Wikimedia Chapters Planet

May 26, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 21/2016

Unter anderem folgende Informationen sind in der Wikimedia:Woche 21/2016 zu finden: Das Protokoll der Board-Sitzung in Berlin vom 22. April, die Anerkennung einer neuen Usergroup, der Monatsbericht der Wiki Education Foundation, sowie eine Zusammenfassung der geförderten Aktivitäten der deutschen Community und ein Bericht auf irights.info über vermehrte Abmahnungen durch Creative-Commons-Fotografen.

Foundation und Organisationen

Wikimedia Foundation veröffentlicht 990er-Formblatt

Non-Profit-Organisationen – wie die Wikimedia Foundation – sind in den USA angehalten jährlich Informationen über ihre Finanzen im sogenannten „Form 990“ zu veröffentlichen. Die WMF hat ihre Finanzinformationen für das Geschäftsjahr 2014/2015 veröffentlicht, zudem eine FAQ veröffentlicht. Auf der Mailingliste Wikimedia-l wie auf Facebook gibts es nun Diskussionen zu Details des Formblattes.

WMF-Board verspricht Governance-Verbesserungen

Dariusz Jemielniak, Mitglied des Board of Trustees der Wikimedia Foundation, hat auf der Mailingliste Wikimedia-l Verbesserungen im Bereich der Governance (interne Regeln und Prozesse) sowie der Kommunikation des Gremiums angekündigt. Dabei ist es u.a. geplant neue, kooptierte Mitglied des Gremiums besser einzuführen („Onboarding“) als auch die Fristen für die Veröffentlichungen von Sitzungsprotokollen zu straffen.

Blogbeitrag über die beiden neuen Mitglieder des Board of Trustees

Ed Earhart hat im Wikimedia Movement Blog einen Beitrag über Nataliia Tymkiv und Christophe Henner, die beiden jüngst gewählten neuen Mitglieder des Board of Trustees, geschrieben.

Protokoll der Board-Sitzung vom 22. April 2016

Das Protokoll der Sitzung des Board of Trustees am 22. April 2016 in Berlin wurde veröffentlicht.

Neue GLAM-Stelle in der WMF geschaffen

Wie bereits im Jahresplan 2015/16 beschrieben, möchte die Wikimedia Foundation verstärkt Bemühungen im GLAM-Bereich unterstützten. Aus diesem Grund erweitert Alex Stinson, bisher vor allem für die Wikipedia Library tätig, sein Aufgabenfeld und unterstützt nun auch GLAM-Aktive.

Neue Usergroup anerkannt

Bereits letzte Woche gab das ehrenamtliche Affiliations Committee bekannt, eine neue Wikimedia-Nutzergruppe (Wikimedia User Group) anerkannt zu haben: die Florida Librarians of Wikipedia (Floridische Wikipedia-Bibliothekare). Herzlich Willkommen!

Monatsbericht April der Wiki Education Foundation online

Im aktuellen Monatsbericht der Wiki Education Foundation sind die Highlights von April nachzulesen.

Projekte und Initiativen

Geförderte Projekte aus den Wikimedia-Communitys im April

Eine ausgewählte Übersicht der im März von Wikimedia Deutschland geförderten Projekte aus den Communnitys ist im Vereinsblog veröffentlicht worden.

Nächste Förderkampagne zu „Addressing Harassment“ startet am 31. Mai

Die Wikimedia Foundation startet am 31. Mai ihre nächste Förderkampagne zu der Frage „Wie kann Online-Mobbing eingedämmt“ werden. Förderkampagnen sind ein Werkzeug der Foundation, um in einem bestimmten Zeitraum Ideen (und Anträge) für Projekte und Initiativen zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Die letzten beiden Kampagnen fokussierten sich auf die Themen Gender Gap und Betreuung und Überprüfung von Inhalten (content curation & review).

Neues aus der OSM-Welt #304

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 304“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 10. bis 16. Mai.

Fellow-Programm Freies Wissen gestartet

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist gestartet. Das Programm fördert die Öffnung von Wissenschaft und Forschung im Sinne von Open Science und richtet sich an Doktoranden (m/w), Post-Docs (m/w) und Juniorprofessoren (m/w), die ihre Forschung offen gestalten möchten. Das Fellow-Programm Freies Wissen ist ein gemeinsames Projekt von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband.

Technik

Ergebnisse der Beobachtungslisten-Umfrage veröffentlicht

Das Community Tech-Team hatte – in Vorbereitung des technischen Wunsches einer projektübergreifenden Beobachtungsliste – eine Umfrage gestaltet, um zu erfahren wie Benutzerinnen und Benutzer ihre Beobachtungsliste nutzen. Die Ergebnisse sind nun auf Meta zu finden.

Tech News issue #21

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Politik und Recht

Vermehrte Abmahnungen bei Creative-Commons-Fotos

irights.info berichtete über vermehrte Abmahnungen durch Creative-Commons-Fotografen.

Video zum Lizenzhinweisgenerator verfügbar

Die Aufzeichnung zum Nachschauen der Veranstaltung „Monsters of Law“ ist jetzt verfügbar. Am 19. Mai 2016 wurden hier häufige Stolpersteine bei der Weiternutzung CC-lizenzierter Bildern erläutert und der Lizenzhinweisgenerator vorgestellt.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Jimmy Wales auf Start-up-Festival in Wien

orf.at berichtete über das Pioneers Festival in Wien, an dem auch Jimmy Wales als Sprecher eingeplant worden ist.

Süddeutschland-Treffen in der Presse

Das Lokalblatt kreisbote.de berichtete über das Süddeutschland-Treffen der deutschsprachigen Wikipedia-Community.

derstandard.at berichtet über Wikipedia-Untersuchung

Mit einer Auswertung der gesamte Bearbeitungsgeschichte der Wikipedia durch südkoreanische Wissenschaftler, werden erneut die Probleme deutlich, die durch den Schwund der Autorenschaft entstehen.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

26.5.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren findet immer am letzten Donnerstag des Monats statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, Real Life und von Mensch zu Mensch, und andererseits solche mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.

30.5.: Six degrees of Wikipedia

Jungwikipedianer veranstalten auf der Jugend-Netzkonferenz Tincon in Berlin eine Gameshow mit der Wikipedia.

30.5.: OK Lab Berlin

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland „Code for Germany“ Teams – die „Open Knowledge Labs“ (OK Labs), um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürger und Bürgerinnen zu entwerfen. Das Open Knowledge Lab Berlin trifft sich jede Woche (zur Zeit immer montags um 19.00 Uhr) bei Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin. Während dem Treffen arbeiten Ehrenamtliche gemeinsam an Projekten, tauschen sich zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen und sind generell Ansprechpersonen für alle Interessierten.

31.5.: Ausstellungseröffnung „Print Wikipedia: from Aachen to Zylinderdruckpresse“

In der Berliner Galerie Import Projects findet ab 18 Uhr ein Empfang für Wikipedianerinnen und Wikipedianer zur Ausstellung „Print Wikipedia: from Aachen to Zylinderdruckpresse“ statt. Dort wird der Upload der gesamten deutschsprachigen Wikipedia (ca. 3500 Bände) für den Druck vorbereitet und in 74 m² Wandfolie visualiert. Diverse gedruckte Bände und das vollständige Autor(inn)enverzeichnis können ebenfalls eingesehen werden.

3.-5.6.: GLAM on Tour im Landesmuseum Württemberg

Anknüpfend an die Führung durch die Schausammlung LegendäreMeisterWerke (Wikipedia:Wikipedianische KulTour) lädt das Landesmuseum Württemberg nun zu einer GLAM on Tour-Station ein. Im Fokus steht die neue Schausammlung „Wahre Schätze“.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 26, 2016 01:18 PM

5 Hinweisfehler und ein Lizenzhinweisgenerator bei „Monsters of Law“

In der Reihe „Monsters of Law“ nimmt WMDE rechtliche Fragen rund um Freies Wissen unter die Lupe. Dr. Till Jaeger, Partner JBB Rechtsanwälte, und Jens Ohlig, Kommunikation Software-Entwicklung bei WMDE, präsentierten am 19.05.2016 den Lizenzhinweisgenerator. John Weitzmann, Referent Politik&Gesellschaft bei WMDE, erläuterte die 5 häufigsten Fehler, die bei der Weiternutzung von CC-lizenzierten Bildern gemacht werden. Das Video der Veranstaltung ist jetzt abrufbar.

Die 5 häufigsten Lizenzhinweisfehler bei der Weiternutzung CC-lizenzierter Bilder

Platz 5 – Die “Stealth-Bearbeitung”

Hierbei wird durch eine Nutzerin im Lizenzhinweis nicht angegeben, dass das genutzte Bild bearbeitet (z. B. zugeschnitten oder gephotoshopt) wurde. Spätere Nachnutzende müssen dann annehmen, dass das Bild genau so, also in der bearbeiteten Form von der Urheberin stammt. Vor allem für den Fall, dass das Bearbeitungsergebnis der Urheberin nicht gefällt (wovon zur Sicherheit erstmal auszugehen ist), braucht es die Zusatzangabe, dass bearbeitet wurde, und am besten auch noch in welcher Weise. Das kann bei Bildern z. B. lauten “zugeschnitten” oder “auf Graustufen geändert”, bei Texten etwa “ins Deutsche übersetzt” oder “gekürzt”, bei Videos beispielsweise “mit Musiktitel XY unterlegt” oder “neu geschnitten”.

Platz 4 – Nur für Findige

Oft wird nur die Kurzbezeichnung der geltenden CC-Lizenz angegeben, aber kein Link / keine URL. Spätere Nachnutzende müssten dann per Websuche nach den geltenden Nutzungsbedingungen fahnden und die Suchergebnisse danach bewerten können, welches davon den verbindlichen Lizenztext darstellt. Das ist massiv fehleranfällig und unzumutbar, daher ist die URL des Lizenztextes Pflichtangabe (alternativ ist es laut Lizenz auch zulässig, den gesamten Lizenztext an das genutzte Bild oder sonstige Werk anzuhängen, aber das ist fast nie praktikabel).

