Wikimedia Chapters Planet

December 19, 2014

Wikimedia Sweden

Intervju: Före detta svensk riksdagsledamot lobbar nu för Wikimedia Sverige i Bryssel

For the English version, see below. Svenska politikern Karl Sigfrid diskuterar sitt lobbyingarbete för digitala rättigheter och Wikimedia i Europeiska unionen. Sigfrid satt i Riksdagen för Moderaterna mellan 2006 och 2014. Han arbetar nu som volontär för Wikimedia Sverige i Bryssel och koordinerar sitt arbete med kontoret i Stockholm. Hallå där Karl Sigfrid, Du är […]

by John Andersson at December 19, 2014 01:37 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Sweden

December 18, 2014

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 42/2014

Liebe wöchentlich Interessierte,

bevor die Wikimedia:Woche nach dieser 42. Augsabe in einen zweiwöchigen Winterschlaf fällt – die nächste Ausgabe erscheint erst am 8. Januar 2015 – möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei den Leserinnen und Lesern ganz herzlich für das anhaltende Interesse zu bedanken. Und anlässlich des Jahreswechsels und der guten Vorsätze für 2015 möchten wir euch fragen: Was fehlt euch in der Woche, was ist zu viel, was zu wenig, oder ist es einfach besonders schön so wie es ist?

Ganz besonderer Dank gebührt aber selbstverständlich denen unter euch, die regel- oder unregelmäßig am wöchentlichen Entstehungsprozess teilgenommen haben, sei es durch eigene Beiträge oder durch konstruktive Anregungen zu den verschiedenen Ausgaben. Gerne wieder!

Wir wünschen allen entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt uns gewogen!

Cornelius und Nicole

Wikimedia:Woche 42/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden. Die Wikipedia-Version der Ausgabe findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/181214

Foundation und Organisationen

WMCH legt Widerspruch gegen FDC-Empfehlung ein

Das schweizer Chapter, dem das FDC eine Kürzung der Förderung um gut 30 Prozent empfohlen hatte, hat Widerspruch gegen diese Empfehlung eingelegt.

Bericht zur IberoConf 2014

Vom 21. bis 23. November trafen sich die iberoamerikanischen Chapter, Nutzer- und Arbeitsgruppen zur „IberoConf“ in Buenos Aires. Valentín Muro und María Cruz berichten darüber im Movement-Blog. Schwerpunkte der Konferenz waren vor allem Trainings der Teilnehmenden für eine bessere Projektplanung sowie eine Weiterentwicklung des Iberocoop-Netzwerkes.

Neuer Vorstand bei Wikimedia Indien

Die Mitglieder des indischen Wikimedia-Chapters haben einen neuen Vorstand (Executive Committee) gewählt.

Projekte und Initiativen

Jahresrückblick 2014: Was haben wir editiert?

Victor Grigas, Mitarbeiter bei der Wikimedia Foundation, hat einen Jahresrückblick mit den Hoch- und Tiefpunkten aus Sicht der Wikipedia erstellt. In einem zusätzlichen Blogbeitrag beleuchtet Katherine Maher, Leiterin der WMF-Kommunikationsabteilung, die Hintergründe zur Erstellung des Videos. Außerdem gibt es ein Interview mit Victor Grigas.

Wikimedianer in Brüssel wollen Postkampagne an alle Mitglieder des Europäischen Parlaments starten

Die beiden „Wikimedianer in Brüssel“, Dimi Dimitrov und Karl Sigfrid, möchte eine Kampagne starten, bei der allen Mitgliedern des Europäischen Parlaments Informationen zu den Problematiken des aktuellen Urheberrechts und der Notwendigkeit einer Harmonisierung zugesandt werden sollen. Dafür suchen die beiden noch Koordinierende für die jeweiligen Länder. Mithilfe ist sehr erwünscht!

Zahlreiche neue Accounts für Wikipedia Library

Jake Orlowitz, Leiter des „Wikipedia Library“-Programms, über das Zugangsaccounts für Online-Datenbanken bezogen werden können, hat bekannt gegeben, dass zahlreiche neue Online-Datenbanken dem Programm beigetreten sind. Interessierte können sich gerne um Zugänge bewerben.

Konfliktlösungsmechanismen in der spanischsprachigen Wikipedia

Die beiden bekannten Wikipedia-Autoren María Sefidari und Felipe Ortega haben gemeinsam einen Beitrag zu Konfliktlösungsmechanismen in der spanischsprachigen Wikipedia (auf Englisch) verfasst.

Technik

Freebase geht in Wikidata auf

Das zuletzt von Google betriebene Projekt „Freebase“ zur Sammlung strukturierten Daten mit 46,5 Millionen Einträgen wird in Wikidata aufgehen.

Wikidata mit mobiler Seite

Wikidata besitzt nun auch eine eigene mobile Seite, sodass das Editieren von mobilen Geräten nun einfacher funktionieren soll.

533.000 Dateibeschreibungsseiten auf Commos sind nicht maschinenlesbar

Guillaume Paumier hat im Zuge des „Metadaten-Clean-Ups“ auf Wikimedia Commons festgestellt, dass gut 533.000 Dateibeschreibungsseiten (von 24,3 Millionen) die Information-Vorlage nicht besitzen, und damit nicht maschinenlesbar sind.

Neue Funktionen in der Wikipedia-Beta-App

Wer bereits neue Funktionen für die Wikipedia-App für mobile Geräte testen möchte, dem sei die Beta-App ans Herz gelegt. Entwickler Dmitry Brant berichtet auf der Mailingliste mobile-l über die neusten Funktionen der Beta-App, die damit auch mittelfristig für die „Standard-App“ zu erwarten sind. Hier stehen vor allem die neuen „Einleitungsbilder“ für Artikel, eine Art MediaViewer für Bilder sowie Suchverbesserungen im Vordergrund.

Zu den „Einleitungsbildern“ hat Entwickler Dan Garry auch einen eigenen Blogbeitrag verfasst.

Oliver Keyes: Analyse der Wikipedia-Seitenaufrufe via Desktop und Mobile

Oliver Keyes analysiert die Zahlen der Wikipedia-Seitenaufrufe jeweils für Desktop-Computer und mobile Geräte und die notwendigen Konsequenzen daraus, nachdem die aktuellen (und eindrücklichen) Zahlen dazu im letzten Metrics-Meeting der Wikimedia Foundation veröffentlicht worden waren.

Diskussion

„Urheberrechtsextremismus“ auf Wikimedia Commons

Auf wikimedia-l ist eine sehr große Diskussion darüber entbrannt, wie ernst bestimmte Details des Urheberrechts genommen werden sollten und ob bestimmte Administratorinnen und Administratoren beim Löschen nicht über die Stränge schlügen.

Presse und Websites

„Project for Awesome 2014“

FÜr den jährlich stattfindende Wettbewerb „Project for Awesome 2014“ haben sich Rose und Nathan entschieden die Wikimedia Foundation zu bewerben. Wenn das Video der beiden im Voting des Wettbewerbs gewinnt, erhält die Foundation das bei „Project for Awesome“ im Vorhinein über Crowdfunding gesammelte Geld.

Portrait der Wikipedia-Autorin Rosie Stephenson

Die britische Ausgabe der Huffington Post portraitiert die sechzigjährige Wikipedia-Autorin Rosie Stephenson.

xkcd zu wikimedia-l

Andrea Zanni hat einen jüngsten xkcd-Comic für die für lange Diskussionen bekannte Mailingliste wikimedia-l angepasst:

Paintings That Wikimedia Commons Has Inaccurately Categorized As “Seduction In Art”

Die Kategorien und Kategorisierungen auf Wikimedia Commons sind für ihre Eigenheiten bekannt und berüchtigt. Auf the-toast.net werden Bilder von Commons gezeigt, die (laut Autorin) fälschlicherweise in der Kategorie “Seduction in Art” (Verführungen in der Kunst) einsortiert seien.

Termine

29.01: Das ABC des Freien Wissens: F wie Fail

Am 29. Januar, 19 Uhr, findet in den Berliner Räumen von Wikimedia Deutschland der sechste Wikimedia-Salon mit dem Thema “F=Fail. Die Schönheit des Scheiterns” statt. Diskutiert wird das vermeintliche Ende „des Fehlers“. Zu Gast sind Henriette Fiebig (Wikipedianerin der ersten Stunde), Rolf Mathies (Chef des Venture Capital-Unternehmens earlybird) und „Erfolg“ als musikalischer Gast. Angefragt sind zudem die Journalistin Silke Burmester sowie Philip Banse als Moderator.

by Cornelius Kibelka at December 18, 2014 05:35 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

Wikimedia Czech Republic

Češi jako kulturní národ? Bez svobodných licencí to nepůjde.

Česko jako národ internetového porna? - licence obrázku: CC0 1.0.

Česko jako národ internetového porna? – licence obrázku: CC0 1.0.

V roce 2005 si Ministerstvo zahraničí Česká republiky zadalo průzkum, aby zjistilo, jaký obraz mají cizinci o Češích a o České republice. Výsledky byly tristní: mnoho Evropanů ani nevědělo, kde náš stát leží, a nejvíce si ho skrze reklamní fotografie se slunečnicovými poli asociují s výrobou oleje. Co se dá udělat, abychom byli národem Dvořáka, Havla a Formana? A je vůbec čemu se za současné situace divit?

Není. Podíváme-li se na „vývoz“ české kultury do zahraničí, největším kulturním artiklem porevolučního Česka je pravděpodobně česká pornografická scéna. Jelikož je na internetu a dostupná všem, je také tím, s čím si náš stát budou lidé spojovat.

Ve stejném roce, kdy si ministerstvo zadalo onen průzkum, měla česká Wikipedie teprve 20 000 článků. Od té doby pokročila nejen ona (dnes jich má přes 300 000), ale i celá společnost. Ať se nám to líbí nebo ne, kulturní obraz se dnes vytváří především na internetu a šíří se sociálními sítěmi. Tedy: každý zná street-artového umělce Banksyho, protože si jeho díla lidé fotí a sdílí na Facebooku. Hudba mezi posluchače proráží tak, že je sdílena na sociálních sítích a vlna zájmu o nové umělce je vytvářena stovkami bloggerů, kteří na internetu působí. A informace o historii a architektuře? Na přednášku nebo do knihovny se pro ně nechodí, vše je přeci na Wikipedii.

Zamysleli jste se někdy, jak obtížné pro cizince je dostat se k české kultuře? Je to až neuvěřitelné. Největším Čechem byl zvolen Jára Cimrman, ale jsou na internetu otitulkované záznamy představení Divadla Járy Cimrmana? Nejsou – ze serveru YouTube byla smazána, protože za současné situace bylo jejich zveřejněnění nelegální. Najdeme alespoň na internetu slavné české filmy z přelomu 60. a 70. let, zlaté éry českého filmu? Na YouTube zatím mnohé jsou (nelegálně), ale snaha dodat k nim třeba titulky a anglický popis je samozřejmě nulová. Podobně beznadějná je situace i s českými výtvarnými díly nebo s významnými historickými listinami a muzejními exponázy z české historie. Chcete vidět třeba slavná díla českých kubistů? Tak se na ně musíte přijet podívat do galerie.

Existuje přitom geniálně jednoduché řešení. Místo drahých kampaní by lépe zaúčinkovalo zaměstnat člověka, který bude uvolňovat českou kulturu na internet. A to pod svobodnou licencí, aby ji mohl kdokoliv sdílet a používat. Výhodou takového přístupu je, že o šíření se postará internet samotný – k tomu není potřeba platit billboardy nebo reklamní časy v televizi. Česká Wikipedie v tom může hrát zásadní roli – má zavedenou infrastrukturu dobrovolníků (kteří třeba přeloží titulky) a navíc přední místa ve vyhledávači Google. Jednoduše řečeno – uvolněte českou kulturu pod svobodnou licencí a o zbytek se postará internet 2.0.

Spousta skvělých děl české kultury byla vytvořena z veřejných prostředků, má skvělý potenciál na světovém internetu, ale téměř nulový potenciál komerční. Pojďme se oprostit od zažraných představ, že se s autory či majiteli autorských práv nedá dohodnout, a vyzkoušejme to. Možná zjistíme, že to tak nemožné není.

by Vojtěch Dostál at December 18, 2014 04:57 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Czech Republic

Wikimedia Hungary

Őszi közgyűlés és wikitalálkozó



A Wikimédia Magyarország Egyesület 2014. november 29-én tartotta meg őszi közgyűlését. A tisztújító közgyűlést azután egy kellemes wikitalálkozó követte, amelyen nemcsak az egyesület tagjai vehettek részt, hanem mindenki, aki érdeklődik a Wikipédia iránt.

A novemberi közgyűlés fő témája új tisztségviselők választása volt, mert a korábbi elnökségből már nem vállalta mindenki a további munkát iskolai tanulmányai és egyéb elfoglaltságai miatt.

Elsőként az alapszabály módosítását beszéltük meg, majd sor került a tisztségviselők megválasztására. 

A korábbi tisztségviselők közül az elnöki posztot ismét Gervai Péter viszi tovább és a gazdasági alelnök is megmaradt Harza Tamásné személyében.  Az új ügyvezető elnök Bihary Gábor lett és két új elnökségi tag is vállalt munkát, Gyenes Orsolya, a WMME külkapcsolatokért felelős tagja és Mészöly Tamás személyében, aki korábban 2008 és 2010 között, mint operatív alelnök dolgozott az elnökségben. 

