I constantly think that I must have adapted time-accelerating super powers which are beyond my control. Since the scope of my thesis didn’t allow for multiple iterations due to time constraints (which would usually be necessary in UCD) we had to proceed fairly quickly since I needed a clickable prototype in time for the user test.

 

 

At this point I was in the office 4-5 days a week since my uni courses were coming to an end and I still had so much to do for the thesis. Since the office had become like my second home at this point, this was not a problem at all.

Before I know it, it’s January with only a bit over a month to go. My prototype is finally finished and I can begin testing its functionality with the amazing editors attending the open editing session at the Wikimedia office. It was a great experience. The community was very welcoming and lovely. If you live in Berlin and are even remotely interested in contributing to Wikipedia, I cannot recommend enough to go to an open editing session and check it out. They also have a mentoring program (for all ages) where an an experienced editor will take you under their wings when first getting started.

I then evaluated the input I got and made my suggestions for improving the prototype. This was where I had to end my thesis. Nonetheless, the actual work isn’t done here. The suggestions need to be implemented into the prototype and tested again in order to properly design user-centered.  Which leads me to my current whereabouts.

Q1771692 – not all good things have to come to an end

It’s the end of February. I’m handing in my thesis and decide to see if I can find a way to stay at Wikimedia for a little longer. The reason I decided to pursue this was that I wanted to finish the project which still needed at least one more iteration. Another one was simply that I didn’t want to leave Wikimedia and the team yet.

There are many things I learned from my time writing the thesis. I  got to take a closer look at UI processes, how Wikimedia works internally, how community communication works and did my first own user test. As a result I also became involved with two amazing Wikimedia projects (Wikidata and Wikipedia) and got to know amazing people and what a supportive,  encouraging and genuinely friendly working environment looks like.

It’s April now, and I’m sitting at my desk typing this out as an official Wikimedia intern for UX design. Apart from continuing the work that I started with my thesis I will be working on several points, improving the understandability and usability of Wikidata as well as other areas at Wikimedia. So far I’ve created a new diagram of the data models in Wikidata and next I will concern myself with the layout of the Article Placeholder and creating infographics of the “Wikidata ecosystem” to help improve the understanding of the project and it’s place in the Wikimedia universe.

I’m very excited for the next 6 months at Wikimedia and all the things I will learn and  contribute to. Overall: 12/10 can recommend.

by Jens Ohlig at April 20, 2016 09:50 AM

April 15, 2016

Wikimedia Germany

Studie zu lokalen Räumen von Wikimedia Deutschland

Fensterfront des lokalen Raumes in Köln (Lokal K) zur Eröffnung am 28. Juni 2014, angepasst für das Titelbild der Studie.
Foto: Geolina163 (modifiziert von Martin Rulsch), Lizenz: CC-by-sa 3.0

Im Dezember 2015 bis März 2016 hat Wikimedia Deutschland eine Studie zu Aktivitäten von lokalen Gruppen aus den Wikimedia-Projekten erstellt. Involviert waren neben Mitarbeitenden verschiedener Bereiche von Wikimedia Deutschland vor allem Engagierte aus den lokalen Räumen in Bremen, Hamburg, Hannover, Köln und Stuttgart selbst, die ihre Eindrücke zu lokalen Tätigkeiten in den Räumen eingebracht haben. Aus diesen Angaben und aus den öffentlich einsehbaren Informationen ist diese Studie entstanden. Das Dokument ist mittlerweile auf Wikimedia Commons veröffentlicht und wird demnächst im Wikiformat zur Diskussion mit interessierten Wikipedianerinnen und Wikipedianern geteilt.

Es finden eine Vielzahl von Stammtischen (derzeit 103), Treffen und Veranstaltungen von Wikipedianer/innen im deutschsprachigen Raum statt, die jedoch teils nicht auf feste Regionen beschränkt sind. Von den ca. acht lokalen Gruppen fokussiert die Studie die zwei lokalen Standorte (Köln und Hamburg) und drei lokalen Hubs (Bremen, Hannover und Stuttgart), in denen an einem festen Ort in mindestens regelmäßigen Abständen Veranstaltungen unter Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattfinden. Nach einem kurzen Blick auf die Entwicklung lokaler Aktivitäten in Deutschland wurde als besonders wichtig für diese festgehalten, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse allen an lokalen Aktivitäten interessierten Personen kontinuierlich zur Verfügung stehen.

Die lokalen Räume haben der Studie zufolge einen Schwerpunkt auf die aktive gegenseitige Unterstützung und die Schulung neuer Ehrenamtlicher. Dafür dienlich ist zum einen eine Bibliothek zu regionalen Themen, zum anderen die sofortige Verfügbarkeit von Technik wie Beamern, Kameras, Scannern usw. Selbstverständlich ist das dauerhafte, direkte Vorhandensein von Veranstaltungsflächen, Küche, Materiallager usw. das zentrale Element eines lokalen Raumes und dabei letztlich noch kostengünstiger als die Anmietung von Tagungsräumen für derartige Veranstaltungen. Darüber hinaus dienen sie als Ruheort für konzentriertes Arbeit, den internen Wissenstransfer oder auch für die Planung neuer lokaler Aktivitäten.

Workshop Offenes Editieren in Stuttgart, August 2015.
Foto: RudolfSimon, Lizenz: CC-by-sa 3.0

Die lokalen Standorte und Hubs haben sich aus den Stammtischen vor Ort entwickelt, unter Federführung von im Schnitt rund 5 Personen und bieten den Ehrenamtlichen so ein vielfältiges Angebot von Artikelarbeit über Fotoprojekte, Veranstaltungen bis Projektplanungen. Dabei sprechen die verschiedenen Funktionen dieser Aktivitäten immer auch unterschiedliche Personen und auch neue Ehrenamtliche an. Aufgrund der direkten Kommunikation kann der Argumentationsaustausch häufig sehr viel besser als in der Wikipedia selbst erfolgen und dadurch die Motivation der Beteiligten erhöht werden. Diese transportieren sie durch neue Projekte dann auch an andere interessierte Personen und ermutigen so zum Nachmachen. Zentrale Fragestellungen innerhalb der Gruppen sind die Bekanntmachung des Raumes und die Zusammenarbeit mit anderen Free-und-Open-Organisationen. Hier sind vor allem vorherige Kontakte hilfreich, da sonst dieser Prozess nur zögerlich verläuft. Daher wurde hier um vor allem fachliche Unterstützung durch Wikimedia Deutschland gebeten.

Teilnehmende des Jungwikipedianer-Treffens 2015 im lokalen Raum in Köln (Lokal K).
Foto: DerHexer, Lizenz: CC-by-sa 4.0

Insgesamt wurden 672 Teilnehmende im Jahr 2015 gezählt, die an Aktivitäten der lokalen Räume teilnahmen. Jedoch wurde nur bei einem Drittel der 243 Aktivitäten überhaupt Teilnehmende gezählt. Hochgerechnet dürften zwischen 1900 und 3000 Personen an den Aktivitäten teilgenommen haben.

Die nächsten Schritte für die Zusammenarbeiten mit lokalen Räumen sind demzufolge:

  • In einem Workshop oder anderem Format sollen im Jahr 2016 zusammen mit lokalen Gruppen die bisherigen Tätigkeiten reflektiert und weiterentwickelt sowie neue Aktivitäten geplant werden.
  • Aus den zusammengetragenen Zielen für die Arbeit in lokalen Räumen plant Wikimedia Deutschland ein Handbuch zu erstellen.
  • Die jährlich zu aktualisierenden Fördervereinbarungen zwischen Wikimedia Deutschland und den Organisierenden der lokalen Räume werden entsprechend der vorherigen Punkte gestaltet.

Wikimedia Deutschland bedankt sich sehr herzlich bei allen Personen, die die lokalen Räume zu einem solch wichtigen Teil des Wikiversums gemacht haben. Der Dank gilt insbesondere auch denen, die sich an dieser Studie beteiligt haben.

by Martin Rulsch at April 15, 2016 08:14 AM

April 14, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 15/2016

Die vergangene Woche war geprägt von Denny Vrandečićs Rücktritt aus dem Board der Wikimedia Foundation; außerdem wurden von Wikimedia Deutschland größere Blogbeiträge zum Hackathon, den Panama Papers und der Anhörung im Landtag NRW zu mehr Wissenstransfer in der Öffentlichkeit veröffentlicht.

Foundation und Organisationen

Denny Vrandečić aus dem Board of Trustees zurückgetreten

Der von den Wikimedia-Communities im letzten Jahr gewählte Denny Vrandečić ist aus dem Board of Trustees der Wikimedia Foundation zurückgeteten. Als Begründung gab er vor allem die sehr feindliche, aggressive Stimmung allgemein und auch gegen ihn an, zudem sei ihm konstant aufgrund seiner Arbeit bei Google ein Interessenskonflikt vorgeworfen worden. Der Vorsitzende des Boards, Patricio Lorente, gab bekannt, dass auf der Sitzung des Gremiums am 22. April über die Nachbesetzung beraten werde.