Platz 3 – Die CC-Lizenz gibt es nicht

Nicht selten wird nur angegeben, dass ein Bild “unter CC” stehe, ohne dazu zu sagen, unter welcher CC-Lizenz. Bei manchen dürfte das aus bloßer Bequemlichkeit geschehen, manche fühlen sich vielleicht auch mit den etwas kryptischen CC-Kürzeln überfordert. Verwirrend mag zwar in der Tat sein, dass es verschiedene Versionen der CC-Lizenzen gibt, die bis einschließlich Version 3.0 auch noch länderweise angepasst (“portiert”) wurden – was rechtstechnisch gesehen alles unterschiedliche Lizenzen sind. Dass es aber 6 verschiedene “Geschmacksrichtungen” von CC-Lizenzen gibt (BY, BY-SA usw.) sollte eigentlich für jede und jeden leicht erkennbar und verständlich sein.

Platz 2 – Geheimakte Urheberschaft

Leider wird mitunter komplett der Name der Urheberin / des Urhebers weggelassen. Das kann allenfalls dann lizenzkonform sein, wenn dafür zumindest ein Link auf eine Seite enthalten ist, auf der man die Namens- und sonstigen Angaben leicht auffinden kann. Die “Heimatseite” eines Bildes bei Wikimedia Commons beispielsweise ist eine solche Sammlung wichtiger Informationen, aber ein klickbarer Link darauf ist natürlich nur bei Online-Nutzung möglich. Ansonsten aber ist die Namensnennung schlicht die allerwichtigste “Währung” im ganzen Bereich Open Content. Daher ist sie auch und in jeder CC-Lizenz als zentrale und erste Bedingung enthalten.

Platz 1 – Schweigen im Walde

Trauriger Klassiker ist das gänzliche Fehlen von Angaben. Manchmal ist Auslöser das Missverständnis, dass man selbst gar nicht urheberrechtlich relevant handelt (also im Urheberrechtssinne gar nicht “nutzt”), was aber höchstens beim Embedding von Bildern mal der Fall sein kann. Öfter scheint missverstanden zu werden, CC-Lizenzierung heiße so viel wie “macht doch was ihr wollt damit” (dafür gibt’s die WTFPL) oder “ich verzichte auf alle Rechte” (dafür gibt’s das Tool CC0), doch das ist Quatsch. Freigabe von Bildern mittels CC-Lizenz, wie bei Wikimedia Commons, heißt nie “Keine Rechte vorbehalten”, sondern stets “Manche Rechte vorbehalten”. Welche, das steht in den Lizenzbedingungen, und das Recht auf Namensnennung ist immer vorbehalten.

Anregungen zu Themen, Kritik oder Wünsche für die Veranstaltungsreihe Monsters of Law sind willkommen! Gern per Mail an: monsters@wikimedia.de

by Lilli Iliev at May 26, 2016 09:27 AM

May 25, 2016

Wikimedia Czech Republic

Wikimedia Česká republika se připojila k výzvě „Přichází cenzor“

Na poslední chvíli , ale přece. I my jsme se rozhodli se přidat k výzvě „Přichází cenzor„. Jedná se o iniciativu řady internetových organizací, společností, ale i politických stran, která odmítá novelu zákona o hazardních hrách. Přesněji paragrafy 82 a 84 této novely, které přinutí poskytovatele internetu, aby zablokovali přístup k zahraničním serverům s hazardem. Dnes bude o těchto návrzích hlasovat český senát.

Logo kampaně

Důvodem, který nás k tomuto vedl je ten, že se jedná o nebezpečný precedent. Chceme, aby byla Wikipedie necenzurovaná a se znepokojením sledujeme obdobné kroky, které se dějí v dalších zemích. Pokud bude omezení přístupu na určité webu v České republice zavedeno, je otázka, zda-li tak zůstane pouze u zahraničních webů s on-line hazardními hrami, nebo zda-li se rozšíří i jinam. Cenzurovány mohou být nepohodlné názory; stránky, které by mohly sloužit k sdílení informací, které se nějaké názorové skupině budou, nebo nebudou líbit apod.

Wikipedie jako internetová encyklopedie spoléhá na externí zdroje. Ty jsou v řadě případů tištěné (knižní apod), mnohdy však se jedná o materiály, které jsou dostupné on-line. Díky tomu, že můžeme dokládat tvrzení v jednotlivých encyklopedických článcích tak kvalita encyklopedie postupně v průběhu let roste. Skutečnost, že by některé zdroje nebyly dostupné, nás přivádí do rozporuplné situace a ohrožuje možnost rozvíjet Wikipedii.

Chceme-li, aby měli všichni lidé přístup k veškerému lidskému vědění, musíme uchovat internet svobodný.

by Jan Loužek at May 25, 2016 08:00 AM

Wikimedia Foundation

Why I write about battleships

Nate Ott has written hundreds of Wikipedia articles about German warships, including every major ship from the 1860s to World War II. We asked why.

by Nate Ott at May 25, 2016 05:05 AM

May 23, 2016

Wikimedia Germany

Geförderte Projekte aus den Communitys im April 2016

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im vergangenen Monat stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im April 15 Veranstaltungen auf der Agenda, darunter die Grimmepreis-Verleihung und ein Konzert der Band BossHoss. Der vollständige Festivalplan ist in der Wikipedia zu finden.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Wikipedia-Communitys ist über Wikipedia:Lokales abrufbar. Einige Gruppen hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

Am 6. April trafen sich der geschäftsführende WMDE-Vorstand Christian Rickerts und der Vorsitzende des Präsidiums Tim Moritz Hector zu einem Vorstellungsbesuch mit Wikipedia-Aktiven im Wikipedia-Büro Hannover, um über Themen rund um die Wikipedia, das Gewinnen neuer Benutzerinnen und Benutzer und die Pläne des Büros Hannover zu sprechen.

Miniaturenwettbewerb

Im März fand der Miniaturenwettbewerb für kurze und knappe Artikel statt. Wikimedia Deutschland unterstützte den Wettbewerb mit Preisspenden für die Siegerinnen und Sieger, die im Mai ermittelt wurden. Die bestplatzierten Artikel sind Afrika-Museum von Maimaid, Mehlschneiden von Achim Raschka und Lawabahn von NearEMPTiness.

Karten für Fototouren in Osttimor

Zur Unterstützung einer Fotografin auf Osttimor, deren Bilder teilweise auf Commons zur Verfügung gestellt werden, bemüht sich Wikimedia Deutschland auf Anfrage aus der deutschsprachigen Community um Bereitstellung des für die Fototouren erforderlichen Kartenmaterials.

8.–10.4.: 16. Fotoworkshop Nürnberg

In Nürnberg fand der 16. Fotoworkshop für Wikipedianerinnen und Wikipedianer und Commons-Aktive statt. Er richtete sich an „Benutzer, die viel mit Fotos zu tun haben. Egal, ob man sich als Laie oder Profi ansieht“.

10.4.: Fototermin im Straßenbahnhof Waltherstraße

Drei Wikipedianer nutzten die Gelegenheit des Tags der Offenen Tür, um das Straßenbahnmuseum Dresden zu besichtigen. Dabei entstanden frei nutzbare Fotoaufnahmen für das Medienarchiv Commons inklusive einiger sehr interessanter 360°-Innenaufnahmen von historischen Straßenbahnwagen.

360° Innenaufnahme, Foto: ubahnverleih, CC-0

11.4.: Besuch der Baumaschinenmesse Bauma

Der Wikipedianer Mailtosap besuchte die Baumaschinenmesse Bauma in München, um die Wikipedia anschließend mit Bildern und Bearbeitungen von Artikeln in der Kategorie:Baumaschinenhersteller und der Kategorie:Baumaschine zu ergänzen.

11.4.: Wikipedia-Postkarten mit Motiv Bremen

Am 11. April fiel der Startschuss für ein von Freiwilligen aus der Bremer Community initiiertes Projekt zur Erstellung von Wikipedia-Postkarten mit freien historischen Motiven aus der Hansestadt. Die Postkarten sollen zur Information über und Werbung für das freie Internet-Lexikon Wikipedia dienen und zudem einen kleinen Beitrag zur Gewinnung neuer Aktiver leisten.

12.4.: Wikipedia auf der Web Week

Dank aktiver Wikipedianer war die freie Enzyklopädie auf der Nürnberg Web Week vertreten. Die Autoren aus der Region präsentierten, wie auch mit kleinen Verbesserungen alle etwas beitragen können und was dabei beachtet werden sollte.

15.–17.4.: Fotografie-Grundkurs 2016

In der Wikipedia und auf Wikimedia Commons gibt es zwar zahlreiche Fotografen und Fotografinnen. Vielen ist aber der Umgang mit der Materie und der Kamera nur wenig vertraut. Um hier Abhilfe zu schaffen, fand wie bereits im vergangenen Jahr, wieder ein dreitägiger Fotografie-Grundkurs statt.

15.-17.4.: Wikimania-Vortreffen

Auf dem Wikimania-Vorbereitungstreffen konnten geplante Workshops mit anderen Interessierten besprochen und ausprobiert werden. Auf vielfachen Wunsch wurde außerdem ein Rhetoriktraining für angehende Vortragende angeboten.

16.4.: WikiCon-Workshop

Das Orgateam der WikiCon traf sich zur Planung in Kornwestheim.

20.4.: Wikipedia-Workshop zum Frauenfilmfestival Köln

Anlässlich des Frauenfilmfestivals in Köln wurde für interessierte Neuautorinnen ein Einführungskurs in die Wikipedia speziell für Frauen aus Film und Fernsehen angeboten. Eine ausführliche Dokumentation sowie sämtliche Folgeveranstaltungen (auch in anderen Städten) ist über die Projektseite zu finden.

24.4.: Wikimedia Conference

Aus der Community nahm der Wikipedianer Ireas als Ehrenamtlicher teil, um die internationale Konferenz der Wikimedia-Affiliates zu dokumentieren.