Minden megválasztott tisztségviselő 2016-ig végzi ezt a munkát, úgy, mint a már korábban megválasztott Felügyelőbizottság, amely az egyesület pénzügyi működése felett őrködik.

A további fejlődés és a Wikipédiával való szorosabb együttműködés jegyében  Gervai Péter javaslatára az Egyesület tagjai elvállalták, hogy a Wikipédiában is naponta jelen lesznek és saját munkájuk hozzáadásával is segítik a szócikkek növekedését és a minőség folyamatos megtartását.

A közgyűlés után az összegyűlt wikipédisták a Corso Gourmet nevű étteremben találkoztak, ahol mindenki láthatta az est "fémpontyát". Hogy pontosan ez mit is jelent, azt döntse el mindenki maga.


Példának okáért lehet az est "fémpontya" a torta, amelyet gyengéd, ám határozott kézzel szúrt le Samat. 

 
Vagy  Grin térde, ami éppen kilátszik.


Vagy esetleg OsvátA előadása, amelyet nagy figyelem követett.

És akkor még nem beszéltem a kiváló Nagy Ferenc enciklopédia tudós remek előadásáról, ami mindenkinek csak hasznára válhat. ..tudjátok gyerekek a szintek.., - vagy egy másik wikiszerkesztő kolléga- .. de, én ezt sosem tanultam..,- de tudja, és ez elég, nem? Vagy - ..van ebben 500 euró?.. - Nem, nincs benne. - Egy remek 15 éves szerkesztő, aki szereti a kémiát. - és ezt most tényleg nekem adod? De, nem csináltam érte semmit.. - És? Velünk vagy. - És még sorolhatnám, hogy mik hangoztak el, de nem teszem. Legközelebb legyetek ott ti is, és hallhatjátok.
  

Elhihetitek sokkal-sokkal többen voltunk, de személyiségi okokat figyelembe véve mindent azért nem mutathatunk meg.



by Ágnes Módis (noreply@blogger.com) at December 18, 2014 09:12 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Hungary

December 17, 2014

Wikimedia Ukraine

АНОНС: Редактори Вікіпедії з усієї Європи зустрінуться в Києві

У п’ятницю, 19 грудня, о 10:30 розпочнеться Центрально-східноєвропейська зустріч редакторів Вікіпедії. Вікіпедисти з різних країн Європи доповідатимуть про стан вільної енциклопедії і руху з поширення вільних знань. Зустріч проводить українське представництво Wikimedia Foundation – громадська організація «Вікімедіа Україна». Місце зустрічі – приміщення Київського національного лінгвістичного університету, вул. Лабораторна, 5/17, м. Київ, корпус №3. Робоча мова – англійська. Реєстрація розпочинається о 10:00. […]

by Vira Motorko at December 17, 2014 12:48 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Ukraine

December 15, 2014

Wikimedia Germany

Didaktik: Damit Lernen nicht nur zufällig klappt

Am 17. November fand in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland die fünfte und letzte Veranstaltung aus der Reihe “Digitale Kompetenzen” statt. Diesmal stand die Digitalisierung der Bildung auf dem Programm. Unter dem Titel “Digital selber Lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?” diskutierten die eingeladenen Expertinnen und Experten darüber, wie wir zukünftig lernen werden. Medienpartnerin der Veranstaltung war die werkstatt.bpb.de. Das Fazit: Die Möglichkeiten des Digitalen werden noch nicht gut genug genutzt. Und: Ohne gute Didaktik geht es kaum. Von Sebastian Horndasch und Christopher Schwarzkopf.

Auf dem Podium diskutierten (v.l.n.r.): Simon Köhl, Nina Lindlahr, Prof. Dr. Ilona Buchem und Axel Krommer, Foto von Sebastian Horndasch (WMDE), CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Nachdem zuvor bereits die Themen Datenschutz, Digital Natives, Digitalisierung der Arbeitswelt und Filteralgorithmen behandelt wurden, ging es bei der letzten Veranstaltung aus der Reihe Digitale Kompetenzen um das Thema Bildung. Digitale Medien erhalten immer stärkeren Einzug in das formelle Bildungssystem und werden von Lehrenden und Lernenden zunehmend genutzt. Durch freie Bildungsmaterialien, Wikipedia und Foren im Netz findet die Wissensvermittlung und -aneignung immer stärker auch außerhalb der Schule statt. Hierbei verschwimmen die Grenzen von Lehren und Lernen und es entstehen neue, hybride Formen.

Wir wollten daher mit Expertinnen und Experten darüber sprechen, welche Herausforderungen die Digitalisierung der Bildung mit sich bringt, aber auch, welche neuen Möglichkeiten sich daraus für Lehrende und Lernende ergeben. Im Zentrum der Veranstaltung stand also die Frage: “Wie lernen wir in Zukunft!”

Mit Axel Krommer (Akademischer Oberrat an der Universität Erlangen-Nürnberg und Philosophielehrer an einem Gymnasium), Simon Köhl (Gründer der Lernplattform Serlo und Vorsitzender der Gesellschaft für freie Bildung e.V.) und Prof. Dr. Ilona Buchem (Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität an der Beuth Hochschule für Technik Berlin) konnten wir drei Menschen, die sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen intensiv mit der Digitalisierung der Bildung beschäftigen, für das Podium gewinnen.

Die Gesellschaft wird digital – die Bildung auch

Einigkeit bestand darin, dass eine stärkere Digitalisierung der Bildung notwendig ist. Axel Krommer argumentierte, dass die Gesellschaft selbst sich derzeit im Übergang befindet und zukünftig massiv durch das Digitale geprägt sein wird. Schon aus diesem Grund müsse auch die Bildung digitaler werden. Allerdings sei gerade die Schule besonders langsam in der Übernahme digitaler Werkzeuge. Häufig sei dort das, was unter digitalem Lernen verstanden werde, nichts weiter als “altes” Lernen in digitaler Form, beispielsweise in Form eingescannter Arbeitsblätter. Dies verkenne die Tatsache, dass vertraute Strukturen aufgelöst würden und Wissen und Lernen ganz neue “Aggregatzustände” erhielten. Anstatt von Digitalem Lernen sollte daher eher vom “Lernen unter den Bedingungen der Digitalisierung” gesprochen werden, denn nicht die Technik sondern die neuen Formen des Lernens, die durch die Digitalisierung entstehen, müssen im Vordergrund stehen.

Digitalisierung bedeutet auch einen Kontrollverlust durch den Lehrenden: Durch den unmittelbaren Zugang zu Informationen durch digitale Endgeräte werden Lernende dem Lehrenden teils ebenbürtig, Hierarchien werden schwammiger. Krommer bemängelt, dass die Ausbildung von Lehrenden kaum die aktuellen Erkenntnisse der didaktischen Forschung mit einbeziehe. Vielmehr reproduzierten junge Lehrende die Lehre, die sie selbst erfahren haben. Hier müssten die Lehrpläne der pädagogischen Studiengänge verbessert werden.

Beim Diskurs über die Digitalisierung der Bildung bestehe das oberste Paradigma häufig darin, das Lernen durch den Einsatz digitaler Medien möglichst effizient zu gestalten, merkte Simon Köhl an. Diese Auffassung stehe jedoch im Widerspruch zu dem, wie die Wissensvermittlung und -aneignung eigentlich funktionieren sollte: Partizipativ und gerecht. Köhl, der mit seiner Plattform Serlo nach eigener Aussage das Ziel einer Wikipedia für Bildung verfolgt, betonte die Wichtigkeit, Lernumgebungen so zu gestalten, dass ein ständiger Relexionsprozess darüber, was und wie wir lernen wollen, angestoßen und Mitbestimmung ermöglicht werde.

Zwar gibt es immer mehr Möglichkeiten, Kompetenzen auch außerhalb der Schule in offenen Lernumgebungen zu erwerben, hier bestehe allerdings das Problem häufig in der fehlenden Anerkennung. Die erbrachten Leistungen können, anders als in der Schule oder Hochschule, schlicht nicht sichtbar gemacht werden. Hier könnten sogenannte Open Badges einen wichtigen Beitrag leisten, Kompetenzen und Leistungen, die in digitalen Lern- und Arbeitsumgebungen erbracht wurden, zu beschreiben und abzubilden, betonte Ilona Buchen, die selber an der Beuth Hochschule ein Projekt zur Entwicklung solcher “Lernabzeichen” leitet. Wenn jemand beispielsweise jemand in der Wikipedia-Community sehr aktiv ist, könnte er mithilfe von Badges seine dort erworbenen Kompetenzen auch der (digitalen)”Außenwelt” kommunizieren und zugänglich machen. Ein weiteres Problem in der heutigen Bildung sei auch ein Mangel an Diversität, wie Ilona Buchem erklärte. Hier böten digitale Medien neue Möglichkeiten, Chancengleichheit zu erzeugen. Ein Allheilmittel seien sie allerdings nicht.

Am Ende der Diskussion bestand Übereinstimmung darin, dass digitale Medien allein nicht alle Probleme in der Bildung lösen können. Die mangelnde Bildungsgerechtigkeit in Deutschland – Akademikerkinder sind überwiegend schulisch erfolgreich, Arbeiterkinder im Vergleich deutlich weniger – lässt sich nur zum Teil durch digitale Werkzeuge lindern, wie Simon Köhl klar stellte. Bildung bleibt in jedem Fall teilweise analog, so Köhl. Lernprozesse komplett ins digitale zu verlagern, sei wenig wünschenswert – und auch wenig erfolgsversprechend.

Die werkstatt.bpb.de hat eine Zusammenfassung der Veranstaltung angefertigt (by kooperative Berlin, CC-BY-SA 4.0 via Vimeo):

Die Veranstaltung in gesamter Länge gibt es hier zu sehen:

Interviews mit den Referierenden (by kooperative Berlin, CC-BY-SA 4.0 via Vimeo):

Prof. Dr. Ilona Buchem:

Simon Köhl:

Axel Krommer:

* Mehr Bilder der Veranstaltung gibt es auf Wikimedia Commons.


Zur Reihe “Digitale Kompetenzen”: Als Partner im Wissenschaftsjahr 2014 widmete sich Wikimedia Deutschland e. V. jenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das Individuum in der Digitalen Gesellschaft wichtig sind: Digitale Kompetenzen. An fünf Veranstaltungsabenden identifizierten und diskutierten wir mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung, Netzaktivistinnen und -aktivisten, Akteuren aus der Praxis sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Digitalen Kompetenzen unserer Zeit. 

by Sebastian Horndasch at December 15, 2014 01:01 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

December 13, 2014

Wikimedia Czech Republic

Wikipedie, nejlepší přítel učitele

Studentky v Káhiře plní svůj školní úkol, píší na Wikipedii

Studentky v Káhiře plní svůj školní úkol, píší na Wikipedii

Se svolením autora přeložil z originálu Vojtěch Dostál.

Michael Gorman, bývalý prezident Americké asociace knihoven, před několika lety napsal, že „učitel, který podporuje užívání Wikipedie, je intelektuální obdobou dietologa, který vám doporučuje stravu založenou na Big Macích s hranolkami“. Jestli je to pravda, pak jsem zřejmě intelektuálním prodejcem rychlého občerstvení.

Jako učitel nejenže podporuji studenty, aby Wikipedii používali, ale také je nabádám, aby ji upravovali a vylepšovali. V akademické obci jsem nicméně v menšině. Mnoho mých kolegů se dívá na Wikipedii s podezřením a despektem, ba často s otevřenou nenávistí. Některé z těchto názorů mých kolegů se dají vysvětlit konzervativností, která v akademických kruzích panuje, nebo jejich nepochopením, jak Wikipedie funguje. Na druhou stranu, některé z jejich pochybností jsou oprávněné. Ačkoliv už v roce 2005 bylo publikováno, že Wikipedie neobsahuje signifikantně více chyb než Encyclopaedia Britannica, a od té doby Wikipedie ještě rostla a zlepšovala se, stále se jednou za čas objeví studie ukazující, že má k dokonalosti daleko.

Nicméně pravé důvody, proč akademici Wikipedii obecně nemají rádi, jsou zakořeněny hlouběji. Zaprvé: akademici mívali v minulosti na tvorbu a šíření vědomostí monopol. Teď znalosti šíří banda digitálních maoistů bez nároku na finanční ohodnocení nebo uznání své práce. Určitě existuje jistá podprahová averze k projektu, jenž tak efektivně poskytuje zadarmo to, za co jsou akademici placeni. Zadruhé, na Wikipedii se žárlí také proto, že je jednou z nejnavštěvovanějších internetových stránek vůbec a o její čtenářské obci si mohou akademici nechat jen zdát. A zatřetí, jak víme, studenti bez skrupulí Wikipedii opisují. Ačkoliv ta samotná plagiátorství nepodporuje, mnoho profesorů ji shledá vinnou pouhou silou asociace.

Přesto by akademici neměli být k Wikipedii tak zatvrzelí. Namísto toho by se měli na její existenci podílet více – jako autoři, editoři a koordinátoři práce svých studentů. Pro všeobecné blaho. Naštěstí se objevují první zářné příklady spolupráce mezi akademickou obcí a Wikipedií. V současné době startují projekty Americké asociace sociologů a Americké psychologické asociace, které své pracovníky i studenty přesvědčují, aby Wikipedii pomáhali rozvíjet.