Wikipedia Community Schools Association Greece als Usergroup anerkannt

Das ehrenamtliche Affiliations Committee hat eine neue Wikimedia-Usergroup anerkannt: die Wikipedia Community Schools Association Greece. Willkommen!

Monatsbericht März der Wikimedia Foundation

Die Wikimedia Foundation hat in ihrem Blog den Monatsbericht für den März veröffentlicht.

Projekte und Initiativen

Große Bilderspende der Bibliothek der Fondazione BEIC

Der Wikipedian in Residence bei der italienischen Fondazione BEIC, Marco Chemello, hat gut 15.000 Fotos aus dem Archiv der Stiftung auf Wikimedia Commons geladen. Die Fotos der Sammlung des Fotografen Paolo Monti zeigen vor allem traditionelles italienischen Dorfleben. Marco bittet um Mithilfe bei der Kategorisierung und Einbindung der Fotos.

GLAM-Monatsbericht März

Der Monatsbericht zu den Aktivitäten im März im GLAM-Bereich wurde veröffentlicht.

Technik

Wikimedia-Hackathon hat in Jerusalem stattgefunden

Das jährliche Haupttreffen der Entwicklerinnen und Entwickler der Software hinter Wikipedia, der Wikimedia-Hackathon, hat Anfang April in Jerusalem stattgefunden.

Technische Neuigkeiten

Die technischen Neuigkeiten in dieser Woche sind zu finden unter:

Politik und Recht

Anhörung im Landtag NRW zu mehr Wissenstransfer in die Öffentlichkeit

John Weitzmann, neuer Referent für Politik und Recht bei Wikimedia Deutschland, berichtet über die Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zu einem Antrag der CDU, für einen verbesserten Wissenstransfer in die Öffentlichkeit zu sorgen. In der Debatte waren sowohl die Wikipedia-Community als auch Wikimedia Deutschland mit eigenen Stellungnahmen vertreten.

Presse, Blogs und Websites

Wikipedia und Panama Papers

Katharina Nocun, Projektmanagerin (Online-)Kampagnen, berichtet vom kollaborativen Prozess der Erstellung des Wikipedia-Artikels zu den Panama Papers.

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

Das Rechtsteam der Wikimedia Foundation führt wieder regelmäßige Sprechstunden im Chat ein:


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Martin Rulsch at April 14, 2016 05:24 PM

Sichtbar machen war gestern – gemeinsam Nutzen können ist die Zukunft

Am vergangenen Donnerstag, den 7.4.2016, fand im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtages in Düsseldorf eine Anhörung statt, bei der Stellungnahmen sowohl aus der Wikipedia-Community als auch durch Wikimedia Deutschland abgegeben wurden.

Foto: Christian Rickerts, „NRW-Landtag“, CC BY-SA 4.0

Mit ihren teils unterschiedlichen Schwerpunkten gingen sie gemeinsam auf einen Antrag ein, der im Kulturausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags eingebracht worden war und überschrieben ist mit „Den Reichtum unserer Museen in Nordrhein-Westfalen durch Digitalisierung besser sichtbar machen – praxistaugliches Urheberrecht zur Digitalisierung von Museumsbeständen einführen!“ Darin wird der Landtag aufgefordert, sich der Sichtweise anzuschließen, dass eine digitale Präsentation von Museumsbeständen integraler Teil der Aufgabe dieser Institutionen ist, für Wissenstransfer in die Öffentlichkeit zu sorgen. Zudem solle der Landtag feststellen, dass der bloße Wille zur Digitalisierung nicht ausreiche, sondern sie auch finanziert sein muss und nicht zuletzt rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Hierzu zählen laut Antragstext nicht nur übermäßig restriktive bzw. schlecht handhabbare Regelungen des Urheberrechts zu Fotorechten und verwaisten Werken, sondern auch umfassende Fotoverbote auf Basis des Hausrechts der verschiedenen Institutionen. Die Wikipedia wird ausdrücklich als einer der Wege genannt, über die Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Wissen finden können.

In beiden Stellungnahmen aus dem Wikipedia-/Wikimedia-Kosmos wurde vor allem deutlich gemacht, dass die bloße Sichtbarkeit digitalisierter Bestände schon heute nicht mehr ausreicht, um die fortgesetzte gesellschaftliche Relevanz des kulturellen Erbes sicherzustellen. Mit Verweis unter anderem auf die „Hamburger Note zur Digitalisierung des kulturellen Erbes“ von 2015 wurde vorgebracht, dass vielmehr wirklich Freies Wissen entstehen muss. Auch wurde in den Stellungnahmen erklärt, wie das praktisch – etwa durch Einbeziehung Freiwilliger – und auch rechtlich – durch Einsatz rechtlicher Standardwerkzeuge – gelingen kann:

– Kennzeichnung der Digitalisate als Freie Inhalte mittels Public Domain Mark (PDM), CC0 oder einer der freien CC-Lizenzvarianten BY oder BY SA

– Zusammenarbeit mit Freiwilligen in Form von Edithathons, Hackathons, (legalen) Fotosessions, Wikipedians in Residence und Verbesserung von Metadaten unter Mithilfe von Nutzern

– Anpassung des Urheberrechtsgesetzes, vor allem praxisnähere Ausgestaltung der Regeln zu verwaisten Werken sowie Anpassung urheberrechtlicher Schrankenregelungen, sodass Nachnutzung digitalisierter Kulturgüter einfacher wird.

Beide Seiten, sowohl der veranstaltende Landtagsausschuss als auch die Runde der Angehörten waren sich weitgehend einig, dass der Weg in Richtung einer Senkung der Zugangshürden zum kulturellen Erbe der richtige ist. Auch in separat angesetzten Treffen mit den Fraktionen von SPD und CDU war die Stimmungslage ähnlich. Wie und wann sich dies in konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen übersetzt, hängt zum Teil auch davon ab, was sich in Zuständigkeitsbereichen des Bundes tun wird, zu denen vor allem das Urheberrecht gehört.

by John Weitzmann at April 14, 2016 10:48 AM

April 13, 2016

Wikimedia France

Liberté de panorama : contradictions de toutes parts !

Mercredi dernier, nous vous avions partagé le sort de la liberté de panorama après son passage en commission culture, puis en commission des lois du Sénat. Les débats n’étant pas diffusés en direct, vous pouvez simplement retrouver, depuis quelques jours, leur transcription en deux comptes rendus (ici celui de la commission culture, et, ici, celui de la commission des lois). Il convient de revenir sur les arguments en faveur d’une restriction “non-commerciale“, qui ont été déployés à cette occasion.

Une exception commerciale au détriment des architectes et artistes plasticiens ? FAUX !

Si la sénatrice Mélot semble se féliciter de l’inscription de la liberté de panorama dans le projet de loi « pour une République numérique », elle indique :

Si la France est effectivement l’un des derniers pays à autoriser l’exception de panorama, très rares sont ceux qui permettent un usage lucratif de cette liberté, dans la mesure où il se ferait au détriment des architectes et des artistes plasticiens.

Cette allégation est erronée à double titre :

1) Les pays permettant l’utilisation commerciale sont majoritaires au sein des états membres de l’Union européenne. En effet, sur les 82 % des états membres ayant adopté la liberté de panorama, 74 % d’entre eux ont une liberté de panorama commerciale. Seuls 6 pays ont une liberté de panorama non-commerciale (la Bulgarie, l’Estonie, la Lettonie, la Lituanie, la Roumanie et la Slovénie).

Carte des législations européennes basée sur l’œuvre de King of Hearts et Quibik [CC BY-SA 4.0]

Gris très foncé : liberté de panorama, y compris dans les intérieurs publics
Bleu
 : liberté de panorama, y compris dans certains intérieurs publics
Bleu clair
 : liberté de panorama, y compris pour les œuvres d’art
Gris
 : liberté de panorama, pour les bâtiments uniquement
Orange
 : liberté de panorama, pour les usages non commerciaux uniquement
Rouge
 : Pas de liberté de panorama


2) Également, sur la base des chiffres d’une étude du Conseil des architectes d’Europe, nous nous apercevons que dans les pays où il existe la liberté de panorama, les architectes sont les mieux payés.

Cette disposition est donc une véritable opportunité économique pour ces créateurs sans jamais remettre en cause leur droit moral.

En Estonie, par exemple, ce sont toutes les associations d’architectes qui demandent à ce que leur liberté de panorama aille au-delà du non-commercial !