21.4.: Ehrenamtlichen-Vortragsreihe Teil 2

Der Wikipedianer Ziko besuchte im April die Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, um dem WMDE-Kollegium einen spannenden Einblick in die Sprachversionen der Wikipedia zu geben.

2.4.: Tierschädelfotografie im Lokal K

Fotosession im Lokal K: In dem Kölner Community-Treffpunkt wurden diesmal hochauflösende Fotos von Tierschädel zur freien Weiternutzung angefertigt.

22.–25.4.: TransLausitz 2016/Löbau

Mit dem Ziel, den Artikel- und Bildbestand in der Wikipedia rund um die Stadt Löbau zu verbessern, begaben sich Wikipedianerinnen und Wikipedianer für mehrere Tage dorthin, um vor Ort aktiv zu werden.

23.4.: Stammtisch Ruhrgebiet

„[…] Nach der interessanten Führung durch das Fußballmuseum ging es mit einer kleinen, improvisierten Stadtführung weiter zum Alten Markt und an den Stammtisch. Dort war dann der Alltag der Wikipedia Thema mit Gedankenaustausch über gesperrte Benutzer, Artikel, Wahlen und die Gewinnung von neuen Mitstreitern. […]“ weiterlesen

26.4.: Pressetermin zum Filmdreh Wolfsland in Görlitz

Von zwei Wikipedianern wurde der Pressetermin zum Filmdreh Wolfsberg besucht. Entstanden sind freie Fotoaufnahmen Mitwirkender des Films.

27.4.: 1. Wikipedia-Sprechstunde in Dresden

Wikipedia-Sprechstunde Dresden, Foto: DCB, CC-BY-SA 3.0

Wikipedia in der Sächsischen Landesbibliothek, Foto: DCB, CC-BY-SA 3.0

Im April fand die erste Wikipedia-Sprechstunde in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden statt.

Die Wikipedia-Sprechstunde ist ein offenes Format, bei dem interessierte Leserinnen und Leser der Wikipedia Fragen rund um die weltweit größte Online-Enzyklopädie der Welt stellen können. Erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer geben einen Einblick in die Wikipedia, beantworten Fragen, helfen bei den ersten Schritten in der Wikipedia und zeigen, wie man selbst zu Wikipedia beitragen kann. (Text: DCB, CC-BY-SA 3.0)

29.-30.4.: Jurytreffen zum 24. Schreibwettbewerb

Auf dem Jury-Treffen zum 24. Schreibwettbewerb fand die Diskussion und Ermittlung der Gesamtsieger und Sektionssieger aus den zuvor ermittelten Shortlists des zweimal jährlichen Wettbewerbs der deutschsprachigen Wikipedia statt. Der Schreibwettbewerb ist ein seit vielen Jahres etabliertes Motivationsinstrument der Community.

29.4.-1.5.: Schiedsgericht-Treffen

Das Schiedsgericht der deutschsprachigen Wikipedia traf sich im April in Fulda. Hier ist eine Übersicht der besprochenen Themen zu finden.

30.4.: Normdaten-Workshop bei der DNB

In den Räumen der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt fand die erste GND-Schulung für Wikipedia statt. Seit dem 6. Mai können Wikipedianer, die an einer Schulung teilgenommen haben, über das GND-Webformular Normdaten für Personen anlegen. (Ab August wird voraussichtlich auch die Korrektur bereits bestehender GND-Einträge möglich sein.) Weitere Informationen zur Kooperation zwischen der Wikipedia und der DNB sind hier zu finden.

Regelmäßige Veranstaltungen

Folgende regelmäßige Community-Termine fanden auch im Januar wieder mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland statt:

by Nicolas Rueck at May 23, 2016 02:24 PM

May 19, 2016

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 20/2016

In der Wikimedia:Woche 20/2016 geht es unter anderem um die Empfehlungen des Funds Dissemination Committees, den Start des Jahresplanungsprozesses von Wikimedia Deutschland und die Umstrukturierung der Förderprogramme der Wikimedia Foundation.

Foundation und Organisationen

Empfehlungen des FDC zu Jahresplanförderungen veröffentlicht

Das ehrenamtliche Funds Dissemination Commmittee (Spendenverteilungskomitee, FDC) hat sich am vergangenen Wochenende in Warschau getroffen und die Förderanträge von fünf Wikimedia-Organisationen diskutiert. Förderungen für Jahrespläne hatten neben dem Centre for Internet and Society, Wikimedia Armenien, Wikimedia Norwegen und Wikimedia Frankreich auch erstmals die Wikimedia Foundation eingereicht. Die Empfehlungen des FDC müssen vom Board of Trustees bestätigt werden.

WMDE startet Jahresplanungsprozess 2017

Welche Schwerpunkte Wikimedia Deutschland im kommenden Jahr setzen wird, soll wieder in einem partizipativen Planungsprozess diskutiert werden. Beginnen wird dieser Prozess auf der kommenden Mitgliederversammlung. Im Meta-Wiki wurde bereits ein Fahrplan veröffenticht.

Neues WMF-Förderprogramm startet

Wie bereits mehrfach berichtet, hat die Wikimedia Foundation beschlossen ihre Förderprogramme umzustrukturieren. Nun startet eines der neuen Förderprogramme mit dem Namen „Rapid Grants“. Im Rahmen des Programm steht vor allem Geld für kleinere, erprobte Initiativen zur Verfügung. Anträge können jederzeit gestellt werden – es gibt keine Runden oder Einreichfristen –, über die Anträge wird wöchentlich entschieden.

Projekte und Initiativen

Offene Treffen in Berlin-Wedding

Bei dem Projekt „WikiWedding“ gibt es ab Anfang Juni zweimal die Woche die Chance, Wikipedia live zu erleben: beim offenen Treffen sonntags im Nachbarschaftsladen Buttmannstraße 16 und montags bei der Sprechstunde in der Schiller-Bibliothek.

Commons wählt das Bild des Jahres

Alle Wikimedia-Benutzer sind vom 15. bis 28. Mai eingeladen, sich auf Commons an der zweiten Runde der Wahl zum Bild des Jahres zu beteiligen.

GLAM on Tour zu Gast in Europas erster Fabrik

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen lädt Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte herzlich vom 10.-12. Juni zu einer GLAM on Tour-Veranstaltung ein.

Neues aus der OSM-Welt #303

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 303“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 3. bis 10. Mai.

Technik

Wikiübergreifende Benachrichtigungen aktiviert

Die bisher schon als Betafunktion vorhandene Crosswiki-Benachrichtung wurde nun für alle Benutzer aktiviert. Dies bedeutet, dass Benachrichtigungen, die man in anderen Wikipedia-Sprachversionen bzw. Projekten (Commons, Wikisource, Meta etc.) erhalten hat, lokal angezeigt werden. (via GiftBot)

Neues Tool zur (Nach-)Georeferenzierung von Fotos

Benutzer:Simon04 hat ein kleines Werkzeug entwickelt, mit dem für Fotos von Wikimedia Commons nachträglich Geo-Koordinaten eingetragen werden können.

Tech News issue #20

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Versteckte Wikipedia-Tricks in der Basler Zeitung

Die Basler Zeitung produzierte einen Videobeitrag indem „Acht versteckte Wikipedia-Tricks“ präsentiert werden.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

19.5.: Monsters of Law: Der Lizenzhinweisgenerator

Herzliche Einladung zu „Monsters of Law“, der WMDE-Veranstaltungsreihe, die sich rechtlichen Fragen rund um Freies Wissen widmet. Diesmal erläutert John Weitzmann, WMDE-Referent Politik & Recht, die fünf häufigsten Stolpersteine bei der Nachnutzung von CC-lizenzierten Bildern. Danach präsentieren Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheberrecht, und Jens Ohlig, Komunikation Softwareentwicklung bei WMDE, den Lizenzhinweisgenerator, das neue Tool zur Nutzung von Bildern aus Wikipedia und Wikimedia Commons.

26.5.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren findet immer am letzten Donnerstag des Monats statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.

28.5.: 18. WMDE-Mitgliederversammlung

Auf der 18. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland am 28. Mai in Hamburg startet die Jahresplanung mit einer Auftaktveranstaltung: Angelehnt an das World-Café-Konzept können dort an verschiedenen Thementischen die aktuellen Schwerpunkte aus dem Jahreskompass 2016 diskutiert und Ideen für Neuerungen eingebracht werden. Die so eingeholten Stimmungsbilder werden öffentlich dokumentiert und fließen als eine Quelle mit in die Klausurtagung Ende Juni ein, auf der das Präsidium den neuen Jahreskompass für 2017 beschließen wird.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 19, 2016 02:18 PM

May 14, 2016

Wikimedia Czech Republic

Česká Wikipedie získala cenu Slovník roku

Jeden z pilířů Wikipedie říká: „Wikipedie je encyklopedie“. Jejím slovníkovým protějškem je ve skutečnosti Wikislovník, to ovšem nezabránilo překladatelům po celém světě, aby Wikipedii a její systém propojení hesel mezi jazyky používali při dohledávání správné odborné terminologie či pochopení kontextu – jak na Wikikonferencích v minulosti upozornili překladatelé Jiří Ohlídal (2012) nebo obšírněji Michal Staša (2015). České Wikipedii jako uznání této role byla dne 13. května 2016 předána cena Slovník roku, kterou vyhlašuje každoročně Jednota tlumočníků a překladatelů.

Svět_knihy_Praha_2016,_předseda_Wikimedia.cz_s_oceněním_Slovník_roku

Předávání ceny Slovník roku 2016 (obě fotografie: NoJin, CC-BY-SA 4.0)

Česká Wikipedie zvítězila v konkurenci 54 přihlášených velmi kvalitních titulů. O vítězství rozhodla odborná porota složená ze zástupců profesních překladatelských a tlumočnických organizací z České a Slovenské republiky a dalších odborníků, která zasedala 8. února 2016. Cena je spojena s finanční odměnou 20 000 Kč, kterou převzal na slavnostním vyhlášení výsledků během veletrhu Svět knihy Vojtěch Dostál, předseda české pobočky Wikimedia.