Ale to nestačí – je celá řádka důvodů, proč by se měla Wikipedie prosazovat na vysokých školách. Takové psaní článku na Wikipedii je vlastně perfektní akademické zadání: vyžaduje syntézu informací, učí, jak správně používat zdroje třetích stran, a je odolná k jakémukoliv plagiátorství (jak mnozí studenti ke svému překvapení zjistili). Wikipedisté jsou k plagiarismu pozornější než mnozí novináři – a navíc bez jakéhokoliv smilování mažou veškeré informace, které nemohou být ověřeny z věrohodného zdroje.

Vyhledání tématu, které ještě není na Wikipedii zpracováno, je také užitečnou lekcí – učí, jak zpracovávat prameny informací a hledat mezery v lidském poznání. Navíc takové zadání, místo aby skončilo po oznámkování ve skartovačce, zústává navždy online a je cenným zdrojem informací pro všechny ostatní. Třeba jen proto, že se z krátkého studentského článku jednou vyvine článek perfektní, se vším všudy. Studenti tak berou zadání s dopadem do reálného světa mnohem vážněji. Navíc jim jejich práci často pohotově zkontrolují wikipedisté, což snižuje práci, kterou musí vykonat vyučující.

A je třeba vzít v úvahu ještě jednu věc. Věřím, že je morální povinností všech těch privilegovaných, kteří mohli studovat vysokou školu, aby pomáhali Wikipedii v jejím růstu a rozvoji. Sdílet znalosti s těmi, kteří ke vzdělání neměli tak snadný přístup, je to nejmenší, co můžeme udělat. Z tohoto etického hlediska je tlak na učitele ještě větší, než na studenty: přeci právě učitelé rozhodují o tom, jak se do psaní Wikipedie zapojí jejich studenti.

Učitelé mají totiž k dispozici obrovský zdroj – stovky hodin intelektuální práce svých studentů, které by byly jinak promarněny na společensky neproduktivní práci, jež se po oznámkování stává irelevantní. Buďme odvážní a udělejme z vylepšování Wikipedie standardní způsob vysokoškolského zadání. Ulehčí nám to život, studentům to dá zajímavou výzvu, a vznikne něco s praktickým dopadem na společnost.

Dariusz Jemielniak je profesorem managementu na Kozminskiho univerzitě v Polsku, aktivní Wikimedián a autor knihy Common Knowledge? An Ethnography of Wikipedia (2014, Stanford University Press).

by Dariusz Jemielniak at December 13, 2014 09:56 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Czech Republic

Wikimedia grant reports

December 12, 2014

Amical Wikimedia

Una instantània dels Aiguamolls de l’Empordà, una de les guanyadores a nivell internacional del Wiki Loves Earth

L'estany del Cortalet. Aiguamolls de l'Empordà.

Source: Mikipons

L’estany del Cortalet. Aiguamolls de l’Empordà.

Una imatge dels Aiguamolls de l’Empordà, del fotògraf de Cerdanyola del Vallès (Vallès Occidental) Miquel Pons (àlies Mikipons), ha guanyat un dels premis del concurs internacional de fotografia del patrimoni natural Wiki Loves Earth (WLE).

El concurs fotogràfic WLE es va iniciar l’any 2013 com una prova pilot  a Ucraïna i aquest any s’ha obert a nivell mundial, amb la participació de 16 països. Està organitzat de forma federativa amb un nivell local i un d’internacional. Hi ha diferents categories de participació i premis, i un jurat, format per fotògrafs, professionals de medi ambient i usuaris experimentats de Wikimedia, van escollir els guanyadors dels concursos locals i també els seleccionats per participar en el concurs internacional.

En aquest concurs, els participants prenen imatges sobre patrimoni natural i les pugen a Wikimedia Commons. L’objectiu del projecte és, d’una banda, aconseguir, sota una llicència lliure, tantes fotografies sobre natura i espais protegits com sigui possible, i d’altra banda, contribuir a la protecció del medi ambient, mitjançant la sensibilització dels ciutadans.

Wiki Loves Earth a Catalunya

A Catalunya, el concurs ha estat fruit d’un projecte d’Amical Wikimedia, amb la col·laboració del Departament de Territori i Sostenibilitat, a través de la Secretaria de Medi Ambient i Sostenibilitat, i ha comptat amb el suport de la Xarxa de Custòdia del Territori. En total, a Catalunya es van recollir més de 5.000 fotografies de 445 espais diferents, d’un total de 75 participants. Els Països Catalans van quedar en la quarta posició mundial a nivell de participació.

Es dóna la circumstància que el primer premi absolut a la millor foto de Catalunya va recaure també en Miquel Pons, en aquest cas per a una imatge del Pedraforca. Aquest concursant va presentar un centenar de fotografies i es va endur un total de vuit guardons en diferents categories.

Imatge del Pedraforca, guanyadora de Wiki Loves Earth Catalunya 2014

Imatge del Pedraforca, guanyadora de Wiki Loves Earth Catalunya 2014

by David Parreño Mont at December 12, 2014 01:40 PM (feed) Subscribe to Amical Wikimedia

Wikimedia France

GreLibre & l’initiation aux logiciels libres et données ouvertes

Dans le cadre du mois de la contribution francophone, le groupe local grenoblois a organisé plusieurs ateliers d’initiation à la contribution à l’occasion de la 1ère journée d’initiation aux logiciels libres et données ouvertes qui a eu lieu le 18 octobre 2014, de 10h à 18h dans le salon d’honneur de la mairie de Grenoble.
 Affiche-Rencontres-Libre-oct2014-petiteCet événement était organisé par plusieurs associations et acteurs locaux du libre réunis au sein du collectif GreLibre. L’initiative visait  la promotion des logiciels libres, des données ouvertes et d’une infrastructure publique d’accès à l’information à  Grenoble.
En effet, depuis les dernières élections municipales, la ville de Grenoble s’est dotée d’une délégation quasi unique en France.  Lors du premier conseil municipal, Laurence  Comparat a été nommée adjointe chargée de l’accès à l’information et aux  données, ainsi que des logiciels libres.
C’est dans ce contexte que les contributeurs locaux ont tenu un stand, en compagnie d’OpenStreetMap. Quatre types d’ateliers étaient ainsi proposés aux visiteurs :
  • Un atelier MediaWiki sous la houlette de Loizbec, à destination des débutants afin de présenter la philosophie des wikis et les principales règles de la contribution sur Wikipédia et les autres projets Wikimédia ;
  • Un atelier d’initiation à Commons  préparé par Patafisik :  créer un compte, charger les photos, choisir la bonne licence… et ce, en se basant sur des projets actuels (par exemple la liste des monuments historiques d’Isère n’ayant pas de photos) ;
  • Un atelier sur les auteurs africains francophones  animé par Loreleil ;
  • Un atelier de relecture afin d’inciter le lecteur à devenir nouveau contributeur :  « que faire quand je trouve une faute d’orthographe sur  Wikipédia ? »
D’autres Wikimédiens étaient présents pour accueillir pendant ce temps les visiteurs sur le stand.
Durant cette journée, 4 articles ont été créés ou modifiés :
Au total ce sont près de 100 personnes qui ont ainsi pu découvrir l’encyclopédie et ses projets frères d’une nouvelle manière et ce, grâce à l’engagement des membres du groupe local grenoblois.
Si vous souhaitez prendre contact avec eux, n’hésitez pas à envoyer un message à l’adresse suivante : grenoble@wikimedia.fr . De nouvelles actions sont en cours d’élaboration, venez vous renseigner !
Le stand Wikimedia à l'événement Grelibre du 18/10/2014 pendant l'atelier Mediawiki de Loizbec - GAllegre - CC-BY-SA

Le stand Wikimedia à l’événement Grelibre du 18/10/2014 pendant l’atelier Mediawiki de Loizbec – GAllegre – CC-BY-SA

 

by Pierre-Antoine at December 12, 2014 09:00 AM (feed) Subscribe to Wikimedia France

December 11, 2014

Wikimedia Austria reports

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 41/2014

Hier kommt die 41. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. In adventlicher Stimmung soll dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter Spannendes, Lustiges und Interessantes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahebringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

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*•. .•*  Beteilige dich! Trage zur Wikimedia:Woche bei!
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Wikimedia:Woche 41/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden. Die Wikipedia-Version der Ausgabe findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/111214

Foundation und Organisationen

Metrics-Meeting

Vergangene Woche fand das monatliche „Metrics Meeting“ der Mitarbeitenden der Wikimedia Foundation statt. Thematischer Schwerpunkt war die Entwicklung der Aufrufzahlen der Wikimedia-Projekte, die Unterschiede zwischen Mobile/Desktop und die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Phoebe Ayers, Mitglied des Board of Trustees der Wikimedia Foundation, kommentierte die Zahlen in ihrem privaten Blog.

Irische Nutzergruppe anerkannt

Das Affiliations Committee hat die „Wikimedia Community Ireland“ als neue Wikimedia-Nutzergruppe anerkannt. Die Community hatte dieses Jahr bereits im Vorfeld der Anerkennung erstmals den Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments in Irland organisiert. Fáilte!

Individual Engagement Grants vergeben

Die Wikimedia Foundation hat die Vergaberunde der Individual Engagement Grants beendet. Insgesamt werden von 26 eingereichten Projekten sieben gefördert.

Board-Handbuch von Wikimédia France

Das ehrenamtliche Vorstandsgremium von Wikimédia France („Conseil d’administration“) hat ein Board-Handbuch erarbeitet, in dem Prozesse und Aufgaben des Gremiums beschrieben und festgehalten werden. Das Handbuch ist in französischer Sprache.

Neue Mitglieder für die Ombudskommission gesucht

Die Wikimedia Foundation sucht neue ehrenamtliche Mitglieder für die „Ombudsman commission“. Das Gremium dient vor allem als Anlaufstelle und Mediationsorgan der Communities im Falle von Verstößen des Datenschutzes und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung.

Wie können personell wachsende Teams weiterhin sinnvoll miteinander arbeiten?

Kristen Lahs beschreibt in einem Beitrag im Movement-Blog welche Herausforderungen im Zusammenhang mit dem personellen Wachstums des „Mobile and App Teams“ entstanden sind und wie das Team damit umgegangen ist.

Projekte und Initiativen

Video zu „Wikipedia on GLAM Tour“

Im Nachklang zur „Wikipedia on GLAM Tour“ im sauerländischen Brilon ist nun Video erstellt worden, das das Prinzip der „GLAM Tour“ erklärt und veranschaulicht. Das Video umfasst zudem deutsch- und englischsprachige Untertitel.

Deutsche Sterbeurkunde des chilenischen Staatspräsidenten Pedro Montt Montt

Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland haben chilenischen und deutsche Freiwillige die Sterbeurkunde des in Bremen verstorbenen chilenischen Staatpräsidenten Pedro Montt Montt ausfindig gemacht, gescannt und im spanischsprachigen und deutschsprachigen Wikisource eingetragen, transkribiert und übersetzt.

Technik

Alle „must have“-Verbesserungen für MediaViewer umgesetzt

Fabrice Florin hat auf der Multimedia-Mailingliste bekannt gegeben, dass alle aus den Umfragen gezogenen „must have“-Verbesserungswünsche umgesetzt worden seien.

Browsererweiterung, um Lizenzhinweise für freie Bilder zu finden

Im Internet sind häufig Bilder zu finden, die von Wikimedia Commons stammen, aber keine oder keine korrekten Lizenzhinweise haben. Die Browsererweiterung Elog.io (für Firefox und Chrome) soll dem Abhilfe schaffen: Mittels Kontextmenü kann für ein einzelnes Bild überprüft werden, ob es von Commons stammt, inkl. Anzeige der (korrekten) Lizenzhinweise. Bisher fehlt beim ausgegebenen Lizenzhinweis die von Creative Commons ebenso verlangte Ursprungsquelle des Bildes.

Neue Version des Übersetzungstools

Runa Bhattacharjee vom Language Engineering Team der Wikimedia Foundation stellt in einem Blogbeitrag die neueste (dritte) Version des Übersetzungstools für Wikipedia-Artikel vor. Unter anderem ist es jetzt auch möglich, noch nicht fertige Übersetzungen zwischenzuspeichern.

Diskussion

Diskussion um Literaturstipendium der Random House-Verlagsgruppe

Das neue Angebot der Random House-Verlagsgruppe Wikipedianerinnen und Wikipedianer Bücher aus dem Verlagsprogramm zur enzyklopädischen Arbeit zukommen zu lassen, hat umfangreiche Diskussionen auf der Diskussionsseite des Wikipedia:Kuriers ausgelöst.

Sue Gardner: Wieso zweckgebundene Förderungen falsch sind

Die ehemalige Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation Sue Gardner beschreibt in ihrem privaten Blog, wieso sie zweckgebundene Förderungen (Restricted Grants) an große Organisationen für falsch hält.

Presse und Websites

Wikipedia als Galaxie

Wie sähe die Wikipedia als Galaxie aus? Der Student Owen Cornec hat mit Hilfe von Wikidata eine interaktive, galaxieähnliche Visualisierung der Wikipedia erstellt. Für leistungsschwächere Rechner gibt es auch ein Youtube-Video, das die Visualisierung aufzeigt.

BackStory

Der in Berlin ansässige Künstler Florian Kräutli hat ein Tool namens „BackStory“ entwickelt, in dem die Entwicklungen von Wikipedia-Artikeln textlich visualisiert werden.

Wie einseitig ist die Wikipedia?