Une exception commerciale au détriment des photographes ? FAUX !

Corinne Bouchoux, sénatrice écologique de Maine et Loire ajoute :

Je suis sensible à la situation des photographes : ils ont beaucoup de mal à gagner leur vie. Or, cette disposition pourrait leur porter préjudice.

Nous ne voyons pas en quoi une liberté de panorama commerciale nuirait à la profession, bien au contraire ! Sans restriction “commerciale” les photographes professionnels n’auraient plus à demander une autorisation, pour chaque photographie d’un monument ou d’une sculpture, aux ayants-droit, ni à payer un droit de reproduction. Cela faciliterait, par conséquent, leur travail.

A ce sujet, voici quelques commentaires laissés par des photographes sur notre pétition :

Je signe parce que je suis aussi photographe. Dans chaque pays où je vais, je n’aimerais pas devoir demander une autorisation chaque fois que je fais un cliché.
Gérard MAVEL, Mulhouse, France

Je suis un photographe averti et essaye de publier mes plus belles photos dans les Commons de Wikipédia et suis parfois débouté pour avoir photographié, de près, un bâtiment historique.
Guy LEBÈGUE, France

Je signe car je suis photographe et trouve anormal que de tels monuments historiques soient interdits de photo !
Damien LECARPENTIER, Outreau, France

Je suis moi même reporter photographe et je sais combien ces restrictions sont ridicules et tout à fait invraisemblables.
Gotin MICHEL, France

Photographe, je trouve ces restrictions inadmissibles !
Christophe CUENOUD, France

Je suis étudiant en photographie et j’estime que ces mesures sont contraires à la liberté d’expression.
Philippe LAMBERT, Vivegnis, Belgique

Parce que vivre de la photo n’est déjà pas facile…
Laurent Laveder, pluguffan, France

Colette Mélot conclut en assurant que son « amendement ne satisfait en rien les demandes de Wikimédia ». Ce point est assuré, elle a cédé face aux sociétés d’ayants-droit tout en faisant croire que l’exception pourra profiter aux particuliers et aux associations, alors que la limitation “non-commerciale” rend la liberté de panorama inutilisable en France. Il serait pourtant grand temps pour les sociétés d’ayants-droit de faire primer les intérêts des artistes qu’ils représentent plutôt que les leurs !

Rappelons notre position…

Nous lisons à regret des commentaires mensongers, dans la communication de ces dernières, au sujet de notre “réelle identité” ou de la “véritable finalité de nos actions”.

Ces organisations persistent à qualifier Wikimédia France comme une société américaine, ayant pour but de gagner de l’argent, en ne payant pas les créateurs.

Rappelons que Wikimédia France est une association loi 1901, qui fait partie de l’économie sociale et solidaire et qui œuvre au sein de l’économie de partage. L’association, au même titre que la fondation Wikimedia, n’est absolument pas propriétaire des contenus. Elle se positionne en appui d’une communauté, notamment de photographes (par le biais de son projet Wikimedia Commons). Ce sont ces utilisateurs qui administrent les projets, dans un but de libre diffusion de la connaissance. Notre association ne réalisera donc pas de bénéfice en lien avec la liberté de panorama.

De plus, dans les débats autour du projet de loi « pour une République numérique », nous communiquons ouvertement sur les actions de sensibilisation que nous menons, nous exposons nos arguments publiquement. Nous proposons des rencontres aux auteurs et groupements réticents à cette disposition, afin de leur expliquer nos arguments.

L’ADAGP quant à elle, à court d’arguments, se contente de lancer en l’air des chiffres sur les pertes pour les auteurs qu’engendrerait la liberté de panorama, chiffres que la commission culture inclut dans son avis. Hier, cette organisation indiquait un certain pourcentage, aujourd’hui elle en donne un autre sans jamais expliquer le détail de ces chiffres.

Nous avons, depuis le début des débats en septembre 2015 (via une consultation publique) et constamment depuis, demandé une liberté de panorama réduite :
* aux seules œuvres architecturales ou sculpturales dont les créateurs vivent de la commande publique (excluant ainsi, par exemple, le street art ou les photographies) ;
* aux œuvres étant en permanence dans des extérieurs publics (excluant ainsi toute exposition temporaire, de photos par exemple, mais aussi, les intérieurs publics comme certaines lois européennes le permettent).

Ainsi, après en avoir longuement débattu lors de notre audition avec la rapporteure de la commission culture, il nous semble peu adéquat de signifier que nous défendons « la liberté de panorama dans son acception la plus large » (avis rendu par la commission culture).

Nous avons bon espoir : aucun amendement pour le retrait de la liberté de panorama n’a été déposé, il reste quelques jours pour poursuivre la sensibilisation afin de faire sauter la restriction “non-commerciale”.

by Conseil d'Administration at April 13, 2016 02:41 PM

April 12, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia Deutschland beim Hackathon in Jerusalem

Vom ersten bis zum dritten April fand in Jerusalem der Wikimedia Hackathon statt, organisiert von Wikimedia Israel und der Wikimedia Foundation. Israel als “Start-up Nation” mit Affinität zu High-Tech einerseits und die Stadt Jerusalem mit ihrer Jahrtausende alten Geschichte und ihrer Bedeutung für die abrahamitischen Religionen andererseits boten eine gute Kulisse für das internationale technische Treffen der Wikimedia-Gemeinschaft: Altes und Neues wurde bearbeitet, Gemeinsamkeiten bei aller Diversität betont. Mit einer Stadtführung am Vortag des Hackathons konnten wir die beeindruckende Umgebung erfahren, bevor es die nächsten Tage darum ging, hauptsächlich auf Monitore zu schauen.
Von Wikimedia Deutschland nahm eine Gruppe teil, die an den Tagen des Hackathons und darum herum die Gelegenheit nutzte, sich mit internationalen Entwicklerinnen und Entwicklern auszutauschen und gemeinsam an der technischen Infrastruktur der Wikimedia-Projekte zu arbeiten. Schwerpunkt des Hackathons waren technische Wünsche wie bei der Technischen Wunschliste der deutschsprachigen Wikipedia oder der Wishlist der internationalen Community. Daneben wurde aber auch an anderen Projekten gearbeitet.

Unter anderem entstand ein Prototyp für einen Revision Slider, der Versionsunterschiede in den letzten Bearbeitungen grafisch anzeigt, so dass auf einen Blick erkennbar ist, in welchen Abschnitten Änderungen vorgenommen wurden und ob hauptsächlich gelöscht oder erweitert wurde. Darüber hinaus wird damit der Wunsch realisiert, alle Bearbeitungskommentare im Diff anzuzeigen.

Für Wiktionary wurde an den Links für die verschiedenen Sprachversionen des Freien Wörterbuchs gearbeitet. Da Wiktionary hier andere Anforderungen hat als andere Wikimedia-Projekte, kommen die Links nicht aus dem Datenfundus von Wikidata; gleichzeitig wird aber mit dieser Software-Änderung ein erster Schritt für den Umstieg von Wiktionary auf die Technologie von Wikidata gemacht.

Bei Wikidata gab es auch viele Änderungen. Ein Prototyp für das Einfügen von Referenzen ähnlich wie beim Visual Editor wurde für das Interface von Wikidata erstellt.

Die Abfrage von Wikidata auf query.wikidata.org bekam ebenfalls Änderungen am Interface spendiert, die in den nächsten Tagen auch sichtbar werden: Neben der Abfragesprache SPARQL stehen jetzt auch Erklärungen zur Abfrage in natürlicher Sprache, so dass einzelne Elemente von Abfragen leicht ausgetauscht werden können, um aus Beispielabfragen neue Abfragen zu bauen.

Die Israelische Nationalbibliothek  war auf dem Hackathon vertreten und arbeitete mit Freiwilligen und Angestellten von Wikimedia Deutschland daran, ihre Normdatei in Wikidata zu importieren.

Am Article Placeholder wurden letzte Schliffe vorgenommen und Feedback eingeholt, bevor das Projekt auf den ersten Wikipedien zum Einsatz kommt.

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Hackathons haben einen Rahmen geschaffen, der ideal war: Getagt wurde im Hansen-Haus, einem von deutschen Missionaren gegründeten ehemaligen Lepra-Krankenhaus, das mittlerweile dem Staat gehört und als Werkstatt und Ausstellungsraum sowie von einer Kunstakademie genutzt wird. Solange der Akku des Notebooks hielt konnte auch im traumhaften Garten gehackt werden.  Das Essen war köstlich und reichhaltig – Hummus, frisches Gemüse und frische Säfte versorgten uns bestens mit Energie.