Děkujeme Asociaci konferenčních tlumočníků za nominaci a Jednotě tlumočníků a překladatelů za uznání práce českých wikipedistů a wikipedistek.

by Vojtěch Dostál at May 14, 2016 11:02 AM

May 13, 2016

Wikimedia Germany

Mode und Macht: GLAM on Tour zu Gast in Europas erster Fabrik

Vor 220 Jahren im Stil des Spätbarock gebaut: Das Herrenhaus Cromford, Foto: H005, CC0

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen lädt Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte herzlich vom 10.-12. Juni 2016 zu einer GLAM on Tour-Veranstaltung ein.

Bei der Textilfabrik handelt es sich um die erste Fabrik auf dem europäischen Festland und eine der ältesten erhaltenen Industrieanlagen in Deutschland. Anlässlich der neuen Sonderausstellung „Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ kann ein Wochenende lang an Wikipedia-Artikeln gearbeitet und für Commons fotografiert werden.

Thematisch sind sowohl die Geschichte des bedeutenden Standorts als auch die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Entwicklung der Mode und Bekleidung zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders interessant. Es sind noch Plätze frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Alle Infos sind auf der Projektseite zu finden.

Studentische Neulinge und Wikipedia-Aktive kommen zusammen

Corsets, late 19th and early 20th century. By Peloponnesian Folklore Foundation, CC BY-SA 4.0

Zur Veranstaltung kommen auch Modejournalismus-Studierende des Fashion Design Instituts Düsseldorf, um bei einem Einführungsworkshop die Möglichkeiten der Arbeit in den Wikimedia-Projekten kennenzulernen. Neben freiem Eintritt für alle Teilnehmenden gibt es Kuratorenführungen durch die Ausstellung sowie eine zweitägige Schreibwerkstatt und Fototouren.

Fernziel: Themenkomplex Mode in der Wikipedia stärken

Die Veranstaltung knüpft an die Wikipedianische Kultour „Chapeau. 150 Jahre Hutgeschichte“ an, die 2015 in Ratingen stattfand. Ziel ist es, durch die Veranstaltung einen Anstoß zur Erweiterung des Artikelbestandes mit dem Schwerpunkt Modegeschichte und Modedesigner in der Wikipedia zu geben. Langfristig ist angestrebt, dass ein aktives Wikipedia-Portal:Mode entsteht.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, bei dem Ehrenamtliche auf lokaler Ebene gemeinsam mit Kulturinstitutionen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland Schreibwerkstätten („edit-a-thons„), Fotoexkursionen, Sonderführungen und Vorträge zu Ausstellungen organisieren.

by Lilli Iliev at May 13, 2016 01:16 PM

May 12, 2016

Wikimedia Germany

Die Jahresplanung für 2017 beginnt

Wikimedia Deutschland arbeitet seit der Gründung 2004 für das Ziel, Wissen für alle Menschen frei zugänglich und nutzbar zu machen. Doch wo setzen wir als Verein hier im kommenden Jahr die Schwerpunkte? Was sind unsere genauen Ziele und was unternehmen wir, um diese zu verwirklichen? Diese Fragen werden wir erneut in einem partizipativen Planungsprozess diskutieren und beantworten.

Die Mitgliederversammlung am 28. Mai als Auftakt

Die Jahresplanung 2017 startet in zwei Wochen mit der 18. Mitgliederversammlung am 28. Mai in Hamburg. Die Mitgliederversammlung bildet in diesem Jahr erstmals den Auftakt der Planung – wir laden alle Mitglieder von Wikimedia Deutschland dazu ein, sich dort mit dem Präsidium und MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle über die aktuellen Schwerpunkte des Vereins auszutauschen und Ideen für Änderungen einzubringen. Die eingeholten Stimmungsbilder werden dann mit in die Beratungen über den neuen Kompass 2017 einfließen, den das Präsidium im Juni beschließen wird.

Partizipationsphase im Sommer

Mit dem Kompass 2017 legt das Präsidium die Schwerpunkte für das nächste Jahr fest und teilt diesen Prioritäten zu. Im nächsten Schritt müssen zu den Schwerpunkten konkrete Ziele formuliert werden, die definieren, was wir uns im nächsten Jahr konkret vornehmen. Und zu den Zielen brauchen wir Indikatoren, damit wir messen können, ob wir mit unseren Aktivitäten auch tatsächlich Erfolg haben. Die Ausarbeitung der Ziele und Indikatoren möchten wir in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Communitys, Mitgliedern und allen anderen angehen, die sich für Freies Wissen engagieren. In einer breit angelegten Partizipationsphase werden wir deshalb zwischen dem 12. Juli und dem 5. August für alle Schwerpunkte eigene Beteiligungsformate anbieten (offline, online oder auch kombiniert).

Die Ziele und Indikatoren zu dem Jahreskompass bilden dann die Grundlage für den Wirtschaftsplan, der im letzten Schritt erstellt wird und die finanzielle und personelle Planung des Vereins zur Umsetzung der gesteckten Ziele beinhaltet.

Zentrale Informationsseite zum Ablauf der Planung

Ausführliche Informationen zum Ablauf der Jahresplanung 2017 und den Beteiligungsmöglichkeiten sind auf einer neuen, zentralen Seite zusammengestellt. Dort werden wir auch die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung und der Partizipationsphase transparent dokumentieren und die beschlossenen Schwerpunkte, Ziele und Indikatoren veröffentlichen.

Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit an der neuen Jahresplanung und eine große Beteiligung!

Für das Präsidium,

Tim Moritz Hector

by Tim Moritz Hector at May 12, 2016 02:59 PM

Wikimedia:Woche 19/2016

Die Wikimedia:Woche 19/2016 informiert unter anderem über neue Mitglieder des Board of Trustees, den Jahresbericht 2015 von Wikimedia Deutschland und eine Visualisierung der Panama Papers über Wikidata.

Neue Mitglieder des Board of Trustees

Christophe Henner (Frankreich) und Nataliia Tymkiv (Ukraine) sind neue Mitglieder des Board of Trustees.

WMDE veröffentlicht Jahresbericht 2015

Wikimedia Deutschland hat seinen Jahresbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht.

WMF testet kontextsensitive Spendenbanner

Die WMF hat Anfang der Woche auf der englischsprachigen Wikipedia kontextsensitive Spendenbanner getestet. Auf Artikeln zur TV-Serie Game of Thrones wurden Banner angezeigt, die sich direkt an Fans der Serie richten. Die Idee dazu stammt von User:Wittylama, der sie im Rahmen einer Communitybefragung vorgeschlagen hatte.

Wikimedia UK bittet um Feedback zu Strategieplan

Wikimedia UK hat einen Strategieplan-Entwurf vorgestellt und bittet bis zum 30. Mai um Feedback.

Software-Entwicklung bekommt Verstärkung

Lea Voget und Jan Dittrich verstärken seit Anfang Mai Wikimedia Deutschland im Bereich Software-Entwicklung.

Start der Jahresplanung 2017 von WMDE

In gut zwei Wochen startet die Jahresplanung 2017 von Wikimedia Deutschland. In deren Verlauf werden die Schwerpunkte, Ziele und Erfolgsindikatoren sowie das Budget des Vereins für das nächste Jahr festgelegt. Ausführliche Informationen zum Ablauf der Planung und den Beteiligungsmöglichkeiten sind auf einer neuen Meta-Seite zusammengestellt. Dort werden auch die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung und der Partizipationsphase transparent dokumentiert und die beschlossenen Schwerpunkte, Ziele und Indikatoren veröffentlicht.

Projekte und Initiativen

Neues aus der OSM-Welt #302

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 302“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 26. April bis 2. Mai.

Studierende schenken Professor Wikipedia-Artikel in 72 Sprachen

Anläßlich seines 60. Geburtstags bekam der Kaukasiologe Jürgen Klopp von Studierenden Wikipedia-Artikel zu seiner Person in 72 Sprachen geschenkt.

GLAM-Monatsbericht April

Der Monatsbericht zu den Aktivitäten im April im GLAM-Bereich wurde veröffentlicht.

Wikidata ermöglicht Visualisierung zu Panama Papers

Über Wikidata wurde eine Visualisierung der Berufe derjenigen Menschen ermöglicht, die in den Panama Papers genannt werden und mit einem Eintrag in Wikidata vorhanden sind.

Technik

Article Placeholder in vier Wikipedia-Versionen aktiviert

Der Article Placeholder ist nun in den Wikipedia-Sprachversionen Esperanto, Haitianisch, Neapolitanisch und Oriya aktiviert worden. Somit können dort bei fehlenden Artikeln Informationen aus Wikidata angezeigt werden.

Aktivierung von projektübergreifenden Benachrichtigungen in allen Wikis (Technische Wunschliste)

Voraussichtlich am 12. Mai gegen 21 Uhr wird die Funktion für projektübergreifende Benachrichtigungen („globales Echo“) in allen Wikis der Wikimedia-Projekte aktiviert. „Projektübergreifende Benachrichtigungen“ steht auf Platz 3 der Umfrage 2015 zum technischen Bedarf von Autorinnen und Autoren und wird vom Collaboration Team der Wikimedia Foundation umgesetzt.

Bitte um Feedback: Erste Umsetzungsvorschläge für den Wunsch „Bessere Lösung von Bearbeitungskonflikten“ (Technische Wunschliste)

Der Wunsch „Bessere Lösung für Bearbeitungskonflikte“ steht auf Platz 1 der Umfrage 2015 zum technischen Bedarf von Autorinnen und Autoren. Das Team der Softwareentwicklung von Wikimedia Deutschland stellte nun zwei erste Vorschläge für die mögliche Umsetzung zur Diskussion.

Tech News issue #19

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Artikel über WikiMUC-Team

Auf Seite 2 berichtet das Anzeigenblatt „Hallo München“ über das Team hinter dem neuen lokalen Wikipedia-Raum WikiMUC in München.

Termine

13.5.: Offenes Editieren Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz heißt die Wikipedianer und interessierte Neulinge herzlich willkommen. An jedem 2. Freitag im Monat findet ein Workshop für Offenes Editieren statt.