In zwei verschiedenen Beiträgen wurde diskutiert, wie einseitig (biased) die Wikipedia ist, welche Ursachen und Konsequenzen dies habe.

by Cornelius Kibelka at December 11, 2014 03:36 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

December 10, 2014

Wikimedia Germany

Das kontrafaktische Spiel mit der Vergangenheit – 5.WMDE-Salon [E = Erinnerung]

Wie verändern sich Mechanismen und Formen des Erinnerns in der vernetzten Gesellschaft?
Darüber sprachen beim 5. Wikimedia-Salon “Das ABC des Freien Wissens”:


Markus Beckedahl führte in den Abend über die tief juristische Thematik Recht auf Vergessenwerden ein. Ein Dilemma bestehe in der Unsicherheit, was z.B. aus rechtlicher oder technischer Sicht das entsprechende Urteil des Europäischen Gerichtshofs eigentlich genau bedeute. Je nach Sichtweise stehe das Interesse der Öffentlichkeit an Informationsfreiheit, Zugänglichkeit und Erinnerung dem Persönlichkeitsrecht unversöhnlich gegenüber. Daneben richtete Beckedahl die Aufmerksamkeit auf eine andere Frage: Warum gibt es eigentlich keine Empörung darüber, dass Google als Organ privatisierter Rechtsdurchsetzung permanent und ungefragt Millionen von Links für potenzielle Urheberrechtsverletzungen automatisiert aus den Suchergebnissen löscht?

Die Autorin und Dramaturgin Dr. Peggy Mädler erzählte aus ihrer künstlerischen Perspektive, wie Erinnerung als Stoff für Narrative funktioniert (siehe Kurzinterview). Häufig thematisiert das von ihr mitgegründete Künstlerkollektiv Labor für kontrafaktisches Denken den persönlichen und gesellschaftlichen Bedarf an Möglichkeitsräumen, die mit Erinnerung verknüpft sind. Kunstaktionen wie etwa die Schaffung fiktiver Vergangenheiten (siehe Projekt “Ich bin nicht da gewesen – Eine performative Ausstellung über den Konjunktiv”) können diesen gedanklichen Raum kreieren und dadurch auch zu neuen Perspektiven auf die Gegenwart verhelfen. Das kontrafaktische Spiel mit der Vergangenheit, so Mädler, kann viel über gegenwärtige Auseinandersetzungen aussagen, Veränderungen hervorrufen, neue Wertschätzung erzeugen oder sogar lehren, Grenzen besser zu akzeptieren.

Der Kulturwissenschaftler Dr. Mathias Berek erläuterte den Prozess des Aushandelns von “erinnerungswerter” Information zwischen Individuen und Gemeinschaften. Subjektives Erinnern und kollektives Gedächtnis stehen immer in Wechselwirkung zueinander und üben auch selektiven Einfluss aufeinander aus. Was schließlich in die gemeinsame Erinnerung eingehe, sei eine Frage der Relevanz, die zwischen Individuen und größeren Zusammenhängen immer wieder neu ausgefochten werde. Eine deutlichere Parallele zu Aushandlungsprozessen in der Wikipedia, was in das Gedächtnisreservoir hineingehört und was nicht, kann es kaum geben. Mit neuen Medien ändere sich zwar die Art der Auswahl von Erinnerung, ob die vernetzte Welt aber auch Einfluss auf die Inhalte des Erinnerns habe, bezweifelte Berek.

Der Künstler Stephan Hann stellte am Veranstaltungsabend eine Arbeit (siehe Foto) aus, die veranschaulichte, wie aus altem Material Neues entstehen kann. Hanns Arbeiten, insbesondere aus Recyclingmaterialien, sind in zahlreichen renommierten Sammlungen zu Mode und Design vertreten. Als Künstler, so Hann, arbeite er bevorzugt mit gebrauchtem Material, das in neuen Kontexten ein ganz neues Potenzial zeige (siehe Kurzinterview). Auch eine Möglichkeit, Vergangenes in Erinnerung zu behalten und ihm doch die Möglichkeit einzuräumen, sich immer wieder zu verändern.

Preview:
Der nächste Wikimedia-Salon findet am 29. Januar zum Thema “F=Fail. Die neue Schönheit des Scheiterns” statt.

Links:

Vollständiges Video der Veranstaltung

Fotos der Veranstaltung

Website der Veranstaltung mit Übersicht über alle Salons

Kontakt: salon@wikimedia.de

by Lilli Iliev at December 10, 2014 02:36 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

December 08, 2014

Wikimedia Spain

Primer wikimaratón científico

El fin de semana del 13 y 14 de diciembre de 2014 tendrá lugar en seis museos de la ciencia de España un wikimaratón simultáneo sobre científicos españoles, promovido por la Fundación Española para la Ciencia y la Tecnología (FECYT), del Ministerio de Economía y Competitividad, en colaboración con Wikimedia España. Los museos participantes son el Museo Nacional de Ciencia y Tecnología (en sus dos sedes de Alcobendas y La Coruña), el Museo Nacional de Ciencias Naturales (Madrid), el Museo de la Ciencia (Valladolid), la Casa de las Ciencias (Logroño) y la Casa de la Ciencia (Sevilla). El acto será gratuito y abierto al público.

En este tipo de eventos los participantes se reúnen para editar Wikipedia, tanto de forma presencial como virtual (o una mezcla de ambas). Cada uno suele estar dedicado a un tema concreto y en esta ocasión se centrará en los artículos relacionados con científicos e inventores españoles.


Quienes deseen participar de forma presencial deberán registrarse con antelación ya que el aforo disponible es limitado; también deberán llevar su propio ordenador portátil al acto y crear con anterioridad una cuenta en Wikipedia en español. Los editores que quieran sumarse virtualmente son bienvenidos, solicitándose un registro previo de cara a completar las estadísticas del evento. El hashtag del evento en Twitter es #WikimaratónCiencia.

Para participar no es necesario tener conocimientos previos de edición ya que se contará con la ayuda de wikipedistas veteranos que asistirán a los noveles y realizarán una charla introductoria sobre edición en Wikipedia.

Para hacer el registro y obtener más información se ha creado esta página de coordinación en Wikipedia en español, donde también están listados los artículos propuestos para editar.

by Rubén Ojeda (noreply@blogger.com) at December 08, 2014 06:53 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Spain

December 06, 2014

Wikimedia India

Wikimedia Community at AdaCamp Bangalore

Wikimedians with Adacamp Bangalore 2014 participants.

Wikimedians with Adacamp Bangalore 2014 participants. Picture by Suki under CC-BY-SA 4.0

AdaCamp is an amazing initiative to increase the participation of women in open technology and culture.

The AdaCamp at Bangalore was held on 22nd and 23rd of November 2014.

The Camp was true to its claim and was designed to encourage women in every possible way . The atmosphere at the Camp was very cordial and of mutual respect. The programs were of unconference nature which made it very inclusive . Special programmes like Imposter syndrome workshops  showed the commitment of the makers to address the issues of women in open technologies and culture.

Women from the Wikimedia Community made significant contributions to the camp by volunteering and also by  conducting various session including and not limited to Wikimedia Projects. We conducted two sessions with regards to wikipedia  

  1. Introduction to Wikipedia, Led by Chinmayi S K and Netha Hussain

  2. Wikipedia workshop, Led by Netha Hussain and Parul Thakur

Introduction to Wikipedia :  This session was held on Day 1. It had a mixed group of first time editors to those who had the experience of editing wikipedia and had to face issues.We began the session talking about various parts of a wikipedia page and how are they significant along with their uses. There were long detailed discussions on inserting content into the page what kind of content is allowed , what would make it credible and where to host it , use of references and what kind of reference would strengthen the article. Here we also figured out why some edit or articles were disregarded and there was also a mention of sponsored edits.

The other things we were able to cover during this discussion  were  : Macros and templates , Namespaces , Wikitionary, Talk pages ,Portals  and  GLAM initiative.

At the end of the session we also had a very insightful discussion on the diversity of  Wikimedia editors and the plunging numbers which are a cause of concern . How diversity affects the quality and type of articles being written and How one could contribute to increasing the number of women editors ( leading initiatives like Women’s History Month and others ) .

Netha Hussain and Parul Thakur

Netha Hussain and Parul Thakur. Picture by Gurpreet Kaur under CC-BY-SA 4.0

Wikipedia Workshop :  This workshop was held on Day 2 and was a hands on session. We had three women who joined this session. The session initiated with the basics like creating an account to login and leveraging the sandbox to test and edit. On the AdaCamp internal document, a number of resources to help attendees make their first edits. For the purpose of this session, Netha and Parul shared the project pages of the previous edit-a-thons on Women Parliamentarians and Scientists. Biographies are a good starting point and hence we wanted to show these pages to the attendees. We spoke of adding categories, banners, making minor edits and backing them up with references. Throughout the session, we individually helped attendees modify/create/edit content.

Both sessions had a positive impact and was well appreciated by those who attended it. Here is two  pictures of the group after the sessions  .

It was encouraging to see the attendees being interested in Wikipedia sessions and as facilitators, we really wish to address the Gender Gap. More and more women participants in such sessions encourage us to take Wikipedia to a level where we could see equality both in terms of women editors and women specific content.

 

Attendees from the Wikimedia Community at Ada Camp :

Pavithra Hanchagaiah, Netha Hussain , Rohini Lakshané, Parul Thakur, Chinmayi S K , Nappinnai Krishnamoorthi , Juvairia Nv.

See also:

* In Love with AdaCamp – A blog post by Parul Thakur.

by chinmayisk at December 06, 2014 09:06 AM (feed) Subscribe to Wikimedia India

December 05, 2014

Amical Wikimedia

100 anys de renovació pedagògica en una viquimarató a Mataró

La Biblioteca Pompeu Fabra de Mataró acollirà el proper dissabte 13 de desembre una viquimarató amb la intenció de millorar els continguts sobre escoles, pedagogs, mètodes, entitats i moviments a la Viquipèdia coincidint amb la celebració dels 100 anys de Renovació Pedagògica i vinculada al Viquiprojecte Pedagogia i al Viquiprojecte Biblioteques. La viquimarató tindrà lloc de 10:30 a 12:30, i està organitzada per la Biblioteca Pompeu Fabra de Mataró, Amical Wikimedia, Moviment Educatiu del Maresme i la Federació de Moviments de Renovació Pedagògica de Catalunya.

Enguany, els Moviments de Renovació Pedagògica de Catalunya celebren els 100 anys de la primera Escola d’Estiu que va tenir lloc l’any 1914 per formar i reciclar els mestres impulsant la renovació de la manera d’ensenyar a les escoles. Coincidint amb aquesta celebració volem posar el nostre gra de sorra per millorar els continguts sobre renovació pedagògica a Viquipèdia. Tothom qui hi vulgui col·laborar pot venir dissabte 13 de desembre al matí a la Biblioteca Pompeu Fabra de Mataró per crear, completar o millorar articles sobre pedagogs, escoles, organitzacions i institucions que han estat rellevants en aquest darrer segle en la renovació dels mètodes pedagògics.

La Viquipèdia és ja un bé comú que tots fem servir; millorar-la és una tasca en la qual tots podem participar. Una Viquimarató és una trobada per fer-ho junts, per aprendre com editar-la i per fer una millora significativa sobre els articles d’un tema en concret.  Una biblioteca és un lloc per accedir al coneixement i un dels millors llocs per acollir una Viquimarató. Disposarem de bibliografia sobre els moviments de renovació pedagògica i temes afins per poder consultar i referenciar bé el que escrivim; l’objectiu de Viquipèdia és que el coneixement que recull pugui ser sempre verificat en fonts bibliogràfiques.

Inscripcions i informació:

Abans de la Viquimarató:

by admin at December 05, 2014 04:51 PM (feed) Subscribe to Amical Wikimedia

Wikimedia Germany

Wikidata for Research – a grant proposal that anyone can edit

German summary: Vor einigen Wochen wurde an dieser Stelle von einer Initiative berichtet, im Rahmen derer Wikidata-Einträge für alle knapp 40.000 menschlichen Gene angelegt wurden. Hier nun baut Daniel Mietchen – Wissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin und aktiver Wikimedianer – auf dieser Idee auf und stellt einen europäischen Forschungsantrag zur Integration von Wikidata mit wissenschaftlichen Datenbanken vor, den jede und jeder via Wikidata editieren kann, ehe er in knapp sechs Wochen eingereicht wird.


A few weeks ago, this blog was enriched with a post entitled “Establishing Wikidata as the central hub for linked open life science data”. It introduced the Gene Wiki – a wiki-based collection of information related to human genes – and reported upon the creation of Wikidata items for all human genes, along with their annotation with statements imported from a number of scientific databases. The blog post mentioned plans to extend the approach to diseases and drugs, and a few weeks later (in the meantime, Wikidata had won an Open Data award), the underlying proposal for the grant that funds these activities was made public, followed by another proposal that involves Wikidata as a hub for metadata about audiovisual materials on scientific topics.

Now it’s time to take this one step further: we plan to draft a proposal that aims at establishing Wikidata as a central hub for linked open research data more generally, so that it can facilitate fruitful interactions at scale between professional research institutions and citizen science and knowledge initiatives. We plan to draft this proposal in public – you can join us and help develop it via a dedicated page on Wikidata.

The proposal – provisionally titled “Wikidata for research” – will be coordinated by the Museum für Naturkunde Berlin (for which I work), in close collaboration with Wikimedia Germany (which oversees development of Wikidata). A group of ca. 3-4 further partners are invited to join in, and you can help determine who these may be. Maastricht University has already signaled interest in covering data related to small molecules, and we are open to suggestions from any discipline, as long as there are relevant databases suitable for integration with Wikidata.