Nachdem der Wikimedia Hackathon bisher in Europa stattfand (2017 geht es in die österreichische Hauptstadt Wien) war Jerusalem 2016 ein Experiment, erstmals die Veranstaltung in den Nahen Osten zu holen. Für das Team von Wikimedia Deutschland steht fest: Das Experiment ist gelungen, der Hackathon war großartig.

תודה ויקימדיה ישראל!

 

 

by Jens Ohlig at April 12, 2016 03:00 PM

Wie tausende Wikipedia-Freiwillige Informationen zu den Panama Papers sammeln

Was für ein Wahnsinns-Tempo: Nur neun Minuten nach der ersten Veröffentlichung über die Panama Papers im Guardian ging der erste Artikel dazu in der englischsprachigen Wikipedia online. Eine Auswertung der Edits auf der deutschsprachigen Wikipedia-Seite zu den Panama Papers zeigt auf beeindruckende Weise, wie eine große Community innerhalb kürzester Zeit komplexe Fakten aus vielen Quellen zusammenführt und der Welt zur Verfügung stellt.

Bei den Panama Papers (zu deutsch: Panama-Papiere) handelt es sich um vertrauliche Unterlagen des Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca, die zahlreiche Fälle von Geldwäsche und Steuerhinterziehung der Kunden des Unternehmers belegen sollen. Die Veröffentlichung der Datenauswertung von 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge löste eine globale Debatte aus.

Bild: JCRules, Countries implicated in the Panama Papers, CC BY-SA 4.0

700 Edits + 280.000 Abrufe + 77 Quellen

In den Stunden und Tagen nach der Erstveröffentlichung des Guardian folgten immer neue Details zu Briefkastenfirmen in Panama und dem dahinter stehenden Netzwerk. Am Tag der ersten Veröffentlichung, dem 03. April um 20:09 Uhr, wurde die Seite zu den Panama Papers in der deutschsprachigen Wikipedia angelegt. Die Wikipedia-Community aus freiwilligen Autorinnen und Autoren hat in den danach folgenden Stunden und Tagen unermüdlich Informationen zu immer neuen Details der Panama Papers gesammelt. Bis zum 11. April 2016 (Stand: 16:30 Uhr) haben rund 700 Mal Menschen den Artikel über die Panama Papers in der Wikipedia editiert. 164 Autorinnen und Autoren haben mit großen und kleinen Änderungen den Beitrag vervollständigt. Rund 77 Quellen wurden dabei ausgewertet. Tendenz steigend.

Schnell folgte auch eine Grafik unter freier Lizenz, die alle in den Dokumenten genannten Länder aufzählt (siehe Grafik oben). Auf einer weiteren Seite sammelten 58 Autorinnen und Autoren alle in die Panama Papers verwickelten Personen – übersichtlich nach Herkunftsländern sortiert. Die Mühe hat sich gelohnt: Den Hauptartikel in der deutschsprachigen Wikipedia haben bis zum heutigen Tag mehr als 280.000 Mensch abgerufen.

Bild: Abrufstatistik des deutschsprachigen Artikels der Panama Papers. Quelle: Screenshot aus https://tools.wmflabs.org

Lob und Anerkennung? Verdient!

Vor der Schnelligkeit der Wikipedia-Community zogen auch Journalisten den Hut. So twitterte etwa Davey Alba, Journalistin bei der englischen Ausgabe des Magazins „Wired“: „Grund no.483, warum die Wikipedia unschlagbar ist: Sie ist schnell: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_people_named_in_the_Panama_Papers (Liste der Namen, die in den Panama Papers auftauchen).“

Die Panama Papers sind nur eines von vielen Beispielen dafür, wie die Wikipedia-Community schnell auf Ereignisse regiert. Als die besorgniserregende Ausbreitung des Zika-Viruses weltweit Schlagzeilen machte, wurden im Wikipedia-Projekt weltweit in Windeseile die wichtigsten Fakten und neue Informationen zusammengetragen. Für viele Menschen war die Wikipedia die erste Anlaufstelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Wikimedia Foundation hat in ihrem Blog die Edits in der englischsprachigen Wikipedia im Hauptartikel über den Zika-Virus ausgewertet. Die Zahlen sind beeindruckend.

Bild: Edits zum “Zika virus outbreak (2015–März 2016)” pro Tag seit Erstellung der Seite. Photo von Prefeitura de Votuporanga, frei lizensiert unter CC BY 2.0.

Wie geht es weiter mit den Panama Papers?

Die Informationen zu den Panama Papers in der deutschsprachigen Wikipedia werden laufend aktualisiert. Da die Wikipedia ein offenes Projekt für die Förderung und Verbreitung freien Wissens ist, kann jeder und jede beim Sammeln der Informationen helfen. Dabei gibt es jedoch Regeln zu beachten. Als Enzyklopädie ist die Wikipedia der Neutralität verpflichtet. Jeder Beitrag muss daher wertfrei gestaltet werden. Außerdem sind Belege für neue Fakten notwendig, damit die Richtigkeit der Aussagen überprüft werden kann.

by Katharina Nocun at April 12, 2016 11:19 AM

April 11, 2016

Wikimedia Czech Republic

3 týdny od startu CEE Spring: V soutěži vzniklo 2200 článků, z toho 90 česky

Aktuálně běží už 2. ročník největší editační soutěže v dějinách Wikipedie, která nese název CEE Spring. Zapojilo se do ní celkem 28 jazykových verzí encyklopedie, včetně té české. Okolo 200 účastníků napsalo dohromady už přes 2200 článků.

Mezinárodní plakát soutěže (autor: Aktron, CC BY-SA 4.0)

Mezinárodní plakát soutěže (autor: Aktron, CC BY-SA 4.0)

Soutěžící ze zemí od Polska až po Kazachstán a od Estonska až po Řecka píší nové články o všech možných tématech, která se týkají středo- a východoevropského regionu. Vznikají tak nové články o kultuře, přírodě, společnosti, politice, historii, vědě a všem dalším, co hýbe a hýbalo celým regionem. Píší jak staří harcovníci, tak i nová krev. 8 % účastníků soutěže jsou nováčci v tvorbě encyklopedie.

Které země jsou nejvíce populární? V mezinárodním srovnání nejvíce článků vzniká například o Estonsku (265 článků za prvních 20 dní), Rakousku (194 článků) a Maďarsku (181 článků). Proč je hitem zrovna Estonsko? Na některých jazykových verzích Wikipedie se rozšířilo heslo „Pokud Vás zrovna nenapadá vhodné téma, pište o Estonsku“. Co všechno bylo v rámci české verze soutěže napsáno sledujeme např. zde nebo zde.

Zajímavá témata se objevují na sociálních sítích. Slouží tak jako vhodná inspirace pro nováčky, ale také pomáhají ostatním najít něco zajímavého a vhodného pro nové překlady. Jedním z příkladů se stal Dimitrij Andrusov – slovenský geolog, který se narodil v Tartu, studoval v Praze a pracoval v Bratislavě. Článek o něm vznikl hned v několika jazycích v tu samou chvíli, jakmile se jeho zajímavý příběh objevil právě na sociálních sítích. Díky soutěži CEE Spring vznikly nové články o vědcích, jako např. Marie Curie, skupinách, jako je maďarská Omega, nositelích Nobelovy ceny, mezi které patří Aleksandr Solženicyn, a mnoho dalších o lidech, zvycích, místech, historických událostech apod.

A jak si na tom soutěž stojí? Začala před třemi týdny, a ještě jsme velmi daleko k jejímu konci. Stále se můžete zapojit a soutěžit o ceny, které v českém kole zajistil spolek Wikimedia Česká republika. Soutěž probíhá od 21. března až do 31. května 2016.

by Jan Loužek at April 11, 2016 06:38 PM

Oceněný ve wikisoutěži vědeckých fotek: mikroskopické snímky odhalují jednoduché principy za zdánlivě složitými ději

Tykadlo

Oceněný snímek tykadla babočky – autor: Pavel Kejzlar, CC-BY-SA 4.0

Spolupráce Wikipedie s různými odbornými institucemi, jako jsou vědecké ústavy, univerzity nebo třeba muzea, je zcela zásadní pro budoucí rozvoj této encyklopedie směrem k vyšší kvalitě. Zcela konkrétním příkladem jsou vědecké fotografie – wikipedisté je prostě ze svých domovů obvykle nepořídí, vyžadují často odborné znalosti a drahé technické vybavení. O získávání takových fotografií usiluje European Science Photo Competition, wikisoutěž vědeckých fotografií, kterou iniciovala Wikimedia Estonsko. Jedním z oceněných v soutěži byl i Ing. Pavel Kejzlar, Ph.D., z Oddělení přípravy a analýzy nanostruktur Technické univerzity v Liberci – získal druhé místo v kategorii „mikroskopický snímek“. Vyzpovídal jsem ho, abychom získávání vědeckých fotek více porozuměli a mohli vědce v budoucnu lépe motivovat k přispívání na Wikimedia Commons.