16.5.: OK Lab Berlin

Jede Woche treffen sich im Rahmen von Codefor.de in ganz Deutschland „Code for Germany“ Teams – die „Open Knowledge Labs“ (OK Labs), um gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu arbeiten und um digitale Werkzeuge für Bürger und Bürgerinnen zu entwerfen. Das Open Knowledge Lab Berlin trifft sich jede Woche (zur Zeit immer montags um 19.00 Uhr) bei Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin. Während dem Treffen arbeiten Ehrenamtliche gemeinsam an Projekten, tauschen sich zu Themen rund um Civic Tech, Open Data und aus aktuellem Anlass auch zu Refugees aus, organisieren themenspezifische Abende mit Gästen und sind generell Ansprechpersonen für alle Interessierten.

  • codefor.berlin

18.5.: WikiWomen unterwegs in Berlin

„WikiWomen unterwegs in Berlin“ liegt in die zweite Runde. Frauen die sich für die Mitarbeit in der Wikipedia interessieren, sind herzlich eingeladen gemeinsam mit dem Frauenmuseum zu beschäftigen.

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

19.5.: Monsters of Law: Der Lizenzhinweisgenerator

Die WMDE-Veranstaltungsreihe „Monsters of Law“ widmet sich rechtlichen Fragen rund um Freies Wissen. Diesmal erläutert John Weitzmann, WMDE-Referent Politik & Recht, die fünf häufigsten Stolpersteine bei der Nachnutzung von CC-lizenzierten Bildern. Danach präsentieren Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheberrecht, und Jens Ohlig, Komunikation Softwareentwicklung bei WMDE, den Lizenzhinweisgenerator, das neue Tool zur Nutzung von Bildern aus Wikipedia und Wikimedia Commons.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 12, 2016 01:59 PM

May 11, 2016

Wikimedia Germany

Herzlich willkommen, Lea Voget und Jan Dittrich!

Bild: Elisabeth Mandl, „Lea Voget und Jan Dittrich“, CC BY-SA 4.0

Wir freuen uns sehr, dass Lea Voget und Jan Dittrich seit Anfang Mai unser Team im Bereich Software-Entwicklung verstärken.

Lea übernimmt die Verantwortung und Rolle des Product Management bei TCB (Technische Wünsche). Ihr Hintergrund ist davon geprägt, dass sie sowohl Software-Engineer ist, aber auch Design Thinking als Coach unterrichtet. Dabei geht es ihr nicht um die orthodoxe Anwendung von Methoden mit modischen Schlagworten: Die richtigen Werkzeuge und Lösungen müssen für jedes Problem individuell gefunden werden. Ins nicht immer sonnige, aber spannende Berlin ist sie gerade erst nach einem achtmonatigen Aufenthalt in Spanien zurückgekehrt.

Jan wird mit dem Titel UX Researcher und Designer als teamübergreifender Experte rund zum Thema UX in der Software-Entwicklung arbeiten. Auf seiner eigenen Seite lässt sich nachlesen, was er bisher in Bereichen wie User Research, Design Methods und Education alles so gemacht hat. Neben der Schönheit und der Zugänglichkeit von Mensch-Maschine-Schnittstellen konnte er noch in so diversen Interessensgebieten wie Neurowissenschaften, Cello und Impro-Theater Erfahrungen sammeln.

Herzlich willkommen, Lea und Jan!

by Jens Ohlig at May 11, 2016 01:55 PM

May 06, 2016

Wikimedia Czech Republic

Podpořte iniciativu pro celoevropskou svobodu panoramatu.

Budovu Evropské komise (Berlaymont) nelze podle aktuálního belgického autorského zákona zveřejnit pod svobodnou licencí. To lze změnit! (Foto: Snowdog a SPQRobin, volné dílo)

Budovu Evropské komise (Berlaymont) nelze podle aktuálního belgického autorského zákona zveřejnit pod svobodnou licencí. To lze změnit! (Foto: Snowdog a SPQRobin, volné dílo)

Loni jsme si hodně s tématem svobody panoramatu užili. Výbor pro právní záležitosti Evropského parlamentu tehdy schválil rizikový návrh, který měl svobodu fotografování na veřejnosti podstatným způsobem omezit. Následně byla zahájena celoevropská osvětová kampaň, do které se připojila Wikimedia Česká republika, a řada dalších subjektů. Nebezpečný návrh byl sice dne 9. července 2015 Europarlamentem odmítnut, o několik málo hlasů však neprošel ani protinávrh na celoevropskou svobodu panoramatu. Ten se ale po téměř roční odmlce může vrátit na scénu…

Dnes samozřejmě nehrozí, že bychom si nesměli vyfotit Ještěd, nebo Tančící dům, jak se o tom diskutovalo loni. Rozhodnutí Evropského parlamentu upřednostnilo původní stav. Některé zprávy, které převzaly zpravodajské portály, byly poměrně extrémní, nicméně ani dnes se budovy evropských institucí nesmějí svobodně fotografovat a sdílet, a proto je také na Wikipedii najdete jen stěží. Takový stav chceme samozřejmě změnit.

 

 

Evropská komise se rozhodla udělat ohledně tohoto tématu nový průzkum názorů. Připravila poměrně složitou a komplexní konzultaci, ve které se ptá evropských občanů, co si o problematice fotografování a zveřejňování snímků pod svobodnou licencí myslí. Skupina EDRI (European Digital Rights), jejímž členem je např. Wikimedia Deutschland, proto připravila jednoduchý nástroj, který lze použít pro vyplnění dané konzultace. Můžete tak zaslat svůj názor Evropské komisi a pomoci jí přesvědčit, že svoboda panoramatu je pro Evropu potřebná. Formulář vám pomůže vysvětlit problematiku autorského práva v oblasti fotografování a implikace, které má pro on-line platformy, sociální sítě, a nakonec i internetové projekty, jako je například právě Wikipedie.

Konzultace, které jsou běžným nástrojem Evropské komise k tomu, aby zjistila, jakého názoru jsou lidé v členských zemích osmadvacítky, byla spuštěna na začátku května a poběží až do 15. června. Do té doby můžete zasílat své odpovědi a dát tak zástupcům EU najevo, nakolik vás dané téma zajímá, a zda-li skutečně chcete svobodu panoramatu v celé Evropě, tedy nejen v České republice, Německu, nebo např. Polsku, kde už dnes platí.

 

by Jan Loužek at May 06, 2016 10:17 PM

May 04, 2016

Wikimedia Czech Republic

Spolu s Polským institutem jsme spustili již třetí kategorii soutěže CEE Spring

Grafika k soutěži CEE Spring - soutěžní kategorii Polská města

Grafika k soutěži CEE Spring – soutěžní kategorii Polská města (Autor: Aktron, CC BY-SA 4.0)

Naší jarní soutěž CEE Spring obohatila již třetí kategorie. Po obecných tématech ze zemí střední a východní Evropy a Československém odboji v 1. světové válce lze tak nyní soutěžit i na téma polská města.

Třetí kolo naší soutěže, které bylo zahájeno 1. května, poběží až do 30. června.  Podporuje jej Polský institut v Praze, který zajistil také knižní ceny. S Polským institutem jsme spolupracovali již v minulosti; v prvním ročníku naší soutěže jsme měli kategorii s názvem Polsko v druhé světové válce. Během ní vznikla různá zajímavá hesla, například o Muzeu varšavského povstání, nebo židovském protinacistickém odboji.

Od 21. března, kdy byl zahájen 2. ročník této mezinárodní soutěže soutěže, vzniklo celkem 5574 článků na 23 jazykových verzích Wikipedie. Z toho 336 článků v češtině.

Tento rok jsou soutěžními tématy také všechna polská města. První soutěžící se již přihlásil, a napsal nám několik článků. Například o městě Tczew, které se nachází v blízkosti delty řeky Visly, a proslavilo se např. svým unikátním železničním mostem.  Spoustu dalších polských měst a městeček čeká na svůj článek na české Wikipedii. Proto se přidejte do soutěže i vy! Přečtěte si pravidla, naučte se, jak se Wikipedie edituje a vyhrajte hodnotné ceny. Polský institut pro vítěze připravil knižní ceny s tématikou našich severních sousedů.

by Jan Loužek at May 04, 2016 05:07 PM

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 18/2016

Wegen des bevorstehenden Feiertags, erscheint die Wikimedia:Woche 18/2016 bereits am Mittwoch. Neu in dieser Woche sind unter anderem der Research Newsletter für April. Wikimedia Deutschland präsentiert den Lizenzhinweisgenerator und hat eine neue Stelle ausgeschrieben. Außerdem gibt es einen Rückblick auf den vergangenen Hackathon in Jerusalem.

Foundation und Organisationen

Wikimedia Research Newsletter April

Über aktuelle interessante Themen aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Wikipedia, berichtet der Wikimedia Research Newsletter in seiner April-Ausgabe.

WMDE sucht Projektmanager (m/w) Datenbanken & Service

Die Gemeinnützige Wikimedia Fördergesellschaft sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt engagierte Unterstützung in Form eines Projektmanagers (m/w) Datenbanken & Service in Vollzeit.

Projekte und Initiativen

WikiCon Region Stuttgart: noch knapp fünf Monate

Der Termin rückt näher (16. bis 18. September 2016) und die Planungen schreiten gut voran. Am 16. April traf sich das WikiCon-Team im Kultur- und Kongresszentrum – Das K, um in einem Workshop wichtige Fragen zum Programm und zur Raumbelegung zu klären. Es ist ein öffentlicher Bereich für interessierte Neulinge und Kooperationspartner für freies Wissen geplant. Die offizielle Anmeldung wird am 25. Juni zur Wikimania starten. Programmvorschläge sind weiter willkommen.

Neues aus der OSM-Welt #301

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 301“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 19. bis 25. April.

Rückblick auf Hackathon 2016

Vom 1. bis 3. April fand in Jerusalem der Hackathon statt.

Sieger des Schreibwettbewerbs stehen fest

Die Gewinner des 24. Schreibwettbewerbs der Wikipedia stehen fest. Gewonnen habe die Autoren Armin P., Fraoch und Siechfred.