Two aspects – technical interoperability and community engagement – are the focus points of the proposal. In terms of the former, we are interested in external scientific databases providing information to Wikidata with an intention that both parties will be able to profit from this. Information may have the form of new items, new properties, or added statements to existing ones. One focus here would be on mapping identifiers that different databases use to describe related concepts, and on aligning controlled vocabularies built around that.

In terms of community engagement, the focus would be on the curation of Wikidata-based information, on syncing of curation with other databases (a prototype for that is in the making) and especially on the reuse of Wikidata-based information – ideally in ways not yet possible –  be it in the context of Wikimedia projects or research, or elsewhere.

Besides the Gene Wiki project, a number of other initiatives have been active at the interface between the Wikimedia and scholarly communities. Several of these have focused on curating scholarly databases, e.g. Rfam/Pfam and WikiPathways, which would thus seem like good candidates for extending the Gene Wiki’s Wikidata activities to other areas. There are also a wide range of Wikiprojects on scientific topics (including within the humanities), both on Wikidata and beyond. Some of them team up with scholarly societies (e.g. Biophysical Society or International Society for Computational Biology), journals (e.g. PLOS Computational Biology) or other organizations (e.g. CrossRef). In addition to all that, research about wikis is regularly monitored in the Research Newsletter.

The work on Wikidata – including contributions by the Gene Wiki project – is being performed by volunteers (directly or through semi-automatic tools), and the underlying software is open by default. Complementing such curation work, the Wikidata Toolkit has been developed as a framework to facilitate analysis of the data contained in Wikidata. The funding proposal for that is public too and was indeed written in the open. Outside Wikidata, the proposal for Wikimedia Commons as a central hub of multimedia from open-access sources is public, as is a similar one to establish Wikisource as a central hub for open-access literature (both of these received support from Wikimedia Germany).

While such openness is custom within the Wikimedia community – it contrasts sharply with current practice within the research community. As first calls for more transparency in research funding are emerging, the integration of Wikidata with research workflows seems like a good context to explore the potential of drafting a research proposal in public.

Like several other Wikimedia chapters, Wikimedia Germany has experience with participation in research projects (e.g. RENDER) but it is not in a position to lead such endeavours. The interactions with the research community have intensified over the last few years, e.g. through GLAM-Wiki activities, participation in the Leibniz research network Science 2.0, in a traveling science exhibition, or in events around open science. In parallel, the interest on the part of research institutions to engage with Wikimedia projects has grown, especially so for Wikidata.

One of these institutions is the Museum für Naturkunde Berlin, which has introduced Wikidata-related ideas into a number of research proposals already (no link here – all non-public). One of the largest research museums worldwide, it curates 30 million specimens and is active in digitization, database management, development of persistent identifiers, open-access publishing, semantic integration and public engagement with science. It is involved in a number of activities aimed at bringing biodiversity-related information together from separate sources and making them available in a way compatible with research workflows.

Increasingly, this includes efforts towards more openness. For instance, it participated in the Open Up! project that fed media on natural history into Europeana, in the Europeana Creative project that explores reuse scenarios of Europeana materials, and it leads the EU BON project focused at sharing biodiversity data. Within the framework of the pro-iBiosphere project, it was also one of the major drivers behind the launch of Bouchout Declaration for Open Biodiversity Knowledge Management, which brings the biodiversity research community together around principles of sharing and openness. Last but not least, the museum participated in the Coding da Vinci hackathon that brought together developers with data from heritage institutions.

As a target for submission of the proposal, we have chosen a call for the development of “e-infrastructures for virtual research environments”, issued by the European Commission. According to the call, “[t]hese virtual research environments (VRE) should integrate resources across all layers of the e-infrastructure (networking, computing, data, software, user interfaces), should foster cross-disciplinary data interoperability and should provide functions allowing data citation and promoting data sharing and trust.”

It is not hard to see how Wikidata could fit in there, nor that this still requires work. Considering that Wikidata is a global platform and that initial funding came mainly from the United States, it would be nice to see Europe taking its turn now. The modalities of this kind of EU funding are such that funds can only be provided to certain kinds of legal entities based in Europe, but we appreciate input from anywhere as to how the project should be shaped.

In order to ensure compatibility with both Wikidata and academic customs, all materials produced for this proposal shall be dual-licensed under CC BY-SA 3.0 and CC BY 4.0.

The submission deadline is very soon – on January 14, 2015, 17:00 Brussels time. Let’s find out what we can come up with by then – see you over there!

 

Written by Daniel Mietchen

by Jan Apel at December 05, 2014 01:52 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

Heute ist der internationale Tag des Ehrenamts

Über das Ehrenamt für Freies Wissen und wie die Arbeit ehrenamtlicher Enzyklopädistinnen und Enzyklopädisten erleichtert werden kann.

Freies Wissen wir wir es tagtäglich nutzen – digital und kollaborativ geschrieben, aufbereitet und zusammengetragen zum größten Wissensfundus der Menschheit – das würde es ohne das ehrenamtliche Engagement vieler tausender Menschen in den Wikimedia-Projekten so nicht geben. Diese Leistung, die erst kürzlich in der polnischen Stadt Słubice ein Denkmal gesetzt bekam, möchten wir am internationalen Tag des Ehrenamtes noch einmal ins Bewusstsein rücken und uns bei all den Freiwilligen für ihr Engagement bedanken.

Beinahe 24.000.000 freie Mediendateien, insgesamt etwa 33.500.000 Artikel in über 280 Sprachen und über 21.000.000 Wörterbucheinträge in über 1.400 Sprachen, weit mehr als 12.000.000 Datensätze, Bücher, Zitatsammlungen, Reiseinformationen, Nachrichtenartikel und vieles, vieles mehr: All diese Informationen stehen unter freien Lizenzen, die eine Weiternutzung für jeden ermöglichen.

Finanzielle Unterstützung erhalten jene Projekte in der Regel durch Spendengelder. Wikimedia Deutschland hat unter anderem diese Projekte durch Spendengelder finanziell unterstützt.

In den Vereinigten Staaten kommt die Politik Ehrenamtlichen mit dem dort geltenden Urheberrecht entgegen, indem sämtliche Werke von Angestellten des Bundes vom Urheberrecht ausgenommen sind und somit weitergenutzt werden dürfen. Dies umfasst auch die Publikationen von Forschern in Bundeseinrichtungen oder die Fotos von NASA-Astronauten. Vergleichbare amtliche und durch Steuergelder finanzierte Werke sind in Deutschland in der Regel mit einem herkömmlichen Urheberrechtsschutz versehen. Auch die freiwillige Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen durch die Institutionen etabliert sich leider nur langsamer als es wünschenswert wäre.

Für ehrenamtlich tätige Wikipedianer und Wikipedianerinnen ist es hierzulande daher mühsam bis unmöglich Materialien von Ämtern, Denkmalbehörden oder anderen staatlichen Einrichtungen, sowie Bilder von Politikern u. ä. für eine Weiternutzung in der Wikipedia und darüber hinaus zu erhalten. Damit dennoch entsprechende Aufnahmen bereit gestellt werden können, ziehen Fotografen und Helfer un­ent­gelt­lich durch die Landtage, den Deutschen Bundestag und das Europaparlament um Bilder der Abgeordneten und politisch zeitgeschichtlich relevante Ereignisse zu dokumentieren, sowie durch Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt um Baudenkmäler, Naturschutzgebiete und vieles andere mehr abzulichten.

Doch damit ist die Arbeit noch lange nicht getan. Im Anschluss muss das Material nachbearbeitet, auf das freie Medienarchiv Commons übertragen, in Artikel und Listen eingebunden, kategorisiert, beschrieben und in Zusammenhänge gesetzt werden.

Eine entsprechende Reform des Urheberrechts würde das Ehrenamt im digitalen Bereich daher deutlich erleichtern. Weitere Informationen dazu siehe hier.

Der kommende 8. Wikipedianische Salon wird das Thema Ehrenamt und Freies Wissen am 8. Januar 2015 behandeln und auf unterhaltsame Weise über die Erfahrungen von Wikipedianerinnen und Wikipedianern berichten. Voraussichtlicher Beginn um 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin. Außerdem wird die Veranstaltung auf dem Kanal von Wikimedia Deutschland im Livestream zu sehen sein. Aktuelle Informationen dazu werden in Kürze in der Wikipedia zu finden sein.

by Nicolas Rück at December 05, 2014 08:40 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

December 04, 2014

Wikimedia grant reports

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 40/2014

Hier kommt die 40. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. In adventlicher Stimmung soll dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter Spannendes, Lustiges und Interessantes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahebringen und zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du auf Themen, Termine oder Diskussionen stößt, die für die Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis mit Link in der nächsten Woche! Du kannst auch einfach nur einen Link setzen, den wir dann mit einer kurzen Beschreibung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 40/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden. Die Wikipedia-Ausgabe findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/041214

Foundation und Organisationen

WMDE mit neuem Präsidium

Die Mitglieder von Wikimedia Deutschland e.V. haben auf der Mitgliederversammlung am 29. November das (ehrenamtliche) Präsidium neu gewählt. Des Weiteren wurde auch über mehrere Anträge zur Änderung der Satzung beschieden sowie eine außerordentliche Mitgliederversammlung für das erste Quartal 2015 einberufen, auf der der Jahresplan 2015 final beschlossen wird. Auf Heise und Netzpolitik werden die Ergebnisse kommentiert.

Neuigkeiten bei der WMDE-Vorstandssuche

Der alte und neue Erste Vorsitzende von Wikimedia Deutschland, Tim Moritz Hector, hat auf der Vereinsmailingliste Neuigkeiten bzgl. der Vorstandssuche bekanntgegeben: 51 Menschen haben sich beworben haben, zudem wird die mit der Vorstanddsuche betrautete Übergangskommission im Zuge des Präsidiumswechsels verkleinert.

Vorstandswahlen bei Wikimedia Ungarn und Wikimedia Israel

Neben Wikimedia Deutschland haben auch das ungarische und israelische Wikimedia-Chapter jeweils Mitgliederversammlung abgehalten und ihre ehrenamtliche Vorstände neu gewählt.

Wikimedia Italien mit neuer Geschäftsführerin

Das italienische Wikimedia-Chapter hat nach einem langen Bewerbungsprozess Giuliana Mancini als neue Geschäftsführerin vorgestellt.

Programmteam für GLAM-Wiki-Konferenz 2015 gesucht

Wikimedia Nederland sucht nach Freiwilligen aus der ganzen Welt für das Programmteam der im Jahr 2015 zu organisierenden GLAM-Wiki-Konferenz. Bewerbungsschluss ist diesen Freitag um 24 Uhr.

Affiliations Committee bestimmt drei ehrenamtliche Berater

Das Affiliations Committee, das Wikimedia-Organisationen auf dem Weg zur Anerkennung unterstützt, hat drei Ehrenamtliche aus dem Wikimedia-Movement als Berater bestimmt: Delphine Ménard, Lodewijk Gelauff und Bence Damokos. Alle drei waren bereits früher im AffCom aktiv.

WMUK veröffentlicht Governance-Abschlussbericht

Wikimedia UK hat seinen Abschlussbericht zur Überprüfung der organisationsinternen Strukturen („Governance“) veröffentlicht. Die Überprüfung und Erneuerung der Strukturen hatte im Januar 2013 begonnen, nun wurde überprüft, wie erfolgreich die Empfehlungen bereits umgesetzt wurden und in welchem Zustand sich das Chapter aktuell befindet.

Projekte und Initiativen

Leitfaden zur richtigen Nutzung von Creative Commons-Lizenzen

Wikimedia Deutschland hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Unesco-Kommission und dem Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen einen neuen (englischsprachigen) Leitfaden zur richtigen Nutzung von Creative Commons-Lizenzen herausgegeben. Den Leitfaden gibt es auf Meta im Volltext und als PDF-Dokument auf Wikimedia Commons.

Blogbeitrag zur OER-Konferenz

Sebastian Horndasch hat die von Wikimedia Deutschland organisierte Konferenz zu Open Educational Ressources (OER, offene Bildungsmaterialien) im Movement-Blog vorgestellt und das Thema OER dabei in den größeren Movement-Kontext eingebettet.

Daten, Zahlen und Fakten zur Wiki Loves Monuments 2014

Erik Zachte hat in seinem Blog zahlreiche Information zum jüngst abgeschlossenen Fotowettbewerb „Wiki Loves Monuments“ veröffentlicht.

Verlagsgruppe Random House vergibt Literaturstipendien

Die Verlagsgruppe Random House fördert in Anlehnung an die Literaturstipendien von Wikimedia Deutschland und Wikimedia Österreich ebenfalls die qualitative Weiterentwicklung der Wikipedia mittels literarischer Werke. Die Beantragung erfolgt über den Benutzeraccount der Verlagsgruppe in der deutschsprachigen Wikipedia.

Spendenkampagne für Benutzer:Poco a poco

Dem Wikipedia-Autoren und Commons-Fotografen Diego Delso (Benutzer:Poco a poco) wurde auf der Iberoconf-Konferenz in Buenos Aires seine komplette Ausrüstung gestohlen. Nun wurde eine Spendenkampagne auf Indiegogo gestartet, um diese Ausrüstung zu ersetzen.