 

Jak jste se o soutěži European Science Photo Competition dozvěděl a co vás přimělo zúčastnit se?

O soutěži mi řekl jeden kolega z Technické univerzity v Liberci. Sám se také účastnil. Protože věděl, že mikroskopií se zabývám již řadu let a za tu dobu jsem nashromáždil řádově stovky snímků, navrhl mi, ať nějaké vyberu a zašlu.

Je zřejmé, že vědec používající mikroskopické metody produkuje skutečně velké množství fotografií. V jaké míře jsou podle vás tyto fotografie didaktické či jinak vhodné pro ilustraci článků na Wikipedii?

Já sám Wikipedii často používám jako odrazový můstek při sbírání základních informací. Líbí se mi především přehlednost a snadná dostupnost. Jelikož jsem sám participoval na řadě softprojektů (Zelená technice, Otevřená univerzita, Teorie v praxi…), jejichž součástí bylo seznámení veřejnosti s mikroskopickými technikami, měl jsem možnost zavést celou řadu dospělých i dětí do miniaturního světa prapodivných a okouzlujících struktur, které se nacházejí všude kolem nás, bohužel pod hranicí rozlišitelnosti našich očí. Naprosto pokaždé jsem se setkal s velmi pozitivním ohlasem, v dnešní době dokonce i potkávám na naší univerzitě studenty, bývalé účastníky našich projektů, u kterých se takto podařilo probudit zájem o technické vědy. Věřím, že prostřednictvím Wikipedie by bylo možné takto oslovit či inspirovat širší veřejnost.

Kolik z vašich kolegů by bylo ochotno přispět vědeckými fotkami na Wikimedia Commons?

Obr. 1: Na jemné struktuře šupin nacházejících se na motýlích křídlech dochází k interferenci určitých vlnových délek světla, díky čemuž se zdají být barevná. – autor: Pavel Kejzlar, CC-BY-SA 4.0

Zde je těžké odpovědět číslem, nicméně jsem přesvědčen, že téměř každý by byl ochoten se podělit o zajímavé poznatky ze svého oboru. Školství je u nás bohužel nastaveno tak, že je snaha do dětí napěchovat množství teoretických informací aniž by měly možnost vyzkoušet si jejich praktické využití. V závěru to bohužel často vede k jejich averzi a přesvědčení, že se zbytečně učí věci, které jim budou k ničemu. Když se pak rozhodují, čím se budou dále zabývat, snaží se vybírat si obory, kde je co možná nejméně toho technického – matematiky, fyziky a chemie. Zrovna mikroskopie nám pomáhá odhalit jednoduché principy, které stojí často za zdánlivě komplikovanými jevy, jež můžeme pozorovat v našem okolí. Příkladem může být například tajemství barev motýlích křídel (Obr. 1) či superhydrofobicity (dokonalé nesmáčivosti) povrchu lotosového listu (Obr. 2).

Co podle vás brání v tom, aby čeští vědci svými fotografiemi pomáhali ilustrovat odborná témata na Wikipedii a tím ji vylepšovat?

Povrch_lotosového_listu

Obr. 2: Lotos byl v asijských náboženstvích považován za symbol čistoty. Tato velmi jemná struktura povrchu listu účinně zvyšuje úhel smáčivosti. Díky tomu jej kapka vody nesmáčí, místo toho se okamžitě skutálí, přičemž s sebou odnáší i nečistoty ulpělé na povrchu. – autor: Pavel Kejzlar, CC-BY-SA 4.0

Myslím, že odborná témata by mohla být vylepšována nejen jejich snímky. Je pravděpodobné, že řada odborníků nepřispívá proto, že je o to nikdo nepožádal, přímo je neoslovil.  Nebo prostě ani neví, že přispívat můžou a jak mají začít. Dále si myslím, že jim trochu chybí motivace. Většina mých kolegů je časově velmi vytížena a nedokážu si dost dobře představit, že by se samovolně rozhodli zbývající volný čas věnovat anonymnímu vzdělávání národa českého. Napíší-li publikaci do odborného časopisu nebo knihy, mají možnost si tím vylepšit své portfolio, případně tím přispějí do rozpočtu svého pracoviště, avšak za anonymní výtvor ve formě příspěvku na Wikipedii je zaměstnavatel po ramenou nepoplácá.

Jaký máte názor na spolupráci Wikipedie a odborných vědeckých pracovišť?

Zcela určitě můžu říct, že takováto spolupráce by byla zajisté velice přínosná. Wikipedie stále ještě obsahuje řadu kusých informací, které by měly být opraveny, doplněny, či jinak zhodnoceny.

Co podle vás Wikipedii z hlediska odbornosti, právě na poli vědeckých témat, pořád ještě chybí? A v čem je naopak dobrá?

Wikipedie je vynikající jako prostředek pomáhající se “odlepit ode dna”, někde začít. Nacházím zde základní informace a třeba vodítka, která mi pomáhají se zaměřit správným směrem při hledání dalších informací. Bohužel, vyskytují se zde občas i zavádějící informace. Chybí mi hodnocení, jak moc můžu nalezeným informacím k danému tématu důvěřovat. V naší práci je nutné každé tvrzení podložit hodnověrnou citací či výsledky vlastních experimentů, Wikipedii však takto použít stále nemůžeme.

 

Děkuji Ing. Pavlovi Kejzlarovi, Ph.D., za rozhovor a dále J. Loužkovi a J. Sedláčkovi za pomoc s přípravou rozhovoru. Jste vědci? Přispějte svými fotografiemi také! Stačí se zaregistrovat na našem digitálním úložišti Wikimedia Commons a začít nahrávat fotografie, k nimž vlastníte autorská práva. Veškeré fotografie na Wikimedia Commons jsou zveřejněny pod svobodnými licencemi, které umožňují komukoliv tyto soubory jakkoliv využívat – třeba ke vzdělávacím účelům.

by Vojtěch Dostál at April 11, 2016 08:56 AM

April 08, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 14/2016

Vom Jahresplan der Wikimedia Foundation über personelle Veränderungen bei Wikimedia Deutschland, diverse Berichte und viele spannende Projekte bis hin zu rechtlichen Debatten und Presseberichten wie der Verleihung des Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftstelle an die Wikipedia-Redaktion Chemie gibt es erneut vieles zum Entdecken.

Foundation und Organisationen

Neuer Jahresplan der Foundation jetzt auf Meta

Die WMF hat auf Meta jetzt einen ersten Entwurf der Jahresplanung 2016-2017 veröffentlicht. Bis zum 30. April sind alle eingeladen, diesen Entwurf zu kommentieren und zu diskutieren.

Das Reading-Team der Wikimedia Foundation sucht zudem Feedback zu ihren Plänen für das zweite Quartal 2016.

Anträge für Jahresplanförderungen von 4 Wikimedia-Chapters im Community Review

Zum 1. April haben vier Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Frankreich, Wikimedia Armenien, Wikimedia Norwegen und das indische Centre for Internet and Society) wieder Anträge für Jahresplanförderungen (Annual Plan Grants, APG) gestellt, über die vom Spendenverteilungsausschuss (Funds Dissemination Committee, FDC) beraten wird. Vom 1. bis 30. April findet die Community-Review-Phase statt, in der Interessierte der Communities die Anträge gegenlesen, kommentieren und diskutieren können.

Wikimedia Deutschland sucht personelle Verstärkung im Bildungsbereich

Ab sofort sucht WMDE einen Referenten oder eine Referentin für den Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Derweil wurde mit John Weitzmann der neue Referent für Politik und Recht gefunden.

Wikimedia Foundation sucht Beobachter im Kassenprüfgremium

Wie die neue Leiterin der Finanzabteilung der Wikimedia Foundation, Kelly Bodnar Battles, auf der Mailingliste wikimedia-l mitgeteilt hat, werden noch bis 15. April erfahrene Finanzexperten für das Kassenprüfgremium der Stiftung gesucht.

Monatsbericht März zur Wikipedia-Forschung

Im Wikimedia-Blog wurde der Monatsbericht März zur Wikipedia-Forschung veröffentlicht.

Monatsbericht Februar der Wiki Education Foundation

Die Wiki Education Foundation hat in ihrem Blog den Bericht zum Monat März veröffentlicht.

Generalversammlung von Wikimedia CH

Im Wikipedia-Kurier wird über die Generalversammlung von Wikimedia CH berichtet.

Projekte und Initiativen

GLAM-on-Tour-Veranstaltung in Dresden

Benutzer:Mellebga berichtet im Blog von Wikimedia Deutschland über die letzte GLAM-on-Tour-Doppelveranstaltung in Dresden.