WLM-Orgateam sucht Unterstützung

Zur Ausrichtung des diesjährigen großen Fotowettbewerbs „Wiki loves Monuments“, ist das bisherige Orga-Team auf der Suche nach Unterstützung.

GND-Kooperation

Am 30. April 2016 hat in den Räumen der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt die erste GND-Schulung Wikipedia stattgefunden. Seit dem 3. Mai können Wikipedianer, die an einer Schulung teilgenommen haben, über das GND-Webformular Normdaten für Personen anlegen.

Technik

Tech News issue #18

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

WMDE präsentiert Lizenzhinweisgenerator

Wikimedia Deutschland stellt den Lizenzhinweisgenerator vor. Dabei handelt es sich um ein Tool zur Weiternutzung von Creative-Commons-Bildern.

Diskussion

Board-Mitglieder von WMCH bei Racosch involviert

Über die Signpost wurde eine Diskussion über die Beteiligung von Board-Mitgliedern bei WMCH an dem Unternehmen Racosch angestoßen. Das Unternehmen ist auf die Bearbeitung von Wikipedia-Artikeln spezialisiert.

Politik und Recht

TTIP könnte negative Folgen für Freies Wissen mit sich bringen

Kurz vor dem Leak der TTIP-Dokumente, schrieb Dimitar Dimitrov über mögliche negative Folgen, die das Abkommens für die Wikipedia und Freies Wissen mit sich bringen könnte.

Bildung

Wikipedia in der Hochschule

Am 12. Juli findet in der Universität Bielefeld ein Vortrag zum Thema „Frauen in Rot – der Gender Gap in der Wikipedia“ statt. Frau Dr. Katharina Habermann hat dort eine Gender-Gastprofessur. „Zu den Zielen gehört, Wissen aus der Geschlechterforschung in den einzelnen Disziplinen zu vermitteln und zu verankern. Außerdem geht es darum, Frauen in Forschung und Lehre stärker sichtbar zu machen.“

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

sz-online.de berichtet über Dresdner Wikipedia-Aktive

sz-online.de hat anläßlich der ersten Dresdner Wikipedia-Sprechstunde einen Artikel und einen Video-Beitrag über Dresdner Wikipedianer veröffentlicht.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

12.5.: Wikipedia Sprechstunde Bibliothek Hamburg

Jeweils am 1. Donnerstag des Monats bietet die Hamburger Wikipedia-Community von 16.00 bis 18.00 Uhr eine regelmäßige öffentliche Sprechstunde an.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at May 04, 2016 01:56 PM

May 02, 2016

Wikimedia Germany

Der Lizenzhinweisgenerator. Ein Wikimedia-Tool zur Weiternutzung von Creative-Commons-Bildern

Screenshot Lizenzhinweisgenerator, Motiv Flughahn. Hintergrund von Beckmannjan, CC BY-SA 3.0

Im Rahmen des Geburtstagsjahres (15 Jahre Wikipedia!) präsentieren wir den Lizenzhinweisgenerator, der die legale Weiternutzung von Bildern unter Creative-Commons-Lizenzen erleichtern soll.

Die verschiedenen Lizenzen von Creative Commons beschreiben, in welchem Umfang Nutzungsrechte an freien Inhalten eingeräumt werden. Auf diese Weise erleichtern sie z. B. die Verwendung freigegebener Bilder in den verschiedenen Anwendungsszenarien. Was rechtlich zunächst sehr klar und einfach erscheint, erweist sich in der Praxis zumeist noch als große Hürde: Wie werden (veränderte) Bilder korrekt gekennzeichnet, ohne die Ursprungslizenz zu verletzen? Abhilfe schafft nun der Lizenzhinweisgenerator.

Das Tool führt die Nutzenden in wenigen Schritten durch den Lizenzierungsprozess: Wer die frei lizenzierten Bilder aus Wikipedia oder dem freien Medienarchiv Wikimedia Commons nutzen möchte, benötigt ab sofort nur die URL eines Bildes aus Wikimedia Commons oder eines Wikipedia-Artikels und das Tool leitet durch einen kurzen Dialog mit visueller Fortschrittsanzeige. Anhand von wenigen Fragen zur Art der individuellen Nachnutzung des Bildes wird der entsprechende Lizenzhinweis erstellt.

So können Nutzende z. B. angeben, dass und auf welche Weise sie ein Bild bearbeitet haben, ob sie es in digitalen oder gedruckten Medien nachnutzen möchten und sich gleichzeitig selbst als Bearbeitende kenntlich machen. Die nötigen Lizenzinformationen werden anschließend automatisiert zusammengestellt. Das Tool hilft auf einfache und intuitive Weise dabei, Lizenzpflichten einzuhalten und Lizenzfinformationen korrekt anzugeben. Die schrittweise Anleitung ist auf das Wesentliche reduziert, so dass auch juristischen Laien eine korrekte Kennzeichnung freier Inhalte ermöglich wird.

 

Monsters of Law. Valerie Schandl (WMDE), CC BY-SA 4.0. Hintergrund: Gerrard St monster mural, Aviva West, CC BY-SA 2.0


Vor Ort mehr erfahren: Monsters of Law am 19.5.

Wer mehr zur Nachnutzung von CC-lizenzierten Bildern und dem neuen Lizenzhinweisgenerator erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zur nächsten Ausgabe von:

Monsters of Law:
„Der Lizenzhinweisgenerator. Ein neues Tool zur sicheren Nachnutzung von Creative-Commons-Bildern.“

Donnerstag, 19.05.2016, 18 Uhr, (Einlass 17:30 Uhr)
Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23-24, Berlin

Begrüßung: Christian Rickerts, Geschäftsführender Vorstand Wikimedia Deutschland

Referenten:
John Weitzmann, Referent Politik & Recht, Wikimedia Deutschland
Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Partner JBB Rechtsanwälte
Jens Ohlig, Kommunikation Software-Entwicklung, Wikimedia Deutschland


 

John Weitzmann erläutert zunächst die 5 häufigsten Fehler, die bei der Weiternutzung von Creative-Commons-lizenzierten Bildern gemacht werden. Dr. Till Jaeger, der den Lizenzhinweisgenerator mit entwickelt hat, und Jens Ohlig stellen im Anschluss das Tool vor und stehen für alle Fragen dazu bereit. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Nach ca. 40 Minuten Vortrag und Präsentation folgt eine Frage- und Diskussionsrunde, dann ein informeller Teil mit Getränken und Brezeln.

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion!

  • Der Eintritt ist frei. Um unsere Veranstaltungen noch besser zu machen, freuen wir uns über eine Anmeldung.
  • Die Veranstaltung wird am 19. Mai auf der Webseite von Monsters of Law als Livestream gezeigt und danach als Video verfügbar gemacht.
  • Unter #wmdeMOL kann mitdiskutiert werden.

by Lilli Iliev at May 02, 2016 10:40 AM

Wikimedia France

L’extraordinaire odyssée du Wiktionnaire

Lyokoï, wiktionnariste et référent du groupe local de Lyon – aussi connu sous le nom de “cabale de la quenelle” – retrace pour notre blog le chemin parcouru jusqu’à la création de la première Wikipermanence au monde autour du Wiktionnaire. Un récit vivant et plein d’humour, à la découverte d’un projet moins bien connu que sa grande sœur Wikipédia.

Logo du Wiktionnaire - Smurrayinchester - CC-BY-SA 3.0

Le Wiktionnaire fait partie des projets Wikimédia, impulsés par la Wikimedia Foundation. Son objectif est de « définir tous les mots de toutes les langues dans toutes les langues ». Il existe en 172 langues, est fondé sur un système de wiki et son contenu, librement réutilisable, est publié sous licence CC-BY-SA. Image : logo du Wiktionnaire – Smurrayinchester – CC-BY-SA 3.0

Genèse d’une idée

« Tiens ? T’es sur le Wiktionnaire toi aussi ? » Tout a commencé ainsi. Depuis, quelque chose d’inédit s’est mis en place en France : la seule et unique Wikipermanence (réunion informelle et régulière autour d’un projet lié à l’univers Wikimedia) du monde uniquement dédiée au projet du Wiktionnaire.

Mais revenons au commencement : Lyon, une ville où il fait bon vivre, et surtout bon manger, accueille un groupe local de Wikimédiens important. Une vingtaine de personnes se réunissent ainsi régulièrement pour discuter, boire un coup, mais surtout ripailler. Fait inhabituel pour ce groupe, il dispose d’une forte représentation de wiktionnaristes – c’est-à-dire, contributeurs au Wiktionnaire – alors qu’ils sont peu nombreux dans le reste du pays. Cette prise de conscience de leur existence mutuelle les a amenés à un coup de génie à la fin de l’année scolaire 2014-2015 : tenir une permanence pour parler de ce projet.

Première étape : le lieu et les personnes

Il existe à Lyon un lieu génial pour les philologues, répondant au doux nom de KoToPo, qui en espéranto signifie : « etc ». C’est un bar, tenu par l’association Mille et une langues, qui, envers et contre tout, s’est donné pour objectif d’apprendre au plus grand nombre de personnes possible une des 45 langues enseignées en son sein. Dictionnaire – Langue ? Le lien est évident. Il n’a pas fallu longtemps pour que Noé, un membre appartienne aux deux entités et lance l’idée que la minorité agissante du Wiktionnaire pouvait bien former les apprentis du KoToPo à utiliser ce dictionnaire en tant qu’outil d’apprentissage d’une langue.

Ainsi fut-il : tous les premiers jeudis du mois, de 17h à 20h (officiellement, mais ça a tendance à déborder…), un groupe de 3-4 personnes se réunissent pour présenter le projet aux curieux et pour discuter entre eux. Les curieux sont peu nombreux, mais certains sont devenu des contributeurs occasionnels, et c’est ce que l’on pouvait espérer de mieux.