Spendenkampagne zu WikiChesse übererfolgreich

Die in der letzten Woche gestartete Spendenkampagne zum Erwerb, Fotografieren und Verspeisen französischer Käse („WikiCheese“) hat bereits binnen einer Woche das Spendenziel von 5000 Euro übererfüllt.

Technik

Wikimedia Commons nun mit Datenzugang zu Wikidata

Wie Lydia Pintscher berichtet, ist der Datenzugang zu Wikidata nun auch für Wikimedia Commons ermöglicht worden. Damit ist auf Wikimedia Commons bspw. die Einbindung von Lebensdaten via Parser oder Lua möglich.

Technikumfrage der Wikimedia Foundation

Das Community Engagement-Team der Produktentwicklung der Wikimedia Foundation plant in den nächsten Tagen eine Pilotumfrage zur technischen Weiterentwicklung in den englisch- und spanischsprachigen Communities. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Daten zur Suche innerhalb der Wikipedia-App

Dan Garry hat auf der Mobile-Mailingliste Informationen und Daten zur Suche innerhalb der Wikipedia-App veröffentlicht.

Diskussion

Diskussion um Spendenbanner

Auf Wikimedia-l wird in einem sehr langen Thread darüber diskutiert wie angemessen die derzeitigen Spendenbanner der WMF sind und wie Spendende ihre Dankbarkeit ausdrücken können oder können sollten.

Presse und Websites

Why Yahoo selling canvas prints from my free images uploaded to Flickr doesn’t bother me

Der auch in der deutschsprachigen Community bekannte Frank Schulenburg beschreibt in seinem Blog, wieso es ihn nicht störe, dass Yahoo mit durch die lizenzkonforme Nutzung seiner auf Flickr gehosteten, unter CC-by-sa lizensierten Fotos Gewinne mache.

Wikipedia und Wikimedia Deutschland in der WIRED

In der aktuellen deutschen Ausgabe der Wired (Nr. 2) ist ein Überblick-Artikel über Wikimedia, insbeondere Wikimedia Deutschland erschienen. Dem Voraus gegangen sind Interviews mit Jan Engelmann, Dirk Franke, Marcus Cyron und Markus Krötzsch. Der Artikel ist nur für Zahlende lesbar.

Termine

4.12.: Metrics-Meeting der Wikimedia Foundation

Am 4. Dezember findet um 20 Uhr (MESZ) das monatliche Metrics & Activities-Meeting der Wikimedia Foundation statt. Eine Übertragung (Livestream) findet im Youtube-Kanal der Wikimedia Foundation statt.

5.12.: Abschlussveranstaltung „Videos für Wikipedia“

Am 5. Dezember findet in den Berliner Räumen von Wikimedia Deutschland e.V. die Abschlussveranstaltung zu „Videos für Wikipedia“ statt. Das umfasst neben der Ehrung der Gewinner (siehe oben) auch eine Vorstellung der Workshopergebnisse sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Bewegtbildsprache in der Wikipedia“.

by Cornelius Kibelka at December 04, 2014 05:21 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

December 03, 2014

Wikimedia Germany

Monatsbericht November 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Dezember, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland fanden drei größere Fotoprojekte statt: Am 14. November waren Wikipedianer bei der Stadtverordnetenversammlung Büdingen zu Gast. Am darauf folgenden Tag wurden Aufnahmen von der Freilegung eines slawischen Burgwalls am Schweriner Schloss gemacht. Vom 21. bis 23. November wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen fotografiert.

Welche Ergebnisse der Festivalsommer im Jahr 2014 erzielt hat, welche Ausgaben dabei zusammen kamen und auf wie vielen Festivals die Fotografen insgesamt fotografiert haben, lässt sich in der umfangreichen Evaluierung von Achim Raschka nachlesen.

Weitere Community-Aktivitäten

Im gesamten Bundesgebiet wurden zahlreiche selbstorganisierte Treffen und Exkursionen von Wikipedia-Stammtischen abgehalten. Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland trafen sich im November die Stammtische Thüringen, Münster, Bremen, Braunschweig, Ruhrgebiet, Nordhessen und Süddeutschland.

Der Wikipedia-Editorinnenkreis Women edit feierte am 5. November sein zweijähriges Bestehen. Einmal monatlich treffen sich Autorinnen und an Wikipedia interessierte Frauen in Berlin zum gemeinsamen Austausch und dem Bearbeiten von Artikeln.

Der etwa zweimonatlich stattfindende Wikipedianische Salon bot bereits zum 7. Mal Raum für spannende und unterhaltsame Diskussionen und Gespräche. Diesmal über Creative Commons: Innerhalb und außerhalb der Wikipedia. Zu Gast war Leonhard Dobusch von netzpolitik.org.

Wikimedia und Freiwillige aus der Commons- und der Wikipedia-Community präsentierten das Projekt Wiki loves monuments vom 22. bis 24. November auf der Denkmalmesse Leipzig. Ein ausführlicher Bericht ist in diesem Blogbeitrag zu finden.

Die Jury des 21. Schreibwettbewerbs der Wikipedia tagte am 1. November im Lokal K in Köln. Nachdem der Wettbewerb zunächst Anlaufschwierigkeiten hatte, kamen zuletzt wieder großartige Ergebnisse zustande. Wikimedia beteiligte sich an dem Wettbewerb mit der Vergabe von Sachpreisen.

Am Wochenende vom 8. bis 9. November trafen sich zwölf Commons-Aktive zum Lightroom-Workshop in Cuxhaven, der sich insbesondere an Anfänger richtete.

Zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung des Projekts WikiLab Hamburg förderte Wikimedia Deutschland die Teilnahme an der Konferenz Zugang gestalten, die am 13. und 14. November in Berlin statt fand.

In Berlin findet seit 2013 monatlich das Offene Editieren statt, also das gemeinsame Bearbeiten der Wikipedia im Real Life. Das Konzept wurde bereits im Lokal K in Köln und weiteren Städten übernommen und fand nun am 14. November auch erstmals in Stuttgart statt. Gefördert wurde das Treffen von Wikimedia Deutschland mit der Bereitstellung von Technik und einer Veranstalter- und Haftpflicht-Versicherung.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

Digitale Kompetenzen

Am 17.11.2014 fand die fünfte und letzte Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen statt. Die im Rahmen des Wissenschaftsjahr 2014 durchgeführte Veranstaltungsreihe wurde an diesem Abend von unserem Medienpartner werkstatt.bdp.de begleitet. Mehr als 50 Teilnehmende und über 30 Gäste im Livestream wollten sich mit Axel Krommer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Simon Köhl (Serlo) und Prof. Dr. phil. Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik Berlin) zum Thema “Digital selber lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?” austauschen. Nach kurzen Impulsvorträgen der drei Podiumsgäste entstand eine anregende Diskussion, die zwar nicht immer unbedingt kontrovers, doch überaus erkenntnisreich für die Teilnehmenden war, wie das Twitter-Feedback mutmaßen lässt: Digitale Medien haben zwar Einzug in Lernumgebungen gefunden, aber besonders in formalen Kontexten wie Schule hat sich die Didaktik noch kaum weiterentwickelt. Wer die Veranstaltung verpasst hat, dem steht die Aufzeichnung im Netz zur Verfügung. Eine kurze Videodokumentation der werkstatt.bdp.de folgt in Kürze.

Zugang gestalten

Am 13. und 14. November war Wikimedia Deutschland zum 4. Mal Partner bei der internationalen Konferenz “Zugang gestalten”. Fast 500 Konferenzteilnehmende diskutieren über die Chancen der Digitalisierung von kulturellen Gütern. Wikimedia Deutschland war im Rahmen der Konferenz federführend für den Konferenzteil “Kulturerbe 3.0 – Digitale Weiternutzung” und für die Besetzung der Werkschau verantwortlich. Informationen über die Referenten oder die vorgestellten Projekte (z.B. Coding da Vinci und die Datentankstelle) sind in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Einen kurzen Überblick über die Konferenz bieten auch der Konferenztrailer und die fotografische Dokumentation.

GLAM on Tour

Wie bereits im letzten Monatsbericht angekündigt, haben wir auf unserer letzten GLAM on Tour Station (GLAM=galleries, libraries, archives, museums) in diesem Jahr in Brilon einen Film drehen lassen. Ziel des Films ist es, Wikipedianern und GLAM/Wissenschaftsinstitutionen einen lebendigen Eindruck von diesem Veranstaltungsformat zu vermitteln. Wir möchten beide Zielgruppen motivieren, selbst eine GLAM on Tour Station auszurichten. Zur Erleichterung des Verständnisses haben wir den Namen des Format auch leicht abgewandelt, so auch der Titel des Films: Wikipedia on GLAM Tour. (Der Film wird in KW 49 veröffentlicht.)

Commons/GLAM/Wikidata-Hackathon in Amsterdam

Vom 14. bis zum 16. November fand in Amsterdam ein kleinerer Hackathon zum Thema GLAM-Aktivitäten und Wikidata statt. Fotos wurden auf dem Event natürlich auch gemacht.

Ein Wochenende lang hackten Entwicklerinnen und Entwickler zusammen GLAM-Aktiven und dem Wikidata-Team. Ein Ergebnis unter vielen war die Anwendung „Sum of all Paintings” zur Visualisierung von Gemälden und zugehörigen strukturierten Daten in Wikidata:

Sum of all Paintings: http://sum.bykr.org/

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung traf sich am 24.11. zum dritten Mal mit Expertinnen und Experten, die sich für freie Bildungsressourcen einsetzen, um gemeinsam politische Handlungsempfehlungen zu Open Educational Resources (OER=freie Bildungsmaterialien) zu erarbeiten. Ziel war es, konkrete Vorschläge für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien hinsichtlich der Anwendung von OER in der Praxis zu formulieren.

Mit dem Verein Serlo und der Free Software Foundation Europe ist das Bündnis darüber hinaus um zwei Partnerorganisationen gewachsen. Organisationen und Institutionen können in Form einer Partnerschaft Teil des Bündnisses werden. Privatpersonen können das Bündnis unterstützen. Mehr zum Thema hier: Mitgliedschaft bei Bündnis Freie Bildung.

Best Practice OER

Mit “Best Practice OER – Policy Making” fand am 5. November der zweite und letzte Teil der Veranstaltungsreihe “Best Practice OER” statt, die in Kooperation mit der Technologiestiftung Berlin verlief. Mit dabei war unter anderem der Staatssekretär für Bildung des Landes Berlin Mark Rackles (SPD), der über das Potential von OER in der Schulbildung sprach. Etwa25 Besucherinnen und Besucher waren anwesend, den Livestream verfogten knapp 50 Personen. Hier das Video der Veranstaltung.

Positionspapier Urheberrecht

Unser Positionspapier zur EU Urheberrechtsreform wurde von 33 Organisationen aus 18 europäischen Ländern unterschrieben. Dazu zählen 15 Wikimedia- und 5 OKFN-Chapter. Das Dokument ruft die EU dazu auf die Panoramafreiheit universell in Europa zu verankern und EU- finanzierte Werke allgemeinfrei zu machen.

Das Dokument wurde an Kommisison, Parlament und in Brüssel vertretene Industrieverbände und Unternehmen verteilt. Gleichzeitig wurde es auch in der Wikimedia-Welt breit annonciert (EN, DE, CZ, Advocacy Liste).

Als Reaktion darauf kam es zu direkten Gesprächen mit der Europäischen Kommission (Urheberrechtsabteilung, Juncker & Ansip Kabinette), dem Europäischen Parlament (Rechts- und Wirtschaftsausschüsse). Als zweiter Schritt finden Ende des Montas und Anfang Dezember Treffen mit Industrieverbänden (European Digital Media, Digital Europe, Association of Commercial Broadcasters, Movie Pictures Association of America) statt, um mögliche Gemeinsamkeiten zu suchen.

Es geht bei der Strategie darum das kleine Thema Panoramafreiheit im großen Meer der Urheberrechtsreform über Wasser zu halten und gleichzeitig nicht zum Ziel der Reformgegner zu machen.

Weiteres

Das ABC des Freien Wissens

Der fünfte Wikimedia-Salon drehte sich um das Erinnern und Vergessen im Netz. Von der juristischen Diskussion um das Recht auf Vergessenwerden wurde der Bogen zur Frage gespannt, woran sich das kollektive Gedächtnis in der Informationsgesellschaft festmacht und zukünftig orientieren wird. Markus Beckedahl, Journalist und netzpolitischer Aktivist (netzpolitik.org) führte mit einem Impulsvortrag ins Thema ein, die Autorin und Dramaturgin Dr. Peggy Mädler, (Labor für kontrafaktisches Denken) und der Kulturwissenschaftler Dr. Mathias Berek komplettierten das Podium. Moderiert wurde von Sabrina Apitz, Berliner Gazette, Modekünstler Stephan Hann stellte einen Entwurf aus recycelten Materialien aus. Das Video der Veranstaltung ist auf der Website des Salons abrufbar.

Leitfaden zu freien Lizenzen erschienen

Im Rahmen der Konferenz “Zugang gestalten” ist ein Leitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen erschienen. Der Leitfaden wurde von Medienrechtsanwalt Dr. Till Kreutzer verfasst und von der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW und Wikimedia Deutschland herausgegeben. Auf Meta-Wiki kann der Leitfaden online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden.