Fotoprojekte 2016

Wikimedia Deutschland berichtet zu vergangenen und noch ausstehenden Fotoprojekten des Jahres 2016, darunter der Aufruf zur Wahl des besten Bildes des Jahres 2015.

Schreibwettbewerb zu Zentral- und Osteuropa gestartet

Eine Initiative zur besseren Darstellung von Zentral- und Osteuropa in den Wikipedia-Sprachversionen („CEE Spring“) ist international gestartet.

Bericht zum Art+Feminism edit-a-thon

Zum dritten Mal fand der Art+Feminism edit-a-thon statt, dieses mal in zwei Dutzend Ländern auf drei Kontinenten.

Technik

Monatsbericht März der WMDE-Softwareentwicklung

Der Bereich Softwareentwicklung stellt die spannendsten Ereignisse des Monats März im Blog von Wikimedia Deutschland vor.

Umfrage zum Nutzungsverhalten mit Beobachtungslisten

Das Community Tech Team der Wikimedia Foundation arbeitet derzeit an einer projektübergreifenden Beobachtungsliste, die von den Communities besonders häufig als Wunsch in der Technischen Wunschliste genannt worden war. Für die Entwicklung des Projektes möchte das Team gerne mehr über das Nutzungsverhalten der Autorinnen und Autoren im Umgang mit ihrer Beobachtungliste erfahren und bittet bei einer Umfrage mitzumachen.

Nachricht bei Änderung beobachteter Seiten überarbeitet

Die E-Mail-Benachrichtigung bei der Änderung beobachteter Seiten wurde überarbeitet und enthält nun alle Veränderungen.

Technische Neuigkeiten

Weitere technische Neuigkeiten:

Diskussion

Umgang mit anderen Aktiven in Wikipedia

Benutzer:Southpark kritisiert im Wikipedia-Kurier den Umgangston in der Wikipedia.

Politik und Recht

Gerichtsentscheidung gegen Panoramafreiheit in Schweden

Das Schwedische Verfassungsgericht hat diese Woche gegen Wikimedia Schweden entschieden, dass das schwedische Urheberrecht dem Chapter das Veröffentlichen von Bildern auf ihren Webseiten ohne Erlaubnis der Künstlerinnen oder Künstler untersagt. Die Wikimedia Foundation kritisiert diese Entscheidung.

Auch Wikimedia Frankreich bittet um Unterstützung bei Panoramafreiheit

Wikimedia Frankreich bittet auch weiterhin um Unterstützung bei ihren Bemühungen um Panoramafreiheit im Land.

Angolaner haben Wikipedia als Filesharing-Plattform missbraucht

In der Presse wurde kommentiert, wie in Angola Menschen Wikipedia als Filesharing-Plattform missbraucht haben.

Presse, Blogs und Websites

Redaktion Chemie erhält Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftsteller

Zum ersten Mal überhaupt erhält eine Wikipedia-Fachredaktion eine Auszeichnung: Die Gesellschaft Deutscher Chemiker verleiht den „Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftsteller“ an die Redaktion Chemie.

Benutzer:Gnom berichtet über Aktuelles aus dem WMDE-Präsidium und darüber hinaus

Wikimedia-Deutschland-Präsidiumsmitglied und langjähriger Wikipedianer Benutzer:Gnom berichtet in seinem Wikipedia-Blog über verschiedene Ereignisse rund um seine Tätigkeiten.

Kommentar: Sollten Gefängnisinsassen Wikipedia bearbeiten dürfen?

Dieser Frage geht Benutzer:Bluerasberry in seinem Blog nach.

Nutzungsverhalten bei medizinischen Fragen

Die Wiki Education Foundation weist in ihrem Blog auf die intensive Nutzung von Wikipedia bei medizinischen Fragen hin.

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Martin Rulsch at April 08, 2016 11:06 AM

April 07, 2016

Wikimedia Czech Republic

Tisková zpráva: Moravská zemská knihovna začíná spolupracovat s encyklopedií Wikipedie

Plakát © Moravská zemská knihovna a Wikimedia Česká republika

Plakát © Moravská zemská knihovna a Wikimedia Česká republika
(stáhnout v PDF)

Rok 2016 je pro Moravskou zemskou knihovnu (MZK) významným rokem hned z několika důvodů; jedním z nich je započatá spolupráce se spolkem Wikimedia Česká republika – českou pobočkou nadace Wikimedia provozující největší internetovou encyklopedii Wikipedie. Již během následujícího měsíce dubna proběhne v MZK cyklus 3 přednášek vedených brněnským wikipedistou Markem Blahušem, v němž budou posluchačky a posluchači blíže seznámeni s fungováním a posláním této encyklopedie, jakož i s možnostmi, jak se mohou do její tvorby sami zapojit. Po každé z přednášek bude otevřena diskuze mezi wikipedisty a posluchači. Cyklus má za cíl nejen seznámit veřejnost s projektem Wikipedie, ale zároveň ji nalákat na možnost zúčastnit se pravidelných školení v MZK, která proběhnou v květnu pod vedením zkušených wikipedistů.

Wikipedie je internetovou komunitou, která na rozdíl od sociálních sítí nabízí nejen pasivní přijímání obsahu, ale i možnost spolupráce a zpřístupňování dalších informací. Encyklopedie vznikla v roce 2001 a patří mezi nejnavštěvovanější webové stránky na světě. A to přesto, že nemá žádnou reklamu ani placené redaktory. Její obsah vytvářejí ve svém volném čase dobrovolníci z celého světa a díky tzv. svobodným licencím je zaručeno, že bude vždy volně použitelný. V současnosti Wikipedie nabízí 40 milionů hesel ve 290 jazycích, z toho 350 000 v češtině, jež doplňuje přes 30 milionů fotografií v databance Wikimedia Commons a desítky tisíc digitalizovaných literárních děl v projektu Wikizdroje. „Knihovny jako je MZK jsou pro Wikipedii přirozeným partnerem, protože s nimi máme mnoho společných zájmů. Věříme, že se nám spoluprací s MZK podaří získat pro Wikipedii nové přispěvatele a také s Wikipedií lépe propojit informační bohatství, které MZK ve svých fondech zpřístupňuje,“ řekl Marek Blahuš ze spolku Wikimedia Česká republika.

Kontaktní osoba:  Mgr. Marek Blahuš, blahus@rect.muni.cz, +420 777 252 487
http://www.mzk.cz/wikipedie

Plánované akce:

12. dubna 2016 v 18 hod.
konferenční sál MZK
Wikipedie – encyklopedie psaná svými čtenáři
Přednáška o Wikipedii, jak vznikla, na jakých pravidlech je založena a jak je možné do ní přispívat. Přednášet bude Marek Blahuš, brněnský odborník na Wikipedii ze spolku Wikimedia Česká republika.

19. dubna 2016 v 18 hod.
konferenční sál MZK
Vzdělávací a dokumentační aktivity na Wikipedii
Přednáška o aktivitách spolku Wikimedia Česká republika podporujících tvorbu Wikipedie – zapojování studentů a seniorů, spolupráce s kulturními a vzdělávacími institucemi, fotodokumentace české krajiny, víkendové workshopy, Wikikonference.

28. dubna 2016 v 18 hod.
konferenční sál MZK
Kolaborativní zpřístupňování literatury v prostředí wiki
Přednáška představí projekt Wikizdroje, který zapojuje veřejnost do digitalizace literatury, a naznačí možnosti propojování Wikipedie a Wikizdrojů s digitální knihovnou Kramerius provozovanou MZK.


Tento text je oficiální tiskovou zprávou vydanou Moravskou zemskou knihovnou, který byl na blog Wikimedia ČR pouze převzat a nevztahují se na něj obecné licenční podmínky tohoto blogu.

by Moravská zemská knihovna at April 07, 2016 10:45 PM

Wikimedia Germany

Das Fotojahr 2016

Im 15. Jubiläumsjahr der Wikipedia wollen wir den Blick auch auf Wikimedia Commons richten. Ohne dieses zentrale Archiv für Bilder, Videos, Musik und gesprochene Texte wäre die Wikipedia ärmer. Über 5,7 Millionen Freiwillige haben mit über 31 Millionen Medienobjekten bereits dazu beigetragen. Mit über 90% Löwenanteil handelt es sich um Bilddateien, die stetig ergänzt werden, z. B. dank Fotowettbewerben:

Kürzlich: Das beste Wissenschaftsfoto


Frisch gekürt sind die Siegerbilder des European Science Photo Competition 2015. Dank einer Initiative der estnischen Wikimedia fand der Wettbewerb im vergangenen Jahr auf europäischer Ebene statt und verzeichnete knapp 10.000 eingereichte Bilder aus 40 Ländern.
Das Anliegen des Wettbewerbs ist die Bereicherung des Themas Wissenschaft in der Wikipedia und in Wikimedia Commons. Unter den Gewinnern 2015 sind auch zwei Teilnehmer aus der deutschsprachigen Community

By Thomas Ernsting (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

By Radix2010 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Aktuell: Das beste Foto 2015


Zum zehnten Mal wählt die internationale Wikimedia-Community das Foto des vergangenen Jahres. Alle Benutzer mit mindestens 75 Bearbeitungen können abstimmen. Der Wettbewerb und die Vorauswahl der Bilder werden von Ehrenamtlichen organisiert. Die Abstimmung für die erste Runde ist hier noch bis zum 10. April möglich.