Cet espace de discussion de vive voix bouleversa le petit monde du Wiktionnaire (enfin petit… si on regarde les chiffre, c’est plutôt le contraire : presque 3 millions de mots venant de presque 4000 langues y sont décrits). En effet, depuis que ces wiktionnaristes disposent d’un temps dédié au débat autour du Wiktionnaire, ils ont formalisé de nombreuses avancées.

Deuxième étape : porter la bonne parole et impliquer la communauté

Cette permanence est par ailleurs directement issue d’une série de conférences que j’ai pu donner, depuis septembre 2014, en sillonnant la France pour présenter le Wiktionnaire à des publics très variés : lexicographes, linguistes, locuteurs de langues régionales, enseignants, libristes, etc. Les compte-rendus de ces interventions, établis de manière quasi-systématique, donnent souvent lieu à des retours de la part de la communauté en vue d’améliorer la visibilité du projet.

Cette même communauté fait preuve d’une grande curiosité quant à son propre fonctionnement ainsi que de l’avancement de son projet. Certains questionnements ont pu se mettre en place grâce au rassemblement quasi mensuels des Lyonnais. En effet, il n’est pas rare qu’un minimum de wiktionnaristes soient présents et engagent une discussion sur leur sujet préféré (après les bugnes, cela va sans dire !) : le Wiktionnaire.

Troisième étape : des projets pilotes pour inspirer la réflexion

C’est ainsi que s’est d’abord construit le projet WikiFromages (en écho au WikiCheese sur Wikipédia) qui amena notre communauté de Wiktionnaristes lyonnais à s’interroger sur de multiples facettes cachées du projet :

  • réflexion sur les annexes et les thésaurus ; proposition de les intégrer par défaut dans la recherche de base ;
  • mise en place d’une réflexion et d’un début de protocole sur l’intégration du gaulois, qui pourra servir à terme à d’autres langues mortes partiellement écrites ;
  • établissement du premier bilan annuel du Wiktionnaire ;
  • proposition et mise en place de l’actualité mensuelle du projet ;
  • retravail des pages d’aides et de convention ;
  • changement de mise en forme des signes de prononciation pour rendre compte de la diversité…

Au-delà des questionnements propres au fonctionnement du Wiktionnaire et à ses potentialités en tant qu’outil, l’analyse du projet a changé et une vraie réflexion s’est mise en place. Que peut-on faire avec le Wiktionnaire ? Quelles sont ses limites ? Comment l’améliorer ? Qui en a besoin sans le savoir ? Comment faire connaître le projet ?

Quatrième étape : partager avec d’autres le chemin parcouru

On peut considérer, grâce au chemin parcouru, que le Wiktionnaire français fait parti des petits projets les plus actifs de la Wikimedia Foundation, et qu’il a beaucoup à apprendre aux autres. Lorsque nous avons pris conscience de cela, nous sommes allés voir comment cela se déroulait ailleurs. Les anglophones vivant dans des lieux très éclatés ont actuellement énormément de mal à se rassembler, les autres petits wikis sont malheureusement souvent trop peu peuplés pour disposer d’une base de contributeurs minimale. Dans cette optique, nous proposons de partager notre cheminement lors de la Wikimania 2016, qui aura lieu en juin en Italie, où notre proposition de conférence a été acceptée (en plus d’une câlinothérapie entre petits projets).

Si l’encyclopédie Wikipédia est de mieux en mieux comprise par les professionnels du savoir, les autres projets sont encore complètement dans son ombre et leur milieu est souvent à des kilomètres d’une réflexion poussée (environ un centaine d’étude pour le Wiktionnaire contre plus de 5000 pour Wikipédia, toutes langues confondues pour les deux projets). A titre d’exemple, les éditions Larousse et Robert ont découvert l’ampleur du projet Wiktionnaire lors de ma conférence aux Journées Des Dictionnaires en février 2015…

Mais l’avenir est de toute façon radieux : parce que les projets sont libres et que les idées sont folles, parce que les besoins de sauvegarde linguistique sont phénoménaux et les données gigantesques (comptez plusieurs milliers d’entrées par langues, pour plus de 7500 langues), parce que tout le reste n’est finalement pas assez pour ceux qui veulent partager leur savoir et parce qu’il faudra toujours des petits projets pour qu’ils deviennent grands…

« Quoi ? Encore un wiktionnariste ? » est désormais une réflexion commune dans la cabale de la quenelle à Lyon.

Lyokoï

by Anne-Laure Prévost at May 02, 2016 08:30 AM

April 29, 2016

Wikimedia Norway

Europeana Art history challenge på Wikidata 15. april-30. mai

Harriet_Backer_-_Christening_in_Tanum_Church_-_Google_Art_Project Harriet Backer [Public domain], via Wikimedia Commons

Christening in Tanum Church, Harriet Backer [Public domain], via Wikimedia Commons

Europeana Art history challenge er i gang på Wikidata:

«Europeana 280 is a pan-European campaign to get people excited about Europe’s shared art heritage by celebrating the diverse and magnificent artworks that are a part of it. The campaign coincides with the launch of the Art History collections, one of Europeana’s first thematic collection sites. All 28 EU Member States were invited to nominate 10 pieces of art held in their country that have contributed to a major European art movement. Every EU member state is involved, and Norway too! As part of Europeana 280, the Europeana Art History Challenge is running!»

Nasjonalmuseet for kunst, arkitektur og design har sponset flotte premier, så her er det bare å hive seg rundt! Klikk her for den norske konkurransesiden, hvor du kan se hvilke 10 kunstverk som er med fra Norge og melde deg på konkurransen.

by Astrid Carlsen at April 29, 2016 05:13 PM

April 28, 2016

Wikimedia France

Liberté de panorama : le Sénat persiste dans l’erreur et signe !

Comme nous vous le disions mardi, de nombreux sénateurs ont soutenu notre vision de la liberté de panorama. Le sujet de la liberté de panorama aura déchaîné les passions tant à droite qu’à gauche. Malheureusement, tardivement, la lourde machine des lobbies de l’industrie culturelle s’est mise en marche, de manière pour le moins efficace.Le sénateur Assouline, grand porte-parole des sociétés d’ayants-droit, nous parle de la « population d’artistes la plus fragile », « sous le seuil de pauvreté », pour défendre les architectes et les sculpteurs ayant vendu leurs ouvrages à des collectivités territoriales. La sénatrice Robert instrumentalise, quant à elle, la cause des photographes professionnels alors que les droits de ces derniers ne sont pas touchés par la liberté de panorama (nous vous le disions, ils en seraient pourtant même les premiers bénéficiaires).

Néanmoins, le combat ne fut pas vain. Bien au contraire. En voyant les courageuses positions prises par les sénateurs Chaize, Leconte et Rome, nous constatons que nos parlementaires peuvent faire preuve de pragmatisme et évoluer avec leur société. Malgré cela, plusieurs sénateurs n’ont pas tenu compte des réalités d’Internet en faisant voter un amendement inapplicable.

Le séanteur Assouline se félicite d’une prise en compte des usages d’Internet faite « sans barrages conservateurs ». Il fait cependant preuve de méconnaissance du droit lorsqu’il reconnaît que, jusque là, le particulier pouvait être poursuivi, mais qu’aujourd’hui, en déposant une photo sur un réseau social seule la plateforme pourrait être incriminée. Or, c’est bien le particulier qui signe les conditions générales d’utilisation permettant l’utilisation commerciale de sa photo. A ce titre, le sénateur Chaize rappelle que les sénateurs sont également là pour défendre le particulier en danger, qui jusque là, n’a été représenté par personne. Ils étaient pourtant près de 19 000 à demander une liberté de panorama applicable.

Malgré les efforts remarquables de l’industrie culturelle pour rendre cette loi inopérante, nous pouvons, néanmoins, nous réjouir du fait que le principe de liberté de panorama ait eu un tel impact médiatique et politique. La sénatrice Mélot, rapporteur sur ce projet de loi, conviendra même du fait qu’il s’agissait d’une « exception justifiée ».

A l’instar de la sénatrice Mélot, nous pensons que cette liberté est appelée à évoluer. Deux occasions se présenteront : la discussion en Commission Mixte Partiaire et celle de la révision de la directive européenne sur le droit d’auteur. D’autant que notre gouvernement, par la voix d’Axelle Lemaire, est désormais favorable à cette exception.

A ce sujet, n’hésitez pas à répondre, comme nous, à la consultation européenne sur la liberté de panorama.

by Conseil d'Administration at April 28, 2016 04:01 PM

Wikimedia Germany

Wikimedia:Woche 17/2016

Die schwierige Urheberrechtssituation in Europa bezüglich der Schutzdauer, ein neues Tool zum Auffinden fehlender Wikipedia-Artikel und Berichte über die Wikimedia Conference, sind unter anderem die Themen der Wikimedia:Woche 17/2016.

Projekte und Initiativen

Geförderte Projekte aus den Wikimedia-Communitys im März

Eine ausgewählte Übersicht der im März von Wikimedia Deutschland geförderten Projekte aus den Communnitys ist im Vereinsblog veröffentlicht worden.

Neues aus der OSM-Welt #300

Die aktuelle Zusammenfassung aus der Open-Streetmap-Welt „weekly 300“ berichtet über Neues aus dem Zeitraum vom 12. bis 18. April, diesmal mit einem kleinen Resumée anläßlich der 300. Ausgabe.

Wikipedia-Sprechstunde jetzt auch in Dresden

Nachdem bereits in Hamburg schon länger eine regelmäßige Wikipedia-Sprechstunde angeboten wird, fand nun auch in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden die erste ehrenamtlich organisierte Wikipedia-Sprechstunde in Dresden statt.

Technik

Tech News issue #17

Die vergangene Ausgabe der „Tech News“ berichtet über die letzten Ereignisse aus der Technik-Community.

Neues Tool zum Auffinden fehlender Artikel vorgestellt

Ein neues Tool soll helfen Lücken in der Wikipedia aufzufinden und Autorinnen und Autoren Vorschläge für Artikel-Neuanlagen oder Übersetzung geben.