Auszeichnung für Wikidata

Mit großem Stolz hat uns die Nominierung von Wikidata in zwei Kategorien der Open Data Awards des Open Data Institutes erfüllt: “Open Data Innovation Award - celebrating open data used as a tool for innovation, in any sector” und “Open Data Publisher Award – celebrating high publishing standards and use of challenging data“. In der Kategorie Open Data Publisher gewann Wikidata den Preis und wurde ausgezeichnet.

Am 4. November waren Magnus Manske aus der Wikidata-Community und Lydia Pintscher, Product Manager von Wikidata und beschäftigt bei Wikimedia Deutschland, bei der Preisverleihung der Open Data Awards  im Museum of London. Es freut uns außerordentlich, dass Sir Nigel Shadbolt und Sir Tim Berners-Lee, die die Preise überreichten, gewürdigt haben, dass das Projekt von Anfang an “in the open” entwickelt wurde und dass Wikidata ein breites Spektrum an Themen abdeckt.

Personelles

Im November gab es keine personellen Veränderungen.

 

by Tjane Hartenstein at December 03, 2014 03:42 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

Wikimedia Serbia

Такмичење у писању чланака на Википедији о астрономији и астронаутици

Викимедија Србије на Википедији на српском језику организује такмичење у писању нових чланака/допуњавању постојећих о астрономији и астронаутици. Такмичење ће почети 21. децембра 2014. у 23:03 по српском времену и трајаће до 21. јануара 2015. у 23:03 Такмичари имају слободу у избору тема чланака о којима ће писати. У обзир ће бити узети: основни појмови […]

by Ivana Madžarević at December 03, 2014 03:01 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Serbia

December 02, 2014

Wikimedia France

Cartes de voeux Wikimedia France

bandeau-recap

Envie de souhaiter une bonne année à vos proches avec les plus belles photos de Commons et soutenir l’association ?

Wikimédia France propose des cartes de vœux dont les images sont tirées des meilleurs clichés du concours Wiki Loves Monuments et des images de qualité de Wikimedia Commons.

carte-demo

Le lot de 10 cartes est vendu 12€. Ce lot est constitué de 10 cartes différentes qui ne peuvent être dissociées.

Pour commander vos cartes, c’est très simple :

  • Vous pouvez acheter les cartes en ligne sur le site de l’association.
  • Ou envoyez un chèque à l’ordre de Wikimédia France, en précisant l’adresse à laquelle doivent être envoyées les cartes, à l’adresse suivante :

Wikimédia France
40 rue de Cléry
75002 Paris

Pour un traitement plus rapide… merci d’envoyer un courriel indiquant le nombre de lots souhaité à nadia.ayachi@wikimedia.fr

Merci pour votre soutien et très bonne fin d’année à tous !

by Anthere at December 02, 2014 05:07 PM (feed) Subscribe to Wikimedia France

Amical Wikimedia

Wiki Takes Lloret de Mar: Una experiència molt positiva

Wikitakeslloretdemar01 Quan, l’any 2012, vaig conèixer el Viquiprojecte:Biblioteques vaig veure clar que la Biblioteca de Lloret de Mar hi havia de participar. La iniciativa conjunta d’Amical Wikimedia i el Servei de Biblioteques de la Generalitat de Catalunya era una simbiosi cultural tan natural, com la del peix pallasso i les anemones marines. El Manifest de la Unesco de la Biblioteca Pública (1994) estableix que la biblioteca pública és un centre local d’informació que facilita tot tipus de coneixement i informació als seus usuaris. Una bona manera de complir aquesta finalitat bàsica és col·laborar amb projectes que tenen per objectiu posar tot el coneixement humà a disposició de la comunitat. Per això, la simbiosi d’Amical Wikimedia i les Biblioteques, sens dubte, ha de ser positiva per a tothom.

Des de l’inici del projecte, la Biblioteca de Lloret de Mar s’hi ha implicat posant, en format digital, a la Viquipèdia una part del coneixement que tenim, en paper, a la Col·lecció Local. Enguany, però, hem fet un pas més i hem decidit organitzar la Wiki Takes Lloret de Mar. L’objectiu de la gimcana fotogràfica era doble: Per una banda, aconseguir incrementar el nombre d’imatges, amb llicència lliure, del municipi a Wikimedia Commons (perquè ens vam adonar que moltes vegades ens faltaven imatges per a il·lustrar els articles que anàvem elaborant) i, per l’altra, donar a conèixer el projecte als lloretencs.

Wiki Takes Lloret de Mar, es va celebrar el dissabte 22 de novembre. La jornada va començar a les 10.00 a la Biblioteca. Vam explicar als participants que l’objectiu era obtenir fotografies dels monuments i espais naturals inclosos a les llistes:

Per fer-ho els vam proposar 4 rutes:

  • Espais Naturals (platges i cales)

  • Monuments/Centre (per fer a peu i guiada)

  • Monuments/Perifèria (per fer en cotxe)

  • Cementiri (hipogeus i panteons)Wikitakeslloretdemar02

Ens vam dividir en grups i vam sortir a fer les fotografies. A les 13.00 ens vam tornar a reunir a l’Aula Multimèdia de la Biblioteca per carregar les imatges a Wikimedia Commons. Tot i que la càrrega d’imatges va ser una mica lenta, vam carregar 174 imatges. La jornada va acabar amb un vermut i el repartiment de premis per a tots els participants.

L’experiència ha estat tot un èxit i les claus d’aquest bon resultat han estat molt variades:

  • La implicació de la direcció i l’equip de la Biblioteca, tant en l’organització de l’activitat com en les tasques de difusió mitjançant el web, el blog, facebook, twitter i instagram.

  • El suport constant de la gent d’Amical Wikimedia, que ens ha ajudat a superar una mica els nostres dubtes. Tot i que, he de confessar, que hi va haver algun moment en què m’hauria agradat comptar amb la seva participació presencial. Vaig intentar suplir els seus coneixements amb la meva bona voluntat!

  • La col·laboració de Patrimoni Cultural de l’Ajuntament, que ens va obrir els monuments.

  • La participació d’un expert en arquitectura i història local que va fer una ruta guiada pels monuments del centre.

  • I, per suposat, l’ajut de tots els participants que van dedicar un matí de dissabte a fer fotografies del seu municipi per a compartir-les desinteressadament amb la comunitat viquipedista. I, a sobre, en ho vam van passar tots molt bé, que també és el que es pretenia! Va ser un matí molt agradable i productiu!

 

Post escrit de Cristina Piqué i Canals, Bibliotecària de Lloret de Mar

by admin at December 02, 2014 03:21 PM (feed) Subscribe to Amical Wikimedia

Wikimedia Serbia

Сарадња Викимедије Србије и Института за филозофију и друштвену теорију

Викимедија Србије вас позива да учествујете у уређивачком маратону посвећеном темама о Институту за филозофију и друштвену теорију. Обогатите Википедију на српском, највећу енциклопедију на овом језику, новим текстовима о овој теми. Маратон се организује у сарадњи са Институтом за филозофију и друштвену теорију и представља тематско окупљање волонтера у циљу повећања доступности слободног садржаја […]

by Ivana Madžarević at December 02, 2014 11:45 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Serbia

December 01, 2014

Wikimedia Germany

Lizenzen einfach (und rechtssicher) verwenden

Design: Markus Büsges, leomaria designbüro, Germany, „Open Content A Practical Guide to Using Creative Commons Licences“, CC BY-SA 4.0

Neuer Leitfaden zu Open-Content-Lizenzen auf Englisch erschienen

Wikipedia sagt, der Satz „Alle Rechte vorbehalten“ stammt aus dem Urheberrecht und wird urheberrechtlich geschützten Werken beigefügt. Im angloamerikanischen Copyright lautet die Entsprechung: “All rights reserved.”1 Dieser Grundsatz beinhaltet, dass jegliche Weiternutzung urheberrechtlich geschützten Materials nur mit Zustimmung des jeweiligen Urhebers oder der Urheberin geregelt werden kann. Erst wenn eine Genehmigung vorliegt, kann beispielsweise ein ausgewähltes Foto, Musikstück oder Video in ein Blog integriert oder für einen Flyer verwendet werden.

In den vergangen zehn Jahren wurden deswegen verschiedene freie Lizenzen entwickelt, die diesen Umstand nachnutzerfreundlicher gestalten. Sie sehen vor, dass nicht “alle” Rechte vorbehalten sind, sondern nur einige. “Some rights reserved”. Urheberrechtlich geschützte Inhalte können so genutzt, geteilt, kombiniert und verbreitet werden, ohne dass für jede einzelne Nachnutzung eine eigene Vereinbarung mit dem Urheber oder der Urheberin getroffen werden muss. Freie Lizenzen, z.B. jene, die von Creative Commons entwickelt wurden, sehen vor, dass gewisse Arten der Weiternutzung in Form standardisierter Lizenzvereinbarungen erlaubt oder ausgeschlossen sind. Innerhalb dieses rechtsverbindlichen Rahmens ist es Nachnutzerinnen und -nutzern gestattet, Inhalte zu verwenden und weiter zu verbreiten.


Freie Lizenzen ermöglichen auf diese Weise, dass Werke eine viel größere Reichweite erzielen können als es mit traditionellen Nutzungsrechten möglich wäre. Gerade in Zeiten, in denen Menschen zuerst online nach Informationen suchen, wird es so z.B. möglich, die größte Online-Enzyklopädie der Welt mit urheberrechtlich geschützten Texten und Bildern rechtssicher zu betreiben.

Freie Lizenzen sind ein wichtiges Werkzeug, um Wissen für alle Menschen zugänglich zu machen, aber wie sie genau funktionieren, ist Nutzerinnen und Nutzern nicht immer klar. Im Rahmen der Konferenz “Zugang gestalten – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” erschien vor zwei Wochen ein Leitfaden, der sich auf anschauliche und verständliche Art diesem Thema nähert.

Design: Markus Büsges, leomaria designbüro, Germany, „Open Content A Practical Guide to Using Creative Commons Licences“, CC BY-SA 4.0

Open Content – A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” ist eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Medienrechtsanwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen. Damit liegt auch die erste Veröffentlichung vor, die auf die neueste Version (Version 4.0) der Creative-Commons-Lizenzen eingeht.

Bereits 2011 veröffentlichte die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschsprachige Broschüre “Open Content Lizenzen: Ein Leitfaden für die Praxis”. Die nun erschienene Handreichung basiert auf dieser Veröffentlichung, wurde aber grundlegend aktualisiert und visuell völlig neu gestaltet. Erschienen ist der Leitfaden in englischer Sprache, um auch über den deutschen Sprachraum hinaus international genutzt werden zu können.

Inhaltlich widmet sich der Leitfaden ausführlich allen sechs Lizenzmodulen der Creative-Commons-Lizenzen und geht darauf ein, welche Möglichkeiten – aber auch welche  Fragen – sich bei der Nutzung ergeben. So erlaubt beispielsweise die Lizenz “Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen” ausdrücklich die Bearbeitungen des so lizenzierten Werkes, jedoch ist nicht immer klar, was eigentlich eine Bearbeitung ist. Und wie verhält es sich bei Bearbeitungen in Form von Remixen und Mashups? Kreutzer geht auch darauf ein, was es überhaupt bedeutet, Inhalte “öffentlich” zu teilen bzw. wo diese Zugänglichmachung im privaten Rahmen erfolgt und inwiefern Markenrechte oder Persönlichkeitsrechte auf die Weiternutzung frei lizenzierter Inhalte Einfluss haben.

Einen großen Interpretationsspielraum bietet auch das Lizenzmodul “NonCommercial”. In den Lizenzbedingungen ist nicht eindeutig dargelegt, was genau unter einer kommerziellen Nutzung zu verstehen ist.2 Ist z.B. die Nachnutzung durch eine öffentlich finanzierte Einrichtung eine kommerzielle oder nicht-kommerzielle Nutzung? Das gerade erlassene, aber noch nicht rechtskräftige, Urteil des OLG Köln zeigt, wie aktuell diese Debatte ist. Das Gericht stellte nämlich fest, dass Deutschlandradio zumindest im Hinblick auf die Non-Commercial-Klausel rechtskonform handelte, als es ein CC BY-NC-lizenziertes Bild auf seiner Webseite nutzte. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei Deutschlandradio nicht an Profit orientiert.

Design: Markus Büsges, leomaria designbüro, Germany, „Open Content A Practical Guide to Using Creative Commons Licences“, CC BY-SA 4.0

Praktische Hinweise, z.B. zum Auffinden von von frei lizenzierten Inhalten oder zur Anbringung des Lizenzhinweises, bietet das letzte Kapitel von “Open Content – A Practical Guide to Using Creative Commons Licences”. Der Leitfaden ist somit ein guter Einstieg ins Thema, nicht nur für Urheberinnen und Urheber, sondern auch auch für Nachnutzerinnen und -nutzer. Er soll dazu ermutigen, urheberrechtlich geschützte Werke der Wissensallmende zur Verfügung zu stellen, die Kontrolle über deren Verbreitung absichtlich ein Stück weit abzugeben und frei lizenzierte Inhalte auf kreative Weise miteinander zu kombinieren.

“Open Content – A Practical Guide to Using Creative Commons Licences” ist online als PDF auf der Webseite von Wikimedia Deutschland verfügbar, als Full-Text-Version auf Meta-Wiki und als gedruckte Broschüre. Bestellungen können gern an info@wikimedia.de gerichtet werden. Der Text des Leitfadens steht unter der Lizenz CC BY. Teilt, übersetzt und verändert ihn!