Kommend: Die besten Denkmal- und Naturdenkmalfotos


Auch in diesem Jahr werden wieder herausragende Bilder zu Denkmälern und Naturdenkmälern gesucht. Der Wettbewerb Wiki Loves Earth zu Naturdenkmälern startet im Mai. Wiki Loves Monuments zu Bau- und Kulturdenkmälern aller Art findet im September statt. Auch diese beiden Wettbewerbe werden von Ehrenamtlichen ausgerichtet. Wir freuen uns, dass wir beide Wettbewerbe unterstützen können.

by Verena Lindner at April 07, 2016 04:26 PM

Herzlich willkommen, John Weitzmann!

John Weitzmann; Bild: Jan Apel, CC BY-SA 4.0

Ich freue mich, dass John Weitzmann seit 1. April 2016 das Vorstandsteam als Referent für Politik und Recht verstärkt. Als Rechtsanwalt und Mitgründer der Kanzlei iRights.Law in Berlin ist er vielen sicher durch seine langjährige Arbeit für Creative Commons und seine diversen rechtspolitischen Publikationen bekannt.

John kennt das Wikimedia-Universum aus verschiedenen Perspektiven, hat bereits mit den internationalen Partnern in der Wikimedia Foundation, mit Dimitar Dimitrov in Brüssel sowie mit der hiesigen Community zusammengearbeitet. Er war für Wikimedia Deutschland bspw. an der Erstellung des CC-NC-Broschüre sowie an verschiedenen netzpolitischen Veranstaltungen beteiligt.

Als Referent Politik und Recht wird John politisch-rechtliche Debatten rund um Freies Wissen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene mitgestalten und Wikimedia Deutschland in netzpolitischen Fragen beraten. Damit steht John ab sofort auch als Ansprechpartner für das Support-Team zur Verfügung.

Herzlich willkommen bei Wikimedia, John!

by Christian Rickerts at April 07, 2016 03:43 PM

April 06, 2016

Wikimedia Germany

Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: März 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats (oder kurz danach) und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Bachelor-Arbeiten bei Wikimedia Deutschland

Zum Article Placeholder und zum Thema Editieren von Wikidata von Wikipedia aus haben Lucie Kaffee und Charlie Kritschmar in der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland ihre Bachelor-Arbeiten fertiggestellt. Die Arbeit zum Article Placeholder ist auch auf Wikimedia Commons zu finden.

Query-Service für Wikidata

Pywikibot  hat jetzt auch eine Unterstützung für SPARQL. An der Oberfläche des Query-Dienstes für Wikidata wurden etliche Verbesserungen vorgenommen, u.a. können jetzt auch Suchergebnisse mit Geo-Koordinaten gleich als Karte dargestellt werden.

Wikimedia Hackathon in Jerusalem

Etliche Entwicklerinnen und Entwickler waren Ende März und Anfang April auf dem Wikimedia Hackathon 2016 in Jerusalem. An anderer Stelle soll zu den Ergebnissen noch mehr berichtet werden, die in einer wunderbaren Umgebung entstanden.

16-04-01-Hackathon-Jerusalem-Hanse-House-WAT 5842.jpg
By Ralf RoletschekOwn work, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47915489

by Jens Ohlig at April 06, 2016 04:31 PM

Wikimedia France

Liberté de panorama, la partie s’amorce au Sénat !

Mobilisation de certains sénateurs

Les débats ont commencé au Sénat avec les votes des commissions (le 5 avril en commission culture, notamment et le 6 en commission des lois). Des sénateurs ont bien compris les enjeux d’une vraie liberté de panorama opérante.

Nous saluons leur courage car beaucoup d’entre-eux ont fait l’objet d’un harcèlement orchestré par les sociétés d’ayants-droit pour tenter de les dissuader. Nous désapprouvons ce mode d’action opaque alors que Wikimédia France, au contraire, présente les enjeux publiquement et cherche à sensibiliser tant les politiques que le grand public.

Adoption de l’amendement de Colette Mélot

Colette Mélot, sénatrice de la Seine-et-Marne, a présenté au nom de la commission culture, en tant que rapporteur, un amendement qui rejette clairement l’utilisation “non-commerciale”:

à l’exclusion de tout usage à caractère directement ou indirectement commercial


Précedemment, au mois de janvier, nous avions eu un doute quant à la démarche des députés lors du vote de l’amendement portant sur la liberté de panorama. Nous avions supposé que s’il partait d’une bonne intention (Wikipédia et la participation des particuliers indiqués dans les motifs), c’était la maladresse de sa rédaction qui le rendait inopérant. Ce doute ne peut plus persister aujourd’hui au Sénat.

Alors que nous avons rencontré longuement Colette Mélot, que nous lui avons expliqué la problématique du terme “non-lucratif” sur Internet, elle a fait le choix, sciemment, de confirmer ce concept en ajoutant “directement ou indirectement commercial”.

Les choses sont maintenant très claires, si en séance cet amendement est maintenu tel quel, il ne sera aucunement possible pour des particuliers de poster leurs photos de bâtiments récents que ce soit sur Wikipédia ou sur les réseaux sociaux, etc.

Voir le schéma, ci-dessous, qui démontre que sur Internet, presque tous les espaces peuvent être qualifiés de “commerciaux”.

Schéma résumant les risques de privatisation de l’espace public

La position de Colette Mélot, n’est, semble-t-il pas isolée puisque la Commission des lois a voté favorablement ce texte inutile et hypocrite.

La position du Gouvernement ?

Axelle Lemaire, à l’occasion de son audition hier par la commission des lois, a communiqué sur la liberté de panorama:


La position du Gouvernement est-elle en train d’évoluer ? Si Axelle Lemaire se pose encore ces questions, nous avons des réponses. Pour nous, il est évident que la loi doit correspondre aux usages ou sinon quel est son intérêt !?

Que faire ?

il est certain que la loi ne doit pas être écrite en cédant au chantage de quelques sociétés qui sont prêtes à sacrifier la renommée des auteurs et le partage de la connaissance pour une petite quantité d’argent hypothétique.

Au contraire, la loi doit être élaborée pour permettre au maximum de citoyens d’être protégés et de pouvoir pleinement disposer d’un domaine qui leur est dédié : l’espace public.

Nous ne baissons pas les bras pour autant, les débats en séance auront lieu du 26 avril au 3 mai. Il nous reste encore une vingtaine de jours pour nous mobiliser, notamment en signant et partageant la pétition.

Il faut que la France ait une vraie liberté de panorama afin que les citoyens ne soient pas dans le flou juridique et afin de ne pas pénaliser le tourisme. Comment donner envie à des personnes étrangères de visiter la France si celles-ci ne peuvent pas mettre leurs photos de vacances sur un blog ou sur les réseaux sociaux ? Comment informer sur les différents monuments à voir si les photos ne peuvent être mises en ligne que par les gestionnaires/créateurs de ces monuments ou de leurs modifications ?
Stop aux lois kafkaïennes ! Dotons-nous d’une loi véritablement applicable…

Christel JEANTHEAU, France (commentaire déposé sur la pétition)

by Conseil d'Administration at April 06, 2016 04:12 PM

April 05, 2016

Wikimedia Czech Republic

Švédský nejvyšší soud rozhodl ve sporu o svobodu panoramatu proti Wikimedii

Západ slunce

Západ slunce na jezerem Mälaren s odstraněnou sochou Karla XIV. z roku 1854. Socha je volným dílem. Původní obrázek vytvořený Jacobem Truedsonem Demitzem je volným dílem, odvozené dílo zveřejnil Kevin Jacobsen pod licencí CC BY-SA 4.0.

Švédský nejvyšší soud rozhodl tento týden proti tamní pobočce hnutí Wikimedia v soudním sporu, vedeném okolo databáze kulturních památek. Soud argumentoval tím, že podle švédského autorského zákona neexistuje právo sdílet obrázky děl na veřejném prostranství online. Nadace Wikimedia s tímto rozsudkem nesouhlasí. Rozhodnutí soudu se sice týká pouze jedné webové stránky (offentligkost.se), nicméně se do budoucna může stát nebezpečným precedentem.