Glamorous-Tool verbessert – jetzt auch mit Aufrufzahlen

Das Glamorous-Tool zur Analyse von Dateien in einer Commons-Kategorie ist jetzt mit einer neuen Benutzeroberfläche und zusätzlichen Funktionen verfügbar. So können jetzt zum Beispiel auch die Aufrufzahlen (page views) von Dateien in einer Kategorie auf Commons relativ leicht analysiert werden. Weiterhin interessant: die Statistik zur Weiterverwendung von Bildern/ Dateien in anderen Wikis wie z.B. in den Wikipedien.

Diskussion

Fragen zur Ideenförderung für den kommenden Jahresplan

Lukas Mezger, Mitglied im Präsidium von Wikimedia Deutschland, hat bezüglich der Jahresplanung 2017 eine Diskussion über die Rolle des Bereichs Ideenförderung angestoßen.

Politik und Recht

Forderungen nach einheitlichem EU-weiten Urheberrecht

Anlässlich der aktuellen Probleme mit dem Urheberrecht am Tagebuch der Anne Frank, werden erneut Forderungen nach einem vereinfachten und harmonisierten Urheberrecht laut.

„Wikipedia-Artikel zu Terrorismus werden weniger gelesen“

Laut einer Studie am Citizen Lab der Universität Toronto, bei der Abrufzahlen von Wikipedia-Artikeln ausgewertet wurden, führt staatliche Überwachung aus Angst um Privatsphäre und falschen Verdächtigungen zu einer deutlich geringeren Nutzung von Informations- und Beratungsangeboten.

Presse, Blogs und Websites

Eine ausführliche Übersicht zu Presseberichten ist über den Wikipedia-Pressespiegel zu finden.

Berichte über Wikimedia Conference

Benutzer:Gnom berichtete über die Wikimedia Conference.

Weitere Berichte werden auf Meta gesammelt.

Wikipedia fliegt zum Mond

fr-online.de berichtete über die Reise der Wikipedia zum Mond.

Termine

Eine ausführliche Übersicht aller Treffen rund um die deutschsprachige Wikipedia ist dort zu finden:

28.4.: Offenes Editieren Berlin

Das Offene Editieren findet immer am letzten Donnerstag des Monats statt. Es ist eine unverbindliche Gelegenheit zum Austauschen von Tipps und Tricks. Willkommen sind einerseits erfahrene Wikipedianer_innen mit Spaß am Erklären im direkten Kontakt, real life und von Mensch zu Mensch, und andererseits Wikipedianer_innen mit ersten Erfahrungen und Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia.

4.5.: WomenEdit Berlin

WomenEdit ist ein Netzwerk von Wikipedianerinnen. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland von 18.00 bis 21.00 Uhr ein Treffen statt. Neu-Autorinnen sind willkommen.

19.5.: Monsters of Law: Der Lizenzhinweisgenerator

Die WMDE-Veranstaltungsreihe „Monsters of Law“ widmet sich rechtlichen Fragen rund um Freies Wissen. Diesmal erläutert John Weitzmann, WMDE-Referent Politik & Recht, die fünf häufigsten Stolpersteine bei der Nachnutzung von CC-lizenzierten Bildern. Danach präsentieren Dr. Till Jaeger, Fachanwalt für Urheberrecht, und Jens Ohlig, Komunikation Softwareentwicklung bei WMDE, den Lizenzhinweisgenerator, das neue Tool zur Nutzung von Bildern aus Wikipedia und Wikimedia Commons.


Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Einträge für die kommende Ausgabe können bereits jetzt dort eingetragen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche/N%C3%A4chste_Woche

Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

by Nicolas Rueck at April 28, 2016 01:41 PM

April 27, 2016

Wikimedia Germany

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

… und warum Sie nichts sehen, das werden Sie gleich sehen. Dieser alte Spruch passt seit dem gestrigen „Tag des ‚geistigen Eigentums‘“ ganz besonders gut in dieses Blog, denn das Manuskript zum berühmten Tagebuch der Anne Frank wurde gestern wieder ins Netz gestellt, ist aber nur aus Polen direkt abrufbar. Dadurch soll demonstriert werden, wie sehr Europa eine echte Vereinheitlichung der urheberrechtlichen Schutzdauer nötig hat.

Initiatorin der Aktion, deren Hashtag #ReadAnneFrank lautet, ist die Communia Association, eine kleine NGO, die sich als europapolitische Füsprecherin der „digitalen Public Domain“ versteht, also als Streiterin für all die im Netz zu findenden gemeinfreien Werke und gegen alle Versuche, diese Werke, die Gemeingut sind oder sein sollten, rechtlich oder faktisch zu monopolisieren. Ob und inwieweit Anne Franks berühmte Aufzeichnungen aus dem Amsterdamer Hinterhaus inzwischen Gemeingut sind, darüber wird gerade heftig gestritten.

Der rechtliche Hintergrund ist, dass urheberrechtliche Schutzfristen üblicherweise am Ende eines Jahres auslaufen. Darum gehen stets zum 1. Januar weitere Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft in den rechtefreien Zustand (in die Public Domain) über, werden also gemeinfrei. Die Länge der Schutzfristen ist in ganz Europa durch die sogenannte Schutzdauerrichtlinie 2006/116/EG auf 70 Jahre ab dem Ende des Jahres festgelegt worden, in dem die längstlebende Urheberin bzw. der längstlebende Urheber des jeweiligen Werkes gestorben ist.

Eigentlich sollte daher doch alles ganz einfach sein, was die Berechnung des Übergangs der Werke in die Public Domain angeht, jedenfalls solange man die Sterbedaten der am Werk beteiligten Menschen kennt. Anne Frank wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet, ihre Aufzeichnungen könnten daher mit dem Beginn von 2016 frei von rechtlichen Einschränkungen und damit frei nutzbar für alle geworden sein. In der Praxis sieht es jedoch zumindest bei denjenigen Werken deutlich komplizierter aus, die zu Lebzeiten ihrer Autoren nie veröffentlicht worden waren – wozu auch das Tagebuch der Anne Frank gehört.

Für solche posthum veröffentlichten Werke galten und gelten die verschiedensten nationalen Regeln, in Deutschland etwa der 1995 aufgehobene § 64 Abs. 2 des Urheberrechtsgesetzes. Die EU-Schutzdauerrichtlinie legt lediglich fest, dass für Werke, die später als 70 Jahre nach Tod des Autors erstmals veröffentlicht werden, dann kein urheberrechtlicher Schutz mehr entsteht. Bei Anne Franks Tagebuch liegen die relevanten Zeitpunkte früher. Das durch ihren Vater aus Einzelaufzeichnungen zusammengebaute Tagebuch erschien 1947, die Einzelaufzeichnungen sogar separat erst 1986. Beide Daten liegen innerhalb der 70 Jahre, sodass eine posthume Veröffentlichung noch urheberrechtlichen Schutz erzeugt.

In Polen allerdings war die dortige Sonderregel für posthume Veröffentlichungen bereits 1952 abgeschafft und das dortige Urheberrecht erst 2000 im Sinne der europäischen Harmonisierung der Schutzfristen novelliert worden. Die Aktivisten des warschauer Centrum Cyfrowe (Digitales Zentrum), einer der Mitgliedsorganisationen der Communia Association, gehen deshalb davon aus, dass für Polen der urheberrechtliche Schutz des Tagebuchs in der 1986 veröffentlichten Manuskriptfassung allein der Regelfrist von 70 Jahren nach Tod der Autorin folgt und seit Beginn diesen Jahres nicht mehr besteht.

Je nach Land und Fassung des Tagebuchs ergeben sich aber auch andere Schutzfristen, die noch Jahrzehnte laufen, bis 2037, bis 2042 oder sogar bis 2050. Grund hierfür ist, dass die Frage im Raum steht, ob nicht der Vater von Anne Frank durch das Zusammenstellen ihrer Einzelaufzeichnungen zum Mitautoren geworden ist. Er starb erst 1980. Dies wird möglicherweise Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen der Anne Frank Stichting und dem Anne Frank Fund sein. Alle Einzelheiten und Schutzdauerberechnungen sind im Communia-Blog nachzulesen.

Um auf die auch innerhalb Europas teils absurd weit auseinander liegenden Endpunkte des urheberrechtlichen Schutzes hinzuweisen, machen Communia und Centrum Cyfrowe seit gestern die Probe aufs Exempel und bieten die Manuskriptfassung frei im Netz an, allerdings mit einem Geo-Blocking zum Abruf nur aus Polen. So etwas lässt sich natürlich relativ leicht umgehen, soll aber zum einen zeigen, dass es den Aktivisten nicht um bewussten Rechtsbruch geht, und soll zum anderen die Territorialität der Urheberrechtsregeln spürbar machen, denn in ihr wird von vielen der Kern des Problems gesehen.

Schon seit Jahren gibt es Forderungen und Vorschläge dazu, ein europaweit einheitliches Urheberrecht zu schaffen. Gemeint ist damit mehr als die Harmonisierung der verschiedenen nationalen Urheberrechtsgesetze, die Communia derzeit als mangelhaft anprangert, sondern ein für alle Länder der EU unmittelbar geltendes Regelwerk mit einem einzigen Recht des Autors statt einem Bündel von 28 nationalen Urheberrechten. Das Schlagwort hierfür lautet „single EU copyright title“ und würde nichts weniger bedeuten, als die nationale Zuständigkeit der EU-Mitgliedsstaaten in Sachen Urheberrecht zugunsten einer unmittelbaren Gesetzgebung der EU aufzugeben.

Auch die Wikipedianerinnen und Wikipedianer haben sich bereits an dieser Diskussion um den single title beteiligt. Die Wikimedia Foundation sah sich in Bezug auf das Tagebuch der Anne Frank zudem jüngst genötigt, die niederländische Manuskriptfassung aufgrund des rechtlichen Status‘ von WikiSource zu entfernen. Gerade für Community-Projekte wie WikiSource, bei denen rechtliche Fußangeln Gift für das Engagement der Freiwilligen sind und die deshalb voll auf gemeinfreie Inhalte ausgerichtet sind, wäre weniger Komplexität bei den Schutzfristen eine großartige Sache.

by John Weitzmann at April 27, 2016 11:20 AM