1 https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alle_Rechte_vorbehalten&oldid=115927936
2 Diesem Thema widmet sich im Übrigen auch die lesenswerte Handreichung von iRights, Creative Commons und Wikimedia Deutschland “Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung ‘nicht-kommerziell – NC’, erschienen sowohl in deutscher als auch englischer Sprache.

by Katja Ullrich at December 01, 2014 12:06 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

Geförderte Projekte aus den Communitys im November 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Alleine bei den von WMDE geförderten Projekten sind die Communitys allerdings dermaßen aktiv, dass eine ausreichende Würdigung all ihrer Tätigkeiten den Umfang des Monatsberichts von Wikimedia Deutschland sprengen würde. Wir stellen daher, ergänzend zum Monatsbericht, an dieser Stelle jene Projekte vor, die im November 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotoprojekte

Die über die Wikimedia-Projekte abrufbaren Informationen werden zunehmend detailierter und umfangreicher. Während mittlerweile unzählige einzelne Baudenkmäler bebildert sind oder gar eigene Artikel besitzen, gehen auch die Inhalte im Politikbereich weiter in die Tiefe und ins Detail. Nachdem dank des Fotoprojekts Wiki loves parliaments, bereits im Europaparlament, im Deutschen Bundestag und den deutschen Landtagen tausende freie Bilder der Abgeordneten geschaffen wurden, fand in diesem Rahmen nun auch erstmals ein Fotoprojekt in einem Gemeinderat statt: Am 14. November waren Wikipedianer mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland bei der Stadtverordnetenversammlung Büdingen zu Gast, um dort Bilder für Wikimedia Commons, die Wikipedia und eine Weiternutzung darüber hinaus aufzunehmen.

Fotoprojekt Slawenwall, Foto: Olaf Kosinsky, CC-BY-SA 3.0

Am folgenden Tag reisten Wikipedianer und Wikipedianerinnen mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland nach Schwerin, um dort Aufnahmen von der Freilegung eines slawischen Burgwalls am Schweriner Schloss aus dem Jahr 965 anzufertigen. Alle Bilder sind hier abrufbar.

Bundesdelegiertenkonferenz, Foto: Olaf Kosinsky, CC-BY 3.0

Auch auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen vom 21. bis 23. November, haben ehrenamtliche Fotografen professionelles Bildmaterial für das Medienarchiv Commons erstellt.

Welche Ergebnisse der Festivalsommer im Jahr 2014 erzielen konnte, welche Ausgaben er verursachte und auf wie vielen Festivals die Fotografen insgesamt zugegen waren, kann einer umfangreichen Evaluierung von Achim Raschka entnommen werden.

Wettbewerbe

Die Jury des 21. Schreibwettbewerbs der Wikipedia tagte am 1. November im Lokal K in Köln. Nachdem der Wettbewerb zunächst Anlaufschwierigkeiten hatte, kamen zuletzt wieder großartige Ergebnisse zustande. Wikimedia beteiligte sich an dem Wettbewerb mit der Vergabe von Sachpreisen. Die Gewinner sind Voyager mit seinem Artikel über die Stadt Québec, Julius1990 mit dem Artikel über die Olympischen Sommerspiele 1949 und Sir Gawain mit dem Reviewpreis.

Die Gewinnervideos des Projektes “Videos für Wikipedia-Artikel” sind nun ausgezählt worden. Diese sind: Pointer (Zeiger) in C von Renepick, Big Data einfach erklärt von Erklaerexperten und WikiSlam von WS ReNu.

Die Abschlusskonferenz findet am Freitag, 5. Dezember von 12-22 Uhr in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland statt. Der Wikipedia-Kurier berichtete über weitere Einzelheiten.

Weitere Community-Aktivitäten

Im gesamten Bundesgebiet wurden zahlreiche selbstorganisierte Treffen und Exkursionen von Wikipedia-Stammtischen abgehalten. Die Stammtische Thüringen, Münster, Bremen, Braunschweig, Ruhrgebiet, Nordhessen und Süddeutschland nahmen den Community-Versicherungsschutz wahr. Das mehrtägige Süddeutschlandtreffen vom 14. bis 16. November in Seligenstadt bot zahlreiche Exkursionen und Besichtigungen. Raus ging es auch mit den Stammtischen Ruhrgebiet und Thüringen, die beide am 22. November statt fanden. Während die Wikipedianerinnen und Wikipedianer aus dem Ruhrgebiet das LWL-Museum für Archäologie in Herne aufsuchten, fand in Thüringen eine Führung durch die Horchgänge des Petersbergs statt. Die dabei gewonnenen Eindrücke und Informationen werden sicherlich wieder Eingang in die Wikimedia-Projekte finden.

Herzlichen Glückwunsch! Der Wikipedia-Editorinnenkreis Women edit feierte am 5. November sein zweijähriges Bestehen. Einmal monatlich treffen sich Autorinnen und an Wikipedia interessierte Frauen in Berlin zum gemeinsamen Austausch und dem Bearbeiten von Artikeln. Zusätzlich etablierte sich im vergangenen Jahr ein wiederholt statt findender Edit-a-thon zu frauenrelevanten Themen.

Der etwa zweimonatlich stattfindende Wikipedianische Salon bot bereits zum 7. Mal Raum für spannende und unterhaltsame Diskussionen und Gespräche zu Themen aus der Welt der Wikipedia. Diesmal über Creative Commons: Innerhalb und außerhalb der Wikipedia. Zu Gast war Leonhard Dobusch von netzpolitik.org. Wer den vorerst letzten Salon des Jahres 2014 verpasst hat, kann sich die Aufzeichnung auf Youtube anschauen. Voraussichtlich ab Januar 2015 wird es dann mit neuen Themen weiter gehen.

Außerordentliches geschah im vergangenen Jahr im Themenbereich Bau- und Kulturdenkmäler, insbesondere im Kontext des Fotowettbewerbs Wiki loves monuments. Einen weiteren Höhepunkt stellte die diesjährige Denkmalmesse Leipzig dar, die vom 22. bis 24. November statt fand. In diesem Bereich aktive Fotografen und Wikipedianerinnen, nutzten die Gelegenheit um ihre Projekte zu präsentieren und mit potentiellen Partnern für weitere Kooperationen in Kontakt zu treten. Ein ausführlicher Bericht ist in diesem Blogbeitrag zu finden. Wikimedia Deutschland förderte außerdem Preisträger und Teilnehmer von WLM Österreich aus Deutschland.

An dem Wochenende vom 8. bis 9. November trafen sich zwölf Commons-Aktive zum Lightroom-Workshop in Cuxhaven. Der Kurs richtete sich an Anfänger und solche darüber hinaus. An dem gleichen Wochenende hätte zudem der Festivalsommer-Workshop statt finden sollen, der jedoch aufgrund des Bahnstreiks verschoben wurde.

Zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung des Projekts WikiLab Hamburg förderte Wikimedia Deutschland die Teilnahme an der Tagung Zugang gestalten, die am 13. und 14. November in Berlin statt fand.

Offenes Editieren in Stuttgart, Foto: Ra Boe, CC-BY-SA 3.0

In Berlin findet seit 2013 monatlich das Offene Editieren statt, also das gemeinsame Bearbeiten der Wikipedia im Real Life. Das Konzept wurde bereits im Lokal K in Köln und weiteren Städten übernommen und fand nun am 14. November auch erstmals in Stuttgart statt. Gefördert wurde das Treffen von Wikimedia Deutschland mit der Bereitstellung von Technik und einer Veranstalter- und Haftpflicht-Versicherung. Voraussichtlich werden weitere Editier-Treffen in Stuttgart statt finden.

Im Programm des vierten Potsdamer Festivals für Improvisationstheater stand am Samstagabend, 15. November die Wikipedia zum Zerlegen auf dem Programm. Professionelle Schauspieler des Theaters ohne Probe wollten sich die ungeschriebenen Artikel der Wikipedia für ihre Comedy-Show vorknöpfen und luden sich daher den Wikipedia-Autor Schlesinger ein, der ihnen die dunkle Seite der weltgrößten Enzyklopädie zeigte (…weiterlesen).

by Nicolas Rück at December 01, 2014 11:00 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

Wikimedia Serbia

Викимедија Србије објављује конкурс за Менаџера образовног програма

“Замислите свет у коме свака особа има слободан приступ целокупном људском знању. То је оно на чему ми радимо.“     ВИКИМЕДИЈА СРБИЈЕ објављује конкурс за радно место Менаџер образовног програма (Education program manager) Викимедија Србије је невладино, нестраначко и непрофитно удружење, чији су циљеви промоција и подржавање стварања, сакупљања и умножавања слободног знања на […]

by Ivana Madžarević at December 01, 2014 10:40 AM (feed) Subscribe to Wikimedia Serbia

November 29, 2014

Wikimedia Germany

Wikimedia Deutschland hat ein neues Präsidium

Auf der 15. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland am 29. November in Berlin wurde viel entschieden. Das kommende Protokoll der Mitgliederversammlung informiert im Detail über alle Abstimmungsergebnisse. Herausgehoben sei an dieser Stelle aber die Wahl des neuen ehrenamtlichen Präsidiums. Es gab insgesamt 33 Kandidaturen, die sich auf die zehn verschiedenen Präsidiums-Ämter beworben haben. Verbunden mit dem Dank an alle Bewerberinnen und Bewerber geht ein herzlicher Glückwunsch an das gewählte Präsidium (in alphabetischer Reihenfolge):

Vorsitzender

  • Tim Moritz Hector

Stellvertretende Vorsitzende

  • Kurt Jansson
  • Lukas Mezger

Schatzmeister

  • Sebastian Moleski

Beisitzer

  • Nikolas Becker
  • Sabria David
  • Jürgen Friedrich
  • Harald Krichel
  • Catrin Schoneville

Das gewählte Präsidium wird sich in Kürze mit Fotos und Kurzprofilen vorstellen.

Neben dem Präsidium wurden auch die Kassenprüfer gewählt. Herzliche Glückwünsche gehen an:

  • Daniel Baur
  • Roland Kern
  • Stefan Levko
  • Manuel Schneider

Die Mitgliederversammlung beschloss außerdem die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im ersten Quartal 2015, auf der der Jahresplan 2015 final beschlossen wird. Bis dahin gilt der vom Vorstand vorgelegte Jahresplan 2015 vorläufig.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Zählkommission, die Versammlungsleitung, die Helferinnen und Helfer und an alle, die mit ihren Stimmen zur Wahl beigetragen haben.

 

Update: Anja Ebersbach hat ihren Rücktritt als stellvertretende Vorsitzende erklärt. Das Präsidium hat satzungsgemäß Lukas Mezger als zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

by Jan Apel at November 29, 2014 10:38 PM (feed) Subscribe to Wikimedia Germany

November 28, 2014

Wikimedia France

Un nouveau chapitre dans la galaxie wikimedia : bienvenue Wikimedia Belgique !

Nos homologues belges reviennent sur la journée du 19 novembre dernier, en images, qui officialisait la création du chapitre Wikimedia Belgium. Wikimédia France, son conseil d’administration, ses membres et toute l’équipe salariée félicitent leurs voisins et leur souhaitent bon vent !

“Ce mercredi 19 novembre, Wikimedia Belgium célébrait sa récente fondation. Et pour cela, elle a vu grand : la cérémonie s’est déroulée au cœur du Palais de la Nation, bâtiment abritant le Parlement fédéral, dans les Salons du Président de la Chambre des Députés.

Par Romaine (Travail personnel) [CC0], via Wikimedia Commons

Par Romaine (Travail personnel) [CC0], via Wikimedia Commons

La cérémonie a été ouverte par le Président de la Chambre lui-même, Siegfried Bracke, qui a prononcé un long discours en deux langues devant un public essentiellement composé de contributeurs, de représentants des chapitres voisins, d’associations amies et de nouveaux membres de Wikimedia Belgium ; au total, une cinquantaine de personnes.

Ce fut ensuite au tour de Maarten Deneckere, Président de Wikimedia Belgium, de prendre la parole pour un discours en néerlandais sur le concept d’économie distribuée et de consommation collaborative.

Maarten Deneckere, Président de Wikimedia Belgium, par Paul Van Welden - CC-BY-SA-4.0 via Wikimedia Commons

Maarten Deneckere, Président de Wikimedia Belgium, par Paul Van Welden – CC-BY-SA-4.0 via Wikimedia Commons

 

Puis Antoine Motte dit Falisse, en tant que Vice-Président de Wikimedia Belgium fit un discours en Français qui tentait un état des lieux du mouvement et lançait une invitation aux institutions culturelles à rejoindre le train de l’open access.

Enfin, le photographe Michiel Hendryckx ([[c:User:Michiel Hendryckx]]), parrain de Wikimedia Belgium a pris la parole pour clôturer la séance de discours et ouvrir la séance photo suivie d’une petite réception.

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6 des 8 membres fondateurs de Wikimedia Belgium, accompagnés de Siegfried Bracke, Président de la Chambre des Députés.

Des membres de l’Open Knowledge Foundation étaient présents et ont offert un bouquet de fleurs au Président de Wikimedia Belgium, signe d’une fraternité entre ces deux associations qui travaillent sur des thématiques communes. La réception fut l’occasion pour chacun de rencontrer les autres membres de Wikimedia Belgium, de présenter chacun nos désirs et nos projets pour l’association, mais également de discuter de la possibilité de partenariats avec les institutions culturelles.”

 

by Anne-Laure Prévost at November 28, 2014 02:55 PM (feed) Subscribe to Wikimedia France