O co vlastně jde? Švédský kolektivní správce práv Bildkonst Upphovsrätt i Sverige (BUS) zažaloval v červnu 2014 Wikimedii Švédsko. Předmětem sporu byla otevřená databáze Offentligkost.se provozovaná Wikimedií, která nabízí mapy, popisky a fotografie uměleckých děl, která jsou trvale umístěné na veřejném prostranství. Podle principu svobody panoramatu by tedy jejich šíření mělo být legální. Wikimedia Švédsko je nezávislá nezisková organizace, která podporuje hnutí Wikimedia – obdobně, jako Wikimedia Česká republika šíří otevřené vzdělávání na našem území.

Ve své žalobě BUS tvrdil, že databáze porušuje autorská práva tří umělců zastupovaných organizací, přičemž argumentoval, že švédský autorský zákon sice dovoluje lidem reprodukovat umění na veřejném prostranství prostřednictvím dvourozměrných obrázků, ale neumožňuje už tyto reprodukce zobrazovat online bez svolení držitelů autorských práv. BUS také jako irelevantní označil fakt, že Offentligkost.se je nekomerční web. Kolektivní správce práv dále požaduje odstranění obsahu, licenční poplatky za dobu, po kterou byly údajně protiprávní obrázky na webu zveřejněny, pokutu 100 000 SEK (cca 300 000 Kč) a uhrazení nákladů na právní zastupování a náhrady soudních výloh. Rozhodnutí se sice netýká úložiště multimediálních souborů Wikimedia Commons, ale pouze jedné webové stránky, které zřídila Wikimedia Švédsko. Nicméně nebezpečně posouvá definici svobody panoramatu ve Švédsku; zvlášť v době, kdy diskuze o celoevropské svobodě panoramatu ještě nebyly ukončeny.

Švédská pobočka Wikimedie argumentovala tím, že tamní autorský zákon umožňuje každému, kdo si vyfotí umělecké dílo ve veřejném prostranství, toto dílo zveřejnit na internetu a že tato interpretace je konzistentní s evropským právem. Švédská Wikimedie rovněž zdůraznila, že pokud umělec svoji práci vystaví veřejně, zbavuje se tím práv na příjem z různých poplatků, jakými může být např. vstupné. Uvedená díla jsou navíc často financována ze strany státu nebo místní samosprávy, takže je spravedlivé a rozumné, že by veřejnost měla mít právo sdílet a užívat fotografie uměleckých děl pro jakýkoliv účel, bude-li uvádět autora díla.

Tímto případem se původně zabýval soud první instance ve Stockholmu, nicméně obě strany sporu se shodly na podání žádosti švédskému nejvyššímu soudu, aby posoudil otázku, kterou švédské právo dosud neřešilo: zda autor díla trvale umístěného na veřejném prostranství může omezit užívání fotografií, které toto dílo zobrazují na internetu. Nejvyšší soud souhlasil s přijetím tohoto případu a nakonec rozhodl ve prospěch organizace BUS. Nadace Wikimedia se postavila za organizaci Wikimedia Švédsko a vyjádřila svůj nesouhlas s rozhodnutím švédského nejvyššího soudu omezit svobodu panoramatu, která tvoří nedílnou součást svobody projevu, svobody informací a uměleckého projevu. Rozumí mu tak, že, švédský autorský zákon měl v příslušné části za cíl omezit pouze výrobu trojrozměrných kopií soch, nikoli klást omezení na fotografie uměleckých děl, umístěných ve veřejném prostoru. Skutečnost, že zákon výslovně dovoluje používat obrázky děl ve veřejném prostoru na pohlednicích, i za účelem zisku a bez souhlasu autora, tento záměr potvrzuje a podle našeho názoru je v rozporu s vyslovenou interpretací zákona Nejvyšším soudem.

Budova Nejvyššího soudu ve Stockholmu, autor Tage Olsin, CC BY-SA 2.0

Budova nejvyššího soudu ve Stockholmu, autor Tage Olsin, CC BY-SA 2.0

Nadace Wikimedia uznává právo autorů rozhodovat o svém díle, ale autoři, kteří si přejí rozhodovat o všech vyobrazeních svého díla, mají možnost svá díla umisťovat na soukromých místech. Veřejnost by měla mít svobodu užívat a sdílet pohledy na veřejně umístěné umění a krajinu. Souhlasí s tím i Evropský parlament, jak se ukázalo při nedávném odmítnutí pokusů o omezení svobody panoramatu. Rozhodnutí švédského nejvyššího soudu tento argument ignoruje. Sdílení obrázků děl ve veřejném prostoru neslouží pro nic jiného, než umožňuje ostatním, aby tato tato díla mohli užívat – pomáhá světu sdílet znalosti a účastnit se dialogu o veřejném prostoru. Weby jako Offentligkonst.se pomáhají tyto informace poskytovat strukturovaným a přístupným způsobem.

Autorské právo hledá rovnováhu mezi právy autora a právy veřejnosti užívat svobody projevu a svobody informací. Umělec, který se rozhodne trvale umístit své dílo na veřejném prostranství, uděluje veřejnosti právo si toto dílo prohlížet, ať už osobně, na pohlednici nebo na informativní webové stránce. Wikimedia Švédsko a Nadace Wikimedia budou i nadále vystupovat na obranu šíření svobodných informací, včetně svobody panoramatu, na projektech jako Wikimedia Commons a Offentligkost.se a napříč hnutím Wikimedia.

Možnost svobodně sdílet veřejný prostor a vše, co obsahuje, se dotýká každého z nás. Vyzýváme proto všechny, ve Švédsku i jinde, aby do této veřejné diskuse zapojili i představitele svých komunit.

„Rádi bychom upřímně poděkovali Wikimedii Švédsko za její věrnost misi Wikimedie a právníkům švédské firmy Delphi, zejména Henriku Bengtssonovi, za jejich vzorné právní zastupování a oddanost hnutí Wikimedia. Zvláště děkujeme Kevinu Jacobsenovi, právnímu stážistovi v nadaci Wikimedia, za jeho pomoc s tímto příspěvkem.“ uvedla k celé záležitosti ředitelka právního oddělení nadace Wikimedia Michelle Paulsonová.


Tento článek je překladem příspěvku, zveřejněného na blogu Nadace Wikimedia.

by Jan Loužek at April 05, 2016 09:40 PM

April 04, 2016

Wikimedia France

Rencontre autour de l’autisme et de la contribution à Wikipédia

Samedi 2 avril à Rennes, Tsaag Valren et Harmonia Amanda, deux wikimédiennes porteuses du syndrome d’Asperger ont raconté lors d’une table ronde leur expérience de contribution sur les projets Wikimedia.

Animée par Auregann, la rencontre partait des questions suivantes : pourquoi la participation à l’encyclopédie collaborative Wikipédia est bénéfique pour les personnes porteuses du syndrome d’Asperger ? Quelles sont les difficultés qu’elles rencontrent ?

Affiche pour la table ronde, CC-BY-SA Auregann

Affiche pour la table ronde, CC-BY-SA Auregann

 

Le syndrome d’Asperger fait partie des troubles du spectre autistique qui se caractérisent par des troubles de la communication, des interactions sociales, et des centres d’intérêts spécifiques développés. Malgré les difficultés rencontrées lors des interactions sociales, les deux contributrices ont expliqué en quoi leurs spécificités sont utiles et leurs compétences sont valorisées dans l’activité de contribution.

Sur la Wikipédia en français, seuls une dizaine de contributeurs déclarent leur appartenance aux « Aspies » alors qu’ils sont certainement plus nombreux en réalité.

La rencontre a été enregistrée au format audio, vous pouvez l’écouter sur Commons. Le support de présentation ayant servi pour l’introduction sur l’autisme est également disponible sous licence libre.

Voici quelques ressources pour mieux comprendre Asperger et l’autisme :

 

Tsaag Valren, Auregann et Harmonia Amanda. Photo CC-BY-SA Seb35

Tsaag Valren, Auregann et Harmonia Amanda. Photo CC-BY-SA Seb35

Au delà de la table ronde, cette rencontre organisée par les wikimédiens rennais avec le soutien de Wikimédia France a été un moment très convivial d’échange et de partage d’expériences.

Le sujet des personnes autistes sur Wikipédia suscitant beaucoup d’intérêt au sein de la communauté, d’autres rencontres seront certainement organisées par la suite.

Merci encore à Tsaag Valren et Harmonia Amanda d’avoir partagé leur expérience ! Merci à la Maison des Associations de Rennes, à l’association Mathi, et à Wikimédia France pour leur soutien.

by Auregann at April 04, 2016 10:00 AM